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Veröffentlicht am 08.01.2020

Schnell, einfach und gesund

Das neue vegetarische FAMILY-Kochbuch
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Viele Familien stellen ihre Ernährung um. Wir konsumieren viel zu viel Fleisch, da sind Vorschläge für fleischlose Gerichte immer willkommen. Die Gerichte in diesem Buch sind vielfältig, und die meisten ...

Viele Familien stellen ihre Ernährung um. Wir konsumieren viel zu viel Fleisch, da sind Vorschläge für fleischlose Gerichte immer willkommen. Die Gerichte in diesem Buch sind vielfältig, und die meisten lassen sich einfach und schnell zubereiten.

Das Buch enthält über 120 Rezepte. Der Schwerpunkt liegt auf Hauptgerichte, unterteilt in verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel „Aus dem Ofen“, oder „Aus Topf und Pfanne“. Dazu kommen Suppen, Salate und Snacks, und natürlich süße Gerichte.

Die Mengenangaben beziehen sich jeweils auf eine vierköpfige Familie. Auf einer Doppelseite finden sich meistens zwei oder drei Gerichte. Viele Speisen, aber nicht alle, sind auf einem schön gestalteten Bild neben dem Rezept zu sehen.

Einige Rezepte sind vegan und besonders gekennzeichnet. Die Zubereitung wird jeweils schrittweise erklärt und lässt sich in der Regel schon von älteren Kindern oder Teenagern nacharbeiten. Bei den Zutaten finden sich nicht nur frische Zutaten, denn der Fokus dieses Buchs sind familientaugliche Gerichte. Dadurch, dass mal eine Dose oder ein Fertigteig Verwendung finden, ist das Essen schneller zubereitet.

Es wäre eine große Hilfe, wenn die Rezepte Angaben über die Zubereitungszeiten enthalten würden. Manche werden sich auch an den fehlenden Nährwertangaben stören.

Die Rezepte wurden von verschiedenen Familien zusammengetragen, darum sind sie alltagserprobt. Ein weiterer Vorteil ist die dadurch entstandene Vielfalt der Rezepte, wobei es viele Pasta- und Pizzavariationen gibt, vermutlich, weil solche Gerichte bei Kindern gut ankommen. Exotischere Gerichte fehlen aber nicht, wie indisches Naan-Brot oder amerikanisches Coleslaw.

Das Register am Ende des Buchs ist nach gängigen Lebensmitteln geordnet, wie Kartoffeln oder Möhren, sodass der Koch oder die Köchin auf den ersten Blick sehen kann, was aus den vorhandenen Zutaten gemacht werden kann.

Fazit: Schnell, einfach und gesund – dieses Kochbuch bietet viele alltagstaugliche Vorschläge für fleischlose Gerichte. Es erinnert an eine Sammlung von erprobten Gerichten, die Freunde einander weitergeben. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 30.12.2019

Eine Frau gibt sich hin, um den Ärmsten Würde zu schenken

Was war. Was ist. Was zählt.
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Die Schweizerin Lotti Latrous findet in den Tunesier Aziz die Liebe ihres Lebens. Seine Arbeit für einen großen Lebensmittelkonzern führt ihn ins Ausland. Die Familie lebt in Saudi-Arabien, Nigeria und ...

Die Schweizerin Lotti Latrous findet in den Tunesier Aziz die Liebe ihres Lebens. Seine Arbeit für einen großen Lebensmittelkonzern führt ihn ins Ausland. Die Familie lebt in Saudi-Arabien, Nigeria und Ägypten, und anschließend an der Elfenbeinküste. Ihnen fehlt es an nichts. Sie haben ein wunderschönes Zuhause und mehrere Bedienstete. Und doch ist Lotti Latrous nicht glücklich. Das luxuriöse Leben langweilt sie.

