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Veröffentlicht am 12.11.2019

Ob du deine Ziele erreichst, liegt allein an dir

Schmink's dir ab
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Welche Frau würde ein Bild von ihren Schwangerschaftsstreifen öffentlich ins Netz stellen? Und welche Frau würde zugeben, dass sie manchmal in die Hose macht? Es liegt wohl vor allem an Rachel Hollis‘ ...

Welche Frau würde ein Bild von ihren Schwangerschaftsstreifen öffentlich ins Netz stellen? Und welche Frau würde zugeben, dass sie manchmal in die Hose macht? Es liegt wohl vor allem an Rachel Hollis‘ unverblümter Ehrlichkeit, dass sie so erfolgreich und bekannt geworden ist.

Die hübsche Autorin dieses Buchs hat vier Kinder, drei leibliche Söhne und eine Adoptivtochter. Dazu hat sie ein großes Medienunternehmen aufgebaut. Ihre Bücher sind in Amerika auf den Bestsellerlisten zu finden. Es scheint, dass alles, was sie anfasst, zu Gold wird.

In diesem Buch möchte sie ihre Leserinnen ermutigen sich auch für ihre Träume einzusetzen. Ob es um das Abnehmen, den Kampf mit einer Sucht, ein erfülltes Sexleben oder den Aufbau einer großen Firma geht, Rachel Hollis ist überzeugt, Frauen können alles erreichen, was ihnen wichtig ist.

Was Frauen davon abhält erfolgreich ihren Weg zu gehen, sind Lügen, die sie immer wieder hören und oft selbst glauben. Auf zwanzig dieser Lügen geht die Autorin ein. Dabei erzählt sie schonungslos offen aus ihrem eigenen Leben.

Ihr erfolgreiches Leben hat seinen Preis. Sie steht oft vor dem Rest der Familie auf, um alles zu schaffen. Der Stress macht sich bei ihr manchmal auch gesundheitlich bemerkbar. Aber sie baut sich auf, indem sie sich immer wieder ihre Ziele vor Augen hält. Sie möchte erfolgreich und reich sein.

Ein Höhepunkt für sie ist, als sie sich eine sehr teure Designertasche leisten kann. Aber mit den steigenden Einnahmen, wachsen auch ihre Träume. Und ein solches Leben, so rät sie ihre Leser, kann jeder erreichen, der aufhört die Schuld für gescheiterte Träume bei anderen zu suchen. Jede Frau könnte viel mehr erreichen, wenn sie endlich aufhören würde sich von Lügen niederdrücken zu lassen; Lügen wie, „Morgen fange ich an“, „Ich bin nicht gut genug“, „Ich muss mich kleiner machen, als ich bin“, oder „Ich muss so sein wie die anderen“.

Dieses Buch ist schnell gelesen, weil es wirklich gut geschrieben ist. Der Leser leidet bei den vielen Schicksalsschlägen Rachels mit. Jedes Kapitel endet mit einigen guten Ratschlägen, damit neue Ziele schnell verwirklicht werden können. Der Anstoß sein Leben selbst in die Hand zu nehmen kann genau das sein, was eine Leserin braucht. Aber es gibt auch eine Schattenseite.

Beim Lesen stellt man schnell fest, welche Werte für die Autorin Bedeutung haben. Erfolg und Reichtum sind auf jeden Fall ganz vorne dabei. Sie stellt auch immer wieder ihre Leistungen heraus. Das könnte ein Ansporn sein, aber eigentlich macht es schon müde von ihrem rasanten Lebensstil zu lesen. Sie scheint immer gehetzt zu sein, denn jeder Augenblick muss perfekt genutzt werden, um weitere Ziele zu erreichen. Für den christlichen Leser stellt sich die Frage, ob diese Ziele zu der Botschaft von Jesus passen.

Fazit: Gut geschrieben, enthält dieses Buch unterhaltsame Bekenntnisse und motivierende Gedanken. Doch mit einer großen Betonung auf ein Leben auf der Überholspur, ist es fraglich, ob dieser Lebenshilferatgeber die besten Werte vermittelt.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Zurück zum eigentlichen Islam

Die Reform des Islam
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Kurt Beutler ist Theologe und Islamkenner. Er lebte mehrere Jahre in verschiedenen arabischen Ländern und seine Frau stammt aus Ägypten. Er kennt den Koran, und er weiß wie Moslems denken. In diesem Buch ...

