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Veröffentlicht am 15.09.2024

Schafft Susanna ihren Neuanfang?

Florida Falcons - Play me hot
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Zum Inhalt:
Als Susanna Pierce ein Werbevideo von Clearwater sieht, weiß sie, dies ist die Stadt, in der sie einen Neuanfang wagen möchte. Weg von Chicago und vor allem weit weg von ihrem gewalttätigen ...

Zum Inhalt:
Als Susanna Pierce ein Werbevideo von Clearwater sieht, weiß sie, dies ist die Stadt, in der sie einen Neuanfang wagen möchte. Weg von Chicago und vor allem weit weg von ihrem gewalttätigen Ehemann. Doch der Neuanfang gestaltet sich nicht so einfach, wie Susanna dachte. Denn bei ihrer Suche nach einem Job erlebt sie eine Pleite nach der anderen. Gut, dass die Footballmannschaft Florida Falcons eine Ernährungsberaterin suchen und Susanna zufällig von der Stellenausschreibung erfährt. Doch ist der Job bei einer Footballmannschaft wirklich das richtig für Susanna?
Währenddessen hat Jason Turner alle Hände voll zu tun. Denn seiner Frau hat ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen. Nun muss sich Jason mit den Sorgen und Problemen eines alleinerziehenden Vaters herumschlagen und gleichzeitig seinem Job bei den Florida Falcons gerecht werden. Dann ist da noch diese bezaubernde Frau, die ihm vom ersten Moment an unter die Haut geht. Dabei will und kann Jason sich im Moment auf keine Frau einlassen.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Susanna Pierce und Jason Turner geschildert. Dadurch lernen wir sie nicht nur nach und nach immer besser kennen, sondern bekommen einen Einblick in ihre jeweilige Situation. Denn Susanna flüchtet nach Jahren bestimmt durch Gewalt vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Jason muss damit zurechtkommen, dass seine Frau ihn und die gemeinsame Tochter von jetzt auf gleich verlassen hat, ebenso wie mit den Sorgen und Problemen eines alleinerziehenden Vaters.

Susanna ist eine sympathische junge Frau, die trotz allem ihren Kampfgeist nicht verloren hat, auch wenn er gut versteckt ist. Dennoch finde ich, merkt man ihn immer wieder. Ich fand Susannas tief sitzenden Ängste, ihre Unsicherheit, ihr Misstrauen und das Trauma, was die Misshandlungen durch ihren Ehemann ausgelöst hat, gut dargestellt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und nachvollziehen, wieso sie so reagiert, wie sie es tut. Ebenso konnte ich ihren Wunsch nach Freundschaft, Freiheit und den einfachen, selbstverständlichen Dingen im Leben verstehen.

Gerade weil ich mich in Susanna hineinversetzen konnte, habe ich die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, gefühlt, war gespannt, wie Jason auf das, was ihr widerfahren ist, reagiert und ob ihr Ehemann auftaucht und wie die Begegnung verlaufen wird. Zudem hat mir die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, richtig gut gefallen. Man merkt, dass sie durch Jason und alle anderen bei den Florida Falcons immer mutiger wird und an Selbstvertrauen gewinnt.

Jason ist ein hilfsbereiter und verständnisvoller Mann, der mir ebenso wie Susanna gleich sympathisch war. Man merkt, wie sehr es ihm zu schaffen macht, dass seine Frau ihn und die gemeinsame Tochter verlassen hat. Mir hat seine einfühlsame und verständnisvolle Seite gefallen, auch wenn diese mir manchmal schon fast unwirklich erschien. Wobei sie natürlich genau das ist, was Susanna im Moment braucht. Zudem denke ich, kommt dies auch viel durch seine Tochter Sadie, der er einfach Sicherheit und ein stabiles Umfeld geben möchte und eben auch viel Verständnis wegen ihrem Verhalten aufbringen muss. Lustig fand ich, wenn Jason die Ratschläge der ganzen Erziehungsratgeber für seine Tochter auf Susanna anwendet.