Eines Tages lernt sie die Arbeit im Mutter-Teresa Krankenhaus kennen. Schnell spürt sie, dass sie in der Unterstützung der Ärmsten ihre Berufung gefunden hat. Zusammen mit ihrem Mann baut sie im Elendsviertel Adjouffou ein Zentrum für die armen Slumbewohner. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Begleitung der Sterbenden. Sie bemüht sich nach Kräften die letzten Lebenstage dieser zumeist Aids-Kranken Menschen so gut wie möglich zu gestalten. Egal wer vor ihrer Tür steht, sie gibt alles hin, um zu helfen. Ungeliebte, verachtete Menschen finden in ihrem Zentrum ein Leben in Würde.

Als die Familie wegen der Arbeit ihres Mannes erneut umziehen muss, sehnt sich Lotti Latrous zurück an die Elfenbeinküste. Schließlich trifft sie eine bittere Entscheidung, sie muss zurück zu ihrer Berufung. Ihre Familie lässt sie ziehen, denn sie sehen wie wichtig ihr diese Arbeit ist. So oft sie kann, reist sie zurück zu ihrer Familie, doch bis zum Schluss leidet sie unter Gewissensbisse, wenn sie nicht bei ihrer Familie sein kann.

Durch ihre Arbeit werden unzählige Leben gerettet. Manche dieser Wunder sind im Bildteil dieses Buchs dokumentiert. Da gibt es die unterernährten Zwillinge, die liebevoll hochgepäppelt wurden, und denen jetzt als Jugendliche nichts mehr von ihrer Unterernährung in der Kindheit anzusehen ist. Da gibt es die Frau im Rollstuhl, die sich so sehr freut, dass sie Mutter sein darf. Und da gibt es das wunderhübsche junge Mädchen, dass zwar sterben muss, die sich aber in ihren letzten Lebenswochen geliebt und umsorgt fühlt.

Das Leben von Lotti Latrous ist sehr beeindruckend. Nach und nach lernt der Leser diese starke Persönlichkeit kennen. Wie sie selbst ihrer Enkeltochter zustimmt, ist sie ein bisschen verrückt. Das heißt, sie ist bereit für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist. Sie setzt alles ein, um ihre Ziele zu erreichen, und dabei sind ihr auch ungewöhnliche Wege recht.

Die Autorin nimmt den Leser mit an viele Krankenbetten. Sie erzählt, wie sie Sterbende tröstet. Sie schreibt auch von Enttäuschungen, wenn sie zum Beispiel von wichtigen Mitarbeitern betrogen wird. Schwere und hoffnungsvolle Zeiten wechseln sich ab. Auch wenn es immer Arme geben wird, ihre Arbeit erfüllt sie, und sie freut sich über jedes Hoffnungszeichen, dass sie setzen kann.

„Unser Schmuck hier in den Slums ist das wunderschöne Leuchten in den Augen einer Mutter, deren Kind wir retten durften; ist die Banane, die Papaya oder die Orange, die uns als Dank mit einem ‚merci beaucoup‘ übergeben wird; ist die herzliche Umarmung ehemaliger Patienten, wenn wir uns zufällig über den Weg laufen, ist die Freundschaft, die entsteht, die Nähe, die sie zulassen. Weil sie erkannt haben, wie wichtig sie uns sind. Und all das ist mit nichts aufzuwiegen, nicht mit allem Gold der Welt.“

Fazit: Ein bewegendes Buch über den Einsatz einer starken Frau unter den Ärmsten Afrikas. Sie schenkt den Sterbenden einen würdevollen Tod, und rettet durch ihren Einsatz unzählige Leben. Sehr empfehlenswert!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2019

Liebe überwindet Glaubensdifferenzen

Tanz mit mir, Aurelia
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In England herrschen in der Mitte des 17. Jahrhunderts die strenggläubigen Puritaner. Der König wurde hingerichtet und Oliver Cromwell regiert. Die Puritaner verbieten Theateraufführungen, Tanzveranstaltungen ...

In England herrschen in der Mitte des 17. Jahrhunderts die strenggläubigen Puritaner. Der König wurde hingerichtet und Oliver Cromwell regiert. Die Puritaner verbieten Theateraufführungen, Tanzveranstaltungen und sogar das Weihnachtsfest.

