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teddy15

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2023

Schlechter als erhofft

Uns bleibt immer New York
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Ich muss leider sagen, dass das Buch letztendlich schlechter ist, als ich es mir erhofft habe. Der Beginn war dabei ziemlich vielversprechend und an sich ist die Grundgeschichte auch etwas, worauf man ...

Ich muss leider sagen, dass das Buch letztendlich schlechter ist, als ich es mir erhofft habe. Der Beginn war dabei ziemlich vielversprechend und an sich ist die Grundgeschichte auch etwas, worauf man gut aufbauen könnte. Leider hat der Autor daraus aber dann doch nur einen langatmigen, oft langweiligen, mit Klischees gefüllten Roman gemacht, der mich dann auch noch mit Inkonsistenzen und unlogischen Handlungssträngen enttäuscht hat.
Zu Beginn hat mich die Geschichte um Lorraine und Leo durchaus gut unterhalten. Er, ein talentierter Maler, sie, eine erfolgreiche Business-Frau und Kunstsammlerin. Dann noch ziemlich viel Drama drumherum in der Familie und der eigenen Lebensgeschichte. Was will man eigentlich mehr. Aber leider will man nunmal mehr, und zwar eine logisch aufgebaute und die ganze Zeit spannende Geschichte. Sobald man anfängt, über die zeitlichen Zusammenhänge oder die Schlüssigkeit der Handlungsweisen der Akteure nachzudenken, kann man irgendwie nur enttäuscht werden. Und sorry, aber man merkt leider gerade bei diversen Beschreibungen der Frauen, dass das Buch von einem männlichen Autor stammt, und immer dann, wenn das der Fall ist, ist es kein besonders gutes Buch...

Veröffentlicht am 08.04.2023

Ungewöhnlich

3000 Yen fürs Glück
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"3000 Yen fürs Glück" ist ein ungewöhnliches Buch, das nicht nur die Geschichte einer Familie erzählt, sondern auch Tipps zum Sparen gibt. Diese Tipps sind jedoch spezifisch für die japanische Kultur und ...

"3000 Yen fürs Glück" ist ein ungewöhnliches Buch, das nicht nur die Geschichte einer Familie erzählt, sondern auch Tipps zum Sparen gibt. Diese Tipps sind jedoch spezifisch für die japanische Kultur und nicht unbedingt auf Europa übertragbar. Das Buch gibt einen Einblick in die Rolle der Frau in der japanischen Gesellschaft, was für europäische Leserinnen befremdlich sein kann. Dennoch ist das Buch unterhaltsam und informativ, da es auf finanzielle Gefahren hinweist und langfristige Planung empfiehlt. Obwohl das Thema Geld oft vermieden wird, ist es ein wichtiger Aspekt der Selbstbestimmung, insbesondere für junge Frauen. Obwohl das Buch nicht immer flüssig zu lesen ist, hofft man, dass es vielen Leserinnen die Augen öffnet und sie zum Sparen motiviert. Immerhin ist das ein Thema, das auch bei uns in Europa wichtig ist, wenn auch vielleicht nicht mit 3000 Yen, sondern mit 30€.

Veröffentlicht am 08.04.2023

Toll

Meine Süperküche
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Ich bin sehr begeistert von diesem türkischen Kochbuch und muss sagen, dass es mich durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Rezepten angesprochen hat. Was mich besonders erfreut hat, ist die Tatsache, ...

