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Veröffentlicht am 09.09.2022

Eine flüssig zu lesende Coming of Age-Novelle mit markanten Szenen

Die Leiche
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Inhalt: Castle Rock, Maine, 1960. Es sind die letzten Tage der Sommerferien, die Sonne brennt, seit Tagen hat es nicht mehr geregnet. Gordie döst mit seinen Freunden Chris und Teddy im Baumhaus, unzufrieden ...

Inhalt: Castle Rock, Maine, 1960. Es sind die letzten Tage der Sommerferien, die Sonne brennt, seit Tagen hat es nicht mehr geregnet. Gordie döst mit seinen Freunden Chris und Teddy im Baumhaus, unzufrieden darüber, dass die Schule schon so bald wieder losgeht. Doch als Vern, ein weiterer Freund, das Baumhaus betritt, ändert sich alles: Aus sicherer Quelle weiß er, dass die Leiche eines Jungen aus der Umgebung, der vor ein paar Tagen verschwunden ist, irgendwo am Bahndamm liegen soll. Für die vier Freunde steht fest: Sie wollen die Leiche bergen, um dadurch berühmt zu werden.

Persönliche Meinung: „Die Leiche“ ist eine Coming of Age-Novelle von Stephen King. Erzählt wird „Die Leiche“ aus der retrospektiven Ich-Perspektive von Gordie, der sich – nun erwachsen und als Schriftsteller arbeitend – an die Ereignisse des Sommers 1960 erinnert. Dabei erzählt er nicht nur, was sich in diesem Sommer ereignet hat, sondern reflektiert und kommentiert zusätzlich sein Verhalten und das seiner Freunde. Dieser retrospektive Blick, der zwischen Nostalgie und Abgeklärtheit changiert, führt dazu, dass die Handlung – bei allen albernen Beleidigungen der Freunde – nicht an Ernsthaftigkeit verliert. Insgesamt erhält „Die Leiche“ so den Zug einer Coming of Age-Geschichte: Der Sommer 1960 wird zum letzten Sommer, den Gordie, Chris, Teddy und Vern als Kinder durchleben; die Erlebnisse am Bahndamm und der Fund der Leiche werden zur Initiation. Die Kindheit, die die vier Freunde bis dahin erlebt hatten, war keineswegs leicht; jeder hatte familiäre Probleme. So litt Gordie darunter, dass seine Eltern ihn nicht wirklich beachteten, was nach dem Tod seines Bruders noch zugenommen hatte. Der Vater von Teddy hingegen war gewalttätig und misshandelte ihn grundlos. Der Plot der Novelle dreht sich hauptsächlich um die Suche nach der Leiche und folgt dem Weg, den die vier Freunde gehen. Dabei erleben die vier einige Abenteuer, sodass die Novelle voller markanter, bildlich beschriebener Szenen ist. Eine weitere Stärke der Novelle ist die Gruppeninteraktion der vier Freunde: Die Dialoge sind abwechslungsreich und authentisch; die Dynamik innerhalb der Gruppe lebendig und plastisch. An zwei Stellen wird der Hauptplot (die Suche) durch Kurzgeschichten Gordies unterbrochen (die erste thematisiert einen Konflikt zwischen Vater und Sohn; die zweite die Rache eines Jungen, der gemobbt wurde). Gerade zum Ende von „Die Leiche“ baut der erwachsene Gordie außerdem immer wieder kurze Kommentare über das Schriftstellersein in den Erzählfluss ein. Der Schreibstil von Stephen King ist sehr bildhaft, sodass die Abenteuer, die die vier Freunde erleben, dreidimensional vor Augen geführt werden. Insgesamt ist „Die Leiche“ eine flüssig zu lesende Coming of Age-Novelle mit lebendigen Interaktionen der Figuren und einigen markanten Szenen, die lange nachhallen werden.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Eine spannende Dystopie mit lebendig ausgestalteten Figuren

Wir Verstoßenen
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Inhalt: Nach den Ereignissen von „Wir Verlorenen“ (Band 1) möchte Smilla weg aus der Eifel und begibt sich gen Brüssel. Dort hat sich – schenkt man den Gerüchten glauben – nach der „Plage“ eine neue, zivilisierte ...

