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Veröffentlicht am 16.01.2019

Ein grandioses Buch um eine Lebenslüge

Der Verrat
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Ellen Sandberg ist das Synonym von Inge Löhnig. Ihr Roman "Der Verrat" erscheint seit Ende 2018 im Penguin Verlag.

Nane hat ihre Strafe für den Mord an Henning von Manthey nach zwanzig Jahren abgesessen ...

Ellen Sandberg ist das Synonym von Inge Löhnig. Ihr Roman "Der Verrat" erscheint seit Ende 2018 im Penguin Verlag.

Nane hat ihre Strafe für den Mord an Henning von Manthey nach zwanzig Jahren abgesessen und wird aus dem Gefängnis entlassen. Frei fühlt sie sich dennoch nicht, denn die Schuldgefühle machen ihr zu schaffen. Ihre Schwester Birgit und auch ihr Exmann Mark unterstützen sie, denn sie muss sich erst wieder in der Welt außerhalb der Gefängnismauern zurechtfinden.

Nur ihre Schwester Pia, die Frau von Hennings Vater Thomas kann ihr nicht verzeihen. Sie führt ein glückliches Leben auf dem wunderschönen Weingut an der Saar. Wieso kann sie ihrer Schwester nicht verzeihen?


In diesem Familienroman geht es um Liebe, Hass, Eifersucht, Feindschaft, Rache und Pech in der Liebe. Das Pech in der Liebe ist der Familienfluch bei den grundverschiedenen Schwestern Nane, Birgit und Pia. Die Beziehung der Schwestern wurde durch den Mordfall vor 20 Jahren sehr beeinflusst. Während Birgit zu Nane steht, ihr ein angenehmes Leben nach dem Gefängnis ermöglichen möchte, weigert sich Pia, wieder in Kontakt zu ihr zu treten. Pia scheint Nane abgrundtief zu hassen und will ihr nicht vergeben. Aber auch in der Familie von Pias Ehemann, dem Weingutbesitzer Thomas von Manthey, ist nicht alles perfekt.

Dieser Roman lebt von den vielschichtigen Charakteren, die sehr glaubwürdig und authentisch erscheinen, auch wenn man nur wenige sympathisch findet. Man wusste häufig nicht genau, was denn nun Wahrheit oder Lüge sein könnte.

Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen, die aktuelle spielt zur Zeit von Nanes Entlassung 2018 und die Vergangenheit wird ab 1998 in einzelnen Sequenzen eingebaut.


Am interessantesten war für mich Nanes Person, wie sie mit ihren Schuldgefühlen umgeht, was sie trotz aller Widrigkeiten versucht, um Pias Familie näher zu kommen, hat mich sehr berührt.
Ihre Jugend ist dahin, jetzt ist sie frei und ist es innerlich doch nicht. Wird Hennings Familie ihr vergeben?
Die große Frage ist: Was ist an Hennings Todestag wirklich passiert? Und mit dieser Ungewissheit spielt die Autorin auf eine fesselnde Weise.


Der Schreibstil ist klar und prägnant und bringt eine bewegende Geschichte ans Licht, die mich mitgerissen hat. Dabei macht es viel aus, dass sich dieses Buch mehrerer Genres bedient. Es ist ein Familienroman mit kriminalistischer Aufklärung, bei dem auch psychologische Probleme eine Rolle spielen und die Figuren nach ihrem persönlichen Glück trachten.


Auf dem familiengeführten Weingut erfährt man einiges um den Anbau und die Verarbeitung des Weines. Doch letztendlich geht es um die Nachfolge bzw. um den Fortbestand des Betriebes. Auch hier gibt es persönliche Intrigen und Rivalität, die in der Familie ausgefochten werden.


Nach und nach deckt Ellen Sandberg neue Bausteinchen auf, die den Tod von Henning näher beleuchten. Auch wenn das Finale endlich Klarheit bringt, habe ich so etwas erwartet. Doch das tut der Spannung keinen Abbruch, denn man möchte die Figuren bis zum Ende besser verstehen können und hängt an ihren Gefühlen, Worten und Reaktionen, die die Autorin hervorragend ausgearbeitet hat.

"Der Verrat" zeigt ein stimmiges und glaubhaftes Familiendrama, das sich schicksalsträchtiger und problembehafteter kaum zeigen könnte. Trotzdem habe ich den Figuren ihr Handeln abgenommen und war bis zum Ende an das Buch gefesselt. Die Frage nach der Vergebung der Schuld spielt hier eine ganz besondere Rolle.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Das Schlechte-Laune-Buch

Pettersson und Findus. Armer Pettersson
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"Armer Pettersson" ist der 3. Teil der Reihe von Sven Nordqvist um den alten Mann und seinen verrückten Kater Findus. Das Kinderbuch richtet sich an die Altersklasse von 3-6 und erschien 1988 im Oetinger ...

