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Veröffentlicht am 03.11.2017

Solide geschrieben, aber mehr Roman als Krimi

Finster ist die Nacht
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Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss gleich vorweg sagen, dass ich zwar einige Informationen über die Protagonistin und ihr Leben in diesem dritten Band der Reihe erfahren habe, aber dennoch ...

Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss gleich vorweg sagen, dass ich zwar einige Informationen über die Protagonistin und ihr Leben in diesem dritten Band der Reihe erfahren habe, aber dennoch das Gefühl nicht loswurde, hier wichtige Dinge nicht zu wissen.



Der Krimi startet spektakulär mit dem Todesfall des Enthüllungsjournalisten Philip Long. Macy Greeley ist dabei als er erschossen wird, mit ihrer Dienstwaffe. Diese traumatischen Bilder wird sie nicht mehr los und setzt alles dran, den Täter zu finden. Als alleinerziehende Mutter eines Sohnes, der Vater war in einen Banküberfall verwickelt, ist sie froh, dass sich ihre Mutter teilweise um das Kind kümmern kann. Macy hat einen neuen Freund, im Buch erfährt man auch einiges aus ihrem Privatleben.


Das Haus, in dem Philip Long festgehalten wurde, gehört einem Mann, der im Gefängnis sitzt und von den Vorgängen nichts wusste. Die Tochter Philips, Emma, ist von zu Hause abgehauen, weil sie für den Drogentod ihrer Freundin verantwortlich sein soll. Sie bringt mit ihrem Wissen Macy auf die richtige Spur. Allerdings ist Emma und ihr Leben auch ein Hauptteil des Buches. Es kommen einige familiäre Verwicklungen ans Licht, die durch häufige Rückblicken in die Vergangenheit aufgedeckt werden.
Macy findet einen Teil der Entführer als sie immer tiefer in die dunklen Geheimnisse einiger Kleinstadtbewohner eintaucht.


Leider hat mich die Handlung nicht überzeugt. Es ist ein solider Krimi, der logisch die Dinge beleuchtet. Aber über lange Passagen, die in die Vergangenheit führen, ist das Buch eher ein Familienroman als ein Krimi. Auch gerät der aktuelle Fall durch die vielen Nebenschauplätze mehr oder weniger oft in den Hintergrund. Das lässt die Spannungskurve deutlich abflachen und nach dem fesselnden Beginn war ich richtig enttäuscht.
Auch das Motiv am Ende hat mir als ausreichender Grund nicht gereicht.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Schwungvolle, heitere Jugendromanze

Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe
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Liv ist mitten in der Pubertät, stets findet sie die anderen Mädchen hübscher und zweifelt an sich selbst. Dass sich ihre Mutter verliebt hat, kann sie erst gar nicht verstehen und als dann auch noch dieser ...

Liv ist mitten in der Pubertät, stets findet sie die anderen Mädchen hübscher und zweifelt an sich selbst. Dass sich ihre Mutter verliebt hat, kann sie erst gar nicht verstehen und als dann auch noch dieser Italiener mit seinen beiden Kindern drei Wochen der Sommerferien in ihrer beengten Wohnung verbringt, könnte Liv vor Wut am liebsten platzen. In einer Patchworkfamilie muss man Kompromisse schliessen, doch Liv möchte das eigentlich überhaupt nicht und weiterhin ein ruhiges Leben allein mit ihrer Mutter führen. Bis sie sich Hals über Kopf in den neuen Bruder verliebt.

Diese Schmetterlinge und Gefühle von Liv sind gut nachvollziehbar beschrieben, von anfänglichen Blicken, peinlichen Momenten und den ersten Berührungen erlebt man Livs Romanze sehr überzeugend mit. Auch mit Sonia kommt Liv nach und nach besser zurecht und empfindet sie nicht mehr als Eindringling, sondern als gute Freundin.

Es ist Livs großes Hobby das Kochen, das sie schliesslich mit ihren neuen Mitbewohnern näher bringt, denn auch die Italiener essen gerne und so wachsen sie schneller zusammen als anfangs gedacht.

Jedes Kapitel trägt einen "essbaren" Titel und hier hätte ich mir dazu jeweils das entsprechende Rezept gewünscht. Leider findet sich nur ein Rezept für Pasta à la Nonna im Anhang.

