Cover-Bild Tief
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 19.03.2026
  • ISBN: 9783740828493
Rebekka Moser

Tief

Der Bodensee von seiner anderen Seite – düster, hochspannend, authentisch – Bodensee Thriller

Ein beklemmender Bodensee-Thriller, der unter die Haut geht

Die Idylle am Bodensee wird durch einen grausamen Leichenfund erschüttert. Wer hat Ben getötet – und ihm eine mysteriöse Botschaft auf den Bauch geschrieben? Kommissar Heinzle steht unter enormem Druck, denn schon bald folgen weitere Tote. Die Spur führt zu erschütternden Flucht- und Familientragödien, und bald schon schaut die ganze Welt auf den Bodensee, wo jemand tötet, der keine Optionen mehr hat.

Schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor erzählt Rebekka Moser in Tief von brutalen Verbrechen, bei denen das Tatwerkzeug ausgerechnet Wasser ist. Ein brandaktueller, düster-melancholischer Pageturner, der gesellschaftliche Fragen aufwirft, die uns alle beschäftigen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2026

Ein Thriller, der unter die Haut geht und nachhallt

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Der Bodensee, ob auf der österreichischen Seite, wie hier im Buch oder aber auch auf der deutschen Seite, ist nicht nur das idyllische Urlaubsparadies für Touristen. Besonders im Sommer lockt der See viele ...

Der Bodensee, ob auf der österreichischen Seite, wie hier im Buch oder aber auch auf der deutschen Seite, ist nicht nur das idyllische Urlaubsparadies für Touristen. Besonders im Sommer lockt der See viele an, während im Winter der Nebel über dem Wasser hängt. Die Autorin schreibt über ein brandaktuelles Thema und lässt mich betroffen zurück.

Es geht um Flüchtlinge und darum, dass wir die Falschen zurückschicken in eine Welt, in die sie nicht mehr gehören- Diejenigen, die sich angepasst haben, die arbeiten, freundlich sind und Freunde haben. Diese sind zuhause anzutreffen und können zurückgeschickt werden. Aber wir behalten diejenigen, die ins kriminelle Milieu abtauchen, die nicht zu finden sind oder schlimmer noch, die in Machtpositionen aufgestiegen sind und diese gegenüber ihren Landsleuten missbrauchen.

Es geht um Rache, um falsch verstandenes Ehrgefühl und Unschuldige müssen leiden. Und mittendrin Kommissar Heinzle, der feststellen muss, auch wenn er sich politisch eindeutig links einordnen würde, dass auch er vor dem Alltagsrassismus nicht gefeit ist.

Heinzle ist menschlich, er ist echt, ein Big Bulle, der Fehler macht, aber für die Gerechtigkeit kämpft. Und ich mag seinen Freund „Sense“, der ihn immer wieder erdet.

Etliche Menschen werden ermordet, um die meisten ist es nicht wirklich schade und Heinzle und ich jagen vielen falschen Spuren hinterher.

Das Ende lässt mich betroffen zurück. Religiöser Fanatismus, verblendete „Gotteskrieger“, radikalisierte Jugendliche, das alles ist auch in meiner Heimat zu finden und macht mir Angst für unsere Zukunft.

„Tief“ hat mich gepackt und aus meiner Komfortzone geworfen. Ein Thriller, der mehr ist als reine Fiktion, der so real erscheint, dass es mich schaudert. Der aufrüttelt und zur Diskussion anregt, der in einer Schulklasse die Schüler vielleicht mehr abholt als Goethe und Schiller.

Das Buch berührt mich wie sein Titel: Tief.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Die Feinde deiner Feinde

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»An manchen Tagen hasste er seinen Job, und ab morgen würde er auch diesen Strand hassen. Er war vergiftet mit einer Erinnerung an tote kleine Kinderaugen, die den Himmel anstarrten.« (Seite 20)

Ein kleiner ...