Inhalt: Nach den Ereignissen von „Wir Verlorenen“ (Band 1) möchte Smilla weg aus der Eifel und begibt sich gen Brüssel. Dort hat sich – schenkt man den Gerüchten glauben – nach der „Plage“ eine neue, zivilisierte Gesellschaft gebildet. Noch am Anfang ihrer Reise trifft Smilla auf Giorgio, der mit ihr in Wollseifen gelebt hat und eigentlich – gemeinsam mit Smillas kleiner Schwester Jera – schon längst irgendwo auf dem Weg nach Brüssel sein sollte. Doch Jera ist vor Kurzem nachts verschwunden; um sie zu finden, ist Giorgio in der Eifel geblieben. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach Jera – und bald stellt sich heraus, dass die mysteriöse Sekte, die in der Eifel für Menschenopfer bekannt ist, etwas mit Jeras Verschwinden zu tun hat…

Persönliche Meinung: „Wir Verstoßenen“ ist ein dystopischer Roman von Jana Taysen. Es handelt sich um den zweiten Band der „Wir Verlorenen“-Trilogie. Da alle wichtigen Begebenheiten aus dem ersten Band zu Beginn des zweiten Bandes aufgegriffen werden, kann man „Wir Verstoßenen“ auch ohne Kenntnis von „Wir Verlorenen“ lesen (für ein tiefergehendes Verständnis der Figurenbeziehungen ist es aber natürlich sinnvoll, die Reihe chronologisch zu lesen). Erzählt wird der Roman aus der personalen Perspektive Smillas (im Pro- und Epilog wird kurz die personale Sicht Jeras eingenommen). Die Handlung von „Wir Verlorenen“ spielt – wie auch der Vorgänger – in der Eifel. Neben der Wüstung Wollseifen und Monschau ist im zweiten Band besonders das Hohe Venn ein wichtiger Handlungsort. Die Handlungsorte sind sehr schön beschrieben: plastisch, atmosphärisch und anschaulich. Eine weitere Stärke des Romans ist die lebendige Ausgestaltung der Figuren und ihrer Beziehungen. Mit all ihren Ängsten, Sorgen, Hoffnungen und Ambivalenzen sind die Figuren dreidimensional und lebendig dargestellt, sodass man unweigerlich mit ihnen fiebert. Dabei besitzen die Figuren häufig Schattierungen, folgen nicht dem einfachen Gut-Böse-Muster, sondern sind immer irgendwo dazwischen – mal eher der hellen, mal eher der dunklen Seite zugewandt. Viele der auftretenden Figuren sind außerdem unberechenbar: Ihre wahren Absichten sind häufig verdeckt, sodass man nicht vorhersehen kann, wie sie handeln werden. Tief sind auch die Beziehungen der Figuren – je nach Fall sowohl hinsichtlich ihrer liebevollen Wärme als auch ihrer berechnenden Kälte. Für Spannung sorgt – neben der Unberechenbarkeit mehrerer Figuren – die Sekte, die von einer geheimnisvollen Atmosphäre umwabert wird und deren genaue Absichten lange offenbleiben. Die Handlung von „Wir Verstoßenen“ ist nicht vorhersehbar und darüber hinaus voller tiefsinniger Gedanken und Überlegungen. Der Schreibstil von Jana Taysen ist sehr eingängig und lässt sich flüssig lesen. Insgesamt ist „Wir Verstoßenen“ eine spannende Dystopie mit plastisch beschriebenen Handlungsorten, lebendig ausgestalteten Figuren und einer nicht vorhersehbaren Handlung.

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Fünf Erzählungen Irvings, wobei besonders "Sleepy Hollow" und "Rip van Winkle" herausstechen

Die Sage von Sleepy Hollow
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„Sleepy Hollow und andere unheimliche Geschichten“ versammelt fünf Erzählungen von Washington Irving. Den Anfang macht Irvings bekannteste und titelgebende Erzählung „Die Sage von Sleepy Hollow“, die von ...

