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Veröffentlicht am 06.07.2026

Eigentlich richtig gut, aber Millie hat’s mir schwer gemacht

This could be forever
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Ich muss sagen, auf diesen Teil habe ich mich innerhalb der Reihe am wenigsten gefreut, weil mich die Ausgangssituation nach Band zwei nicht wirklich angesprochen hat.

Umso überraschter war ich, dass ...

Ich muss sagen, auf diesen Teil habe ich mich innerhalb der Reihe am wenigsten gefreut, weil mich die Ausgangssituation nach Band zwei nicht wirklich angesprochen hat.

Umso überraschter war ich, dass mir der Einstieg direkt besser gefallen hat als erwartet. Besonders mochte ich, dass Millie sich ganz bewusst dafür entscheidet, mit Chad an der Dokumentation zu arbeiten. Dadurch wirkt alles von Anfang an stimmiger und die Geschichte nimmt schnell eine Richtung an, die ich so nicht erwartet hätte.

Trotzdem war Millie für mich auch der größte Knackpunkt. Ich konnte ihre Gedanken und Unsicherheiten oft nachvollziehen, aber ihre Reaktionen haben mich genauso oft rausgebracht. Sie wirkt an manchen Stellen widersprüchlich, teilweise kühl oder in ihren Reaktionen sehr sprunghaft, sodass ich sie nie ganz greifen konnte. Genau das hat es mir schwer gemacht, wirklich eine Verbindung zu ihr aufzubauen, weshalb ich die Liebesgeschichte emotional nicht ganz fühlen konnte.

Denn eigentlich mochte ich die Dynamik zwischen Millie und Chip wirklich gerne. Die Grundidee hat für mich funktioniert, aber weil ich Millie nie komplett greifen konnte, bin ich emotional nie richtig angekommen. Immer wieder habe ich mir dabei gewünscht, die Geschichte aus Chips Perspektive zu lesen.

Chip war für mich dafür ganz klar das Highlight des Buches. Ich mochte ihn schon in den vorherigen Bänden, hier habe ich ihn aber nochmal deutlich mehr ins Herz geschlossen. Seine ruhige Art, seine Geduld und wie er mit Millie umgeht, habe ich wirklich sehr geliebt.

Auch die Nebencharaktere haben mir wieder gut gefallen. Die bekannten Figuren aus den vorherigen Bänden waren schön eingebunden und besonders Millies Vater hat mich überrascht. Nach Band zwei hätte ich ihn anders eingeschätzt, hier war er aber einer der stärksten Charaktere. Seine Gespräche mit Millie haben der Geschichte viel Wärme gegeben.

Was mich insgesamt am meisten überzeugt hat, war die Handlung. Sie entwickelt sich immer wieder in Richtungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, und wirkt dadurch nie vorhersehbar. Genau das hat die Geschichte für mich besonders gemacht.

Insgesamt ein wirklich gutes Buch und vielleicht sogar mein liebster Teil der Reihe. Durch meine Schwierigkeiten mit Millie hat es für ein Highlight aber nicht gereicht.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Ich wollte es mögen, aber es hat nicht geklickt

Up All Night
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Ich muss sagen, der Einstieg war für mich ziemlich drüber und hat mich ehrlich gesagt kurz abgeschreckt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass das einfach diese typische Anfangsdynamik ist, die ...

Ich muss sagen, der Einstieg war für mich ziemlich drüber und hat mich ehrlich gesagt kurz abgeschreckt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass das einfach diese typische Anfangsdynamik ist, die die Situation erklärt, also bin ich erstmal dran geblieben.

Die Grundidee fand ich eigentlich ganz gut. Taylor zieht in eine WG mit Daniel, ihrem ehemaligen Freund und einer früheren Freundin, wodurch direkt eine besondere und ziemlich komplizierte Dynamik entsteht. Dazu kommt die Liebesgeschichte mit Daniel, der vorgibt auf Männer zu stehen, während er eigentlich schon länger Gefühle für sie hat, sie davon aber nichts weiß. Das klang für mich erstmal ungewöhnlich und hatte definitiv Potenzial für eine unterhaltsame Story.