"Armer Pettersson" ist der 3. Teil der Reihe von Sven Nordqvist um den alten Mann und seinen verrückten Kater Findus. Das Kinderbuch richtet sich an die Altersklasse von 3-6 und erschien 1988 im Oetinger Verlag.



Es ist Herbst, es ist dunkel und grau, ungemütlich und Petterson ist trübsinnig, schlapp und hat schlechte Laune. Das will Findus unbedingt ändern und er tobt und springt und möchte gern mit dem alten Mann spielen. Doch der brüllt ihn an, so kennt Findus ihn ja überhaupt nicht. Er lässt nicht locker und lockt Pettersson durch einen Trick zum Angeln nach draußen.



In diesem Buch geht es um schlechte Laune, vielleicht sogar depressive Stimmungen, da passt die dunkle Farbgebung der Illustrationen natürlich voll ins Bild.

Für Kinder ist es dennoch ein ziemlich düsteres Buch, nichts, was man sich gern ansieht.

Doch so ist die Landschaft im Herbst, dunkel, verregnet und düster.


Und dass auch Erwachsene mal schlecht drauf sind, zornig werden und brüllen, kennen sie ebenfalls. Hier versucht der kleine Kater den alten Mann zu besserer Laune zu motivieren. Man muss doch etwas finden, was ihm Spaß machen könnte. Es ist klar, dass er es schafft. Aufmunterungsversuche sind nicht immer leicht, man darf damit nur nicht von seinem mürrischen Gegenüber anstecken lassen. Der Entschluß Angeln zu gehen erweist sich als prima Idee. Wie es Findus schliesslich gelingt, den alten Griesgram wieder froh zu stimmen, ist in diesem dunklen Herbstbuch zu sehen.

Es ist auch für Kinder lehrreich, dass auch Erwachsene mal schlechte Laune haben und vor Wut schreien. Das kennen Kinder sicher von ihren eigenen Eltern. Aber wie man sich dann wieder vertragen kann und die schlechte Laune verdrängen kann, ist ein interessantes Thema.


Allerdings gibt es hier nicht den gewohnten Lesespaß und die sonst so schönen und bunten Bilder habe ich auch vermisst. Alles wirkt düster und traurig.


Dieses Bilderbuch ist nicht wie die anderen der Reihe. Die dunkle Jahreszeit bringt trübsinnige Stimmung mit sich und man darf sich einfach davon nicht anstecken lassen. Allerdings fehlt hier der übliche Lesespaß.


Veröffentlicht am 15.01.2019

Trotz der wunderschönen Sprache sprang der Funke bei mir nicht über.

Ein schönes Paar
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Herta und Georg Karst haben sich auf den ersten Blick verliebt, sie wohnen in Plothow, in der damaligen DDR. Philipp Karst hat nach dem Tod seiner Eltern nicht nur ihre Hinterlassenschaften zu ordnen, ...

Herta und Georg Karst haben sich auf den ersten Blick verliebt, sie wohnen in Plothow, in der damaligen DDR. Philipp Karst hat nach dem Tod seiner Eltern nicht nur ihre Hinterlassenschaften zu ordnen, er versucht auch, über das Leben und die Liebe von Herta und Georg nachzudenken und ihre Gründe für vieles zu verstehen. Was bewegte seine Mutter zum Fortgehen und warum ließ sie ihn und seinen Vater zurück? Welche Geheimnisse hielten seine Eltern vor ihm geheim? Wie ging die Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen vonstatten? Als Kind konnte er vieles nicht verstehen. Vielleicht gelingen ihm nach ihrem Tod weitere Einblicke.

In diese Geschichte taucht man dank eines allwissenden Erzählers ein. Die Reisenähmaschine von Herta und die alte Kamera von Georg waren ihre persönlichen Dauerbegleiter, durch sie erfährt man von ihrem Lebensweg, der nicht nur Republikflucht beinhaltete, sondern auch die Teilung des Dorfes, die dann auch zur Teilung der Familie beitrug. Vor solchen Hintergründen bleibt vieles unerklärt.


Gert Loschütz schreibt sprachgewaltig mit eindringlichen Sätzen, die beim Hören zu einer endlosen und manchmal schwer zu erfassenden Kette verhallen. Der Text erscheint emotionslos und distanziert und doch bringt er Empfindungen auf den Punkt.
Es sind die feinen Beobachtungen der Menschen, die Loschütz gut darzustellen vermag und die mich an das Buch fesseln. Dennoch sprang der entscheidende Funke nicht über.