Schön fand ich es noch, dass man alle anderen Personen, die man aus den vorherigen Bänden kennt, wiedersieht und so erfährt, wie es ihnen ergangen ist. Zudem hat mir der Zusammenhalt im Team richtig gut gefallen.

Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte über zwei Personen, die ihre Päckchen zu tragen haben, aber dennoch nie aufgeben. Ich habe mit Susanna und Jason mitgefiebert, gelitten und mich gefreut, als Susanna langsam ein wenig Selbstvertrauen zurückgewinnt. Zudem war ich gespannt, wie Jason auf das, was Susanna widerfahren ist, reagiert, ob ihr Ehemann auftaucht und ob Susanna und Jason zusammenfinden.

Veröffentlicht am 15.09.2024

In der Märchenwelt stimmt etwas nicht

Mirror: Weiß wie Schnee
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Zum Inhalt:
Die Münchner Ärztin Lena versucht allen gerecht zu werden. Sie will Zeit mit ihrer Stiefschwester Anna verbringen, für die sie auch sorgt. Ebenso mit ihrem Freund Eric, der ihr immer wieder ...

Zum Inhalt:
Die Münchner Ärztin Lena versucht allen gerecht zu werden. Sie will Zeit mit ihrer Stiefschwester Anna verbringen, für die sie auch sorgt. Ebenso mit ihrem Freund Eric, der ihr immer wieder Vorwürfe macht, dass sie nur Zeit mit Anna verbringt. Nur ihr Glaube daran, dass alles gut wird, hält sie noch aufrecht. Währenddessen hat Luna, die böse Stiefmutter von Schneewittchen, eine böse Vorahnung. Denn wenn sie weiter in der Märchenwelt bleibt, wird sie bald sterben. Doch es gibt eine Lösung. Sie tauscht mit Lena den Platz und so landet Lena in der grausamen Märchenwelt. Doch ist diese wirklich so grausam, wie sie denkt? Kann Lena es schaffen, den Lauf der Geschichte für die böse Stiefmutter zu verändert und wieder in ihr alter Leben zurückkehren?

Meine Meinung:
In dieser bezaubernden Geschichte begleiten wir die Ärztin Lena in die Märchenwelt, in die sie unverhofft von Luna, der bösen Stiefmutter von Schneewittchen, katapultiert wird. Da die Handlung größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt wird, lernen wir sie mit der Zeit gut kennen und erfahren, wie es ihr in der Märchenwelt so ergeht und was sie dort erlebt.

Lena ist eine tolle junge Frau, die schon früh viel Verantwortung übernehmen musste, versucht allen gerecht zu werden und dabei sich selbst und ihre Bedürfnisse verloren hat. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken und Kanten hat und in jedem das Gute sieht. Gerade dies kommt ihr in der Märchenwelt immer wieder zugute. Ich finde, man merkt, wie sehr Lena durch die Märchenfiguren, denen sie begegnet und alles, was sie in der Märchenwelt erlebt, zum Nachdenken über sich und ihr Verhalten angeregt wird und bei ihr ein Umdenken stattfindet. Dabei verliert sie sich und ihre herzliche, fürsorgliche und hilfsbereite Art aber nicht. Dennoch findet eine Entwicklung statt, die mir sehr gefallen hat.

Da Lena in der Märchenwelt vor immer neuen Herausforderungen steht und im Laufe der Handlung Dinge geschehen, die rätselhaft sind und neue Fragen aufwerfen, war für eine gute Portion Spannung gesorgt. Ich habe das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es für alle weitergeht und welchen Märchenfiguren Lena noch begegnet.

Neben Lena gibt es auch viele tolle Nebenfiguren. Besonders fest in mein Herz habe ich Wurzelstimmchen, die Knusperhexe und den Wolf Rudi geschlossen. Sie helfen Lena, wo sie können und sind einfach richtig gute Freunde. Zudem fand ich die Idee zum Knusperklub richtig toll und ich habe mich vor allem köstlich über ihr Mitglieder Nero amüsiert. Denn Nero ist schon eine Marke für sich, die mit ihrer Art aneckt, aber im Grunde weiß, worauf es ankommt und welche Eigenschaften für Hannah wichtig sind.

