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Veröffentlicht am 09.05.2020

Sehnsüchte entdecken und daran wachsen

Im Herzen ist Raum für mehr
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Wir sehnen uns, doch oft wissen wir nicht wonach unser inneres Sehnen oder unsere innere Leere schreit. Sehnsüchte können das Herz weit machen oder uns die Lebensfreude rauben. Zu wenig machen wir uns ...

Wir sehnen uns, doch oft wissen wir nicht wonach unser inneres Sehnen oder unsere innere Leere schreit. Sehnsüchte können das Herz weit machen oder uns die Lebensfreude rauben. Zu wenig machen wir uns bewusst, welche Sehnsüchte in uns schlummern. Doch wenn wir uns unsere Sehnsüchte nicht bewusstmachen, suchen wir vielleicht Trost in einer Ersatzbefriedigung, die nicht wirklich glücklich macht.

Das Thema dieses Buchs ist der Autorin ein großes Herzensanliegen, denn das Thema Sehnsucht, so schreibt sie, fasst alle ihre anderen Projekte zusammen. Sehnsucht war außerdem der entscheidender Grund dafür, dass sie überhaupt anfing Bücher zu schreiben.

Ihr Wunsch für dieses Buch fasst sie folgendermaßen zusammen, „Letztlich geht es darum, dass Sie sich Ihrer tiefsten Sehnsüchte bewusst werden und sie ins Gespräch mit Gott bringen. Sodass die Dynamik Ihrer Sehnsucht nicht in Selbstzerstörung oder Verzweiflung mündet, sondern mit Gottes Hilfe in Lebenskraft umgewandelt wird.“

Das Buch ist in fünf Kapiteln eingeteilt, die den Leser auf eine Reise mitnehmen. Es beginnt mit der Definition von Sehnsucht, die anhand von mehreren Beispielgeschichten und Meinungen aus verschiedenen Wissensgebieten ausgeführt wird.

Im zweiten Kapitel erfährt der Leser, wie er genau hinhören kann, welche Sehnsüchte in ihm schlummern. Dabei gilt es zu überlegen, ob hinter einer bestimmten Sehnsucht eine tiefere Sehnsucht verborgen liegt.

Das dritte Kapitel zeigt welche Rolle Gott, unser Schöpfer, bei unseren Sehnsüchten spielt. Neben passenden Bibelstellen finden sich auch hier mehrere Beispiele und Zitate.

Im vierten Kapitel wird eine Antwort auf unsere Sehnsüchte gesucht. Auch hier spielt die Botschaft der Bibel eine entscheidende Rolle. Der Weg zum Glauben wird erklärt, aber auch wie wir durch den Glauben gut mit unseren unerfüllten Sehnsüchten umgehen können.

Das fünfte Kapitel bietet einen Ausblick auf das Leben mit unseren Sehnsüchten. Denn Sehnsucht kann positiv sein, wenn wir richtig damit umgehen. Und in unserem Herzen ist Raum für mehr Sehnsucht, die uns vorantreibt.

Dieses Buch enthält viele wertvolle Anregungen und Gedanken für Menschen, die im christlichen Glauben Antworten auf Lebensfragen suchen. Auch wenn der Weg zum Glauben erklärt wird, setzt die Autorin eine positive Einstellung zum biblischen Gedankengut voraus. Auf der anderen Seite werden aber Christen einige der Grundgedanken in diesem Buch bereits kennen.

Besonders hilfreich sind die Impulse am Ende von jedem Kapitel. Hier werden die Hauptgedanken zusammengefasst, und der Leser kann sein Herz erforschen, um zu sehen wie es im eigenen Leben aussieht. Die Fragen sind sicher auch hilfreich für Gesprächsgruppen zum Buch.

Fazit: Gute und wertvolle Gedanken rund um das Thema Sehnsucht. Der Schwerpunkt liegt auf die Antwort der Bibel, dass Sehnsüchte auf den Schöpfer hinweisen und nur mit ihm wirklich gestillt werden können. Besonders gut geeignet für Gesprächsgruppen oder für Christen, die erste Schritte im Glauben gehen.