Der erste Kuss, die erste große Liebe mit Schmetterlingen im Bauch, das sind Jugendgefühle und Erinnerungen, die man sein ganzes Leben mit sich trägt. In ihrem Jugendbuch bringt Susanne Fülscher in lockerer und frischer Erzählweise diese Themen in Zusammenhang mit ihrer Patchworkfamilie.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Von Schlafstörungen und Mordabsichten

Mordsmäuschenstill
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Das Buch beginnt mit Hanna, die im Krankenhaus hirntot im Koma liegt und auf ihren Tod wartet. Eine makabere Situation, denn sie schwebt scheinbar über der gesamten Handlung und verfolgt alles genau mit.

Kapitelweise ...

Das Buch beginnt mit Hanna, die im Krankenhaus hirntot im Koma liegt und auf ihren Tod wartet. Eine makabere Situation, denn sie schwebt scheinbar über der gesamten Handlung und verfolgt alles genau mit.

Kapitelweise zeigt die Autorin die Sichtweise und die Erlebnisse einzelner Akteure, in diesem Fall Patienten und der Polizeibeamte, der den Überfall auf Hanna aufklären soll. Dadurch lernt man sie näher kennen und kennt auch ihre psychologischen Schwachstellen und speziellen Macken. Diese Perspektivwechsel zeigen komische Dialoge, schwierige Situationen und auch sexuelle Szenen.

Da ist Nele, die beim Schlafwandeln sexuelle Anwandlungen ihres Unterbewusstseins umsetzt, Jenny, die mit Schlafstörungen und Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen hat und schliesslich Sascha, der auch seine Probleme hat.
Sie beginnen mit den Ermittlungen nach dem brutalen Täter, denn Hanna ist ihnen allen ans Herz gewachsen. Zu dem Trio kommt noch Phil, der Polizist und Finn, der Hanna als letzter gesprochen hat.

Am Anfang des Buches tritt der Humor, der im Klappentext als irrsinnig lustig angekündigt wird, noch deutlich hervor. Aber im Laufe der Handlung ist davon nicht mehr viel zu merken. Auch der Spannungsfaktor kommt mir zu kurz.

Die psychologischen Probleme der selbsternannten Ermittler stehen nebem der Ermittlung im Vordergrund. Die Figuren wirken zwar in ihrer Psyche gut beschrieben, kommen mir aber nicht richtig nah. Mir fehlt ein richtiger Sympathieträger und die Protagonisten fand ich teilweise recht nervig.
Außerdem wird zum Ende der Täter irgendwie herbeigezaubert und damit wird der Krimi an sich für den Leser relativ langweilig. Man möchte schon selbst raten und niemanden einfach präsentiert bekommen.

Dieses Buch ist locker und flüssig geschrieben, manche Szenen empfinde ich dann aber doch als recht unrealistisch.



Ein gut lesbarer Krimi, der sich mit psychologischen Abgründen und Schlafstörungen beschäftigt. Allerdings nicht so mein Fall.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Weihnachtlicher Zauber

Morgen ist es Liebe
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Dieses Debüt von Monika Maifeld ist wunderschön erzählt, es hat mich sofort gepackt und unterhält sehr gut.

Die Geschichte führt nach München, aber auch nach Luxemburg. Dort lebt die Protagonistin Alexandra, ...

Dieses Debüt von Monika Maifeld ist wunderschön erzählt, es hat mich sofort gepackt und unterhält sehr gut.

Die Geschichte führt nach München, aber auch nach Luxemburg. Dort lebt die Protagonistin Alexandra, eine sympathische Doktorin, die bei ihrem Unfall noch einmal Glück im Unglück hatte. Ein unbekannter Retter brachte sie aus dem Autowrack und rettete ihr damit das Leben, denn das Auto verbrannte kurz danach.

Bei diesem Buch kommen unweigelich romantische Gefühle auf, es spielt um die Weihnachtstage herum und passt nicht nur deshalb ganz wunderbar in die Adventszeit, es verbreitet hoffnungsvolle Stimmung und auch die wundersame Rettung mutet nach einem schicksalshaften Wunder an.

Mit einiger Dramatik, einem Heiratsantrag und für einen Liebesroman reichlich Spannung kann man einfach nur mit den Figuren auf ihrem Weg mitfiebern. Die Autorin baut einige Spannungsmomente ein, die für unerwartete Wendungen sorgen und auch wenn Emotionen und etwas Kitsch diesen Roman zieren, es ist dennoch eine ganz wundersame Geschichte, die mich regelrecht verzaubert hat.