„Sleepy Hollow und andere unheimliche Geschichten“ versammelt fünf Erzählungen von Washington Irving. Den Anfang macht Irvings bekannteste und titelgebende Erzählung „Die Sage von Sleepy Hollow“, die von dem Landschulmeister Ichabod Crane handelt, der auf den kopflosen Reiter trifft. Es folgt „Rip van Winkle“, in der der titelgebende Protagonist in einen Zauberschlaf fällt. Beide spielen am Hudson River: Während die Handlung von „Sleepy Hollow“ (mehr oder weniger) zur Gegenwart von Irving stattfindet, spielt „Rip van Winkle“ zur Zeit der englischen Kolonisation Nordamerikas. Zudem stehen diese Anfangserzählungen in einem literarischen Zusammenhang: Beide stammen – so die Fiktion Irvings – aus den Unterlagen des Schriftstellers „Diedrich Knickerbocker“, der die Erzählungen auch in einem kurzen Nachwort bespricht. Dargestellt werden die Geschichten – teilweise mit einem leicht ironischen Ton – von einer allwissenden Erzählfigur. „Sleepy Hollow“ und „Rip van Winkle“ werden anschaulich und dicht erzählt, sodass eine angenehm schaurig-phantastische Atmosphäre entsteht, die einen besonderen Sog ausstrahlt. Mit der dritten Erzählung „Der Geisterbräutigam“ geht ein Wechsel des Handlungsortes einher: Diese spielt im Odenwald in Süddeutschland und handelt vom Baron von Katzenellenbogen, der seine Tochter vermählen möchte – was allerdings nicht so funktioniert, wie ursprünglich geplant. Auch hier tritt eine auktoriale Erzählfigur auf, die die Handlung anschaulich und atmosphärisch erzählt, allerdings ist die Dichte von „Der Geisterbräutigam“ nicht mit „Sleepy Hollow“ und „Rip van Winkle“ vergleichbar. Ein vollkommen anderes Handlungssetting besitzen die letzten beiden Erzählungen „Die Sage vom arabischen Sterndeuter“ und „Die Sage vom Vermächtnis des Mauren“. Im „Sterndeuter“ sorgt sich der König Aben Habuz vor Angriffen seiner Feinde, sodass er seinen magiekundigen Sterndeuter um Hilfe bittet – was, wie sich herausstellt, allerdings seinen Preis hat; im „Vermächtnis“ findet der arme Wasserträger Peregil unverhofft zu Reichtum, wodurch er in den Fokus der Behörden gerät. In beiden Erzählungen spielt Magie eine Rolle; Gruselelemente, wie sie in den ersten drei Erzählungen zu finden sind, treten allerdings zurück. Im Kern besitzen die beiden „Sagen“ einen schalkhaften Zug: Sie beinhalten jeweils eine List, aus der sich moralische Implikationen schließen lassen. Strukturell sind sie linearer aufgebaut als die ersten drei Erzählungen. Insgesamt lebt der Sammelband besonders durch „Sleepy Hollow“ und „Rip van Winkle“. Die anderen drei Geschichten sind nett und auch kurzweilig zu lesen, allerdings kommen sie nicht an die Atmosphäre der beiden Knickerbockers heran.

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Ein spannender Roman mit einer außergewöhnlichen Erzählkonstellation

Leinwand ohne Gesicht
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Inhalt: Seit einem fatalen Unfall, der sich vor zwei Jahren zugetragen hat, lebt die 22-jährige Lea in der Privatklinik für Gedächtnislose in Berlin. An ihre Vergangenheit kann sie sich nicht mehr erinnern. ...

Inhalt: Seit einem fatalen Unfall, der sich vor zwei Jahren zugetragen hat, lebt die 22-jährige Lea in der Privatklinik für Gedächtnislose in Berlin. An ihre Vergangenheit kann sie sich nicht mehr erinnern. Auch das Spüren von Gefühlen ist verloren gegangen. Trotz der Bemühungen des Klinikpersonals sind die Fortschritte von Lea gering. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Golo, Leas Ehemann, der durch den Gedächtnisverlust ein Fremder für sie geworden ist, will nicht mehr, dass Lea in der Klinik behandelt wird. Gleichzeitig zieht ein neuer Patient in die Klinik ein, zu dem sich Lea hingezogen fühlt…

Persönliche Meinung: „Leinwand ohne Gesicht“ ist ein Spannungsroman von Doris Wiesenbach. Eine Besonderheit des Romans ist seine Erzählsituation: Die Handlung wird nicht nur aus unterschiedlichen Figurenperspektiven erzählt, sondern auch aus verschiedenen Erzählperspektiven. So spricht die Zentralfigur Lea aus der Ich-Perspektive; bei anderen Figuren (Finn, ein ehemaliger Patient, Tom, der neue Patient, und Kalle, der Therapiefuchs (ja, richtig gelesen 🦊)) hingegen wird die personale Sicht eingenommen. Interessant ist hierbei vor allem die Perspektive Kalles, da seine Sicht nicht vermenschlicht wird, sondern tatsächlich tierisch bleibt (bspw. nimmt er die Welt vordergründig durch Gerüche wahr). Eine weitere erzähltechnische Besonderheit ist der Switch des Erzähltons innerhalb der Handlung. Im ersten Teil des Romans ist der Ton eher lakonisch, deskriptiv und emotionslos – genauso wie Lea, deren psychische Verfassung/Gemütszustand sich schön in der Erzählweise spiegelt. Ab einem bestimmten Moment innerhalb der Handlung wird der Ton allerdings lebendig, gefühlvoll und ausschweifender (mehr möchte ich wegen Spoilergefahr nicht sagen. Der Switch hat mir aber richtig gut gefallen). Die Handlung selbst ist gefüllt mit Spannungselementen. So fragt man sich permanent, was Leas Gedächtnisverlust ausgelöst hat. Außerdem wirken einzelne Figuren dubios, sodass man nicht weiß, ob Lea ihnen vertrauen kann. Zusätzlich verschwinden plötzlich Dinge in der Privatklinik, was sich keiner so richtig erklären kann. Im zweiten Teil des Romans erfährt man dann – mit Rückblicken in die Vergangenheit – schrittweise, was Lea zugestoßen ist. Mosaikartig, Steinchen für Steinchen, ergibt sich hier – in einem schönen Spannungsbogen – ein Gesamtbild. Inhaltlich beschäftigt sich der Roman außerdem mit gesellschaftlich wichtigen Themen, die ich aber hier, ohne zu spoilern, nicht nennen kann. Insgesamt ist „Leinwand ohne Gesicht“ ein spannender Roman mit einer außergewöhnlichen Erzählkonstellation, der gesellschaftlich wichtige Themen anspricht.