Veröffentlicht am 05.05.2020

Spaßige naturwissenschaftliche Entdeckungen

Coole Science-Experimente. Optische Illusionen, Geheimschriften, Codes, Riesenseifenblasen, Vulkane, leuchtende Gläser, Lautsprecher für Smartphones u.v.m. Mit anschaulichen Darstellungen der wissenschaftlichen Zusammenhänge
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In diesem bunten Buch werden vierzig ganz unterschiedliche naturwissenschaftliche Experimente beschrieben und erklärt. Für die meisten Experimente brauchen die Kinder noch nicht einmal die Hilfe von Erwachsenen.

Nach ...

In diesem bunten Buch werden vierzig ganz unterschiedliche naturwissenschaftliche Experimente beschrieben und erklärt. Für die meisten Experimente brauchen die Kinder noch nicht einmal die Hilfe von Erwachsenen.

Nach einer kurzen Einführung wird jeweils auf mehreren Seiten das Experiment erklärt. Die einzelnen Seiten sind bunt und unterhaltsam gestaltet. Nach einer Überschrift und kurzen Erklärung, findet sich in einem Kasten die Materialliste, jeweils mit einer passenden Zeichnung. Danach werden die einzelnen Schritte erklärt und mit Skizzen gezeigt. Zum Schluss wird das naturwissenschaftliche Gesetz oder Prinzip, das hinter dem Experiment steht, auf einfache Weise erklärt. Dabei sind einige Begriffe fettgedruckt. Diese wichtigen Wörter werden am Ende des Buchs erklärt.

Der Zeitaufwand ist ganz unterschiedlich. Bei manchen Projekten wird etwas gemalt oder gezeichnet, bei anderen wird geklebt, gebastelt oder gekocht. So können Kinder beispielsweise einen schönen speienden Vulkan, Riesen-Seifenblasen oder ein Auto mit Gummiantrieb herstellen.

Die Projekte sind in fünf Kategorien eingeteilt. Im ersten Teil geht es um Codes, Geheimschriften, Sinnestäuschungen und mehr. In der zweiten Kategorie stehen Laute im Mittelpunkt. Neben Musikinstrumenten ist hier vor allem der Handy-Verstärker interessant. Im dritten Teil wird gerührt und gemischt, und es entsteht unter anderem leuchtende Götterspeise und selbstgemachte Butter. Im vierten Teil geht es um die Natur, vor allem um Pflanzen. Und im fünften, ausführlichsten Kapitel, kommt Bewegung ins Spiel. Hier werden vor allem Fahrzeuge gebastelt.

Fazit: Dieses Buch begeistert Kinder und Eltern, und sicher auch Lehrer. Die Anleitungen zeigen wie mit einfachen Mitteln naturwissenschaftliche Vorgänge erlebt werden können. Anschließend werden die Vorgänge, die hinter den Projekten stehen, kindgerecht erklärt.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Nehmen, um zu geben

Tiefer in der Liebe des Vaters
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Der 1954 geborene Pastor und Lehrer Manfred Lanz beschreibt in diesem Buch seine Reise zum Herzen Gottes und zu seinem eigenen Herzen.

Nach einem Burn-out erkennt er, dass seine Beziehung zu Gott vor ...

Der 1954 geborene Pastor und Lehrer Manfred Lanz beschreibt in diesem Buch seine Reise zum Herzen Gottes und zu seinem eigenen Herzen.

Nach einem Burn-out erkennt er, dass seine Beziehung zu Gott vor allem von seinem Versuch geprägt war, etwas für Gott zu tun und seine eigene Gerechtigkeit zu schaffen. Er findet einen neuen Zugang zu Gott als er erkennt, dass er von Gott ganz ohne Leistung geliebt und geschätzt wird. Das Wissen um die große Liebe Gottes befreit von dem ständigen Versuch Menschen zu beeindrucken.

Diesen Hauptgedanke erklärt der Autor vor allem anhand von verschiedenen biblischen Beispielen. Neben bekannten Vorbildern wie David und Petrus, geht er auch auf weniger bekannte Personen in der Bibel ein, wie Henoch und Sulamith, der Braut im Hohelied der Bibel.

