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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2022

Ein unterhaltsamer und spannender Snack für zwischendurch !

Das Letzte, was du hörst
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Meinung :
Ich liebe die Thriller von Andreas Winkelmann, da seine Bücher stets sehr spannend sind, ohne dabei zu blutig zu sein. Denn eine Sache muss man wirklich sagen, seine Bücher kann man kaum aus ...

Meinung :
Ich liebe die Thriller von Andreas Winkelmann, da seine Bücher stets sehr spannend sind, ohne dabei zu blutig zu sein. Denn eine Sache muss man wirklich sagen, seine Bücher kann man kaum aus der Hand legen und sind richtige Pageturner. Für mich tatsächlich sehr vergleichbar mit DEM großen Thrillerautoren Deutschlands, aber mit deutlich mehr Stil und durchdachteren Plots. Und auch dieses Mal legt der Autor einen super spannenden Plot vor, der gerade durch seinen so spannenden und einfach schnell lesbaren Schreibstil wie im Flug verschlingen lässt. Wie von Andreas Winkelmann gewohnt, bekommt man einen schnelllebigen Plot, den man einfach mal eben an einem Nachmittag so wegsnacken kann und sich dabei ordentlich gruseln kann und sich prächtig unterhalten fühlt.
Hierbei erfindet er das Genre und sich selbst zwar nicht neu, bleibt aber seiner Schiene treu und konnte mich dadurch auf sehr solide Art und Weise gut unterhalten.

Fazit:
Zwar nicht der beste Thriller aller Zeiten, aber dennoch ein sehr guter Thriller, der mir viel Spaß bereitet hat und den ich jedem Thrillerfan nur wärmstens ans Herz legen kann. Ein unterhaltsamer und spannender Snack für zwischendurch !

Veröffentlicht am 17.06.2022

Scharfsinnig, bestechend klug und absolut spannend, ein großer Roman !

Bekenntnisse eines Betrügers
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Inhalt:
Ramesh lebt in brütenden Hitze Indiens und während er als Kind bei seinem gewalttätigen Vater groß wird, durch dessen Hände das Geld auf seltsame Art verschwindet, geht Ramesh ganz andere Wege.
Denn ...

Inhalt:
Ramesh lebt in brütenden Hitze Indiens und während er als Kind bei seinem gewalttätigen Vater groß wird, durch dessen Hände das Geld auf seltsame Art verschwindet, geht Ramesh ganz andere Wege.
Denn dieser ist mit Anfang Zwanzig für die indische unterste Unter Mittelschicht, ganz dick im Business und dass fernab von den intensiven Gerüchen des väterlichen Teeladens.
Er absolviert Prüfungen für reichen, aber wenig begabten Kids, von noch reicheren Eltern, die sich nach dem westlichen Leben und den dort lauernden Möglichkeiten verzehren. Alles läuft gut, bis eine Prüfung so ganz anders läuft und plötzlich alles schrecklich aus dem Ruder läuft.

Meine Meinung:
Dies ist der hochspannende und innovative Debütroman des indischen Schriftstellers Rahul Raina, der mit "Bekenntnisse eines Betrügers" einen ganz neuen Sound innerhalb der Literatur geschaffen hat. Denn Raina scheut sich nicht davon scharfzüngig und absolut bissig über die indische Gesellschaft, deren Probleme, aber eben auch die ach so hochgelobten westlichen Wohstandsstandarts zu schreiben und dabei nimmt er absolut kein Blatt vor den Mund und scheut sich nie einiges an Gesellschaftskritik zu äußern.

Dabei sind seine Vergleiche, Metaphern und sein intellektueller Ideenreichtum immer sehr spitz, manchmal gerade zu böse und trifft den Leser mitten da, wo es auch mal weh tut und dieser ordentlich zum Denken angeregt wird.
Ganz fernab diesen Gesellschaftsromans erzählt der Autor eine spannende und einfallsreiche Geschichte eines Aussteigers, aber eben auch eines Aufsteigers, der ebenso intelligent ist, wie der Roman in dem er als Protagonist agiert!

Und diese Geschichte ist spannend, wie ein gut gemachter Film, den man einfach innerhalb kürzester Zeit konsumieren muss, weil er eben so rasant und schnelllebig gestaltet ist. Mit Ramesh hat der Autor einen Protagonisten erschaffen, der kreativ, eigensinnig, scharfsinnig und authentisch ist, den man als Leser in sein Herz schließt und definitiv nicht mehr vergessen wird.

Mein Fazit:
Ein innovativer, scharfsinniger Roman, der so viel Mehrwert an literarischen Momenten, aber auch minutiös dargestellter Gesellschaftskritik bietet und dabei nie die Unterhaltung- und den Spannungsaspekt vergisst.

Für mich einer der besten Romane des ersten Lesehalbjahres und definitiv eine wahre Bereicherung!

Veröffentlicht am 17.06.2022

Ein junger und spritziger Roman

I Kissed Shara Wheeler
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Meine Meinung:
Dieser Roma ist einfach nur grandios, unheimlich frisch zu lesen und bereitete mir gerade in solch schweren realistischen Zeiten, unheimlich viel Spaß !
Denn der Schreibstil der jungen Autorin ...

Meine Meinung:
Dieser Roma ist einfach nur grandios, unheimlich frisch zu lesen und bereitete mir gerade in solch schweren realistischen Zeiten, unheimlich viel Spaß !
Denn der Schreibstil der jungen Autorin ist frisch, spritzig, sehr leichtfüßig und dementsprechend schnell und flüssig lesbar und macht damit in meinen Augen alles richtig.
Denn dieser Roman will kein literarischer sein, sondern er möchte unterhalten und dies macht er auf faszinierend gute, humorvolle und manchmal ein wenig schräge Art, eben eigen und das macht dieses Buch so außergewöhnlich.