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Veröffentlicht am 30.08.2022

Ein spannender, wendungsreicher und klug konstruierter Thriller

Im Augenblick des Todes
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Inhalt: Als Severin Boesherz von einem stilvoll gekleideten Mann angesprochen wird, der ihm eine „kleine Überraschung“ zeigen will, ahnt Boesherz noch nicht, welche Folgen dies haben wird. Der Mann führt ...

Inhalt: Als Severin Boesherz von einem stilvoll gekleideten Mann angesprochen wird, der ihm eine „kleine Überraschung“ zeigen will, ahnt Boesherz noch nicht, welche Folgen dies haben wird. Der Mann führt ihn zu einer Arztpraxis, wo Boesherz auf die grotesk, aber mit System arrangierte Leiche des behandelnden Arztes trifft. Doch damit nicht genug: Die Inszenierung der Leiche kopiert bis ins Detail den Tatort eines früheren Falls von Boesherz – den einzigen Fall, den er nie lösen konnte. Wird es ihm diesmal gelingen, den Täter zu stellen?

Persönliche Meinung: „Im Augenblick des Todes“ von Vincent Kliesch ist der zweite Thriller um den hochbegabten Ermittler Severin Boesherz. Die Handlung des Thrillers ist in sich abgeschlossen und auch die Beziehungen der Figuren werden schnell deutlich, sodass man den Vorgängern „Bis in den Tod hinein“ nicht unbedingt gelesen haben muss, um dem 2. Band folgen zu können. Nach Möglichkeit sollte man „Im Augenblick des Todes“ aber vor dem 3. Band „Im Auge des Zebras“ lesen, da dieser einige Spoiler für die Handlung des 2. Bandes beinhaltet. Erzählt wird „Im Augenblick des Todes“ aus unterschiedlichen personalen Erzählperspektiven, wobei aber die Perspektive von Severin Boesherz im Zentrum steht (daneben wird u.a. die Perspektive seiner Kollegin Olivia Holzmann, diejenige der Täterfigur und die eines Jugendlichen, dessen Identität ich hier nicht verraten möchte, eingenommen). Wie schon im Vorgängerthriller tritt Boesherz hier ebenfalls eher als Antiheld mit arrogantem Zug auf; gleichzeitig lernt man aber noch eine weitere Seite von ihm kennen, die bisher verschlossen war. So gibt es immer wieder kurze Rückblicke, die schlaglichtartig das Leben Boesherz‘ beleuchten, das er in Oestrich-Winkel geführt hat. Die Handlung des Thrillers ist sehr rasant und spannungsgeladen. Denn: Der Täter belässt es nicht bei einem Mord und baut seine Serie wie eine Schnitzeljagd auf, sodass Boesherz unter permanentem Druck steht und von einem Tatort zum nächsten hastet. Aber nicht nur der Fall und die Frage nach der Identität des Täters sorgen für Spannung: Gleichzeitig kommt Olivia Holzmann einem privaten Geheimnis Boesherz‘ auf die Spur, das – sollten sich Olivias Schlüsse bewahrheiten – weitreichende Konsequenzen für Boesherz haben wird. Die Handlung ist insgesamt sehr schön konstruiert, wendungsreich, kaum vorhersehbar und voller Überraschungsmomente (Ich hatte blöderweise zuerst „Im Auge des Zebras“ gelesen, wodurch ich mir ein paar schöne Aha-Momente kaputt gemacht habe. Macht nicht den gleichen Fehler 🙃) Der Schreibstil von Vincent Kliesch ist anschaulich und lässt sich flüssig lesen. Insgesamt ist „Im Augenblick des Todes“ ein spannender, wendungsreicher Thriller, dessen Handlung klug durchdacht ist.

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