Kurt Beutler ist Theologe und Islamkenner. Er lebte mehrere Jahre in verschiedenen arabischen Ländern und seine Frau stammt aus Ägypten. Er kennt den Koran, und er weiß wie Moslems denken. In diesem Buch geht er Unstimmigkeiten des Islams auf den Grund.

Das beginnt mit dem Gottesbild. Unter den 99 Namen Allahs finden sich mehrere widersprechende Eigenschaften. Das wird mit der geheimnisvollen Größe Allahs erklärt. Den Gott des Islams kann man weder erfassen noch kennen. Er handelt wie er will, und er kann Gesagtes widerrufen.

Auch im Koran finden sich widersprüchliche Aussagen. Das geben selbst Moslems zu, die auf verschiedene Weisen versuchen die Unstimmigkeiten zu erklären. Das Leben Mohammeds, die Stellung der Frau und das rituelle Gebet geben weitere Rätsel auf.

Die Eigenschaften Allahs spiegeln sich in seinen Anhängern wider. „Allah kann keine Schwäche zeigen und das führt dazu, dass auch seine Diener das nicht können.“ Der Versuch sich als Starker zu erweisen ist ein Grund für die großzügige Gastfreundschaft in der muslimischen Kultur, ein Grund warum Ehen geschlossen werden, und ein Grund warum Schwache und Behinderte nicht geschätzt werden.

Der Autor sucht in einem zweiten Teil eine Lösung für die genannten Rätsel und Unstimmigkeiten des Islams. Zunächst prüft er Erklärungsversuche anderer Autoren. So werden, zum Beispiel, nur bestimmte Suren aus dem Koran berücksichtigt, um einen friedvollen, barmherzigen Islam aufzuzeigen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die anderen Aussagen im Koran und den Hadithen stehen. Ein weiterer Lösungsversuch schlägt vor sich nur auf den Koran zu berufen, und nicht auf andere Schriften des Islams. Auch dadurch wird die Spannung nicht aufgelöst, denn es finden sich genügend Unstimmigkeiten im Koran selbst.

Der Autor sieht das Problem darin, dass neben jüdischem und christlichem Gedankengut, Mohammed zusätzlich das Gottesbild und andere Impulse der heidnischen Araber übernahm. Beutler schreibt, „Es gilt, die Widersprüche im Islam dadurch aufzulösen, dass der eine wahre Gott wieder sichtbar wird, statt zu verleugnen, dass zwei Göttervorstellungen miteinander verschmolzen wurden. Nur wer das versteht, wird in seinem Herzen eine ganz persönliche Reformation durchführen können.“ Islam bedeute Unterwerfung, und laut dem Autor ist der ursprüngliche Gedanke des Islams der biblischen Lehre ähnlich. Darum müssen Moslems sich von allen Einflüssen befreien, die aus dem Heidentum stammen, und zurückkehren zum ursprünglichen Islam. Das wäre eine wahre Reform des Islams.

Dieses Buch ist sehr hilfreich für Menschen, die den Islam verstehen wollen. Die vielen Informationen und Quellenangaben zeigen einige Aspekte des Islams, die weniger bekannt sind. Der Vergleich mit dem christlichen Glauben macht die Besonderheit eines liebenden, gnädigen Gottes deutlich. Die Schlussfolgerung des Autors jedoch, dass der ursprüngliche Islam gut und richtig ist, wird nicht jeden überzeugen. Für einen Moslem würde das bedeuten den Koran und die Achtung für den Prophet Mohammed aufzugeben. Es spricht einiges für den Ansatz des Autors, aber es ist fraglich, ob Moslems bereit sind sich auf eine Reformation einzulassen, die sich auf die Bibel, und nicht auf den Koran und Mohammed beruft.