Bei diesen Betrachtungen lässt er den Leser in sein Herz blicken. Er erzählt wie die schwierige Beziehung zu seinem Vater lange Jahre sein Bild von Gott, dem Vater, negativ beeinflusst hat. Auch von Krisen berichtet er, die im Nachhinein betrachtet wertvolle Erfahrungen sind, da sie die Möglichkeit boten näher an Gottes Herz zu wachsen. So schreibt er, „In der vertieften Verbindung von Gottes Herzen mit dem eigenen Herzen entspringt eine Quelle zum wirklichen Leben. Aus dieser heraus werden wir dann anders weiterleben, wenn diese Krisensituation vorüber ist. Wir werden uns nicht mehr so sehr anstrengen etwas für ihn zu tun, etwas aus uns heraus zu sein, sondern aus ihm heraus und aus seiner Kraft und seinem Geist leben.“

Was für einen Unterschied die Liebe Gottes im Leben eines Menschen macht beschreibt er so, „Ich bin über die Jahre zu der Überzeugung gelangt, dass ein Mensch, der sich nicht geliebt fühlt, nicht wirklich zulassen kann, die dunklen Seiten seines Herzens wahrzunehmen. Er wird immer Mechanismen finden, um diese zu verdrängen, sie zu rechtfertigen, sie zu verteidigen oder sie geistlich zu überlagern. Letztlich zeigen solche Mechanismen, dass ein Mensch sich nicht im Schutzraum der Liebe, sondern angegriffen fühlt.“

Das Buch schließt mit einigen geistlichen Übungen und Texten ab. Dabei geht es vor allem darum in Gottes Gegenwart zur Ruhe zu kommen. Es ist lebensverändernd Gottes Vaterherz kennenzulernen. „Ich entdeckte – und entdecke weiterhin –, was es heißt, in der Identität eines geliebten Sohnes zu leben und nicht mehr ständig von Menschen Bestätigung zu suchen.“

Fazit: Die persönlichen Erfahrungen und biblische Betrachtungen in diesem Buch laden den Leser ein in der Liebe Gottes zu ruhen, anstatt zu versuchen aus eigener Kraft ein gerechtes Leben zu führen. Sehr empfehlenswert für alle, die mehr über Gottes Liebe erfahren wollen.

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Zu Unrecht im Gefängnis

Die Wächter
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Cullen Post hat seine Berufung gefunden, doch der Weg dahin war steinig. Als Anwalt erleidet er einen Nervenzusammenbruch als er einen Jugendlichen verteidigen soll, der seine bösartige Tat überhaupt nicht ...

Cullen Post hat seine Berufung gefunden, doch der Weg dahin war steinig. Als Anwalt erleidet er einen Nervenzusammenbruch als er einen Jugendlichen verteidigen soll, der seine bösartige Tat überhaupt nicht bereut. Als Post sich erholt hat, entscheidet er sich Priester zu werden.

Als er im Rahmen der Gefängnisseelsorge einen Gefangenen kennenlernt, der zu Unrecht verurteilt wurde, setzt er sich für ihn ein und hilft ihm freizukommen. Nun hat Post seine Lebensaufgabe gefunden. Er schließt sich einer gemeinnützigen Organisation an, die sich aufopfernd für unschuldige Gefangene einsetzt. Alle Unkosten werden durch Spendengelder gedeckt, denn die Gefangenen sind mittellos. Post lebt sehr bescheiden, denn er muss immer daran denken, wie viel schlechter es seinen unschuldigen Mandaten im Gefängnis geht.

In diesem Buch erlebt der Leser mit, wie Post um die Freilassung von zwei Männern kämpft. Der Erste, dem Vergewaltigung und Mord zur Last gelegt werden, entgeht nur knapp einer Hinrichtung. Kurz danach kann Post eindeutig seine Unschuld beweisen. Er zögert den nächsten Fall anzunehmen, denn er weiß, dass er damit sein Leben aufs Spiel setzt.

Es geht um Quincey, einem schwarzen Mann. Quincey sitzt schon seit zweiundzwanzig Jahren im Gefängnis, weil er seinen Scheidungsanwalt getötet haben soll. Post ist davon überzeugt, dass ein gefährlicher Drogenring hinter dem Mord steckt. Im Laufe der Vermittlungen erfährt er, wie skrupellos die Bande gegen Störenfriede vorgeht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Cullen Post erzählt, dem sympathischen Priester und Anwalt. Auch seine Mitarbeiter wachsen dem Leser schnell ans Herz, mit ihrer Selbstlosigkeit und Aufopferungsbereitschaft. Das Unrecht eines Systems, in dem Unschuldige verurteilt und gar getötet werden, ist verstörend. Im Anhang erklärt der Autor, dass dieses Übel der Wirklichkeit entspricht. Sehr viele dieser zu Unrecht Verurteilten sitzen jahrelang, von allen vergessen, im Gefängnis. Sie haben niemanden, der sich für sie einsetzt.

