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Veröffentlicht am 10.03.2022

Wie schwer es ist die Schöpfung ohne einen Schöpfer zu erklären

Indizien für einen Schöpfer
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Für den Journalisten Lee Strobel ist jahrelang klar, dass das Christentum ein Relikt aus vergangenen Zeiten ist. Es passt nicht in unsere heutige, aufgeklärte Zeit, meint er. Diese Einstellung wird im ...

Für den Journalisten Lee Strobel ist jahrelang klar, dass das Christentum ein Relikt aus vergangenen Zeiten ist. Es passt nicht in unsere heutige, aufgeklärte Zeit, meint er. Diese Einstellung wird im Rahmen einer journalistischen Recherche bestätigt, als er einen Artikel über „fromme Hinterwäldler“ schreibt, die gegen den Inhalt von Schulbüchern protestieren.

Schon als Jugendlicher lernt er im Biologieunterricht, dass sich das Leben ohne Schöpfer erklären lässt. Als später seine Frau zum Glauben kommt, setzt er alles dran sie von ihrem Irrtum zu überzeugen. Auf der Suche nach Beweisen, die den Glauben widerlegen, entdeckt er immer mehr Hinweise darauf, dass der christliche Glaube der Wahrheit entspricht. Nun schreibt er Bücher, in denen er Einwände gegen den Glauben unter die Lupe nimmt. Neben Büchern über Themen wie das Leben von Jesus Christus oder die Wirklichkeit von Wundern, steht nun dieses Buch, im dem es um die Erschaffung der Welt und der Menschen geht.

Nach zwei einleitenden Kapiteln, in denen der Autor seine persönliche Glaubensgeschichte kurz anreißt, führt er in der Folge acht Interviews mit hochrangigen Wissenschaftlern. Er versteht es skeptische Fragen zu stellen, die wichtige Punkte aufgreifen und das Gespräch in die Tiefe führen. Nach diesen Interviews fasst er die Ergebnisse zusammen.

Die Schreibweise ist gut lesbar, allerdings sind manche Gedankengänge für Menschen ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse schwer zu folgen. Die Auswahl seiner Gesprächspartner ist von seiner eigenen Überzeugung geprägt, so machen diese Wissenschaftler deutlich, dass die Evolutionstheorie eine unbewiesene Theorie ist, und dass vieles darauf hinweist, dass es einen Schöpfer geben muss.

Fazit: Ein informatives Buch, das viele wichtige Argumente für den Glauben an einen Schöpfer liefert. Gut lesbar, doch stellenweise komplex und herausfordernd, eignet sich diese Buch für ernsthafte Suchende und für Menschen, die apologetische Argumente suchen. Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 10.03.2022

„Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen.“

Kleine Frauenkräuterkunde
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Die Kräuterfrau Ruth Pfennighaus ist für ihre Kräutermischungen und Gesundheitstipps bekannt. Wer in diesem Büchlein blättert, spürt ihre große Liebe zur Natur. Die Expertin für Heilpflanzen ist Gesundheits- ...

Die Kräuterfrau Ruth Pfennighaus ist für ihre Kräutermischungen und Gesundheitstipps bekannt. Wer in diesem Büchlein blättert, spürt ihre große Liebe zur Natur. Die Expertin für Heilpflanzen ist Gesundheits- und Ernährungsberaterin und Fastenwanderleiterin. In diesem Buch stellt sie ihre liebsten Frauenkräuter vor.

Insgesamt 16 Kräuter werden beschrieben. Neben schönen Zeichnungen der Pflanzen, steht Wissenswertes über die Erntezeit und Wirkung. Daneben werden die verschiedene Anwendungsmöglichkeiten beschrieben und teilweise gibt es besondere Hinweise zu den Kräutern. Neben bekannten Pflanzen wie Löwenzahn und Brennnessel, finden sich Favoriten für frauentypische Beschwerden, wie Schafgarbe und Gänsefingerkraut.

Das schön gestaltete Buch enthält viele Zeichnungen, nicht nur von Frauen in Gärten und beim Entspannen, sondern auch von den beschriebenen Kräutern. Für Anfänger wären allerdings Fotos hilfreich gewesen, denn wer die Pflanzen nicht kennt, wird sie anhand dieser Zeichnungen vielleicht nicht erkennen können.