Fazit: Ein informatives Buch über Lehren des Islams, die teilweise wenig bekannt sind. Die Grundgedanken helfen die islamische Denkweise zu verstehen. Die aufgeworfenen Fragen sind gut und wichtig. Empfehlenswert für Menschen, die Grundgedanken des Islams in ihrer Widersprüchlichkeit verstehen wollen.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Warnung und Aufruf

Die weltweit wachsende Krise
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Der amerikanische Pastor Mike Bickle geht in diesem Buch auf Trends in unserer heutigen Zeit ein, die er als Vorboten der Endzeit ansieht. Er möchte wachrütteln, damit Christen die Zeichen der Zeit erkennen, ...

Der amerikanische Pastor Mike Bickle geht in diesem Buch auf Trends in unserer heutigen Zeit ein, die er als Vorboten der Endzeit ansieht. Er möchte wachrütteln, damit Christen die Zeichen der Zeit erkennen, sich zusammentun, und beten.

Im amerikanischen Raum ist er bekannt für sein Haus des Gebets (IHOP, International House of Prayer). Er ist ein beliebter Redner auf den IHOP-Konferenzen. Seine Themen sind Intimität mit Gott, Gebet und die letzten Tage der Erde.

In diesem Buch beginnt er, indem er verschiedene bedenkliche Entwicklungen in unserer Zeit aufzeigt. Im Zentrum seiner Überlegungen stehen vor allem moralische Themen, wie die Homosexualität oder Abtreibung. Er befürchtet, dass die Herrschenden immer mehr Gesetze durchsetzen werden, die den Christen jegliche Freiheit nehmen moralische Entscheidungen im Sinne Gottes zu treffen.

Er geht ausführlich auf den zweiten Psalm ein, in dem es um die Mächtige dieser Erde geht, die sich von der Herrschaft des Sohn Gottes befreien möchten. Vers für Vers legt er diesen Psalm aus. Die Antwort auf die Krise in Psalm 2 sieht er in einer Ausgießung des Geistes, von der in Joel 2 zu lesen ist, und die ihre Vollendung in der Verwirklichung von Apostelgeschichte 2 zeigt. Nach Aussage des Autors, kann das göttliche Gericht durch gemeinsames Gebet abgewendet werden. Darum ist ihm dieses Anliegen so wichtig, er möchte das Bewusstsein der Christen für die Krise unserer heutigen Zeit wecken, damit sie vermehrt beten, und so Gottes Zorn abwenden.

Auch wenn der Autor vom Zorn Gottes schreibt, möchte er damit nicht ein einseitiges Bild von Gott vermitteln. Er betont auch Gottes Liebe. Es geht ihm um eine ausgewogene Sicht von Liebe und Zorn, denn Gottes Zorn ist ein Ausdruck seiner Liebe, die sich an Ungerechtigkeit stört.

Das Thema dieses Buchs ist wichtig, und der Leser bekommt einige wertvolle Impulse, vor allem wenn es um das Gebet und die Gottesbeziehung geht. Trotzdem sind manche Inhalte bedenklich.

Formal gesehen, ist es stellenweise schwer zu lesen. Einige Sätze sind lang und verworren, und man muss sie mehrmals lesen, bis man den Inhalt erfasst. Teilweise haben sich scheinbar auch kleinere Übersetzungsfehler eingeschlichen, denn der Text wird an manchen Stellen auch bei mehrmaligen Lesen nicht klarer. Die Inhalte könnten außerdem insgesamt kürzer zusammengefasst werden, das Geschriebene wirkt stellenweise wie ein wortreicher Aufruf.

Für den deutschen Leser von Nachteil ist auch, dass dieses Buch, das eine „weltweite Krise“ beschreiben möchte, doch in erster Linie auf amerikanische Entwicklungen eingeht. Erstmals 2016 erschienen, sind außerdem die Beispiele nicht mehr aktuell.

Doch neben diesen formalen Problemen, wiegen die inhaltlichen Bedenken schwerer. Bibelverse werden so gebraucht, wie sie zu den Aussagen des Autors passen. Die Situation und Intention des Verfassers dieser Bibeltexte tritt dahinter zurück. Besonders deutlich wird das bei der Auslegung von Psalm 2. Aus „die Mächtigen“ wird beispielsweise „alle Mächtigen“, denn das passt besser zur Aussage des Autors. Aus einer kurzen Wiederholung einer Aussage Gottes im Psalm, wird eine Lehre entwickelt, nach der wir Gottes Wort nachbeten sollen. Das mag eine gute Praxis sein, aber sie lässt sich nicht mit Psalm 2 begründen.