Doch auch neben dieser Leichtigkeit und wunderbar speziellen Protagonisten und Charakteren im Allgemeinen, weiß es die Autorin eben auch manchmal ernstere Töne anzuschlagen. Die eben zweifelsohne nicht ausbleiben, wenn man eben ein bisschen anders ist, als die anderen...

Mein Fazit:
Für mich eine leichte, romantische und spritzige Geschichte, die einen über mehrere Stunden hinweg perfekt unterhält und mir die perfekten kurzweiligen Lesestunden bescheren konnte.

Veröffentlicht am 16.06.2022

Eine rohe, grausame, sehr abstrakte Geschichte

Amelia
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Meine Meinung:
Während ich von dem Vorgängerroman der irischen Autorin Anna Burns noch absolut begeistert war, konnte ich leider mit ihrem darauffolgenden Roman "Amelia" relativ wenig anfangen.
Zunächst ...

Meine Meinung:
Während ich von dem Vorgängerroman der irischen Autorin Anna Burns noch absolut begeistert war, konnte ich leider mit ihrem darauffolgenden Roman "Amelia" relativ wenig anfangen.
Zunächst muss ich festhalten, dass ich dieses Buch nach etwas mehr als der Hälfte zur Seite gelegt, folglich abgebrochen habe und sich dementsprechend diese Buchrezension auf nur die erste Hälfte dieses Romans bezieht.
Der Schreibstil der Schriftstellerin ist erneut sehr versiert und literarisch durchaus anspruchsvoll und wieder mehr als gelungen. Sie schafft es grundsätzlich den Leser innerhalb kürzester Zeit an ihre imaginär literarischen Lippen zu fesseln.
Eigentlich...
Denn dieses Mal war die Geschichte für mich zu abstrakt, wenig greifbar, die Charaktere nicht sympathisch, aber auch keine Antagonisten, vielmehr war es alles und doch nicht so richtig. Gleichzeitig war dieses Buch ebenso düster, wie grausam und sehr roh. Eine Kombination, die mich abschreckte !

Mich brachte diese Abstraktheit und diese etwas verstaubte Schicht, die über der Erzählung lag zu einer gewissen blutleeren Belanglosigkeit, weshalb ich mich letztendlich dazu entschieden habe, dieses Buch abzubrechen.

Mein Fazit:
Dass Anna Burns schreiben kann, das hat sie auch mit diesem Roman erneut bewiesen, doch dieses Mal konnte sich mich nicht begeistern. Schade.
Dennoch freue ich mich auf den nächsten Roman aus ihrer Feder, der mich dann hoffentlich wieder begeistern kann!

Veröffentlicht am 16.06.2022

Die perfekte Lektüre für den Sommer !

Ein unendlich kurzer Sommer
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Inhalt:
Als Chris` Mutter verstirbt ist er nicht nur mit einer unsäglichen Trauer konfrontiert, sondern er steht auch vor der Frage, wer er wirklich ist. Denn ein Brief, den seine Mutter vor langer Zeit ...

Inhalt:
Als Chris` Mutter verstirbt ist er nicht nur mit einer unsäglichen Trauer konfrontiert, sondern er steht auch vor der Frage, wer er wirklich ist. Denn ein Brief, den seine Mutter vor langer Zeit geschrieben hat, tritt in sein Leben und verändert so viel.
Lale kann ihre Vergangenheit nicht vergessen und flieht kurzer Hand vor der Gegenwart und ihrer Ehe. Zwei Personen, die das Leben, die Vergangenheit und die Zukunft zu einem Campingplatz führt und sie dort auf ein Dorf treffen lässt, dass mehr als nur eine Überraschung zu bieten hat.
Und dann ist da noch der alte Gustav, der in einem Sommer von vor über 30 Jahren seine ganz eigene Geschichte erlebte und Flo, der irgendwie auch ein Teil von allem ist...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat sich völlig unerwartet in mein Leserherz geschlichen, denn es hat nicht nur ein so schönes künstlerisches Cover, auch von innen, ist es ein wahrer Gewinn im Bücherregal.
Zunächst einmal, hat die Autorin Kristina Pfister einen sehr lockeren, schönen und schnörkellosen Schreibstil, der sofort Bilder zeichnet und erschaffen kann, die den Leser sofort mit Emotionen und Gedanken füllen.
Zum anderen hat die Autorin einen Szenerie auf einem alten Campingplatz geschaffen, die die perfekte Atmosphäre für heiße Sommertage ist.

Denn in diesem Buch begleiten wir vier Charaktere auf dem Weg zu sich selbst und dies alles vor eine sommerlichen und floralen Szenerie, die mich an einem gut gemachten Film erinnerte und mich in eine perfekte Stimmung versetzen konnte, sodass ich schon bald vergessen hatte, gerade "nur" ein Buch zu lesen.

Hinzukommen Charaktere, die so plastisch, voller Leben sind, voller Emotionalität sind, dass diese den Leser kalt erwischen, weil sie so rau, so authentisch gezeichnet sind, dass man sich wiederentdeckt und gleichzeitig verliert.
Besonders der sehr besondere Sound einer frischen, weiblichen Erzählstimme, die humorig ist, prickelnd, romantisch, aber nie kitschig, lebensklug, aber nie belehrend und dabei die Leichtigkeit eines Sommers nie verliert. Genau das macht diese Geschichte so besonders.

Mein Fazit:
Eine junge, erfrischende Erzählstimme, die die Geschichte eines Sommers erzählt und dies so grandios umzusetzen weiß, dass man sich als Leser wünschen würde, dieses Buch würde nie enden. Für mich ein absolute Leseempfehlung.
Und die perfekte Lektüre für sommerliche Tage !

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