Bei den Anwendungsmöglichkeiten finden sich neben vielen Tees jede Menge hilfreiche Rezepte, zum Beispiel für Brennnessel Haarwuchsmittel oder Spitzwegerich Honig. Und wer hätte gedacht, dass Gänseblümchen gegen Akne helfen?

Am Ende des Buchs finden sich weitere pflanzliche Hilfen für Frauenleiden, wie Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden. Auch Hinweise für Kosmetikanwendungen fehlen nicht.

Fazit: Dieses Büchlein hilft Leserinnen den Schatz zu entdecken, den Gott in die Natur hineingelegt hat. Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 07.03.2022

Gelebte Toleranz

Toleranz - schaffen wir das?
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Mittlerweile haben mehr als ein Viertel aller in Deutschland lebenden Personen einen Migrationshintergrund. Höchste Zeit sich mit Themen wie Menschenwürde, Akzeptanz und Toleranz zu beschäftigen. In dieser ...

Mittlerweile haben mehr als ein Viertel aller in Deutschland lebenden Personen einen Migrationshintergrund. Höchste Zeit sich mit Themen wie Menschenwürde, Akzeptanz und Toleranz zu beschäftigen. In dieser Anthologien finden sich zwanzig sehr unterschiedliche Texte zu dem Thema Toleranz. Dabei werden verschiedene Facetten dieses wichtigen Themas beleuchtet. Mal geht es um die Geschichte, ein anderes Mal um die Politik, und immer wieder um persönliche Erfahrungen.

Die Autoren und Autorinnen haben entweder einen muslimischen, jesidischen, jüdischen, christlichen oder nichtreligiösen Hintergrund, wobei Stimmen aus den christlichen Kirchen überwiegen. Viele der Schreiber haben selbst einen Migrationshintergrund. Die Beiträge greifen nicht nur unterschiedliche Themen auf, die Autoren sind sich auch nicht in allen Punkten einig. Darum bietet sich dieses Buch gut als Gesprächsgrundlage an. Eben für Menschen, denen der Wert Toleranz wichtig ist, die also bereit sind ihre eigene Meinung zu hinterfragen und dazuzulernen.

Viele der Artikel sind eher akademischer Natur, doch nicht alle. Den Autor Eric Yasser, bei der Buchbeschreibung aufgezählt, ist leider im Buch doch nicht vertreten.

Fazit: Eine interessante Sammlung von sehr unterschiedlichen Beiträgen zum Thema Toleranz. Dabei geht es vor allem um Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Ethnien und Religionen. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 06.03.2022

Gott ganz neu begegnen

Nach Hause kommen
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Dieses Buch entstand aus dem Gedanken heraus, dass eine Begegnung mit Gott nicht nur durch Bibel lesen und Gebet möglich ist. Auch Stille, Natur und Kreativität können beispielsweise zu einer Gottesbegegnung ...

Dieses Buch entstand aus dem Gedanken heraus, dass eine Begegnung mit Gott nicht nur durch Bibel lesen und Gebet möglich ist. Auch Stille, Natur und Kreativität können beispielsweise zu einer Gottesbegegnung verhelfen. Dieses Buch lädt ein zwölf solche Bereiche zu entdecken.

Der Stil des Buchs erinnert an eine Zeitschrift, was nicht verwunderlich ist, da die Herausgeberin Melanie Carstens eine Frauenzeitschrift herausgibt. Die Gestaltung ist wunderschön und lädt mit vielen schönen Bildern zum Verweilen ein.

Die zwölf Kapitel wurden von unterschiedlichen Autorinnen geschrieben, viele sind Leserinnen der Zeitschrift Joyce bekannt. Am Anfang der jeweils etwa zwölf Seiten stehen persönlichen Gedanken der jeweiligen Autorin zu einem bestimmten Weg der Begegnung. In einem zweiten Teil finden sich Vorschläge für Gruppentreffen. Egal ob mit nur einer Freundin oder mit einer Kleingruppe, mithilfe dieser hilfreichen Ideen kann ein ganzes Treffen gestaltet werden.