Der vermeintliche Bettler Martin, Alex gutherzige Mutter Martha und einige andere Charaktere, die zum Teil auch negativ behaftet sind, gilt es hier kennen zu lernen. Der kleine Hund Spock sorgt ebenfalls für nette Unterhaltung.

Mit diesem Roman hat die Autorin ein tolles Werk geschrieben, bei dem sie ihr Schreibtalent deutlich macht.
Es ist eine Liebesgeschichte, die das Wunder der Weihnacht in sich hat und für entspannte Lesestunden mit romantischen Gefühlen sorgt.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Eher wissenschaftlich aufgezogenes Buch mit vielen Fakten.

Der Tiger in der guten Stube
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Katzen werden mit 6 Monaten geschlechtsreif und vermehren sich eher wie die Karnickel denn wie Tiger." Zitat Seite 102

Dieses Buch ist eine Hommage an Katzen, es informiert über ihre Entwicklung und ihre ...

Katzen werden mit 6 Monaten geschlechtsreif und vermehren sich eher wie die Karnickel denn wie Tiger." Zitat Seite 102

Dieses Buch ist eine Hommage an Katzen, es informiert über ihre Entwicklung und ihre Eigenheiten. Nachdem die Einleitung eher allgemeine Informationen und auch ein wenig persönliches Interesse der Autorin enthält, geht der Fortlauf des Buches eher mit wissenschaftlichen Ansätzen an das Thema Katzen heran.

Beim Lesen der vielen Fakten und Fussnoten, deren Anmerkungen auf ganze 19 Seiten verteilt werden, schwirrt mir bald der Kopf und ich habe überlegt, einige Kapitel zu überspringen. Doch dann habe ich stur weiter gelesen und hatte das Gefühl, eine Diplom-Arbeit über das Thema zu lesen. Manche Infos sind unterhaltsam, lehrreich und erstaunen, einige Dinge weiss ich bereits. Während mich die Entwicklungsgeschichte und die Ausbreitung der Katze noch in großem Maße interessiert hat, so waren es die statistischen Zahlenerhebungen für den US-amerikanischen Markt nicht so sehr.

Die Recherche mutet, wie gesagt, eher wie eine wissenschaftliche Abhandlung an und ist trotz der umfangreichen Recherche eher trocken zu lesen.

Interessante Infos: Hunde können bei veganer Ernährung überleben, Katzen können wichtige Fettsäuren nicht selbst synthetisieren, sondern müssen sie aus dem Beutetier beziehen.
Die Lektüre des Buches zeigt einerseits die negativen Seiten der Katzenhaltung, Toxoplasmoseinfektion oder Katzenhaarallergie, stellt aber auch die positiven Aspekte hervor. Denn auch wenn Katzen eher Einzelgänger sind, so machen sie ihren Haltern doch auch Freude und geben positive Impulse. Viele Menschen finden so einen tierischen Freund, der gegen die Einsamkeit hilft. Vom praktischen Nutzen des Mäusefangens mal ganz abgesehen, denn diese Fähigkeit müssen viele Hauskatzen gar nicht mehr erfüllen.

Beim Lesen bekomme ich den Eindruck, dass Katzen es im Laufe ihrer Entwicklung geschafft haben, sich den Menschen zu erziehen. Ein Gedanke, der durchaus bei einigen Katzenbesitzern zutrifft.

Die Texte sind von Katzenpfötchen und Katzenskizzierungen unterbrochen, dadurch wird das Buch aufgelockert. Doch richtig überzeugt hat es mich leider nicht. Es überzeugt nicht genug im Bereich der populärwissenschaftlichen Ausführungen und unterhält nur mittelmäßig mit dem unterhaltenden Teil.

Das Jagen der Katzen. 2013 töteten Katzen in den USA 1,4 bis 3,7 Milliarden Vögel.

Katzenliebhaber werden hier gerne immer mal wieder reinlesen. Für die Entwicklung der Hauskatze im Allgemeinen gibt es diverse Informationen, die sicher auch Katzenhalter noch überraschen werden.
Wer sich jedoch auf ein unterhaltsames Katzenbuch gefreut hat, der sollte sich überlegen, inwieweit er an reinen Entwicklungsfakten interessiert ist.



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