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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2023

Mein bisheriges Highlight in diesem Jahr!

Als Großmutter im Regen tanzte
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Meine Meinung:
Dieses Buch hat wohl eines der schönsten und ansprechendsten Cover in diesem ersten Quartal des Lesejahres und auch von innen zählt es zu einem meiner absoluten Favoriten.
Generell liebe ...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat wohl eines der schönsten und ansprechendsten Cover in diesem ersten Quartal des Lesejahres und auch von innen zählt es zu einem meiner absoluten Favoriten.
Generell liebe ich die skandinavische Art des Erzählens, welche stets sehr dezent, aber dennoch sehr atmosphärisch ausgestaltet ist. Und dieser Umstand, trifft auch auf den Roman "Als Großmutter im Regen tanzte zu".
Denn die Autorin schafft es eine sehr bewegende Familiengeschichte, ja beinahe ein kurzes Familienepos zu schreiben, welches sehr einfühlsam von der Zeit nach dem Krieg berichtet und dabei den Fokus stark auf die Charakterentwicklung und deren Schicksale legt. Dabei weiß die Autorin das Geschehene und die Historie glaubhaft zu vermitteln und den Leser emotional in den Bann zu ziehen. Dabei wirkte der Roman jedoch nie überladen oder emotional überfrachtet, sondern stets stilistisch überzeugend und von einer zarten und überlegten Einfühlsamkeit, die mich absolut überzeugen konnte.

Der Schreibstil ist wunderbar, sehr dezent, präzise und ganz klar, sodass auch Literaturliebhaber bei dieser Geschichte auf ihre Kosten kommen werden.

Mein Fazit:
Ein wahres Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2023

Ein literarischer Diamant!

Aus ihrer Sicht
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Meine Meinung:
Zunächst einmal muss gesagt werden, dass die leider bereits verstorbene italienische Autorin Alba De Céspedes wirklich einen Schreibstil zum Niederknien hatte und eine literarische Intensität ...

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss gesagt werden, dass die leider bereits verstorbene italienische Autorin Alba De Céspedes wirklich einen Schreibstil zum Niederknien hatte und eine literarische Intensität besaß, die wirklich selten und absolut bemerkenswert war!!

Denn was einem als Leserin der ersten Seiten bereits auffällt, dass dieses Buch einen Charme, eine Intensität und Glaubhaftigkeit besitzt, die mich sofort in ihren Bann ziehen konnte und die einem Klassiker würdig sind. Hinzu kommt, dass die Autorin ein brillantes Verständnis besitzt Charaktere und deren Innenleben zu zeichnen und diese in vollem Umfang darzustellen. Hierbei ist sie schonungslos ehrlich und hält verblüffende Denkansätze und sehr eindrucksvolle Gefühle bereit, wie sich eine Frau zu Zeiten kurz vor dem Zweiten Weltkrieg gefühlt haben muss. Gedanken, die sicherlich auch heute noch brandaktuell sind und deren Aktualität nicht von der Hand zu weisen sind.

Und dennoch konnte mich dieses Buch nicht komplett von sich überzeugen, denn trotz der sprachlichen Genialität und psychologisch brillant umgesetzten Gesellschaftskritik, war diese Ausufernde Schilderung auf über 600 Seiten, dann doch manches Mal zu langatmig und gestreckt erzählt.

Mein Fazit:
Ein literarischer Diamant, der wegen kleinerer Längen 4 Sterne von mir bekommt.

Veröffentlicht am 04.03.2023

Zu viele Zufälle und unglaubwürdige Momente

Wolfskinder
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Meine Meinung:
Bisher hatte ich so viel gutes über die bereits erschienenen Bücher der Autorin Vera Buck gelesen, dass ich unheimlich gespannt darauf war, ob diese mich wohl ebenso von sich überzeugen ...

Meine Meinung:
Bisher hatte ich so viel gutes über die bereits erschienenen Bücher der Autorin Vera Buck gelesen, dass ich unheimlich gespannt darauf war, ob diese mich wohl ebenso von sich überzeugen können würde. "Wolfskinder" ist dabei das Thrillerdebüt der Autorin, was man diesem anhand des Schreibstils wirklich nicht anmerkt. Denn dieser ist versiert, für einen Kriminalroman typisch, zwar nicht anspruchsvoll oder herausragend überzeugend, doch recht solide.

