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Veröffentlicht am 07.07.2022

Ein fesselnder Thriller mit hoher Spannungskurve

Diener der Dunkelheit
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Inhalt: Vor 15 Jahren verschwand Samantha Andretti spurlos. Nun taucht sie plötzlich auf einer einsamen Landstraße auf. An vieles, das sie in ihrer Gefangenschaft erlebt hat, kann sie sich nicht erinnern. ...

Inhalt: Vor 15 Jahren verschwand Samantha Andretti spurlos. Nun taucht sie plötzlich auf einer einsamen Landstraße auf. An vieles, das sie in ihrer Gefangenschaft erlebt hat, kann sie sich nicht erinnern. Sie weiß nur noch, dass sie in einem Labyrinth festgehalten worden ist. Zu ihrem Entführer kann sie kaum Angaben machen. Durch Medienberichte über Samantha wird der Privatdetektiv Bruno Genko (erneut) auf den Fall aufmerksam. Er war damals von Samanthas Eltern engagiert worden, konnte sie aber nicht finden. Nun, angestachelt durch Samanthas Auftauchen, möchte er zumindest die Identität des Täters aufdecken. Für Genko beginnt eine Reise, die ihn in die Abgründe der menschlichen Psyche führt…

Persönliche Meinung: „Diener der Dunkelheit“ ist ein Thriller von Donato Carrisi. Es handelt sich nach „Der Todesflüsterer“ und „Die Totenjägerin“ um den dritten Teil der Mila Vasquez-Reihe. Man muss die beiden vorherigen Thriller nicht unbedingt gelesen haben, um „Diener der Dunkelheit“ folgen zu können (mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, dass der Thriller Teil einer Reihe ist 😅). Kennt man die beiden vorherigen Bände, ist „Diener der Dunkelheit“ aber vermutlich noch effektvoller, als er ohnehin schon ist. Erzählt wird der Thriller in zwei Handlungssträngen. Im ersten Handlungsstrang versucht Samantha mithilfe eines Doktors ihr Gedächtnis wiederzuerlangen, um Erkenntnisse über das Labyrinth und den Entführer zu sammeln. Für Spannung sorgt hier, dass man nicht weiß, inwiefern die traumatisierte Samantha zuverlässig erzählt. Der zweite Handlungsstrang fokussiert Genko, der ein Hardboiled Detective mit Ecken und Kanten und einigen Geheimnissen ist. Hier findet die krimitypische Ermittlungsarbeit ihren Platz. Die Erkenntnisse, die Genko während seiner Ermittlungen sammelt, sind aber erschreckender als in den meisten Krimis und lassen eine*n beim Lesen nicht kalt. Die Spannungskurve beider Erzählstränge ist sehr hoch – und das permanent. Die Spannung wird klimatisch perfekt aufgebaut: Zu Beginn beider Handlungsstränge gibt es unheimlich viele Fragezeichen und Unklarheiten. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr neue Informationen erhält man. Dies erfolgt aber nur ganz häppchenweise. Und: Oftmals öffnen die Antworten dabei die Türen zu anderen Fragen, die man bisher gar nicht auf dem Schirm hatte, sodass man unbedingt weiterlesen möchte. Zudem ist die Handlung sehr wendungsreich und überraschend, sodass man bis zuletzt im Dunkeln tappt (aber so richtig!). Als wäre dies nicht schon genug, endet der Roman zudem mit einem großen, unvorhersehbaren Twist, der die ganze Handlung auf den Kopf stellt. Insgesamt ist „Diener der Dunkelheit“ ein sehr spannender, brillant durchdachter Thriller, der bis zuletzt unvorhersehbar ist.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

Ein zeitloser Klassiker

Alice im Wunderland
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Den Inhaltsteaser zu „Alice im Wunderland“ spare ich mir dieses Mal. Die Geschichte über das Mädchen, das dem Weißen Kaninchen ins Wunderland folgt, kennt wahrscheinlich jede*r – zumindest in Grundzügen ...

