Mangelhafte Umsetzung einer guten Idee
How to Seduce a SorcererDiese Rezension enthält SPOILER!
Ich tue mich sehr schwer, dieses Buch zu bewerten, weil es mir teils sehr gut gefallen hat, aber an anderer Stelle unübersehbar unvollständig ist.
Liora flüchtet aus der ...
Diese Rezension enthält SPOILER!
Ich tue mich sehr schwer, dieses Buch zu bewerten, weil es mir teils sehr gut gefallen hat, aber an anderer Stelle unübersehbar unvollständig ist.
Liora flüchtet aus der Armut, indem sie verspricht, den Zauberer zu heiraten.
Beginnen wir mit der Liebesgeschichte. Diese hat mir sehr gut gefallen, da diese mich dazu verleitet hat, weiterzulesen. Es hat Spaß gemacht, zuzusehen, wie die Charaktere ihre Vorurteile überwinden und sich besser kennenlernen. Es gibt jedoch eine Stelle, da wendet sich die Einstellung des Zauberers drastisch. Das wir mir leider zu plötzlich und unbegründet. (Als Liora in die neue Welt übertritt.) Das Ende ist dramatisch, aber dann doch gut gelöst.
Was für mich die Geschichte ins Wanken bringt, ist die Welt und das Magiesystem. Am Anfang befindet man sich in einer armen Welt, wo Zauberer in der Verbannung leben müssen, weil sie vom König unterdrückt werden. Alles rund um diesen König wird nie aufgeklärt. Genauso erklärt sich mir nicht, wieso der Zauberer nicht von seiner Burg konnte, seine Lehrmeisterin allerdings schon. Es fühlt sich an, als ob Liora in die magische, sorglose Welt flüchtet und die alte Welt vergessen wird, weil immerhin ihre Familie nun Geld hat. Das widerspricht ihrem Charakter, allen Wesen helfen zu wollen.
Die Liebesgeschichte ist hier gut, aber ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, weil viele Fragen unbefriedigt zurückbleiben.