Inwieweit Christen Gottes Plan für die Endzeit ändern können, ist sicher auch eine Frage, auf die es unterschiedliche Ansichten geben wird. Es zeigt sich außerdem beim Lesen, dass für den Autor prophetische Aussagen und persönliche Offenbarungen in unserer Zeit eine große Rolle spielen. Auf solche Aussagen gründen sich manchmal die teils eigenwillige Theorien des Autors, und nicht auf der Bibel.

Fazit: Dieses Buch vermischt biblische Aussagen mit der persönlichen Theologie des Autors. Auch wenn es einige gute Gedanken enthält, sollten Prophezeiungen und Offenbarungen anhand der Bibel überprüft werden, denn schließlich wollen Christen Jesus selbst nachfolgen, und nicht einer menschlichen Lehre.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Eine spannende Pferdegeschichte im winterlichen Island

Mein Feuerpferd - Sturmfohlen
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Die zehnjährige Eva hat es richtig gut. Auch wenn ihre Eltern getrennt sind, verstehen sich alle noch prima, und sie hat eine neue Mutter und einen neuen Bruder gewonnen. Zusammen mit ihrer Mutter, reist ...

Die zehnjährige Eva hat es richtig gut. Auch wenn ihre Eltern getrennt sind, verstehen sich alle noch prima, und sie hat eine neue Mutter und einen neuen Bruder gewonnen. Zusammen mit ihrer Mutter, reist Eva zu ihrem Vater und seiner neuen Familie nach Island. Nach den Feiertagen muss ihre Mutter zurück, aber Eva darf noch eine Weile bleiben.

Es ist die Vorweihnachtszeit, und da haben die Isländer ihre eigenen Gebräuche und Geschichten. Eva taucht begeistert in die Kultur ihrer zweiten Heimat ein. Am meisten freut sie sich aber ihr geliebtes Isländerpferd wiederzusehen.

Es ist Evas zweiter Besuch in der Heimat ihres Vaters, und sie hat dort auch schon eine Freundin. Diese verreist zwar über Weihnachten, aber es wird eine Verwandte ihrer Stiefmutter, die zwölfjährige Emma, erwartet. Doch so sehr Eva versucht sich mit Emma anzufreunden, Emma bleibt verschlossen. Es kommt aber noch schlimmer, Eva fühlt sich von Emma angegriffen und hintergangen. Sie weiß nicht, wie sie sich verhalten soll und sie würde am liebsten ganz schnell abreisen.

Doch dann kommt die Nacht, die alles verändert. Mehrere Notfälle in einer Nacht fordern die beiden Mädchen und Evas Familie heraus. Dabei erlebt Eva etwas einmalig Schönes. Und sie lernt viel über Vergebung und Freundschaft.

Diese Pferdegeschichte ist sehr schön geschrieben. Die Erlebnisse Evas, vor allem die Konflikte, werden altersgerecht geschildert. Ein besonderes Plus ist die unvergleichbare Landschaft Islands, die anschaulich beschrieben wird.

In dieser Jahreszeit gibt es kaum Tageslicht. An die ganz andere Lebensweise der Isländer im Winter wird der Leser immer wieder erinnert. Dazu kommen warme Stricksachen, ein kuscheliges Zuhause und viele weihnachtliche Bräuche. Alles zusammen ergibt eine winterliche Geschichte zum Wohlfühlen.

Am Anfang fließt eine Zusammenfassung des ersten Bandes in die Geschichte ein. Darum muss der Leser den ersten Band nicht gelesen haben, auch wenn man ihn sich danach vermutlich gerne besorgt, um noch mehr Zeit mit Eva und ihrer Familie zu verbringen.

Fazit: Eine schöne, altersgerechte Mädchengeschichte, die vor allem Pferdeliebhaberinnen begeistern wird. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 05.11.2019

Unerklärliche Heilungen, Träume und Visionen – greift Gott auch heute in unser Leben ein?

