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Veröffentlicht am 07.11.2025

Warum musste Marcello Ferretti sterben?

Salute - Das letzte Gebet
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Zum Inhalt:
Auf dem Weg zur Beerdigung seiner Vermieterin möchte Paul Zeitler in der Kirche von Bardolino eine Kerze für die Verstorbene anzünden. Dabei erfährt er, dass genau in dieser Kirche ein junger ...

Zum Inhalt:
Auf dem Weg zur Beerdigung seiner Vermieterin möchte Paul Zeitler in der Kirche von Bardolino eine Kerze für die Verstorbene anzünden. Dabei erfährt er, dass genau in dieser Kirche ein junger Mann über dem Taufbecken gefunden wurde. Da keiner helfen will und nicht klar ist, ob der Mann noch lebt oder bereits tot ist, nimmt Paul die Dinge in die Hand. Leider stellt er fest, dass der Mann bereits tot ist und überlässt die Ermittlungen Commissario Lanza. Dieser stellt sehr schnell die Identität des Toten fest. Doch was wollte Marcello Ferretti in der Kirche? Und wer hat ihn auf dem Gewissen? Commissario Lanza beginnt mit seinen Ermittlungen und stellt schnell fest, dass die neue Entwicklung des Opfers, die dafür sorgen soll, dass die Wasserqualität sich verbessert, nicht bei jeder Person auf Fürsprache gestoßen ist.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Hauptkommissar Paul Zeitler geschildert und diesmal auch zu einem größeren Teil aus der von Commissario Lanza. Was daran lag, dass diesmal fest ausschließlich Commissario Lanza ermittelte und Paul eher durch ihn etwas von den Ermittlungen mitbekam. So wirkte Paul in diesem Band eher wie ein Berater für Commissario Lanza, der es zwar nicht mag, wenn Paul selbst ermittelt, seinen Rat diesmal aber dennoch zu schätzen weiß. Zumindest kam es mir so vor. Ich fand es ehrlich gesagt sehr schade, dass Paul so gut wie gar nicht ermittelte. Hat es doch den Charme der vorherigen Bände ausgemacht. Die Spurensuche an sich war durchaus spannend. Zumal es einige Verdächtige gab und das Motiv nicht ganz eindeutig war, wodurch die Ermittlungen nicht so einfach waren. Ich habe Commissario Lanza gerne auf dieser begleitet und versucht, dem Täter und seinem Motiv auf die Schliche zu kommen.

Paul ist ein vielschichtiger Protagonist, der seine Ecken, Kanten und kleinen Marotten hat, durch die er mir umso sympathischer war. Zudem merkt man ihm an, wie viel ihm das Café bedeutet und wie gut er sich inzwischen in Bardolino eingelebt hat. Ich habe ihm voll und ganz abgenommen, dass er sich kein Leben außerhalb von Bardolino vorstellen kann. Ebenso wie sehr er sich zum einen darüber ärgert, dass Commissario Lanza ihm immer noch nicht ganz vertraut und wie sehr er es dennoch schätzt, dass er ihn bei den Ermittlungen zurate zieht. Ich bin gespannt, wie es mit den beiden Ermittlern in Zukunft weitergehen wird und ob sich nicht doch langsam eine zarte Freundschaft entwickelt.

Für Humor war ebenfalls gesorgt. Paul bringt sich nicht nur wieder einige Male in missliche Situationen, sondern alle liebgewonnenen Personen mit ihren kleinen und großen Macken sind ebenfalls wieder mit dabei und sorgen für lustige Situationen und Wortgefechte. Zudem stellt Paul einen jungen Mann ein, der im Café für viel Wirbel sorgt. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem diesmal hauptsächlich Commissario Lanza die Ermittlungen übernimmt und der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler eher die Rolle des Beraters hat, was ich schade fand. Dennoch habe ich Commissario Lanza gerne bei seinen Ermittlungen begleitet, die spannend waren. Was daran lag, dass es nicht nur einige Verdächtige gab, sondern das Motiv nicht eindeutig war, was die Ermittlungen ziemlich erschwerte. Zudem kommt der Humor auch in diesem Band nicht zu kurz. Denn nicht nur, dass Paul sich in einige missliche Situationen bringt, sind auch alle anderen liebgewonnenen Personen mit ihren kleinen und großen Macken mit dabei, um für lustige Wortgefechte und Situationen zu sorgen.