Leider hat es für mich am Ende nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Mit Taylor bin ich nie so richtig warm geworden. Ich hab ihre Situation schon verstanden und auch nachvollziehen können, warum sie so handelt, aber emotional konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen.

Auch Daniel hat es mir nicht leicht gemacht. Ich fand ihn in vielen Momenten eher schwierig. Manche seiner Gedanken und Reaktionen haben sich für mich unangenehm angefühlt und teilweise auch etwas übergriffig. Dadurch ist es mir auch schwer gefallen, die Beziehung zwischen den beiden wirklich zu fühlen.

Die Liebesgeschichte hat am Anfang noch einen ganz interessanten Ansatz gehabt, ist für mich im Verlauf aber immer mehr abgeflacht. Irgendwann wirkte vieles ziemlich konstruiert und nicht mehr richtig rund, sodass ich oft emotional raus war. Gerade die Dialoge haben für mich überhaupt nicht funktioniert, weil sie sich sehr gestellt und einfach nicht echt angefühlt haben.

Auch die Nebencharaktere konnten es für mich leider nicht rausreißen. Die WG-Konstellation hätte so viel Potenzial für eine tolle Freundschafts-Story gehabt, bleibt aber leider sehr flach. Dadurch fehlt der Geschichte einfach Tiefe und Abwechslung.

Fazit:
Spannende Idee, aber für mich leider keine überzeugende Umsetzung.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Ich hatte Spaß, auch wenn’s ziemlich drüber war

My Filthy Valentine | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen. Ich hatte einfach gehofft, dass es mich gut unterhält und nicht die Enttäuschung wird, die ich anfangs befürchtet hatte.
Der Einstieg ...

Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen. Ich hatte einfach gehofft, dass es mich gut unterhält und nicht die Enttäuschung wird, die ich anfangs befürchtet hatte.
Der Einstieg hat meine Zweifel erstmal bestätigt. Jolene wirkt anfangs sehr auf das Eine fokussiert und auch die Ausgangssituation war mir etwas zu drüber. Trotzdem hat sich das überraschend schnell gelegt.
Und dann hat mich das Buch einfach extrem gut unterhalten. Ich habe es in kürzester Zeit verschlungen, weil ständig etwas passiert ist. Vor allem das Verschwinden ihrer Schwester und die vielen angedeuteten Geheimnisse haben mich total gecatcht. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt. Genau dieser Mix aus trashiger Story und Spannung hat für mich besonders in der ersten Hälfte richtig gut funktioniert.
Gleichzeitig muss ich sagen, dass das Buch extrem spicy ist. Anfangs dachte ich noch, es hält sich in Grenzen, aber das steigert sich ziemlich stark. Das muss man definitiv mögen. Für mich war es wahrscheinlich das spicyste Buch, das ich bisher gelesen habe.
Mit der Auflösung war ich allerdings etwas enttäuscht. Nach dem starken Aufbau hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Die Enthüllungen konnten für mich nicht ganz mit der aufgebauten Spannung mithalten. Ab diesem Punkt hat das Buch für mich auch etwas nachgelassen, weil der Spice immer mehr in den Vordergrund gerückt ist.
Die Charaktere mochte ich insgesamt trotzdem. Vor allem die Männer haben mir gut gefallen. Obwohl sie vergleichsweise wenig Raum bekommen, haben sie alle eine eigene Persönlichkeit. Jolene selbst hätte für mich dagegen etwas mehr Tiefe vertragen können. Man erfährt kaum etwas über ihr Leben außerhalb der Geschichte und gerade eine enge Freundin hätte ihr und dem Buch für mich nochmal gutgetan.
Fazit:
Für mich ein echtes Guilty Pleasure. Die Geheimnisse und die Spannung fand ich super, aber es ist definitiv trashig und sehr spicy. Trotzdem hatte ich Spaß dabei.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Nettes Cozy Crime, aber ich bin nicht wirklich reingekommen

Sisi ermittelt – Tod in Schönbrunn
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Ich war ehrlich gesagt etwas verunsichert vor dem zweiten Band. Band 1 fand ich okay, aber es hat mich noch nicht richtig gepackt. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass ich diesmal besser in die Geschichte ...