Es ist eine arme Zeit. Ein junger Mann namens John verdient sich mit Wassertragen einen zusätzlichen Lohn. Die wenigsten Haushalte haben damals eine Wasserleitung oder einen Brunnen, darum wird Wasser von einer öffentlichen Stelle ins Haus gebracht.

Im Haus eines Kunden wird John von der jungen Dame des Hauses bezahlt, der hübschen Aurelia. Zwischen den beiden so unterschiedlichen Menschen springt ein Funken über. Sie sehnen sich beide danach Zeit miteinander zu verbringen. Doch Aurelias Leben scheint vorherbestimmt, sie soll standesgemäß heiraten.

Aurelias Familie gehört der anglikanischen Kirche an. Sie hatten den König unterstützt und leiden nun unter dem Herrschaftswechsel. Der Vater bekommt keine Aufträge mehr. Aurelia vermisst die fröhlichen Theateraufführungen und andere Festlichkeiten, die unter den Puritanern verboten sind. Und nun ist es bald Weihnachten, doch auch Weihnachten darf nicht gefeiert werden.

Diese gefühlvolle Erzählung ist perfekt für gemütliche Winterabenden. Das Cover mit den leuchtenden weißen Elementen fällt ins Auge. Vor jedem Kapitel findet sich eine Zeichnung, wenn John erzählt ist eine geöffnete Bibel zu sehen, bei Aurelia ein Zopf.

Diese historische Erzählung ist interessant und authentisch geschrieben. Beim Lesen wird diese längst vergangene Zeit lebendig, von den Speisen bis hin zur Gestaltung des Alltags und der Lebensweise in den unterschiedlichen Ständen. Die Begegnungen zwischen Aurelia und John sind gefühlvoll beschrieben. Ein zartes, zurückhaltendes Band der Liebe verbindet diese beiden jungen Menschen.

Ein Höhepunkt dieses Buchs sind die Gespräche über den Glauben, die Themen behandeln, die auch heute aktuell sind. John diskutiert beispielsweise mit seinem Onkel über ein gerechtes Leben und mit Aurelia über Gottesbildnisse und das Feiern von Festen.

Fazit: Zwei junge Menschen lernen sich im 17. Jahrhundert kennen und schätzen. Trotz Standesunterschiede und unterschiedlichen religiösen Überzeugungen, versuchen sie den Standpunkt des anderen zu verstehen. Gefühlvoll geschrieben, ist dieses Buch eine entspannende Lektüre für gemütliche Winterstunden.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 28.12.2019

Auf der Suche nach dem wahren Mörder

A Good Girl’s Guide to Murder
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Die 17jährige Pip steht kurz vor ihrem Schulabschluss. Als Thema für ein Schulprojekt will sie einen Mordfall untersuchen, der vor fünf Jahren in ihrem Heimatort geschehen ist. Der Fall wurde damals schnell ...

Die 17jährige Pip steht kurz vor ihrem Schulabschluss. Als Thema für ein Schulprojekt will sie einen Mordfall untersuchen, der vor fünf Jahren in ihrem Heimatort geschehen ist. Der Fall wurde damals schnell aufgeklärt. Schon bald stand fest, wer der angebliche Täter ist. Aber Pip glaubt, dass da etwas nicht stimmt.

Damals verschwand eines Nachts die hübsche Andie. Eine Leiche wurde nie gefunden. Aber ihr Handy und Blutspuren im Kofferraum ihres Autos. Und ein Schuldbekenntnis. Von ihrem Freund, Sal, der anschließend Selbstmord beging.

Pip beginnt ihre Befragungen mit Rav, dem Bruder des angeblichen Mörders. Seit fünf Jahren wird die indische Familie in dieser britischen Kleinstadt geächtet, da für alle feststeht, dass Sal dieses blühende junge Mädchen ermordet hat. Nach anfänglichen Misstrauen, entscheidet sich Rav Pip bei ihrer Suche zu helfen, denn auch er kann sich nicht vorstellen, dass sein Bruder ein Mörder ist.