Veröffentlicht am 05.11.2025

Wer steckt hinter den Angriffen des Dämons?

Felix Green – Geisterseher und Geheimagent
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Zum Inhalt:
Felix Green kann Geister sehen und mit ihnen reden. Sie warnen ihn sogar vor schlimmen Ereignissen. Doch niemand will Felix glauben. Vielmehr wird er beschuldigt, an den Unglücksfällen schuld ...

Zum Inhalt:
Felix Green kann Geister sehen und mit ihnen reden. Sie warnen ihn sogar vor schlimmen Ereignissen. Doch niemand will Felix glauben. Vielmehr wird er beschuldigt, an den Unglücksfällen schuld zu sein. Erst als er von seiner Schule verwiesen wird und an eine neue Schule in London gehen soll, glaubt man ihm. Denn die geheime Schule bildet nicht nur Geisterseher wie Felix aus, sondern steht im Dienste der Regierung. Endlich fühlt sich Felix verstanden und angekommen. Doch da wartet schon das nächste Problem auf ihn. Denn ein Dämon bedroht nicht nur die Schule, sondern ganz London. Felix kann nicht anders und muss helfen. Denn schließlich plagen ihn unheimliche Träume, in denen der Dämon vorkommt, und er muss unbedingt herausfinden, welchen Grund es dafür gibt.

Meine Meinung:
In dieser Geschichte über Mut, Freundschaft, innere Stärke und den Willen, nicht aufzugeben, begeben wir uns zusammen mit Felix Green in eine Parallelwelt in London. Felix hat es wirklich nicht leicht. Niemand glaubt ihm seine Vorhersagen, keiner an seiner Schule möchte etwas mit ihm zu tun haben und er wird beschuldigt, ein Unruhestifter zu sein. Ich konnte seine verschiedenen Emotionen voll und ganz nachvollziehen. Ebenso wie seinen Wunsch, einfach nur dazuzugehören und Freunde zu finden. Gerade deswegen habe ich umso mehr mit ihm mitgefiebert, mit ihm gefühlt und habe ihm die Daumen gedrückt, dass es für ihn an seiner neuen Schule anders läuft.

Die geheime Schule mit ihren verschiedenen Fächern und alle rund um die Geheimorganisation waren wirklich faszinierend. Zumal man im Laufe der Handlung immer wieder neue, erstaunliche Dinge erfährt, durch die es nie langweilig wird. Zudem hat die Autorin alles so anschaulich und lebhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Für Spannung ist die ganze Zeit ebenfalls gesorgt. Denn es war nicht nur interessant, zusammen mit Felix alles kennenzulernen, sondern er und seine neuen Freunde geraten gleich in große Gefahr, als ein Dämon nicht nur die Schule, sondern ganz London bedroht. So geraten sie alle immer wieder in gefährliche Situationen. Zudem fand ich es spannend, mit ihnen herauszufinden, was es mit dem Dämon auf sich hat und wer hinter allem steckt. Ich hatte da so meine Vermutung, die sich bewahrheitet hat. Dennoch gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Fazit:
Eine spannende Geschichte über Mut, Freundschaft, innere Stärke und den Willen, nicht aufzugeben, in der wir Felix Green in die magische Welt von London begleiten. Das habe ich sehr gerne getan, war gespannt, was er an der geheimen Schule alles erleben würde, und habe von Anfang an mit ihm mitgefiebert. Die Geschehnisse rund um den Dämon und den Drahtzieher dahinter fand ich spannend. Zwar hatte ich eine Vermutung, wer hinter allem stecken könnte, die sich bewahrheitet hat. Dennoch konnte mich die Autorin mit einigen Wendungen überraschen. Alles rund um die geheime Schule, die verschiedenen Fächer und die Geheimorganisation war interessant. Zudem hatte ich durch die anschaulichen und lebhaften Beschreibungen der Autorin das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.

Veröffentlicht am 02.11.2025

Kann es eine Zukunft für Alisha und Mason geben?

