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sun_flower

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2018

Oberon als tierischer Ermittler

Oberons blutige Fälle
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Oberon ist der irische Wolfshund des Druiden Atticus, mit dem er per Telephatie auch sprechen kann. Zusammen mit seinem Druiden schlittert er in zwei Kriminalfälle.
Ich kannte bisher kein Buch aus der ...

Oberon ist der irische Wolfshund des Druiden Atticus, mit dem er per Telephatie auch sprechen kann. Zusammen mit seinem Druiden schlittert er in zwei Kriminalfälle.
Ich kannte bisher kein Buch aus der Reihe des Eisernen Druiden, hat beim Lesen aber überhaupt nichts ausgemacht meiner Meinung nach.
Nach der Leseprobe hatte ich mich auf einen netten Krimi mit Fantasyelementen gefreut – und so empfand ich das Buch auch. Erzählt wird aus der Sicht von Oberon, was ich eine nette Abwechslung fand, mal so ein Krimi aus Hundesicht.
Keine besonders spannenden Storys, auch nicht unbedingt fantasylastig - aber unterhaltsam geschrieben – der beste Satz für mich war der Vergleich von Chihuahuas mit Aliens - , ich habe die beiden kurzen Stories recht schnell weggelesen.

Veröffentlicht am 02.09.2018

toller Roman

Plötzlich Millionärin – nichts wie weg!
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Steffi gewinnt plötzlich im Lotto, und auf einen Schlag hat sie mehr Geld, als sie je gedacht hätte.
Doch plötzlich will jeder etwas von ihr, ihre Schwester meint ein Anrecht darauf zu haben, ihr Ex-Mann ...

Steffi gewinnt plötzlich im Lotto, und auf einen Schlag hat sie mehr Geld, als sie je gedacht hätte.
Doch plötzlich will jeder etwas von ihr, ihre Schwester meint ein Anrecht darauf zu haben, ihr Ex-Mann will Geld für seine neue Familie haben. Und alle stellen sie als geizige Egoistin hin.
Steffi will nur noch weg, und bucht spontan im Reisebüro eine Safari nach Afrika...

Vom Schreibstil her keine Überraschung (ich hatte von der Autorin schon einige Bücher gelesen), ich fand es flüssig und unterhaltsam zu lesen, einfach wieder ein wunderbarer Frauenroman. Gerne mehr davon

Veröffentlicht am 11.08.2018

zäh und langweilig

Ein Teil von ihr
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Andrea, genannt Andy, trifft sich mit ihrer Mutter an ihrem Geburtstag in einem Cafe, wo sie in eine Schießerei geraten. Der Schütze wird getötet – von ihrer Mutter. Schließlich flieht Andy auf Anweisung ...

Andrea, genannt Andy, trifft sich mit ihrer Mutter an ihrem Geburtstag in einem Cafe, wo sie in eine Schießerei geraten. Der Schütze wird getötet – von ihrer Mutter. Schließlich flieht Andy auf Anweisung ihrer Mutter quer durchs Land…
Das Buch wird in zwei Ebenen erzählt – der von Andy (Gegenwart), und der von ihrer Mutter (Vergangenheit). Andy erfährt so einiges über ihre Mutter, und fragt sich, wer diese wirklich ist.

Eigentlich lese ich die Bücher von Karin Slaughter sehr gerne, und hatte mich auch auf dieses gefreut – leider eine extreme Enttäuschung, das Buch ist einfach nur fade geschrieben und es fehlt jegliche Spannung, die die Thriller dieser Autorin sonst ausmacht, ich war mehrfach kurz davor, es mittendrin abzubrechen. Ich hatte überwiegend das Gefühl, mich durch eine Familiengeschichte zu lesen, aber nicht, dass ich einen Thriller in der Hand halte.

Veröffentlicht am 08.07.2018

bewegende Familiengeschichte

Als die Tage nach Zimt schmeckten
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Zod, dessen Eltern aus Russland nach Teheran geflüchtet waren und dort das Café Leila führten, hat seine Kinder seit er sie vor 30 Jahren nach Amerika geschickt hatte, nicht mehr gesehen. Seine Tochter, ...

Zod, dessen Eltern aus Russland nach Teheran geflüchtet waren und dort das Café Leila führten, hat seine Kinder seit er sie vor 30 Jahren nach Amerika geschickt hatte, nicht mehr gesehen. Seine Tochter, Noor, kommt zurück in ihre Heimat und bringt ihre Tochter, seine Enkelin mit. In Rückblicken erfährt man die Familiengeschichte von Zod, ebenso einiges über die Sitten im Iran, die auch für Noor teilweise fremd und streng wirken, für ihre Tochter ein richtiger Kulturschock sind. Immer wieder wird auch die persische Küche beschrieben, und das miteinander der Menschen.
Ich habe das Buch neugierig, mehr über das Leben im Iran zu erfahren gelesen, und fand es interessant, manche der Sitten wären hier (zum Glück!) nicht vorstellbar.

Veröffentlicht am 08.07.2018

anfangs langatmig, aber ganz nett

Ohne ein einziges Wort
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Sarah, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat, ist bei ihren Eltern zu Besuch. In der Gegend begegnet sie Eddie, mit dem sie sieben wunderwolle Tage verbringt, und davon überzeugt ist, dass es die ...

Sarah, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat, ist bei ihren Eltern zu Besuch. In der Gegend begegnet sie Eddie, mit dem sie sieben wunderwolle Tage verbringt, und davon überzeugt ist, dass es die große richtige Liebe ist. Eddie muss verreisen, und verspricht sich zu zu melden – aber Sarah hört nichts mehr von ihm, und ihre Freunde raten ihr, ihn vergessen, obwohl sie der Meinung ist, dass es einen Grund für sein Schweigen geben muss. Sie versucht ihn auf alle möglichen Wegen zu kontaktieren, bis sie erfährt, was der Grund für sein Schweigen ist…
Anfangs war mir das Buch ehrlich gesagt zu langatmig, aber nach und nach wurde es besser – das Ende wirkte allerdings auf mich sehr vorhersehbar und klischeebehaftet. Insgesamt aber ein netter Roman zum „mal so nebenher“-lesen.