Die strebsame Pip macht sich wie ein Spürhund auf die Suche und lässt sich von nichts aufhalten. Dabei deckt sie Überraschendes auf. Vielen ist es gar nicht recht, dass sie die Ruhe stört und alte Wunden aufreißt. Und viele Beteiligte haben etwas zu verbergen.

Dieses Buch beginnt mit einer Mischung aus Protokollen über Pips Forschungsergebnissen, und einer Erzählung über Pips Erlebnissen. Es dauert ein bisschen, bis man sich eingelesen hat, und nicht durcheinander kommt beim Wechsel der Erzählperspektive. Einige Personen tauchen in der Geschichte nur kurz auf und spielen danach kaum eine Rolle, wodurch es am Anfang schwer sein kann der Geschichte zu folgen.

Aber nach einigen Seiten ist man mittendrin, und es fällt schwer das Buch wegzulegen. Die unerwarteten Wendungen und die erstaunlichen Offenbarungen nehmen den Leser gefangen. Dieser Jugendkrimi erinnert ein bisschen an Agatha Christies Bücher, da der Leser hin und her schwankt mit seinem Verdacht, wer denn nun der Täter sein könnte.

Pip, mit ihrer ungewöhnlichen Persönlichkeit und ihren Stärken und Schwächen, wächst dem Leser schnell ans Herz. Ihre Motivation, aber auch ihr Zögern, lässt sich beim Lesen gut nachvollziehen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Humor, der an manchen Stellen durchblitzt. Auch wenn einige Erzählstränge zu schnell abgehandelt werden, überzeugt diese Geschichte.

Fazit: Ein spannender Krimi für jugendliche Leser, an dem auch Erwachsene Freude haben werden. Mit einer ungewöhnlichen und sympathischen Heldin rätselt der Leser bis zum Schluss mit bei der Auflösung eines scheinbar abgeschlossenen Falles.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Ein traumhaftes Buch über ein traumhaftes Auto

Porsche. Der Bildband mit über 150 brillanten Aufnahmen. Frühe Design-Klassiker, 911er, 356er, Carrera, Turbo, Boxter, Macan, Cayenne u.v.m.
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Dieser wunderschöne Bildband besticht mit seiner hochwertigen Ausführung. Es enthält sehr viele großformatige Bilder, die sich jeweils über eine Doppelseite erstrecken. Aber der Porsche-Liebhaber bekommt ...

Dieser wunderschöne Bildband besticht mit seiner hochwertigen Ausführung. Es enthält sehr viele großformatige Bilder, die sich jeweils über eine Doppelseite erstrecken. Aber der Porsche-Liebhaber bekommt mit diesem Buch nicht nur beeindruckende Bilder, er erfährt hier auch viel Wissenswertes über seine Lieblingsmarke.

Es wird von den Anfängen berichtet, und da darf das Lebensbild von Ferdinand Porsche natürlich nicht fehlen. Den ersten Rennen ist ein ganzes Kapitel gewidmet, ebenso wie dem Porsche-Museum. Persönlich wird der Autor, wenn er von seinem „Nacht im Museum“ berichtet.

In den meisten Kapiteln geht es um die verschiedenen Modelle. Neben beeindruckenden Bilder, erfährt der Leser viel Interessantes über die Entwicklung dieser Reihen. Aber auch technische Fakten fehlen nicht. Selbst Porschekenner werden in den unterhaltsam geschriebenen Texten einiges lernen, dass sie noch nicht gewusst haben.

Seiten mit schwarzem Hintergrund wechseln sich mit weißen Seiten ab. Beides ist gelungen und kommt der Präsentation der Autos zugute.

Fazit: Vor allem in der Einleitung und dem Kapitel über das Museum spürt der Leser die Leidenschaft des Autors für diese besonderen Autos. Ob als Geschenk oder um sich selbst eine Freude zu machen, dieses wertvolle Buch wird sicher für viele entspannte und verträumte Stunden sorgen.

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