When the Shadows whisper my Name
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Zum Inhalt:
Gerade noch konnte der brüchige Frieden zwischen den Vampiren und den Werwölfen bewahrt werden, da droht die Situation erneut zu eskalieren. Als Vampire angegriffen werden, glaubt ihr Oberhaupt ...

Zum Inhalt:
Gerade noch konnte der brüchige Frieden zwischen den Vampiren und den Werwölfen bewahrt werden, da droht die Situation erneut zu eskalieren. Als Vampire angegriffen werden, glaubt ihr Oberhaupt Mason Carter, dass die Werwölfe dahinterstecken, und konfrontiert Alisha Garcia, die Alpha des Wolfsrudels von Downtown Los Angeles, mit seiner Vermutung. Diese beteuert jedoch die Unschuld ihrer Werwölfe. So beschließen beide notgedrungen zusammenzuarbeiten, um die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei müssen sie bis tief in den Untergrund von Los Angeles, der seine eigenen Gefahren für beide bereithält. Wäre das noch nicht genug, fühlen sich Alisha und Mason mit der Zeit immer mehr zueinander hingezogen. Doch das darf nicht sein. Denn schließlich sind Vampire und Werwölfe Feinde.

Meine Meinung:
Alisha Garcia und Mason Carter sind beide sympathische Protagonisten, denen man anmerkt, wie schwer und belastend es sein kann, ein Oberhaupt zu sein, aber auch wie gerne sie diese Aufgabe übernehmen. Ihre Reaktionen und Handlungen konnte ich meist nachvollziehen. Gerade das anfängliche Misstrauen zwischen den beiden war mehr als verständlich. Ich fand es schön, dabei zuzusehen, wie sich aus Misstrauen gegenseitiges Verständnis aufgebaut hat, sogar erstes Vertrauen entstand und sich daraus immer tiefere Gefühle entwickelten. Zudem wird mit der Zeit immer deutlicher, dass es trotz aller Unterschiede auch viele Gemeinsamkeiten gibt.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden und das Tempo, in dem sie sich entwickelte, haben mir sehr gut gefallen. Zumal es sehr gut zu den beiden gepasst hat. Gerade wegen der eigentlichen Feindschaft zwischen den Werwölfen und den Vampiren war ich gespannt darauf, wie eine Zukunft für die beiden und die Werwölfe und Vampire allgemein aussehen wird.

Die Suche nach der Person, die hinter den Attacken auf die Vampire steckt, war spannend. Zumal sich zwar das Motiv erahnen lässt und es auch einige Verdächtige gibt, die sich dann aber alle als Sackgasse herausstellen. Ich habe Alisha und Mason gerne auf ihrer Spurensuche begleitet und versucht, aus dem, was sie herausfinden, meine Schlüsse zu ziehen, um dem Angreifer auf die Spur zu kommen. Das ist mir nur bedingt gelungen, sodass mich die Autorin mit der Auflösung am Ende überraschen konnte.

Fazit:
Eine spannende und emotionale Geschichte, in der wir Alisha Garcia, die Alpha des Wolfsrudels von Downtown Los Angeles, und Mason Carter, das Oberhaupt der Vampire, auf ihrer Suche nach der Person begleiten, die für die Attacken auf die Vampire verantwortlich ist. Diese ist von Anfang bis Ende spannend. Zumal sich zwar ein Motiv herauskristallisiert, den beiden aber die Verdächtigen ausgehen. Ich habe Alisha und Mason jedenfalls gerne auf ihrer Suche begleitet und versucht, meine Schlüsse aus dem zu ziehen, was sie herausfinden, um dem Angreifer auf die Spur zu kommen. Zudem haben mir die Liebesgeschichte zwischen Alisha und Mason und das Tempo, in dem sie sich entwickelte, gefallen. Zumal das Tempo wunderbar zu den beiden und ihrer Situation gepasst hat.

Veröffentlicht am 01.11.2025

Wer ist Freund und wer der Feind?

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Zum Inhalt:
Gerade noch hat sich Evelyn darüber gefreut, dass sie und ihre Schwester Amelie der Ernte entgangen sind. Da erfährt sie, dass sie bei anderen Auserwählten tot sind. Nun müssen Evelyn und ...