Fazit:
Eine bezaubernde Geschichte, die uns zusammen mit der Ärztin Lena in die Märchenwelt führt, in der Luna, die Stiefmutter von Schneewittchen um ihr Leben bangt und noch einiges andere nicht mit rechten Dingen zugeht. Ich habe Lena gerne auf ihr Abenteuer in der Märchenwelt begleitet, das einige Probleme und Schwierigkeiten für sie bereithält, die nicht so leicht zu lösen sind. Dadurch war von Anfang an für Spannung gesorgt, durch die ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Nach dem Ende bin ich gespannt, welche Geheimnisse und Abenteuer die Märchenwelt noch so für alle bereithält.

Veröffentlicht am 12.09.2024

Was geschah wirklich mit Daniel Boysen?

Das Dickicht
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Zum Inhalt:
Als die Tochter eines Unternehmers entführt wird, wird Kriminalhauptkommissar Juha Korhonen hinzugezogen, weil der Fall Parallelen mit der Entführung von dem vierzehnjährige Daniel Boysen ...

Zum Inhalt:
Als die Tochter eines Unternehmers entführt wird, wird Kriminalhauptkommissar Juha Korhonen hinzugezogen, weil der Fall Parallelen mit der Entführung von dem vierzehnjährige Daniel Boysen aufweist. So beginnen Juha Korhonen und sein Kollege Kriminaloberkommissar Lucas Adisa den alten Fall wieder aufzurollen. Denn es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass der damalige Verdächtige es gar nicht gewesen ist. So stoßen die beiden während ihrer Ermittlungen auf immer mehr Ungereimtheiten und Personen, die ihnen auch nach Jahren nicht die Wahrheit sagen. Doch wer steckt wirklich hinter der Tat? Und was geschah damals wirklich?

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Kriminalhauptkommissar Juha Korhonen und seinem Kollegen Kriminaloberkommissar Lucas Adisa geschildert. Dadurch lernen wir beide immer besser kennen, erfahren, wie es in ihrem Privatleben aussieht und was sie bewegt. Dabei wird klar, wie sehr Lukas seinen älteren Kollegen bewundert und ihm beweisen will, dass er ein guter Ermittler ist. So bekommen wir ebenso mit, wie beide immer mehr zu einem Team zusammenwachsen, wobei da meiner Meinung nach noch einiges an Arbeit vor den beiden liegt. Denn so sehr sie den jeweils anderen und seine Marotten schon verstehen, kommt es doch immer wieder zu Missverständnissen, die vermieden werden könnten, wenn sie sich besser kennen würden. Ich fand es aber durchaus interessant mitzuerleben, wie die beiden sich immer besser kennenlernen.

Juha und Lukas haben beide ihre individuellen Charaktereigenschaften, die teilweise doch recht gegensätzlich sind. Gerade durch diese und all ihre Ecken, Kanten und kleinen Eigenheiten wirkten sie auf mich aber umso authentischer. So ist Juha oftmals impulsiv, was dazu führt, dass er auch während der Ermittlungen ohne nachzudenken losmarschiert und sich und seinen Kollegen in Schwierigkeiten bringt. Lukas ist da schon besonnener und möchte erst mal gründlich recherchieren, bevor er einen Verdächtigen befragt. Ich denke, diese Gegensätzlichkeit macht die beiden aber auch aus und zu einem besseren Team.

Der Fall um den verschwundenen Daniel Boysen, der in einer Kiste im Wald vergraben wurde und starb, ist ganz schön verzwickt. Ich habe Juha und Lukas gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und versucht, dem Täter und seinem Motiv auf die Spur zu kommen. Was nicht so leicht war, da niemand der beteiligten Personen die Wahrheit zu sagen scheint. So war bis zum Schluss für Spannung gesorgt ebenso wie durch einige unvorhersehbare Wendungen.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem Juha Korhonen und seinem Kollegen Kriminaloberkommissar Lucas Adisa einem verworrenen Fall wieder neu aufrollen. Ich habe die beiden Ermittler gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die bis zum Schluss spannend waren. Was auch an einigen unvorhersehbaren Wendungen lag. Zudem sind Juha und Lukas zwei interessante Protagonisten, die beiden ihre Ecken, Kanten, Fehler und Marotten haben, durch die sie umso authentischer auf mich wirkten. Ich bin gespannt, in welchem Fall sie als nächstes ermitteln werden.

