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Veröffentlicht am 30.06.2024

toller Abschluss

Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber
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Ein letztes Mal geht es nach Swinton, das kleine Bücherdorf. Diesmal begleiten wir Ann Webster, deren Vintage Boutique wir schon aus den Vorgängerbänden kennen. Doch Ann verkauft nicht nur Vintage Mode ...

Ein letztes Mal geht es nach Swinton, das kleine Bücherdorf. Diesmal begleiten wir Ann Webster, deren Vintage Boutique wir schon aus den Vorgängerbänden kennen. Doch Ann verkauft nicht nur Vintage Mode und erzählt die Geschichte der Kleidungsstücke, sie schreibt heimlich auch spicy Liebesromane. Eines Tages wird sie von einer Agentin angesprochen, die sehr begeistert ist von den Kleidungsgeschichten und Ann bittet ausgerechnet zu dem Hochzeitskleid, dass sie im Schaufenster stehen hat, ein Buch zu schreiben. Doch gerade dieses Kleidungsstück verbindet Ann mit eigenen schmerzhaften Erfahrungen, daher widerstrebt es ihr, das Angebot, das sie sehr reizt, anzunehmen.

Über die Geschichte des Kleides erfahren wir, was Ann damit widerfahren ist und auch die Vorgeschichte, bis es in Anns Hände kam. Anns Vergangenheit holt sie ein, als ihr ehemaliger Verlobter ausgerechnet Swinton Manor zu einem Hotel umbauen lässt. Was anfangs nach einer recht erwartbaren Beziehungsgeschichte aussieht, entpuppt sich im Laufe des Buches dann doch als sehr überraschende Handlung. Das hat mir richtig gut gefallen, dass die Autorin hier aus den üblichen Plotgewohnheiten ausgestiegen ist. Das Kopfkino lief auch wieder von der ersten Seite an, ich fühlte mich sofort wieder heimisch.

Alles in allem mochte ich das Buch wieder richtig gerne, Swinton und seine Bewohner sind mir ans Herz gewachsen und ich fand es schön, auch die Protagonisten der ersten Bände wieder zu treffen. Auf jeden Fall war es ein gelungener Abschluss dieser schönen Reihe.

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Wirklich tolles Buch!

Die Bahnhofsmission
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Berlin kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Alice hat mit Müh und Not überlebt und versucht nun über die Runden zu kommen und sich zu überlegen, was ihr die Zukunft bringen soll. Ihr Engagement in ...

Berlin kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Alice hat mit Müh und Not überlebt und versucht nun über die Runden zu kommen und sich zu überlegen, was ihr die Zukunft bringen soll. Ihr Engagement in der Bahnhofsmission als junges Mädchen kommt ihr dabei in den Kopf und so beschließt sie am Schlesischen Bahnhof die Mission wieder aufleben zu lassen. Unterstützung bekommt sie von einem ihr wohlgesonnenen russischen Offizier und so gelingt es ihr mit einigen Helfern die Bahnhofsmission wiederzubeleben.

Dieser zweite Teil rund um die Bahnhofsmission spielt 37 Jahre nach den Geschehnissen des ersten Bandes. Was anfangs ungewöhnlich scheint funktioniert aber sehr gut. Alice und auch alle anderen Beteiligten sind gereift, haben ihr Leben gelebt und sich entwickelt. Was den einzelnen Protagonisten in der Zwischenzeit widerfahren ist, wird in Rückblenden so erzählt, dass man nicht das Gefühl hat etwas verpasst zu haben.

Mir hat gut gefallen, dass eigentlich jeder, der in Band eins eine Rolle gespielt hat auch hier wieder mit dabei ist. So ist das Wiedersehen nicht nur eines der Protagonisten untereinander, sondern auch eines mit den Lesern. Die Autorin nutzt hier auch die Gelegenheit die ganz unterschiedlichen Lebenswege darzustellen, die die damaligen Zeiten hervorgebracht haben. Jeder hat seine Geschichte und dabei ist nichts schwarz oder weiß, sondern alle haben sowohl gute als auch schlechte Seiten an sich. Die Besatzer sind nicht nur brutal, sondern auch freundlich und gebildet, die überlebenden Deutschen nur bedingt geläutert, teilweise hilfsbereit, teilweise verbohrt und auf den eigenen Vorteil bedacht.

Mir hat das Buch wieder ausgesprochen gut gefallen, es lies sich toll lesen und man ist ein wenig ins Nachdenken gekommen, wie man wohl selbst so eine Zeit durchgestanden hätte. Ich fand das Wiedersehen mit Alice und Natalie ganz toll und hätte mir durchaus gewünscht die beiden noch ein wenig länger zu begleiten. Auch Natalies Tochter und ihre Geschichte fand ich gut eingebunden, zeigt sich doch gerade hier, wie die jungen Menschen versucht haben in dieser wirklich grausamen und nicht leichten Zeit die Lebenslust nicht zu verlieren und nach vorne zu schauen.

Ein wirklich schönes Buch über eine schwierige Zeit, das ich sehr gerne gelesen habe. Daher eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Gemeinschaft

Forgotten Garden
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Luisa hat ihr Leben nach dem Unfalltod ihres Mannes nur mühselig wieder aufnehmen können, zu sehr schmerzt sie der Verlust. In ihrem Job als Sekretären in einem Gartenbauunternehmen ist sie zwar nicht ...