An einigen Stellen ist der deutsche Text unverständlich, das liegt vermutlich an Übersetzung oder Lektorat. Schwierig sind auch die vielen Namen, die genannt werden. Vermutlich entspricht es den Tatsachen, dass ein Fall vor verschiedene Richter kommt, aber beim Lesen sind die Namen der vielen Richter, Anwälte und Klienten verwirrend.

Anders als bei einigen anderen Bücher von John Grisham, ist das Ende vorhersehbar, und auch wenn die Geschichte spannend ist, ist sie nicht so dramatisch wie manche seiner anderen Werke. Trotzdem wurde mit diesem Buch ein wichtiges Thema sehr gut umgesetzt. Es ist gut, dass auf dieses großes Unrecht aufmerksam gemacht wird.

Fazit: Ein weiteres lohnendes Buch eines beliebten Autors, mit liebenswerten Charakteren und einer wichtigen Botschaft. Sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Eine Mutter versucht ihre Töchter zu retten

Die verlorene Tochter der Sternbergs
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Die achtzigjährige Elise Duval erhält einen überraschenden Besucher, der ihre eine Schachtel voller Briefe überreicht. Dieser kostbarer Schatz ist der Schlüssel zur Identität der alten Frau. Dabei liegen ...

Die achtzigjährige Elise Duval erhält einen überraschenden Besucher, der ihre eine Schachtel voller Briefe überreicht. Dieser kostbarer Schatz ist der Schlüssel zur Identität der alten Frau. Dabei liegen die wichtigsten Ereignisse ihres Lebens so weit zurück.

Die Geschichte, die hinter diesen Briefen steckt, beginnt in den Vorkriegsjahren. Amanda Sternberg betrauert den Verlust ihrer geliebten Bücher. Ihr ganzer Buchladen wird leergeräumt, und alle Bücher verbrannt. Ihr Mann Julius, ein Herzspezialist, tröstet sie über diesen großen Verlust hinweg. In den nächsten Jahren bekommt die Familie zwei innig geliebte Töchter. Doch in Deutschland sieht die Zukunft für die kleine jüdische Familie immer düsterer aus.

Julius wird festgenommen und stirbt bald in der Haft. Amanda erfährt, dass er die Rettung seiner Familie schon vorbereitet hat. Amanda soll bei einer Familienfreundin in Frankreich unterkommen und die beiden Mädchen sollen zu ihrem Onkel nach Kuba, denn es war nur möglich für zwei Personen eine Einreiseerlaubnis zu bekommen. Kurzentschlossen schickt Amanda nur das älteste Kind auf die Reise, doch es ist bald aussichtslos ihre kleinere Tochter in Europa zu beschützen.

Abgesehen vom kurzen Prolog und einem ebenso kurzen Epilog, geht es in diesem Buch um den Zweiten Weltkrieg. Der Hauptteil beginnt mit der Bücherverbrennung im Jahr 1933 und endet mit den Jahren nach dem Krieg.

Die Schauplätze sind Berlin, ein kleines französisches Dorf und ein Gefangenenlager. Einige Ereignisse beruhen auf wahre Begebenheiten, erschreckend ist dabei vor allem das Massaker in Oradour-sur-Glane kurz vor Kriegsende.

Dieses Buch wirft wichtige Fragen auf, beispielsweise über Identität, Opfer und Mutter-Tochter Beziehungen. Beim Lesen verwirrt der häufige Perspektivenwechsel manchmal. Die Beschreibungen der Charaktere sind am Anfang des Buchs noch etwas schwach, wodurch es schwerer fällt sich mit ihnen zu identifizieren.

Die grausamen Geschehnisse werden sehr anschaulich beschrieben. Es ist nicht leicht darüber zu lesen, doch es gelingt dem Autor die Entsetzlichkeit dieser Verbrechen zu schildern. Es ist schade, dass der Leser wenig über den Verbleib der älteren Tochter erfährt. Auch die Erfahrungen der jüngeren Tochter enden abrupt.

Fazit: Eine gute historische Erzählung mit einigen Mängeln. Die unmöglichen Entscheidungen, die Menschen während des Kriegs treffen mussten, werden eindrücklich beschrieben. Empfehlenswert für Menschen, die gern historische Romane lesen.

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