Veröffentlicht am 10.09.2024

Kann die Whiskybrennerei gerettet werden?

Skye In Our Hearts
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Zum Inhalt:
Die Schauspielerin April Sinclair freut sich auf das ruhige Inselleben und möchte darüber nachdenken, wie es für sie weitergeht. Denn ihre Karriere geht immer mehr den Bach runter und die ...

Zum Inhalt:
Die Schauspielerin April Sinclair freut sich auf das ruhige Inselleben und möchte darüber nachdenken, wie es für sie weitergeht. Denn ihre Karriere geht immer mehr den Bach runter und die Schattenseiten der Filmindustrie haben sie in den letzten Jahren zu viel gekostet. So will sie sich erst einmal darauf konzentrieren, die Whiskybrennerei ihrer Familie nach dem Tot ihres Großvaters zu retten. Denn diese läuft schon lange nicht mehr so, wie es sein soll. Doch als sie dem Destillateurmeister Malcolm Macabe begegnet, den sie schon aus Jugendtagen kennt, fliegen die Fetzen. Denn Malcolm sieht gar nicht ein, wieso er einer verwöhnten Schauspielerin entgegenkommen soll. Vor allem, weil er eigentlich die Brennerei hätte erben sollen. Wären da nicht die ungeahnten Gefühle, die April in ihm weckt, wenn sie vor ihm steht. Doch diesen kann und will er nicht nachgeben oder etwa doch?

Meine Meinung:
April Sinclair und Malcolm Macabe sind zwei tolle Protagonisten, die beide einige Ängste, Sorgen und vor allem viele Selbstzweifel plagen. Mir waren sie beide gleich sympathisch und ich war gespannt, wie sich alles zwischen ihnen entwickeln wird. Vor allem, weil ihre Zusammentreffen immer wieder von vielen Missverständnissen und falschen Annahmen geprägt sind und es deswegen einige Male zwischen ihnen gewaltig kracht. Ich konnte die Beweggründe für ihr Handeln und ihre Reaktionen aus ihrer Sicht betrachtet nachvollziehen. Zudem hat mir besonders gut gefallen, dass Malcolm nicht ausschließlich als der große, grummelige, undurchschaubare Mann dargestellt wird, bei dem alle Frauen gleich weiche Knie bekommen. Vielmehr ist er April gegenüber total unsicher und wird einige Male in ihrer Gegenwart sogar rot im Gesicht. Dies fand ich wirklich sehr erfrischend. Dennoch hat mir das gewisse Kribbeln, die sprühenden Funken zwischen April und Malcolm gefehlt. Es ist nicht so, dass da gar keine waren, nur habe ich sie irgendwie nicht gespürt, was ich sehr schade fand. Außerdem hat mich gestört, dass beide immer wieder betonen, sie wollen keine Beziehung nur auf körperlicher Ebene führen. Dennoch geht es im letzten Dritteln ausschließlich nur darum, wodurch ihre Aussage an Glaubwürdigkeit verloren hat und die beiden damit auch. Zudem ging dadurch alles andere, was für die Handlung interessant war, schlichtweg unter.

Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin anschaulich beschrieben, sodass ich sie mir vorstellen konnte. Zudem hat sie die Arbeit in einer Brennerei verständlich erklärt, sodass ich mir von dieser ein Bild machen konnte. Außerdem fand ich es schön, wie ihre beiden Freundinnen April auch nach Jahren ohne großen Kontakt gleich wieder in die Gemeinschaft aufgenommen haben. Ich finde, man merkt April an, wie gut ihr dies nach allem, was sie erlebt hat, tut.