Den Inhaltsteaser zu „Alice im Wunderland“ spare ich mir dieses Mal. Die Geschichte über das Mädchen, das dem Weißen Kaninchen ins Wunderland folgt, kennt wahrscheinlich jede*r – zumindest in Grundzügen – aus verschiedenen filmischen Adaptionen. Erzählt wird „Alice im Wunderland“ von einem auktorialen Erzähler, der von Alices Abenteuer im Wunderland berichtet. Alice ist eine spannende Figur: Einerseits ist sie noch kindlich-naiv, andererseits hat sie – im Vergleich zu den schrägen Wunderland-Figuren – eine gewisse Weitsicht und Schläue. Oftmals spiegelt sie den Wunderland-Figuren deren absurdes Verhalten, was zu einigen komischen Szenen führt. Die Handlung dreht sich um die Abenteuer, die Alice im Wunderland erlebt. Diese werden in einer episodischen Struktur erzählt: Meist stolpert Alice von einem Abenteuer in das nächste. Da jedes Abenteuer weitgehend losgelöst von dem vorherigen ist, kommt es zu einem häufigen Wechsel des Handlungsortes bzw. des Figurenpersonals. Drei Momente durchziehen aber die gesamte Handlung von „Alice im Wunderland“. Zunächst ist das ganze Buch sehr fantasievoll: Die seltsamsten Geschöpfe treten an den ungewöhnlichsten Orten auf und machen die schrägsten Dinge. Weiterhin trumpft „Alice im Wunderland“ mit einem besonderen Humor auf. Dieser zeigt sich besonders in den Gesprächen zwischen Alice und den Wunderland-Figuren, in denen permanent mit der Lücke zwischen Alices von Rationalität geprägter Welt und dem Wunderland, in dem wenig logisch verläuft, gespielt wird. Generell sind die Szenen mit viel Witz ausgestattet, wobei ich aber teilweise das Gefühl hatte, dass der Humor aus der heutigen Perspektive nicht mehr so eingängig ist. Der besondere Witz einzelner Szenen ist vermutlich durch die zeitliche Distanz verloren gegangen (so werden bspw. Gedichte verballhornt, die zur Zeit von Lewis Carroll bekannt waren, die aber heute weitgehend vergessen sind.) Zuletzt zeichnet sich „Alice im Wunderland“ durch einen Hang zum Non-Sens aus. Wenig macht hier Sinn: Alices Weg durchs Wunderland ist durch Zufall bestimmt, Alice und die Wunderland-Figuren reden fast permanent aneinander vorbei und mehrere Figuren sind schräg. Dieser Non-Sens ist es, was – damals wie heute – den besonderen Reiz von „Alice“ ausmacht. „Alice im Wunderland“ will unterhalten, die Lesenden in ein wunderreiches Land entführen, und nicht moralisch belehren. Die Ausgabe des Insel Verlags ist ausgestattet mit den originalen „Alice“-Illustrationen von John Tenniel. Abgerundet wird die Ausgabe durch ein Nachwort von Christian Enzensberger, der kurz in Leben und Werk von Lewis Carroll/Charles Lutwidge Dodgson einführt.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

Eine schöne Geschichtensammlung

Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly
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„Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly“ versammelt 13 Kurzgeschichten von Ben Aaronovitch, die im „Die-Flüsse-von-London“-Universum angesiedelt sind. Die Geschichten richten ...

