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Veröffentlicht am 22.08.2018

Ein tolles Geschenk für Italien-Liebhaber

Pasta e Opera
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Liebhaber italienischer Lebensart werden mit dieser Kombination aus Kochbuch und CD besonders zufrieden sein. Chefkoch Antonio Carluccio hat 60 klassische Rezepte zu 15 mehrgängigen Menüs zusammengestellt. ...

Liebhaber italienischer Lebensart werden mit dieser Kombination aus Kochbuch und CD besonders zufrieden sein. Chefkoch Antonio Carluccio hat 60 klassische Rezepte zu 15 mehrgängigen Menüs zusammengestellt. Zur Abrundung des kulinarischen Genusses bietet die CD Arien und Chorwerke aus beliebten italienischen Opern. Ein willkommenes Geschenk für alle Italienliebhaber, für Opernfans und Freunde guten Essens.

Antonio Carluccio hat zu seinen 15 verschiedenen Menüs die entsprechende Musik gleich auf einer CD beigefügt. Darunter finden sich Arien aus Opern von Verdi, Puccini, Bellini, Leoncavallo und Donizetti. Die jeweilige
Handlung der Opern wird in kurzen Worten vorgestellt. So lernt man gleich noch etwas dazu.
Die 15 Menüs sind verständlich erklärt und nachkochbar, sehen appetitlich aus und die Zutaten sind sehr übersichtlich. Hier wird kein raffinierter Schnick-Schnack nötig. Dabei sind die Menüs durchaus hochwertig und schon etwas ausgefallen.


Es gibt einige Salate, diverse Nudel- und Hauptgerichte mit Fisch und Fleisch und leckere Nachspeisen.
Besonders loben möchte ich z. B. die Garnelen mit Knoblauch, Öl und Peperoni, den Meeresfrüchtesalat und das Perlhuhn mit Granatapfelsauce.

Zu den einzelnen Gerichten erfährt man neben den Rezepten auch viel Wissenswertes um die Gerichte.
Ganz hervorragend ist die Bebilderung mit Gemälden Arcimboldos. Dieser Maler der Spätrenaissance hat mit seinen Tafelbildern genau die passenden Bilder mit Früchten oder Gemüsen gemalt, die das Buch optisch abrunden.

Den einzigen Nachteil sehe ich darin, dass die CD auf der Vorderseite des Buches angebracht ist, hier wäre eine innenliegende CD-Tasche schön gewesen.

Ein wunderschönes Buch, das italienische Küche mit der passenden Musik vereint und sich als Geschenk für Italienliebhaber kulinarisch und musikalisch anbietet.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Beliebtes Bilderbuch über tierische Hinterlassenschaften!

Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat
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Ein Bilderbuch zu einem Thema, über das Erwachsene nicht gerne reden, das Kinder aber sehr interessiert! Ein Klassiker unter den Bilderbüchern, seit über 25 Jahren. Übersetzt in mehr als 30 Sprachen.

Der ...

Ein Bilderbuch zu einem Thema, über das Erwachsene nicht gerne reden, das Kinder aber sehr interessiert! Ein Klassiker unter den Bilderbüchern, seit über 25 Jahren. Übersetzt in mehr als 30 Sprachen.

Der kleine sehbehinderte Maulwurf ist sauer, jemand hat ihm auf den Kopf gemacht. Wer war das? Er macht sich auf die Suche nach dem Verursacher und will ihn zur Rede stellen. Dabei besucht der kleine Kerl auch große Bauernhoftiere und beweist damit schon ein wenig Mut.

Dieses Buch findet bei Kindern im Alter von 3-5 Jahren besonders großes Interesse, denn sie lernen gerade ihren Körper und auch ihre Ausscheidungen kennen. Wie machen denn wohl Tiere und wie sehen deren Hinterlassenschaften aus? Erstaunt bemerken Kinder, wie unterschiedlich diese sind.