Ich war ehrlich gesagt etwas verunsichert vor dem zweiten Band. Band 1 fand ich okay, aber es hat mich noch nicht richtig gepackt. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass ich diesmal besser in die Geschichte reinkomme, weil mich das Setting rund um Sisi, der Regency-Flair und die Idee hinter dem Krimi eigentlich total reizen.

Leider hat sich diese Hoffnung für mich nur teilweise erfüllt. Grundsätzlich ist die Geschichte wieder total kurzweilig und lässt sich super schnell weglesen. Auch das Setting mochte ich wieder sehr gern. Sisi als Protagonistin funktioniert für mich einfach gut, gerade weil sie zwischen ihren Pflichten und ihrem eigenen Ermittlungsdrang hin und hergerissen ist. Auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren und das Zusammenspiel im Umfeld hat mir wieder gefallen.

Das große Problem war für mich allerdings, dass ich komplett den Überblick über die Figuren und Konstellationen verloren habe. Ich konnte mir die Namen und Verbindungen oft nicht merken und musste ständig überlegen, wer eigentlich wer ist und wie alles zusammenhängt. Das hat mir das Miträtseln leider extrem schwer gemacht.

Und genau darunter hat der Kriminalfall für mich gelitten. Eigentlich ist die Idee gut und auch das Setting wieder sehr gelungen, aber ich war so oft raus aus der Geschichte, dass ich nicht wirklich in den Fall eintauchen konnte. Dadurch hatte ich viele Fragezeichen und konnte die Spannung nicht richtig greifen.

Im Vergleich zu Band 1 fand ich das Drumherum sogar ähnlich gut oder teilweise sogar besser, aber ich bin einfach nicht mehr so reingekommen. Vielleicht lag es auch daran, dass der Überraschungseffekt vom ersten Band weg war oder ich mich an den Stil schon gewöhnt hatte.

Fazit:
Am Ende war es für mich ein netter, kurzweiliger Read, aber mehr leider nicht. Ich habe das Buch eher beendet, um es zu beenden, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht, nicht weil es mich wirklich gepackt hat.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Eine süße Romance mit viel Gefühl

Lights of Darkness
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Ich muss sagen, am Anfang hat es bei mir etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen bin. Lynn und Ty mochte ich zwar direkt, aber mir hat noch dieses Gefühl gefehlt, komplett in der Geschichte ...

Ich muss sagen, am Anfang hat es bei mir etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen bin. Lynn und Ty mochte ich zwar direkt, aber mir hat noch dieses Gefühl gefehlt, komplett in der Geschichte zu versinken.

Das hat sich ungefähr ab der Hälfte komplett geändert. Plötzlich wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich habe mit den beiden mitgefiebert, ihre gemeinsamen Momente geliebt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Vor allem Lynn habe ich unglaublich ins Herz geschlossen. Ich mochte ihren Humor, ihre Direktheit und gleichzeitig ihre verletzliche Seite total gerne. Sie war für mich unglaublich nahbar und ich habe während des Lesens richtig mit ihr mitgefühlt. Auch Ty mochte ich sehr, gerade weil man gemerkt hat, wie wichtig Lynn ihm ist und wie sehr er für sie da sein wollte. Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich einfach funktioniert.

Auch die Friends-to-Lovers-Geschichte konnte mich komplett überzeugen. Lynn weiß von Anfang an, was sie fühlt, während Ty seine Gefühle erst nach und nach erkennt. Genau diese Entwicklung mochte ich total. Es gab kein unnötiges Drama, sondern eine Entwicklung, die sich natürlich angefühlt hat und der ich gerne gefolgt bin.

Die Enthüllungen rund um die Vergangenheit der Figuren waren für mich neben der Liebesgeschichte definitiv eines der Highlights. Sie haben mich teilweise wirklich überrascht und emotional getroffen. Gleichzeitig fand ich die Struktur rund um diese Geheimnisse nicht immer perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass manche Auflösungen etwas früher kommen oder am Ende mehr Raum bekommen hätten. Vieles wird lange aufgebaut und dann vergleichsweise schnell abgehandelt.

Fazit:
Trotzdem konnte mich das Buch am Ende komplett abholen. Es hat mich überrascht, berührt und richtig mitfiebern lassen. Gerade die zweite Hälfte war für mich genau das, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte.

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