Luisa hat ihr Leben nach dem Unfalltod ihres Mannes nur mühselig wieder aufnehmen können, zu sehr schmerzt sie der Verlust. In ihrem Job als Sekretären in einem Gartenbauunternehmen ist sie zwar nicht glücklich, aber halbwegs zufrieden. Doch eines Tages macht ihr der Patenonkel ihres verstorbenen Mannes ein Angebot, das sie zwar zuerst abschreckt, aber dem sie am Ende doch nicht widerstehen kann.

Sie beginnt in einer Kleinstadt einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, mit Hilfe der Bevölkerung. Allerdings muss sie auch mit viel Ablehnung kämpfen und ohne die Unterstützung von Cas und Harper hätte sie wohl recht schnell aufgegeben.

Dieses Buch von Sharon Gosling hat mir wieder gut gefallen. Wie schon im Vorgänger lässt die Autorin sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Harper hat es nicht leicht, ihr Bruder ist sehr eigen, der Vater alkoholsüchtig und zu nichts zu gebrauchen. Luisa versucht trotzt der Kratzbürstigkeit Harpers ihr eine Zukunft zu zeigen, an die Harper nicht wirklich glauben mag. Cas dagegen ist ein Lehrer aus Leidenschaft, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern aus schwierigen Verhältnissen ein wenig Halt zu geben.

Der Perspektivwechsel zeigen ganz deutlich wie wenig man Menschen anmerkt wie verunsichert sie oft in ihrem Inneren sind. Gerade bei Luisa und Harper wird das ganz deutlich, die beide nach außen sehr tough wirken und im Inneren doch unglaublich verletzlich sind.

Alles in allem war es ein sehr schönes Buch, das ich gerne gelesen habe. Und das Cover ist, wie bei den beiden Vorgängern auch schon, einfach toll. Von daher von mir eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.06.2024

amüsant

Bevelstoke – Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
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Als sie der große Bruder ihrer besten Freundin Olivia sie eines Tages nach Hause bringt ist es um Miranda geschehen. Sie verliebt sich in den großherzigen Mann und auch 9 Jahre später sind ihre Gefühle ...

Als sie der große Bruder ihrer besten Freundin Olivia sie eines Tages nach Hause bringt ist es um Miranda geschehen. Sie verliebt sich in den großherzigen Mann und auch 9 Jahre später sind ihre Gefühle für ihn ungebrochen. Doch mittlerweile ist nach einer kurzen Ehe verbittert und Turner ist sich sicher nie wieder heiraten zu wollen. Doch die Anziehung zu Miranda kann auch er nicht leugnen.

Der Auftakt zur neuen Bevelstoke Reihe von Julia Quinn liest sich wie von der Autorin gewohnt flüssig und amüsant. Ich mag ihre Art zu schreiben sehr gerne, man kann beim Lesen so richtig schön abschalten und in die Geschichte eintauchen.

Mir hat es gut gefallen, dass hier die Liebesgeschichte nicht mit der Hochzeit endet, sondern das Paar auch danach noch eine Weile durch die Hochs und Tiefs ihrer Beziehung begleitet werden.

Ich freue mich, dass demnächst die weiteren Bände aus der Reihe erscheinen werden, die ich sicher auch gerne lesen werde.

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Veröffentlicht am 17.06.2024

es geht weiter

Die Glücksfrauen - Die Kraft der Bücher
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Sandra wird eines Tages von einer June aus New York kontaktiert, die näheres über ihre Großmutter Maria erfahren möchte. June erzählt ihr die Geschichte der Freundschaft ihrer Großmütter und dass sie herausfinden ...

Sandra wird eines Tages von einer June aus New York kontaktiert, die näheres über ihre Großmutter Maria erfahren möchte. June erzählt ihr die Geschichte der Freundschaft ihrer Großmütter und dass sie herausfinden müssen, was mit der dritten im Bunde, Anni passiert ist. Als die beiden Marias Tagebuch der Flucht aus Deutschland finden, begeben sie sich auf ihre Spuren, immer in der Hoffnung auch etwas über den Verbleib von Anni herauszufinden.

In diesem zweiten Band lernen wir also nun Maria kennen, die mit ihrer Familie erst in letzter Minute aus Deutschland fliehen kann. Als Juden sind sie aber auch anderweitig nicht gerne gesehen und sie haben nur wenig Möglichkeiten wohin sie sich wenden können. Allerdings treffen sie auch immer wieder auf hilfsbereite Menschen und zu guter Letzt schaffen sie es nach Brasilien, wo Maria letztendlich eine Buchhandlung eröffnet, die Sandra heute noch leitet.

Ich muss sagen, mir war Sandra nicht so nahe wie es June im ersten Band war. Sie lebt sehr in den Tag hinein und macht sich nur wenig Gedanken um ihrer Zukunft. Durch das Zusammentreffen mit June verändert sie sich aber zum positiven, sie wird zielstrebiger und nimmt ihr Leben in die Hand.

Mir hat das zweite Buch irgendwie nicht ganz so gut gefallen, wie das erste. Ich kann gar nicht sagen warum genau, vermutlich lag es tatsächlich ein wenig an der Figur Sandra. Marias Geschichte geht unter die Haut und es ist wirklich gruselig, wie Menschen in Zeiten des Krieges und schon vorher mit ihren Mitmenschen umgegangen sind. Gerade manch heutige Entwicklung finde ich da schon bedenklich, da sie doch sehr in ähnliche Richtungen tendiert.

Alles in allem hat mir auch dieses Buch gefallen und ich werde sicher auch den dritten Band noch lesen, um herauszufinden, was denn nun wirklich passiert ist.

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