»An manchen Tagen hasste er seinen Job, und ab morgen würde er auch diesen Strand hassen. Er war vergiftet mit einer Erinnerung an tote kleine Kinderaugen, die den Himmel anstarrten.« (Seite 20)

Ein kleiner Junge wird am Ufer des Bodensees entdeckt, eine Botschaft wurde auf seinem Körper hinterlassen. Kommissar Heinzle fängt an zu ermitteln und gerät unter Zeitdruck, als das nächste Opfer auftaucht. Da ist es nicht hilfreich, dass sich der Verfassungsschutz einschaltet, der Informationen zurückhält und ziemlich mauert. Gegen alle Widerstände ermittelt Heinzle weiter und stößt bald auf eine Spur, die in ferne Länder führt.

Seit ich vor Jahren das erste Buch von Rebekka Moser gelesen habe, fiebere ich einem weiteren Werk der sympathischen Autorin entgegen. Nun war es endlich soweit und zu meiner großen Freude beinhaltet dies auch ein Wiedersehen mit dem großartigen Kommissar Heinzle aus dem ersten Buch mit dem Titel »UNTEN«, auf das nun »TIEF« folgt. Man muss das vorherige Buch nicht gelesen haben, um dieser Geschichte folgen zu können, allerdings würde man sich dann um einen Thriller bringen, der mich damals vor lauter Begeisterung ausflippen und extra Sternchen vergeben ließ. Ich meine ja nur.

Ziemlich schnell war ich mitten im Geschehen drin, erlebte Unbegreifliches, spürte Trauer und Schmerz, war entsetzt und erschüttert, kochte vor Wut und verzweifelte wegen mancher Situation. Dies hatte ich mit Heinzle gemeinsam, der gegen Windmühlen zu kämpfen schien, wie einst Don Quijote. Der Fall war hart, zimperlich darf man nicht sein, wenn es um ein totes Kind geht, das versprach bereits der Klappentext. Insgesamt war dies ein kluger, vielschichtiger, voller Überraschungen steckender Thriller, der für mich keine Wünsche offen ließ. Trotz der schweren Thematik gab es einige amüsante Momente, die die tragische Geschichte etwas leichter ertragen ließen. Das Ende war perfekt und ich hoffe sehr, dass eine Fortsetzung nicht wieder Jahre auf sich warten lässt. Fünf Sterne mit Sternchen, das hatten wir schon, deswegen sind es an extra Sternchen nun doch lieber zwei. Danke für die wunderbare Unterhaltung!

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Veröffentlicht am 08.05.2026

abgründig und fesselnd

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Der Roman „Tief“ von Rebekka Moser ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest – genau das macht ihn aber so besonders.

Inhaltlich bewegt sich die Geschichte stark im Inneren der Figuren. Es geht weniger ...

Der Roman „Tief“ von Rebekka Moser ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest – genau das macht ihn aber so besonders.

Inhaltlich bewegt sich die Geschichte stark im Inneren der Figuren. Es geht weniger um äußere Handlung, sondern um Emotionen, Gedanken und das, was unter der Oberfläche verborgen liegt. Die Autorin schreibt dabei dicht und eindringlich. Ihre Sprache ist präzise, oft poetisch, aber zugleich klar und direkt – perfekt passend zum Titel „Tief“, weil man beim Lesen immer weiter in die psychologischen Schichten eintaucht.

Was mich besonders überzeugt hat, ist die Atmosphäre. Das Buch erzeugt eine intensive, durchgehende Stimmung, die mich sofort in den Bann gezogen hat und mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat. Die Figuren wirken dabei sehr echt und vielschichtig, sodass ich mich in sie hineinversetzen konnte und mich ihnen beim Lesen ganz nah gefühlt habe.

Insgesamt ist es ein beeindruckendes, intensives und sehr feinfühlig geschriebenes Buch, das durch seine Tiefe, seine Atmosphäre und seine starke Sprache überzeugt. Für mich ein Roman, der definitiv im Gedächtnis bleibt, zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt, und den ich aus voller Überzeugung weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Spannend und sehr berührend

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Nachdem ich das erste Buch "Unten" um Kommissar Heinzle schon sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit ihm und wie er sich bei seinem nächsten Fall schlagen wird. ...

