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teddy15

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2023

Malerisch

Der Inselmann
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Der Inselmann ist sehr schön und malerisch beschrieben. Es ist ein recht kurzes Buch und erzählt dennoch die ganze Lebensgeschichte eines Jungen, der mit seinen Eltern auf eine einsame Insel zieht und ...

Der Inselmann ist sehr schön und malerisch beschrieben. Es ist ein recht kurzes Buch und erzählt dennoch die ganze Lebensgeschichte eines Jungen, der mit seinen Eltern auf eine einsame Insel zieht und sich dort eine eigene Welt erschafft. Leider enthält die Geschichte recht wenig Handlung, dafür aber sehr viel Gefühl. Es kommt also ganz darauf an, ob man als Leser eine "richtige" Geschichte lesen will oder sich auch mit einem Beutel an Gefühlen begnügt. Man erlebt die Geschichte komplett aus der Gefühlswelt des jungen Protagonisten heraus und bekommt kaum Außenansicht. Deshalb bleiben auch ziemlich viele Fragen leider unbeantwortet. Die anderen Charaktere sind an vielen Stellen kaum nachzuvollziehen. Eventuell habe ich auch einfach die Metaphern hinter den Beschreibungen nicht verstanden, aber in dem Fall wäre etwas weniger Metapher und mehr Klarheit dann doch schöner gewesen.

Veröffentlicht am 24.01.2023

Einseitige Sicht

Ohne mich
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Ohne mich ist die Geschichte einer jungen Frau, die noch am Anfang ihres Lebens steht und anscheinend nicht so richtig weiß, wohin mit sich.
Ihre Gefühlswelt entspricht im Grunde genommen denen ...

Ohne mich ist die Geschichte einer jungen Frau, die noch am Anfang ihres Lebens steht und anscheinend nicht so richtig weiß, wohin mit sich.
Ihre Gefühlswelt entspricht im Grunde genommen denen vieler aus ihrer Generation, denn sie drehen sich um die Suche nach Halt und nach sich selbst. Allerdings empfinde ich die Protagonistin an vielen Stellen als nicht besonders reflektiert, sodass man sich als Leser doch sehr stark in der Position einer sehr einseitigen Sicht wiederfindet. Ich hätte mir gewünscht, mehr von den anderen Sichten über die Geschehnisse zu lesen. Letztendlich war mir keiner der Charaktere sympathisch und auch der Schreibstil ist eher uninspiriert und versucht durch banales Großschreiben wahlloser Wörter zu beeindrucken, was nicht funktioniert. Das Buch ist dennoch unterhaltsam und lässt sich durch den flachen Schreibstil schnell lesen, allerdings muss ich sagen, dass ich von Diogenes Besseres gewohnt bin.

Veröffentlicht am 12.01.2023

Überzeugend

Kuckuckskinder (Ein Falck-Hedström-Krimi 11)
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"Kuckuckskinder" hat mich positiv überrascht und ist eine unterhaltsame Lektüre für jeden, der spannende Fälle mag, aber auch irgendwie etwas Seichtes lesen möchte. Die Geschichte dreht sich ...

"Kuckuckskinder" hat mich positiv überrascht und ist eine unterhaltsame Lektüre für jeden, der spannende Fälle mag, aber auch irgendwie etwas Seichtes lesen möchte. Die Geschichte dreht sich um eine Mordserie im Umfeld einer sehr abgehobenen Gesellschaft, sowie um die Vergangenheit einer Transfrau und ihrer Tochter, die in Beziehung zu dieser Gesellschaft stehen. Ein Team aus Polizisten mit den verschiedensten prvaten Problemen und die Frau eines der Beamten, die über alte Fälle schreibt, ermitteln und versuchen, die Wahrheit aufzudecken.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, aber nicht herausragend. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum und die Charaktere sind dafür ausreichend entwickelt. Allerdings hätte die Autorin sich auf weniger Charaktere konzentrieren sollen, um die Geschichte zu vereinfachen. Es gibt zahlreiche Handlungsstränge und Informationen, die nicht unbedingt notwendig sind und am Ende nicht wirklich zufriedenstellend aufgelöst werden.

Der Charakter Erica empfand ich stellenweise als zu aufdringlich, was die Geschichte ein wenig unrealistischer machte. Stellenweise war die Geschichte auch etwas zu vorhersehbar, obwohl auch ein paar interessante Überraschungen dabei waren.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich hatte Freude dabei, es zu lesen. Daher vergebe ich 5 Sterne, auch wenn ich ein paar Schwächen in dem Buch sehe.

Veröffentlicht am 28.12.2022

Empfehlenswert

Die letzte Party
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"Die letzte Party" von Clare Mackintosh ist ein wirklich außergewöhnlicher Krimi, der von Anfang an gefesselt hat. Die unterschiedlichen Sichten der Geschehnisse und die immer wieder überraschenden ...

"Die letzte Party" von Clare Mackintosh ist ein wirklich außergewöhnlicher Krimi, der von Anfang an gefesselt hat. Die unterschiedlichen Sichten der Geschehnisse und die immer wieder überraschenden Wendungen haben dafür gesorgt, dass das Buch kaum aus der Hand gelegt werden konnte.

Die Charaktere sind vielfältig und interessant gestaltet und man kann sich leicht in sie hineinversetzen. Ihre Gefühlswelten sind sehr interessant zu beobachten und bieten einem alles, was das Herz begehrt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und trägt zur Spannung bei.

Insgesamt ist "Die letzte Party" ein wirklich gelungenes Buch, das jedem empfohlen werden kann, der spannende und unvorhersehbare Krimis liebt. Die Autorin hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die fesselt und begeistert. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

Veröffentlicht am 08.12.2022

Überzeugend

Blutmond (Ein Harry-Hole-Krimi 13)
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Blutmond hat mich als Geschichte durchaus stark überzeugt. Ich habe leider vorher keine Harry Hole Fälle gelesen und eventuell sind mir daher ein paar interessante Details entgangen, aber dennoch hat das ...

Blutmond hat mich als Geschichte durchaus stark überzeugt. Ich habe leider vorher keine Harry Hole Fälle gelesen und eventuell sind mir daher ein paar interessante Details entgangen, aber dennoch hat das Lesen auch als "Neuer" sehr viel Spaß gemacht.
Harry Hole ist mit einem neuen Serienmörder konfrontiert, obwohl er privat ganz schön viel ausbaden muss. Er stellt sich natürlich der Herausforderung und muss verschiedene merkwürdige Fährten verstehen. Die Geschichte ist voller interessanter Wendungen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich möchte nicht spoilern, daher kann ich da nicht so viel drüber sagen, wie ich gerne würde. Aber man wird als Leser schon an einigen Stellen überrascht, was für mich auch einen guten Thriller ausmacht. Der Schreibtisch des Autors gefällt mir sehr gut, mir hat bereits auch ein anderes Buch von ihm sehr gefallen. Die Charaktere sind alle recht interessant, auch wenn ich finde, dass da etwas mehr Vielfalt hätte da sein können.
Lediglich das Cover und den Titel finde ich nicht unbedingt sehr treffend, da könnte man schon noch eine bessere Wahl treffen. Da ich das Buch sehr spannend und die Geschichte sehr lesenswert finde, bin ich dennoch sehr zufrieden.