Nach kurzen Gesprächsfragen zum Einstieg, folgen allgemeine Fragen zum Thema, ein Bibeltext, und Gesprächsfragen zum Text. Am Ende der Kapitel stehen Anregungen, die durch die Woche begleiten sollen, und als Extrazugabe gibt es für jeden Abend ein einfaches Rezept.

Die Themen sind gut gewählt und dadurch, dass sich verschiedene Autorinnen beteiligen, ist die Bandbreite der Erfahrungen groß. Doch trotz der Unterschiedlichkeit der Beiträge, passt irgendwie alles zusammen.

Auch wenn es im Vorwort heißt, dass dieses Buch auch alleine bearbeitet werden kann, ist es mit Sicherheit sinnvoller es zumindest mit einer Freundin durchzugehen, denn der Schwerpunkt liegt auf Fragen, die zwar allein bedacht werden können, doch bei einem Gespräch ergeben sich sicher weitaus mehr wertvolle Impulse.

Fazit: Eine wunderbare Begleitung für Frauen, die gemeinsam Gott besser kennenlernen wollen. Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 03.03.2022

Bibelgeschichten plus interessante Hintergrundinfos über die jüdische Kultur

Lass das Land erzählen
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Der 1982 geborene Autor dieses Buchs ist Reiseleiter in Israel. Er kennt und liebt sein Land, und weiß viele Geschichten zu erzählen. Dieser liebevoll gestaltete Band vereint biblische Geschichte und Hintergrundinformationen ...

Der 1982 geborene Autor dieses Buchs ist Reiseleiter in Israel. Er kennt und liebt sein Land, und weiß viele Geschichten zu erzählen. Dieser liebevoll gestaltete Band vereint biblische Geschichte und Hintergrundinformationen über die Welt der Bibel. Landschaften und Orte werden beschrieben und hebräische Begriffe werden erklärt.

Das Buch beginnt mit der Vorstellung des Autors und des Landes. Dann geht es anhand von biblischen Geschichten kreuz und quer durchs Land. Die Reise beginnt mit den Erzvätern und Mose, geht weiter zu den Königen Israels und findet schließlich mit Jesus seinen Abschluss. Vor allem die letzten Tagen im Leben Jesu werden genau beschrieben. Die Geschichte der frühen Kirche fehlt jedoch.

Doch auch so ist das Buch sehr umfangreich und informativ. Das Lesen fühlt sich teilweise so an, als wäre man Teil einer Reisegruppe, und würde gespannt den Ausführungen des Reiseleiters lauschen. Und da gibt es viel Interessantes zu hören! Zusammenhänge zwischen verschiedenen biblischen Geschichten werden hergestellt, so erinnert der Autor beispielsweise bei Davids Aufenthalt in Moab daran, dass seine Ur-Ahnin Ruth dort Zuhause war. Hebräische Bräuche und Wörter werden ebenso erklärt wie die Glaubensgemeinschaften zur Zeit Jesu. Infos über die Makkabäer füllen die Lücke zwischen dem Alten und Neuen Testament. Informationen über Entfernungen sind nicht nur hilfreich, sie machen die biblischen Berichten greifbarer.

Die Achtung des Autors gegenüber der Bibel wird deutlich, auch wenn er als Jude nicht glaubt, dass Jesus der Messiah war. Er weist auf archäologische Funde hin, die deutlich machen, dass die biblischen Erzählungen historische Tatsachen sind. Wünschenswert wären mehr Bilder, auch Beschriftungen bei den Bildern wären hilfreich.

Der Großteil des Buchs besteht aus Nacherzählungen der biblischen Geschichten, ergänzt mit interessanten Details und Hintergrundfakten. Die Sprache ist einfach und fühlt sich fast jugendlich an. Interessant sind die Erklärungen über den Stammbaum Jesu, und darüber wie der Name Jesu wohl in Galiläa ausgesprochen wurde.

Fazit: Eine interessante Reise durch das Land der Bibel, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf den biblischen Geschichten liegt. Sehr empfehlenswert!

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