Während ich dem Anfang des Buches rundum ein abgelegenes Dorf und mehrere Verschwinden von jungen Frauen, noch sehr aufmerksam und interessiert gefolgt bin, muss ich sagen, dass sich das Buch für mich immer und immer weiter verloren hat.

Denn Vera Buck schafft für mich ein Buch, welches erstens nicht schafft, großartige Spannung oder Atmosphäre aufzubauen, weshalb ich auch eher sagen würde, dass es sich bei Wolfskinder nicht um einen Thriller, sondern eher um einen ruhigeren Kriminalroman handelt. Doch der eigentliche Grund, weshalb ich dieses Buch nicht wirklich gut bewerten kann war, dass die Autorin sich in abstrusen Zufällen und Begebenheiten verwickelt, die nicht glaubhaft sind und mir so mein Interesse am Fortgang der Geschichte doch schwer machten. Denn wenn ich eines nicht mag, dann sind es unglaubwürdige, völlig überzogene Geschichten, die mir dann auch keine Spannung mehr entlocken können. Die Charaktere sind ebenso wie der Schreibstil sehr sehr solide und eigentlich wirklich gut gelungen. Dennoch habe ich das Buch dann nach ca. 260 Seiten entnervt zur Seite gelegt.

Mein Fazit:
Mit diesem Buch konnte Vera Buck leider nicht meinen Lesegeschmack treffen. Deshalb 2,5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.03.2023

Grandios!

Der Paria
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Meinung:
Dies war tatsächlich mein erstes Buch des gefeierten Erfolgsautors Anthony Ryan und mit Sicherheit nicht mein letztes Buch. Tatsächlich bin ich ein großer Fan des Fantasygenres und dies, obwohl ...

Meinung:
Dies war tatsächlich mein erstes Buch des gefeierten Erfolgsautors Anthony Ryan und mit Sicherheit nicht mein letztes Buch. Tatsächlich bin ich ein großer Fan des Fantasygenres und dies, obwohl ich tatsächlich aufgrund der Dicke und Komplexität der Geschichten, eher selten zu diesem greife. Doch Ryan schaffte es sofort, trotz einer durchaus erheblichen Seitenanzahl, mich in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, sodass ich innerhalb kürzester Zeit die knapp über 700 Seiten verschlungen hatte. Dies lag zum einen am wirklich herausragenden Schreibstil des Autors, der schön melodisch und versiert von Hand ging und dabei eine wortwörtlich fantastische Atmosphäre erschaffen konnte. Denn wenn man dieses Buch verschlingt, vergisst man wirklich, dass man sich gerade in der jetzigen Welt befindet und eigentlich "nur" ein Buch liest.

Auch das worldbuilding und die Charaktere sind einfach grandios und lassen den Leser auf ein baldiges Erscheinen der Folgebände hoffen.

Mein Fazit:
Für mich ein absoluter Glücksgriff und ein wirklich herausragendes Buch.

Veröffentlicht am 20.02.2023

Ein perfekter Thriller

Das Sanatorium
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Meine Meinung:
Dieses Buch erinnert stark an die klassischen, sehr gut gemachten Horror bzw. Thrillerfilme, die man vor vielen Jahren gedreht hat oder auch etwaige Bücher dieser Art. Denn hier steht mal ...

Meine Meinung:
Dieses Buch erinnert stark an die klassischen, sehr gut gemachten Horror bzw. Thrillerfilme, die man vor vielen Jahren gedreht hat oder auch etwaige Bücher dieser Art. Denn hier steht mal wieder ein Gebäude im Mittelpunkt des spannenden Geschehens, was es noch gruseliger macht, dabei handelt es sich um ein ehemaliges Sanatorium. Und genau diese sowieso schon höchst spannende Szenerie unterfüttert die Autorin Sarah Perse perfekt, indem sie einen so atmosphärisch dichten Schreibstil an den Tag legt und es dadurch perfekt versteht auch die Szenen, den Spannungsaufbau und die Charaktere an diesen Standard anzupassen. Denn hier stimmt wirklich alles, um als Thrillerfan auf seinen Genuss zu kommen!!

Als Leser ist die Spannung und Atmosphäre gar so erdrückend, dass man das Buch erst zur Seite legen kann, wenn die letzte Seite beendet wurde.

Mein Fazit:
Ein herausragender Thriller, der für mich wirklich perfekt war! Gerne mehr davon.