Zum Inhalt:
Gerade noch hat sich Evelyn darüber gefreut, dass sie und ihre Schwester Amelie der Ernte entgangen sind. Da erfährt sie, dass sie bei anderen Auserwählten tot sind. Nun müssen Evelyn und Amelie ins Reich der Fae reisen, damit eine von ihnen den Fae-König und die andere seinen Bruder heiratet. Denn nur mit dieser jahrhundertealten Tradition kann der Frieden zwischen den Menschen und den Fae bestehen bleiben. Während Prinz Cobalt sich den beiden Frauen gegenüber freundlich und zuvorkommend verhält, ist König Aspen ihnen gegenüber kalt, arrogant und abweisend. Doch irgendwas scheint Evelyn zu ihm hinzuziehen, obwohl sie sich dagegen wehrt. Denn schließlich weiß sie, wie brutal die Fae sind und sie kann es nicht riskieren, ihr Herz zu verlieren.

Meine Meinung:
Vom ersten Moment an hat die Handlung mich in ihren Bann gezogen und ich war gespannt, worin Evelyn und ihre Schwester Amelie da hineingeraten sind. Evelyn ist eine toughe junge Frau, die sagt, was sie denkt, was sie einige Male in Schwierigkeiten bringt. Sie lässt sich nicht unterkriegen, wirkt sehr verantwortungsbewusst und man merkt, wie sehr sie darauf brennt, Chirurgin zu werden. Ich konnte ihre unterschiedlichen Emotionen nachvollziehen, ebenso wie ihre Handlungen und Reaktionen. Auf sie kommt im Laufe der Handlung einiges zu. Vor allem aber gerät ihr Bild, das sie von den Fae hat, ebenso wie das von den Menschen, mächtig ins Wanken, was man ihr deutlich anmerkt.

Über Aspen und Cobalt erfährt man erst mal recht wenig. Beide scheinen charakterlich das genaue Gegenteil vom jeweils anderen zu sein. Cobalt ist freundlich, aufgeschlossen und zuvorkommend, ein richtiger Gentleman. Aspen ist mürrisch, unfreundlich und verschlossen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob die Brüder wirklich so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen oder ob einer von ihnen nicht nur eine Fassade präsentiert. Gerade deswegen fand ich es spannend, nach und nach mehr über beide zu erfahren, um zu schauen, ob ich mit meiner Vermutung recht habe oder nicht.

Alles rund um die Fae, das Leben auf der Insel und den Pakt, den die Fae und die Menschen geschlossen haben, fand ich interessant. Nach und nach erfährt man über alles immer mehr, was ich sehr angenehm fand, weil man nicht gleich mit zu vielen neuen Informationen klarkommen musste. Zudem konnte ich mir dadurch ein immer besseres Bild von allem machen. Was ich dabei besonders interessant fand, war, dass sich das Bild, das zu Anfang von den Menschen und den Fae gezeichnet wurde, im Laufe der Handlung verändert. Das hat mich neugierig darauf gemacht, was es noch so zu entdecken gibt und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt, was stimmt und was nicht. Denn die Frage ist ja, wer lügt und wer sagt die Wahrheit. Zudem habe ich besonders die beiden Fae Foxglove und Lorelei in mein Herz geschlossen. Sie sind wirklich tolle Nebenfiguren und ich bin gespannt darauf, welche Rollen sie in den nächsten Bänden spielen werden.

Fazit:
Eine magische, wundervolle und spannende Geschichte über eine starke junge Frau, deren bisherige Sicht auf die Dinge von Grund auf erschüttert wird. Ich war gespannt, was Evelyn und ihre Schwester Amelie alles erleben werden und neugierig darauf, was man alles über die Fae erfährt. Ich habe Evelyn gerne auf ihrem Weg begleitet, der viele ungeahnte Dinge für sie bereithält und konnte ihre unterschiedlichen Emotionen, ihre Handlungen und Reaktionen voll und ganz nachvollziehen. Zudem war ich gespannt, ob König Aspen und Prinz Cobalt wirklich so sind, wie sie sich zu Anfang geben oder ob einer von ihnen nur eine Maske trägt und vielleicht ein falsches Spiel spielt. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.

Veröffentlicht am 31.10.2025

Kann es für Cinder und Nero eine Zukunft geben?