„Der Geist in der British Library und andere Geschichten aus dem Folly“ versammelt 13 Kurzgeschichten von Ben Aaronovitch, die im „Die-Flüsse-von-London“-Universum angesiedelt sind. Die Geschichten richten sich besonders an eingefleischte Fans der Reihe; für einen Quereinstieg eignen sie sich nicht. Jede Kurzgeschichte wird jeweils von einer Vorbemerkung angeführt. Hier werden die Geschichten chronologisch in den Zeitrahmen der Buchreihe verortet. Auch finden sich kleine Insights in den Entstehungsprozess der jeweiligen Geschichte, was ich ziemlich interessant fand. Die Sammlung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 setzt sich aus sechs Peter-Grant-Geschichten zusammen, in denen jeweils ein kleiner Kriminalfall erzählt wird. Diese Fälle werden aus der Ich-Perspektive Peters erzählt – gewohnt mit Humor und Affinität für die baulichen Charakteristika der Handlungsorte. Den Beginn macht „Heimspiel“. Hier trifft Peter auf einen Magier, der eine besondere Rolle bei den Olympischen Spielen 1948 gespielt hat. Die zweite Geschichte „Häusliche Gewalt“ thematisiert einen Fall von häuslicher Gewalt, bei dem eine übernatürliche Komponente hinzukommt. In „Hahnenkampf“ muss Peter in einer Waterstones-Filiale ermitteln, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Durch den Buchbezug (Buchhandlung als Handlungsort) ist „Hahnenkampf“ eine schöne Geschichte für Bücherwürmer. „Die Einsamkeit der Langstrecken-Granny“, die vierte Geschichte, handelt von einer älteren Dame, die gegen ihren Willen aus ihrer Wohnung ausziehen muss – wogegen sie sich zu wehren weiß. Es folgt „Der Rattenkönig“. Peter trifft hier in der Wartungshalle der Mail Rail auf einen Makler, der denkt, er sei eine Ratte. Im Verlauf der Handlung lernt Peter außerdem eine besondere, weil ungewöhnliche Flussgöttin kennen. Die letzte Peter-Grant-Geschichte „Das rare Buch der Vortrefflichen Apparatur“ spielt in der British Library, in der ein übernatürliches Wesen (im weiteren Sinne) sein Unwesen treibt. Die Geschichten des zweiten Teils der Sammlung („Die Geschichten der anderen“) werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. „A Dedicated Follower of Fashion“ spielt in den Swinging Sixties und wird aus der Ich-Perspektive eines namenlosen Drogendealers erzählt. Interessant an dieser Geschichte ist, dass hier die Geburt einer Flussgöttin behandelt wird. „Der fröhliche Onkel“ wird aus der Ich-Perspektive von Abigail, der Cousine von Peter, erzählt. Abigail bekommt es mit dem seltsamen Onkel ihrer Freundin Barbara zu tun, der schon seit Jahrzehnten die Weihnachtsfeste von Barbaras Familie besucht – wobei er nicht zu altern scheint. Die dritte Geschichte „Vanessa Sommers zweite Weihnachtsliste“ ist eine Weihnachtsgeschichte, die sich um Vanessa Sommer, Tobias Winters Kollegin, dreht. Sie beschäftigt sich damit, wie Vanessa mit der Entdeckung der magischen Welt umgeht, und wird (ausnahmsweise) von einem auktorialen Erzähler erzählt. In „Drei Flüsse, zwei Bräutigame und ein Baby“ wird die Ich-Perspektive des Polizisten Dominic Croft eingenommen. Auch hier spielt ein neuer Flussgott eine Rolle. Drei kurze sog. „Moments“ bilden den Abschluss des Bandes. Es handelt sich hierbei weniger um Kurzgeschichten, als vielmehr um besondere Momente, kurze Texte, die, so Aaronovitch, eine besondere Atmosphäre einfangen sollen. Hier werden jeweils die Ich-Perspektiven von Thomas Nightingale, Kimberley Reynolds und Tobias Winter eingenommen. Insgesamt sind die Geschichten kurzweilig und unterhaltsam, wobei wahrscheinlich jede*r andere Lieblinge haben wird. Schön fand ich geschichtenübergreifend zwei Aspekte: Einerseits erweitert jede Geschichte das „Die Flüsse von London“-Universum punktuell, indem sie ein spezifisches Thema aufgreift. Andererseits werden Blickwinkel von Figuren eingenommen, die sonst – hinter Peter – eher in der zweiten Reihe stehen, was eine schöne Abwechslung ist.

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Veröffentlicht am 07.07.2022

Ein spannender Reihenauftakt mit liebenswürdigen Figuren

ROTGOLD: Jung bis zum letzten Tag
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Inhalt: Die beiden Journalisten Elijah und Beth haben es geschafft: Durch ihr Onlinemagazin „Der Schreibfuchs“ haben sie sich einen so großen Namen gemacht, dass „Die Tageszeile“, eine der renommiertesten ...

Inhalt: Die beiden Journalisten Elijah und Beth haben es geschafft: Durch ihr Onlinemagazin „Der Schreibfuchs“ haben sie sich einen so großen Namen gemacht, dass „Die Tageszeile“, eine der renommiertesten Zeitungen, auf sie aufmerksam geworden ist und sie als Volontäre einstellt. Ihre erste Aufgabe ist ein Interview mit Marla Bates, dem neuen Werbegesicht von RotGold. Doch Marla wirkt beim Interview fahrig, gestresst und unter Druck gesetzt. Als sie Elijah zum Ende des Interviews dann auch noch einen versteckten Hilferuf sendet, steht für Elijah und Beth fest: Sie müssen Marla aus den Fängen von RotGold befreien…