Wunder
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Als Journalist, geht Lee Strobel gerne einer Sache auf den Grund. In diesem Buch stellt er sich die Frage: Gibt es heute noch echte Wunder? Was sagt die Wissenschaft dazu? Oder sind sogenannte Wunderheiler ...

Als Journalist, geht Lee Strobel gerne einer Sache auf den Grund. In diesem Buch stellt er sich die Frage: Gibt es heute noch echte Wunder? Was sagt die Wissenschaft dazu? Oder sind sogenannte Wunderheiler allesamt Scharlatane?

Der Autor war selbst ein Kritiker des christlichen Glaubens. Als seine Frau sich dem Glauben zuwandte, suchte er Beweise, um ihre neugewonnene Überzeugung zu widerlegen. Stattdessen staunte er, wie viel Indizien für die Wahrheit der Bibel sprechen. Heute ist er überzeugter Christ.

Das Buch beginnt mit verschiedenen Wunderberichten und der Frage: Sind Wunder echt? Kommen sie in unserer Zeit vor? Können sie wissenschaftlich bewiesen werden?

Lee Strobel geht dann auf eine Reise. Quer durch Amerika sucht er verschiedene Menschen auf, die in ihrem Fachgebiet herausragen, und die etwas zu dem Thema Wunder zu sagen haben.

Die Reise beginnt mit einem Skeptiker. Für diesen Mann steht fest, es kann nichts geben, dass die Naturgesetze unserer Welt durchbricht. Nach diesem Gespräch sucht der Autor Antworten auf die vielen Einwände dieses Skeptikers.

Seine Reise führt ihn zu Naturwissenschaftlern, Philosophen und Theologen. Er stellt fest, dass eine große Zahl von Wundern dokumentiert wurde. Anhand von Zeugenberichten und ärztlichen Untersuchungen wurde eindeutig festgestellt, dass etwas Unerklärliches geschehen war.

Aber Gott wirkt nicht nur durch Wunder. Vor allem in der muslimischen Welt begegnen viele Menschen Jesus in einem Traum. Sie bekommen teilweise unerklärliche Hinweise auf Christen, die ihre Fragen beantworten können, sodass sie schließlich selbst Christen werden.

Gespräche über das Wunder der Schöpfung und das Wunder der Auferstehung runden das Bild von Gottes übernatürliches Wirken ab.

Der Autor trifft aber auch tiefgläubige Menschen, die verzweifelt um Heilung beten, ohne dass dieses Gebet erhört wird. Mit den Berichten von Heilungen, aber auch von vergeblicher Hoffnung, ergibt dieses Buch eine sehr umfassende Übersicht über Wunder und Heilungen.

Design und Gestaltung des Buchs sind ansprechend. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zum Lesen. Die Aussagen und Beweise sind fast alle in Form von Gesprächen festgehalten, sodass das Buch lebendig wirkt.

Beim Lesen stellt man schnell fest, dass der Autor voreingenommen ist. Das ist nicht weiter schlimm, denn vermutlich hat fast jeder zu diesem Thema eine eigene Meinung, aber die einführenden Worte machen eher den Eindruck, er sei selbst auf der Suche nach einer Antwort. Darum ist Buch eher für Christen geeignet, oder solche, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Ein Kritiker würde sich vielleicht an der Vorgehensweise des Autors stören.

Die einzelnen Themen und Fragen geben eine gute Übersicht über Gottes übernatürliches Wirken. Es ist schön, dass auch das Thema Träume und Visionen enthalten ist, und nicht nur Wunder im Sinne von Heilungen oder übernatürliche Bewahrungen.

Fazit: Ein gutes, informatives Buch mit vielen Argumenten und Beweisen für Wunder in unserer heutigen Zeit. Obwohl das Buch nicht die Dokumentation über tatsächliche Wunder enthält, gibt es viele Hinweise auf weiterführende Literatur und Quellenhinweise. Sehr zu empfehlen für Menschen, die mehr über Gottes wunderbare Wirken in unserer heutigen Zeit wissen wollen!