Kein besonders spannendes Thema für Erwachsene, aber bei den Kindern ist es der Brüller. Dabei geht es ihnen gar nicht darum, wie der Maulwurf sich vielleicht rächt, sondern sie möchten nur den Täter mit entdecken. Als der Maulwurf den Übeltäter dann mit einem eigenen, zugegeben klitzekleinen Geschäft überrascht, sind alle Kinder begeistert und lachen sich kringelig.
Kinderbücher sollen Kindern Spaß machen und das ist mit diesem Buch der Fall. Mir haben besonders die tollen Illustrationen gefallen, der Text ist sehr einfach und damit kindgerecht.

Ein heiteres Bilderbuch mit Tieren und deren Ausscheidungen, das Kinder begeistert, Eltern nicht ganz so. Aber die sind ja auch nicht die Zielgruppe.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Eindrucksvoll geschildertes Rollenbild der Frau im Mittelalter

Die Pelzhändlerin
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Frankfurt, 1462: Als der verwitwete Kürschner Wöhler erfährt, dass seine einzige Tochter Sibylla fern der Heimat gestorben ist, erleidet er einen tödlichen Herzinfarkt. Die Wäscherin Martha ist die einzige ...

Frankfurt, 1462: Als der verwitwete Kürschner Wöhler erfährt, dass seine einzige Tochter Sibylla fern der Heimat gestorben ist, erleidet er einen tödlichen Herzinfarkt. Die Wäscherin Martha ist die einzige Zeugin und sie ergreift die Chance, indem sie den Tod Sibyllas verheimlicht und ihre eigene Tochter Luisa an deren Stelle setzt. Zum Glück ähneln sich die beiden Mädchen.
Luisa ist froh, dem harten Leben als Wäscherin entkommen zu sein. Aber sie lebt ständig in der Furcht, entlarvt zu werden.
Sie verliebt sich in den Arzt Isaak Kopper, doch um den Kürschnerbetrieb aufrecht zu erhalten, muss sie einen Meister heiraten, so besagen es die Regeln der Zunft.

Dieses Buch hat mich gespannt gefesselt, denn die Gefahr für die Pelzhändlerin Sibylla als ehemalige Wäscherin Luise erkannt zu werden, hat mich mitgerissen.

Besonders gut ist der Autorin die Schilderung der Zustände der Zeit gelungen. Die große Armut, die auch schon Kinder zu harter Arbeit zwang und die Darstellung der Häuser der Reichen, die sich Gedanken über die Einrichtung machen konnten und sogar Bedienstete hatten stehen in vollem Gegensatz der betroffen macht.
Geltendes Recht ließ damals grausame Strafen zu, so war es üblich, Dieben die rechte Hand abzuhacken und Gotteslästerern die Zunge herauszureißen.
Aber auch die untergeordnete Rolle der Frau zeigt sich an Sibyllas Beispiel deutlich. Auch wenn sie die Techniken und das Handwerk des Kürschnerfachs gut beherrscht, muss sie einen Meister heiraten, der den Betrieb laut Zunft führen darf.
Dabei steht Sybilla auch vor der Frage: Familie oder Karriere. Ihre Gefühle und Wünsche schildert Ines Thorn sehr leidenschaftlich, dass man als Leser tiefen Anteil am Schicksal Sybillas nimmt.

Ein unterhaltsamer und sehr bewegender Roman, der am Schicksal einer jungen Frau die Möglichkeiten und Probleme der Frauen im Mittelalter allgemein beschreibt. Gut zu lesen und interessant aufgebaut.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Eine wunderschöne Erzählung

Die Möwe Jonathan
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Die Möwe Jonathan ist anders als ihre Artgenossen: Neugierig und hungrig auf die Weite des Meeres und des Himmels. Jonathan will alles lernen, erfahren und verstehen. Er ist verliebt ins Fliegen – und ...