Persönliche Meinung: „RotGold – Jung bis zum letzten Tag“ von Helena Weber ist der Auftakt einer neuen Trilogie. Erzählt wird der Roman im Wechsel aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven (u.a. Beth, Elijah, Marla und Will, dem Bruder von Elijah), wodurch die Handlung ein schönes Tempo gewinnt. Die Figuren sind authentisch und dreidimensional ausgestaltet: Jede Figur hat eine eigene Persönlichkeit (inklusiver eigenem Kopf und kleineren Macken), die sie individuell macht und von den anderen Figuren unterscheidet. Sehr gut haben mir auch die lebendigen, häufig mit Witz gepaarten Dialoge zwischen den Figuren gefallen. „RotGold“ vereint Elemente verschiedener Genres in sich. Die Welt, die auf den ersten Blick unserer gar nicht so unähnlich scheint, offenbart – je weiter die Handlung voranschreitet – dystopische Züge: Dominiert wird die Welt durch das Unternehmen RotGold, das im Hintergrund als graue Eminenz arbeitet. Dieses Unternehmen hat ein Schönheitselixier entwickelt, das – zumindest äußerlich – ewige Jugend verspricht (originell fand ich übrigens, wie das Elixier hergestellt wird, aber das möchte ich hier nicht verraten). Es befürwortet allerdings nicht jede*r die Arbeit von RotGold, sodass die Gesellschaft gespalten ist. Wie weit der Einfluss von RotGold reicht und worin es noch verwickelt sein könnte, wird in „RotGold – Jung bis zum letzten Tag“ schon angedeutet, weshalb ich vermute, dass in den Folgebänden der Dystopieanteil weiter zunehmen wird. Daneben finden sich in „RotGold – Jung bis zum letzten Tag“ auch Krimi-/Politthriller-Elemente. Denn: Will, der Bruder von Elijah, arbeitet als Polizist und muss einen Mordfall aufklären, der ihn in den Dunstkreis von RotGold führt. Weiterhin sind auch Liebesgeschichten in die Handlung eingewoben: Dabei keimt eine Liebesbeziehung gerade auf; die andere wird neu entfacht. Durch diese Vermischung verschiedener Genres ist die Handlung abwechslungsreich, nicht leicht zu erahnen und spannend. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass in „RotGold“ auch gesellschaftlich relevante Themen diskutiert werden (besonders das in Werbung häufig vermittelte Schönheitsideal „Jugendlichkeit“). Der Schreibstil von Helena Weber lässt sich angenehm und flüssig lesen. Abgerundet wird die Ausgabe durch schöne schwarz-weiß Illustrationen der Protagonisten, die dem Text vorangestellt sind. Insgesamt ist „RotGold – Jung bis zum letzten Tag“ ein spannender Reihenauftakt mit einer abwechslungsreichen Handlung und liebenswürdigen Protagonisten.

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Veröffentlicht am 05.07.2022

Eine witzige Fantasygeschichte mit einer frechen Protagonistin

Aya und die Hexe
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Inhalt: Die zehnjährige Aya lebt im St.-Morwald-Waisenhaus – aus dem sie nicht wegmöchte. Denn: Dort machen alle genau das, was sie sich wünscht – auch potenzielle Eltern, die Aya adoptieren wollen, folgen ...

Inhalt: Die zehnjährige Aya lebt im St.-Morwald-Waisenhaus – aus dem sie nicht wegmöchte. Denn: Dort machen alle genau das, was sie sich wünscht – auch potenzielle Eltern, die Aya adoptieren wollen, folgen Ayas Wunsch und lassen sie im Waisenhaus. Eines Tages erscheint allerdings ein Paar, das gegen Ayas Wünsche resistent zu sein scheint und sie einfach so adoptiert. Als Aya in ihrem neuen Zuhause ankommt, stellt sich schnell heraus: Ihre Adoptivmutter ist eine Hexe. Wird es Aya trotzdem gelingen, ihre Wünsche durchzusetzen?

Persönliche Meinung: „Aya und die Hexe“ ist eine Fantasygeschichte von Diana Wynne Jones. Erzählt wird die Handlung von einem allwissenden Erzähler, der von Ayas Abenteuer im Hexenhaus berichtet. „Aya und die Hexe“ ist kein Fantasyroman im Umfang der Bücher der Howl-Saga, sondern eine ca. 100 Seiten umfassende Kurzgeschichte, die reich bebildert ist. Die Kürze nimmt der Geschichte allerdings nicht ihren Zauber: So trumpft „Aya und die Hexe“ einerseits mit einer selbstbewussten und frechen Protagonistin auf, andererseits ist die Zauberwelt von „Aya“ mit ihren Figuren und Zaubersprüchen fantasievoll ausgestaltet. Gewürzt ist die Handlung zudem mit einer Prise Humor. Der Schreibstil von Diana Wynne Jones ist lebendig und lässt sich angenehm lesen. Ergänzt wird der Text durch zahlreiche Illustrationen von Miho Satake. Diese sind meistens farbig, teilweise schwarz-weiß und erinnern an den typischen Ghibli-Stil. Aufgrund ihrer Kürze, den vielen Illustrationen und dem fantasievoll-witzigen Inhalt eignet sich „Aya und die Hexe“ auch als Lektüre für Kinder bzw. als Gute-Nacht-Geschichte zum Vorlesen. Insgesamt ist „Aya und die Hexe“ eine kurzweilige Fantasygeschichte, die vom Droemer Knaur Verlag in einer schönen Schmuckausgabe erstmals auf Deutsch präsentiert wird.

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