Als Zuhörer muss man sich auf die Geschichte einlassen, es gibt keine Sympathiefiguren, die Spannung kann auch der gut lesende Sprecher nicht in die Höhe treiben.

Philipps Eltern waren ein schönes Paar, sie hatten jedoch im Miteinanderleben Probleme, konnten aber auch nicht ohne den andern und das hat zur Folge, dass sie sich gegenseitig aufgerieben.
Manche Szenen machen das deutlich, es gibt aber auch Kindheitserinnerungen Philipps, die er zwar vor Augen hat, die ihm aber kein klares Bild der Situation verschaffen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, jetzt nach dem Tod der Eltern.

In Philipps Kindheit war Schweigen in der Familie an der Tagesordnung, über Gefühle wurde nicht geredet, Ereignisse nicht kommentiert. Er fragte nicht nach und so blieb vieles unausgesprochen.

Dennoch kann man zwischen den Zeilen lesen und entdeckt die nicht gesagten Emotionen.

Woran zerbricht eine Liebe? An der Eintönigkeit, an fehlender Zuneigung, an mangelnder Selbstzufriedenheit? In diesem Buch kann man es auch am Ende nicht genau einschätzen. Da spielt alles mit hinein, aber vor allem fehlt es in dieser Familie an der mangelnden Kommunikation untereinander.


Dieses sprachgewaltige Buch ist zwar eindrucksvoll, aber zum Hören recht mühselig. Es zeigt, was Liebe ausmachen kann und wozu menschliches Handeln fähig ist. Der entscheidende Funke ist trotz der schönen Sprache jedoch nicht übergesprungen.

Veröffentlicht am 14.01.2019

Hygge für Anfänger

Das kleine Café in Kopenhagen
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"Das kleine Café in Kopenhagen" von Julie Caplin ist der 1. Teil der Reihe "Romantic Escapes" aus dem Rowohlt Verlag. Dieser Roman erschien am 18.12.2018.



Ein dänisches Kaufhaus möchte den Hygge-Trend ...

"Das kleine Café in Kopenhagen" von Julie Caplin ist der 1. Teil der Reihe "Romantic Escapes" aus dem Rowohlt Verlag. Dieser Roman erschien am 18.12.2018.



Ein dänisches Kaufhaus möchte den Hygge-Trend auch in einer Londoner Filiale starten und lädt Journalisten zu Besuch nach Kopenhagen. Kate organisiert eine Pressereise nach Kopenhagen und hat mit der Betreuung des bunt zusammengewürfelten Haufens gut zu tun. Besonders mit dem zynischen Ben, der mit dem dänischen Hygge-Hype nichts anfangen kann und auch nicht freiwillig mitreist, gerät sie aneinander. Dabei sieht er so umwerfend aus und könnte genau ihr Typ sein.


Der Hygge-Hype interessiert mich, denn ich mag die Art, wie skandinavisches Design die Innenräume auf positive Weise verändern kann. Und für Wohlfühlstimmung sorgen vermag dieses Buch auf seine spezielle Weise ebenso.


Zu Beginn erlebt man eine Reisegruppe von erwachsenen Journalisten, die für einige Furore sorgen und wie ein Haufen wilder Flöhe von Kate zusammen gehalten werden müssen. Doch die Personen fügen sich relativ schnell ein und genießen die dänische Hauptstadt, die leckeren Smörrebröds und die Gemeinschaft untereinander. Nur einer tanzt aus der Reihe und das ist Benedict, genannt Ben. Von Hygge hält er überhaupt nichts, für ihn scheint diese Reise echte Zeitverschwendung zu sein.


Wie sich Kate auch ihm gegenüber durchsetzen kann, welche Erlebnisse sogar zu einer Liebesgeschichte führen und ob das Ganze auch für alle zufriedenstellend endet, muss man selber lesen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich habe mich regelrecht einhüllen lassen in eine zauberhafte Wohlfühlglocke. Das was allerdings gestört hat, sind einige Rechtschreibfehler und merkwürdige Ausdrücke, die immer mal wieder vorkommen.



Ich habe die Geschichte gern verfolgt, bin abgetaucht in die appetit machenden Beschreibungen von lukullischen Häppchen, erlebte die liebenswürdige Atmosphäre und das gemütliche nterieur in Evas Café Varme und liess mich von der entzückenden Deko in den Auslagen von Lifestyle-Läden begeistern. Kurz, ich habe das Hygge-Gefühl miterlebt und konnte mich in die Geschichte fallen lassen. Gerne wäre ich sofort nach Kopenhagen gereist und hätte alles miterlebt.


Die Figuren sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen. Sie machen teilweise eine Entwicklung durch, die auch ihr Leben positiv beeinflussen wird. Zwar enthält die Geschichte keine tiefliegenden Probleme und auch das Leben der dänischen Bevölkerung kommt kaum realistisch zur Sprache, doch das hatte ich in so einem Roman auch gar nicht erwartet.