Fazit:
Eine Geschichte mit einigem an Potenzial, auf die ich sehr gespannt war. April und Malcolm waren mir gleich sympathisch und ich konnte ihre Reaktionen und ihr Handeln aus ihrer Sicht betrachtet nachvollziehen. Leider habe ich das Kribbeln zwischen ihnen einfach nicht richtig gespürt, was sehr schade war. Zudem ging es im letzten Drittel ausschließlich um den körperlichen Aspekt ihrer Beziehung, wodurch alles andere unterging.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Die bewegende Geschichte eines Mädchens

Morrighan - Wie alles begann
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Zum Inhalt:
Morrighan lebt in einem kleinen Stamm, die versucht, in Frieden und Ruhe zu leben. Doch immer wieder wird der Stamm von Plünderern ausgeraubt und dazu gezwungen weiterzuziehen. Als Morrighan ...

Zum Inhalt:
Morrighan lebt in einem kleinen Stamm, die versucht, in Frieden und Ruhe zu leben. Doch immer wieder wird der Stamm von Plünderern ausgeraubt und dazu gezwungen weiterzuziehen. Als Morrighan einem Jungen begegnet, weiß sie nicht so recht, was sie von ihm halten soll. Denn auch Jafir gehört zu den Plünderern. Dennoch kann sie nicht anders, als ihm zu helfen. Jahre später treffen sich beide wieder und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Doch über ihnen schwebt immer die Gefahr, entdeckt zu werden und somit die Gemeinschaft in der Morrighan lebt, zu gefährden.

Meine Meinung:
Die Geschichte handelt nicht nur von der Entstehung des Königreichs, das wir aus den Chroniken der Verbliebenen kennen, sondern vor allem von dem Mädchen Morrighan und ihrem Weg. Denn Morrighan wird schon in jungen Jahren mit Verrat, Ungerechtigkeit, Angst und Entbehrung konfrontiert, sondern lernt auch die Liebe kennen, als sie sich in den Plünderer Jafir verliebt.

Mit Morrighan ist der Autorin eine vielschichtige und starke Protagonistin gelungen, die trotz aller Widrigkeiten, in die sie gerät, den Kampfgeist nicht verliert, ebenso wie die Hoffnung und den Glauben daran, dass in einigen Menschen doch noch etwas Gutes steckt. Ich habe Morrighan sehr gemocht, wer gespannt, wie sich ihre sich anbahnende Liebe zu Jafir entwickelt und habe gerade wegen dem, was ihr widerfährt, von Anfang bis Ende mit ihr mitgefiebert und gefühlt. Ich fand, man merkte, wie zerrissen sie sich zwischen den Gefühlen, die Jafir in ihr weckt und der Verantwortung ihrem Stamm gegenüber fühlt. Zudem fand ich ihre Reaktionen und ihr Handeln nachvollziehbar.

Ebenso wie Morrighan war mir auch Jafir sympathisch und ich konnte nachvollziehen, welche Gründe ihn an seinen Stamm binden, auch wenn sein Leben in diesem hart ist. Gerade bei ihm merkt man deutlich, wie er langsam umdenkt und das Leben in seinem Stamm hinterfragt. Ich fand, die Autorin hat die Stämme gut beschrieben, ebenso wie das, was sie antreibt, wie die Hierarchie in ihnen aussieht und hat somit die Unterschiede der beiden Stämme deutlich aufgezeigt. Zudem hat die sie Figuren und Schauplätze anschaulich beschrieben, sodass ich mir alle gut vorstellen konnte.

Fazit:
Eine gelungene Vorgeschichte zu den Chroniken der Verbliebenen, in der es vor allem um das junge Mädchen Morrighan geht, dass zu einer starken Frau heranwächst. Ich habe Morrighan vom ersten Moment an gemocht und war gespannt, was sie alles erlebt, welche Steine das Leben ihr in den Weg legt, wie sie diese Hürden meistert und ob sie an ihnen wächst. Gerade wegen dem, was Morrighan widerfährt, habe ich umso mehr mit ihr mitgefiebert und mit ihr gefühlt.