Die Möwe Jonathan ist anders als ihre Artgenossen: Neugierig und hungrig auf die Weite des Meeres und des Himmels. Jonathan will alles lernen, erfahren und verstehen. Er ist verliebt ins Fliegen – und in die Freiheit. Das verstößt gegen die Tradition der Möwensippe und Jonathan wird vom Ältestenrat verbannt. Doch wäre er nicht die Möwe Jonathan, wenn er nicht so leidenschaftlich an seinen Zielen festhielte. Diese poetische Fabel ist ein Aufruf – unsere Träume und Sehnsüchte nicht aus den Augen zu verlieren. (Klappentext)

Dieses Büchlein ist in drei Teile gegliedert, die die Entwicklung Jonathans zeigen. Es beginnt mit der Ausgrenzung aus der Möwensippe, geht dann über zum Lernprozess und endet mit der Rückkehr Jonathans.

Die 1970 erstmals erscheinende Parabel "Die Möwe Jonathan" halt großen Erfolg gehabt. Sie ist zeitlos und zeigt die Parallelen auf zu Außenseitern der menschlichen Gesellschaft, die gegen den Strom der Anderen an ihren Wünschen oder Ideen festhalten.

In diesem Sinn hält auch die Möwe Jonathan an ihrem Traum fest. Während die anderen Möwen das Fliegen nur zur Futtersuche nutzen, will Jonathan sehr hoch, besonders schnell und möglichst schön fliegen. Sein Schwarm stösst ihn aus, doch er lässt sich nicht unterkriegen und hält an seinem Traum fest. Eines Tages ist er bereit, zu seinem Schwarm zurückzukehren und ihnen als Lehrer zu helfen.

Die Aussage dieses Buches ist, die Motivation und den Mut nicht zu verlieren, auch wenn man anders ist. An seinen Träumen und Zielen festzuhalten und dafür zu kämpfen.


Ein empfehlenswertes Buch für alle, die an ihre Träume glauben und bewußt Grenzen überwinden wollen.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Hält leider nicht dem Niveau anderer Barbara Wood Bücher stand!

Spur der Flammen
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Als die junge Archäologin Candice an das Sterbebett ihres Professors gerufen wird, fordert er sie auf, eine mysteriöse Keilschrifttafel zu retten. Candice macht sich mit dessen Sohn, Detective Glenn Masters, ...

Als die junge Archäologin Candice an das Sterbebett ihres Professors gerufen wird, fordert er sie auf, eine mysteriöse Keilschrifttafel zu retten. Candice macht sich mit dessen Sohn, Detective Glenn Masters, auf die Suche – eine Suche, die beide in höchste Gefahr bringt. Candice und Glenn geraten in die Fänge eines rätselhaften Geheimbundes.

Die Bücher von Barbara Wood lese ich besonders gern und habe mich auch auf dieses Buch sehr gefreut. Leider kann es nicht mit ihren anderen Werken mithalten. Zum einen sind die Charaktere klischeehaft angelegt, völlig überzogen und durchaus farblos, sie sind durchweg austauschbar. Zum anderen ist die Handlung lediglich eine vorhersagbare und langatmige Aneinanderreihung von Szenen ohne Spannung.
Aber was mich am meinsten enttäuscht hat, hier hat Frau Wood versucht, einen mysteriösen Roman wie Dan Brown zu schreiben, ist aber leider an dieser Aufgabe kläglich gescheitert. Spannung kommt hier jedenfalls nicht auf und der Plot ist einfach nur unlogisch und schleppend.

Die historischen Hintergründe sind einfach nur ein bunter Haufen von alten
ägyptischen Mythen, Geheimbünden und Bibellegenden. Das lässt an "Illuminati" denken, ist aber leider inhaltlich nicht so gelungen.
Ich hatte Schwierigkeiten, dem Buch bis zum Ende zu folgen.
Schade, denn die Autorin kann es wirklich besser.


Nicht zu empfehlen, da gibt es bessere Bücher von Barbara Wood.