Ich bin sehr begeistert von diesem türkischen Kochbuch und muss sagen, dass es mich durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Rezepten angesprochen hat. Was mich besonders erfreut hat, ist die Tatsache, dass dieses Kochbuch, im Gegensatz zu vielen anderen türkischen Kochbüchern, hauptsächlich vegetarische und sogar vegane Gerichte enthält. Es gibt zwar auch einige Rezepte mit Fleisch, aber der größte Teil des vorgestellten Essens eignet sich für jeden Geschmack. Die Rezepte sind sehr vielfältig und umfassen nicht nur leckere Vorspeisen und verlockende Hauptgerichte, sondern auch eine beeindruckende Auswahl an süßen Desserts. Es ist für jeden etwas dabei. Die meisten Gerichte sind gut umsetzbar und benötigen keine ausgefallenen Zutaten, so dass auch ungeübte Köche damit zurechtkommen werden. Das Cover des Buches ist einfach, aber durch die Signalfarbe Rot auffällig. Das Muster in Blau auf dem Einband vermittelt bereits einen ersten Eindruck. Das Bild der Starköchin auf dem Cover ist allerdings etwas zu plakativ und simpel. Wenn ich es im Laden gesehen hätte, hätte ich es möglicherweise nicht gekauft.

Veröffentlicht am 08.04.2023

Bewegend

Unsichtbar
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Eloy Morenos Roman "Unsichtbar" ist eine bewegende Geschichte über Mobbing und die Bedeutung, nicht wegzuschauen. Das Buch erzählt die Geschichte eines Jungen, der glaubt, eine Superkraft zu haben, weil ...

Eloy Morenos Roman "Unsichtbar" ist eine bewegende Geschichte über Mobbing und die Bedeutung, nicht wegzuschauen. Das Buch erzählt die Geschichte eines Jungen, der glaubt, eine Superkraft zu haben, weil alle seine Freunde, Mitschüler und sogar seine Familie ihn ignorieren. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man Einblicke in die Gedanken des Opfers, des Mobbers sowie der Zuschauer bekommt. Der nüchterne Schreibstil des Autors lässt den Leser direkt in die Geschichte eintauchen und durch die kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch das Buch.

Die Handlung dreht sich um den Protagonisten, der nach einem Vorfall im Mathetest zum Opfer von Mobbing wird. Er wird gestoßen, beschimpft, bestohlen und seine Bilder werden in den sozialen Medien geteilt. Die Art und Weise, wie der Autor mit Metaphern und emotionalen Sätzen beschreibt, wie alle Leute wegschauen, ist sehr eindringlich und berührend.

Das Buch zeigt auf, wie Mobbing das Leben eines Menschen zerstören kann und dass es wichtig ist, hinzuschauen und einzugreifen. Die verschiedenen Perspektiven geben dem Leser die Möglichkeit, die Handlungen und Gedanken der Charaktere zu verstehen und nachzuvollziehen. Alles in allem ist "Unsichtbar" ein Roman, der tief berührt und den Leser noch lange beschäftigt.

Veröffentlicht am 08.04.2023

Hart

Keine gute Geschichte
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"Keine gute Geschichte" ist in der Tat eine ziemlich harte Geschichte, die mir viel abverlangt hat. Dennoch konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Lobenswert ist an der Stelle auch, dass der Schreibstil ...

"Keine gute Geschichte" ist in der Tat eine ziemlich harte Geschichte, die mir viel abverlangt hat. Dennoch konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Lobenswert ist an der Stelle auch, dass der Schreibstil des Buchs sich sehr leicht lesen lässt (durch ziemlich viel Umgangssprache), sodass man trotz des harten und belastenden Inhalts gut damit durchkommt. Der Inhalt an sich ist ziemlich triggernd, ich würde also eigentlich eine Triggerwarnung empfehlen. Für schwache Nerven ist es nicht unbedingt etwas.
Der Inhalt beschreibt sehr eindrücklich und lebendig das Leben im tristen Bereich des Ruhrpotts. Das eintönige Leben und die wenigen Möglichkeiten, die es dort gibt, werden ziemlich gut eingefangen. Arielle, die Hauptprotagonistin, wirkt recht authentisch. Ihre Gefühlswelt ist vielseitig eingefangen, sodass man ihre verschiedenen Facetten kennen lernt. Insgesamt ein beeindruckendes, aber hartes Werk.