Nachdem ich das erste Buch "Unten" um Kommissar Heinzle schon sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit ihm und wie er sich bei seinem nächsten Fall schlagen wird. Schlagen kann man hier wortwörtlich nehmen, aber psst, zuviel will ich nicht verraten.
Wer bereits das erste Buch gelesen hat, weiß, dass die Autorin Rebekka Moser gerne die Finger direkt in die Wunde legt bzw. mit der Schreibfeder ganz tief bohrt und zeigt, wo die Probleme liegen. Schon in "Unten" hat mich das begeistert und fasziniert, hier noch mehr. Gleichzeitig berührt sie mit dem Schicksal der Figuren sehr. An so mancher Stelle musste ich das Buch mal zur Seite legen und tief durchatmen. Geschickt und ganz nah bringt sie ihre Leser in die Geschichte, sodass man gar nicht anders kann als mitfühlen. Und gleichzeitig zeigt sie, dass es nicht nur schwarz und weiß, gut und böse gibt, sondern viele, viele Grautöne, dass auch gute Menschen Böses tun können, und dass es eben nicht nur zwei Seiten gibt. Denn es geht irgendwann nicht mehr nur um Ben, das tote Kind - was an sich schon schrecklich genug ist - sondern um viele andere Menschen, denen das Schicksal und andere Menschen übel mitgespielt haben.
Dieses Buch ist viel mehr als nur ein Krimi. Es ist ein kritischer Blick auf unsere Gesellschaft, in der wir wieder lernen müssen, aufeinander zu achten und aufzupassen, andere Meinungen gelten zu lassen und zu verstehen, dass es nur gemeinsam geht.
Kommissar Heinzle ist eine wunderbare Romanfigur, die ich zu gerne noch öfter begleiten würde. Auch seine Mitstreiter, allen voran Sense und Heinzles Tochter Christina. Bitte mehr davon!

Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannung auf höchstem Niveau, aktuell, eindringlich und absolut erschreckend

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Das Cover ist wunderschön gestaltet, stellt einen malerischen Bezug zum Bodensee her und wirkt auch herrlich mystisch. Aber für den See hat Kommissar Heinzle keinen Blick, denn im Ufergebüsch wird die ...

Das Cover ist wunderschön gestaltet, stellt einen malerischen Bezug zum Bodensee her und wirkt auch herrlich mystisch. Aber für den See hat Kommissar Heinzle keinen Blick, denn im Ufergebüsch wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Der gefühlvolle Ermittler gerät an seine Grenzen, nicht ahnend, was noch alles auf ihn einstürzt.

Schon Rebekka Mosers erster Thriller war für mich ein Highlight, und ich denke, mit TIEF hat sie sich noch übertroffen. Es ist absolut beeindruckend, was für einen schrecklich bewegenden und dazu realen Plot sie erdacht hat, den sie so raffiniert und fesselnd erzählt, dass einem manchmal geradezu die Luft wegbleibt. Dabei wächst nicht nur das Mitgefühl für Heinzle, es erwacht auch ein teils unangenehmes Empfinden, wenn die Autorin ihrer Leserschaft auf behutsame, aber doch eindringliche Weise den Spiegel vorhält. Während sich im Verlauf der Ermittlungen die Lage so zuspitzt, das Heinzle persönlich betroffen sogar vom Fall abgezogen wird, beschreibt die Autorin absolut packend unser zutiefst konträres Empfinden zur Flüchtlingspolitik. Ich habe mich stellenweise wahrlich ertappt, jedoch nicht verurteilt gefühlt. Rebekka Moser greift sehr mutig eine brandaktuelle, zwiespältige Thematik auf, sie schreibt lebendig und fesselnd, und ihre liebenswerten Protagonisten sind echt, menschlich, auch verwundbar und dadurch absolut überzeugend. Glücklicherweise hat Heinzle den selbstbewussten, humorvollen Kollegen Dr. Senoner an seiner Seite; ohne sein Mitwirken hätte ich kaum aufatmen können.
Mit TIEF ist Rebekka Moser wieder ein rasanter, super spannender und erschreckend realer Thriller gelungen, der nicht nur undurchsichtig bis zum temporeichen Showdown bleibt, sondern auch mit einem aktuellen Bezug zur Realität punktet, was ihn wirklich ganz besonders macht! Unbedingt lesen!

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