Hier kommt es eher auf den Wohlfühlfaktor an und den spürt man hautnah mit der Reisegruppe beim Sightseeing, Essen und ihren gemeinsamen Vorhaben, so als wäre man ein weiterer Reiseteilnehmer.

Kate ist die gute Seele der Truppe und auch sie merkt, dass es neben beruflichem Erfolg auch noch anderes im Leben gibt.

Klar ist es überzogen, dass sich gestandene Journalisten von heute auf morgen von der Hygge-Stimmung einnehmen lassen, "doch mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir".

Und nichts anderes scheint der Autorin am Herzen gelegen zu haben, ihre Leserinnen einfach nur zauberhaft und warmherzig zu unterhalten.

Ein unterhaltsamer Ausflug nach Kopenhagen mit einer spritzigen und warmherzigen Geschichte, die Sehnsucht nach Dänemark auslöst und mit einer großen Portion Hygge verwöhnt.

Veröffentlicht am 12.01.2019

Komplexer und akribisch genauer Justizkrimi mit Thrillerelementen

Eisenberg
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Andreas Föhr bringt in diesem Krimi sein juristisches Fachwissen ein und erfindet Dr. Rachel Eisenberg, die als Strafverteidigerin unvoreingenommen die Verteidigung eines maßgeblichen Mörders übernimmt. ...

Andreas Föhr bringt in diesem Krimi sein juristisches Fachwissen ein und erfindet Dr. Rachel Eisenberg, die als Strafverteidigerin unvoreingenommen die Verteidigung eines maßgeblichen Mörders übernimmt. Sie ist frisch getrennt von ihrem Mann, mit dem sie eine gemeinsame Kanzlei führt und beide haben eine pubertäre Tochter.

Rachel ist ständig bemüht, ihr arbeitsreiches Leben in Einklang mit etwas Privatleben mit ihrer Tochter zu bringen. Der vorliegende, sehr komplexe Fall macht es ihr da recht schwer.



Beim vorliegenden Krimi bekommt der Leser einen realistischen und eindrucksvollen Einblick über die Arbeit eines Anwalts und die Abläufe von Gerichtsprozessen geboten. Außerdem gibt es Suchaktionen nach verschwundenen Personen, als das nimmt einen großen Teil der Handlung ein, was zwar hochinteressant, aber auch etwas trocken und eher spannungsarm daherkommt.



Mit kurzen Kapiteln und einer klaren, juristisch geprägten Sprache fesselt der Autor seine Leser und sorgt mit einigen Wendungen und Cliffhangern für Interesse für den vorliegenden, ziemlich kniffligen Fall, der sich aus zwei Erzählsträngen zusammensetzt. Neben der Verteidigungsgeschichte gibt es einen zweiten Strang über die Albanerin Leonora, die sich illegal in Deutschland auf der Flucht befindet. Zwischen beiden Handlungen vermutet man zwar eine gemeinsame Verbindung, bekommt aber die Zusammenhänge erst nach und nach geboten. Wechselnde Verdächtige und neue Erkenntnisse und Indizien sorgen für lange Unwissenheit des Lesers.

Rachel Eisenberg ist eine kühle, sachlich wirkende Figur, deren Privatleben im Buch keine übergroße Rolle einnimmt, von der man aber einiges erfährt und mit ihr mitfühlen kann. Sie geht in ihrer Arbeit auf, geht beruflich einige Risiken ein und nutzt selbst nicht ganz legale Arbeitstaktiken für den guten Zweck. Das macht sie zu einer eindrucksvollen Figur, die ich am meisten in ihrer Beziehung zu ihrer Tochter oder als Hilfe für Menschen in Notsituationen sympathisch finde. Ihre Wortgewandheit und Schlagfertigkeit kann sie in ihrem Beruf gut einsetzen und sie kann sich damit auch gegen ihre männlichen Kollegen behaupten.

Auch die anderen Charaktere sind interessant gezeichnete Figuren, deren Rolle im Krimi reichlich Aufmerksamkeit erfordert. Man muss sich ständig vor Augen halten, welche Rolle man ihnen zutraut und inwieweit sie Schuld auf sich geladen haben.


Während die erste Hälfte des Buches noch eher spannungsarm geschildert wird, sorgen eine dramatische Verfolgungsfahrt, neue Personenerkenntnise und ein sehr actionreicher Showdown für fesselnde Lesestimmung. Am Ende bin ich doch von der Komplexität des Krimi überzeugt und empfehle ihn allen, die sich für juristische Dialoge und fundierte Aufklärungsarbeit interessieren.