Midnight Whispers
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Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters wird Cinder von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern wie eine Dienstmagd behandelt. Wäre das noch nicht genug, muss Cinder auch noch in einer Bar und einem ...

Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters wird Cinder von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern wie eine Dienstmagd behandelt. Wäre das noch nicht genug, muss Cinder auch noch in einer Bar und einem Club arbeiten, um genug Geld für ihre Stiefmutter zu verdienen. Als Cinder es endlich schafft, sich von ihrer Familie zu lösen, weiß sie nicht, wohin. Da begegnet sie Nero Voss, der ihr ein Zimmer auf dem Anwesen Midnight Manor anbietet. Cinder möchte erst ablehnen. Schließlich ist Nero der Ex-Verlobte ihrer Stiefschwester. Da sie aber keine Alternativen hat, stimmt sie zu, zumindest für eine Nacht auf dem Anwesen zu bleiben. Was Cinder nicht weiß, ist, dass Nero schon lange ein Auge auf sie geworfen hat und alles tun würde, damit sie länger bleibt.

Meine Meinung:
Cinder ist eine tolle und sympathische junge Frau, die trotz der Art, wie ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwestern sie behandeln und ausnutzen, ein herzlicher und hilfsbereiter Mensch geblieben ist. Dies hat mir an ihr besonders gut gefallen, ebenso, dass sie den Menschen zuhört, sie versucht zu verstehen und ihnen vorurteilsfrei begegnet. Dies kommt besonders Nero mit seinen ganzen Geheimnissen, Geständnissen und wegen seiner speziellen Obsession zugute. Ich finde, man merkt, wie ungewohnt es für Cinder ist, wenn ihr jemand etwas Gutes tut und wie sehr sie unter der Aufmerksamkeit von Nero und der Unabhängigkeit, die sie durch ihn erlangt, aufblüht. Mir hat ihre Entwicklung richtig gut gefallen.

Nero ist unter den Brüdern noch der humanste, finde ich. Er sucht wirklich nach der Liebe und man merkt, wie sehr der Vertrauensbruch von Maude ihm zusetzt. Zumal er dadurch droht, in alte Gewohnheiten abzudriften. Seinen Kampf, seiner speziellen Obsession nachzugeben, fand ich gut dargestellt und auch die Gründe dafür waren durchaus nachvollziehbar, auch wenn ich seine Obsession und sein dadurch resultierendes Verhalten schon ziemlich grenzwertig fand. Dennoch merkt man, dass ihm Cinder viel bedeutet und wie er sich langsam in sie verliebt.

Die Liebesgeschichte von Cinder und Nero ist durch viel Leidenschaft geprägt und man spürt von Anfang an gleich ein gewisses Prickeln zwischen den beiden. Nach und nach merkt man aber auch, dass zwischen den beiden mehr entsteht und ich finde, beide passen ganz gut zusammen. Zudem ist es erstaunlich, wie viel Vertrauen Nero Cinder gegenüber hat, da er ihr seine Geheimnisse schon recht früh anvertraut. Zum Ende hin wird es wie bei den vorherigen Bänden noch mal dramatisch und spannend. Zudem hat es mir gefallen, dass wir auch etwas über die anderen beiden Paare erfahren, wie es in ihren Beziehungen so aussieht und was es bei ihnen Neues gibt.

Fazit:
Eine Geschichte über eine junge Frau, die versucht, aus ihrer misslichen Lage zu entkommen, um endlich ein eigenes Leben zu haben. Ich habe Cinder gern auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, was sie auf diesem erleben wird und ob es für sie wirklich eine Zukunft mit Nero geben kann. Die Liebesgeschichte zwischen Cinder und Nero ist vor allem durch Leidenschaft geprägt und ich finde, beide passen gut zusammen. Zudem merkt man, wie sehr Cinder Nero unter die Haut geht und wie viel sie ihm bedeutet. Seine Obsession und die Gründe dafür fand ich gut und aus seiner Sicht nachvollziehbar dargestellt. Ebenso wie sein Kampf, dieser Obsession nicht nachzugeben. Dennoch fand ich sie und sein daraus hervorgehendes Verhalten schon oft grenzwertig. Gefallen hat mir noch, dass man auch erfährt, was es bei den anderen beiden Paaren Neues gibt.