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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2026

Ein Buch, das mich am Anfang gepackt und dann Stück für Stück verloren hat

The Story of a Love Song
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Selten hatte ich bei einem Buch so unterschiedliche Gefühle wie hier. Der Anfang hat mich richtig gepackt und je weiter ich gekommen bin, desto mehr ist mir davon abhandengekommen.

Luca und Griffin waren ...

Selten hatte ich bei einem Buch so unterschiedliche Gefühle wie hier. Der Anfang hat mich richtig gepackt und je weiter ich gekommen bin, desto mehr ist mir davon abhandengekommen.

Luca und Griffin waren über Jahre Brieffreunde, ohne sich je gesehen zu haben, bis plötzlich wieder ein Brief auftaucht. Diese Ausgangslage fand ich super und dass man ein paar der Briefe selbst lesen darf, mochte ich sehr.

Auch Luca hat mich überrascht. Sie kämpft mit vielen Ängsten und was ich so mochte, war, dass man den Auslöser direkt zu Beginn erfährt. Ich hasse es, wenn daraus ewig ein Geheimnis gemacht wird, obwohl man die Figur damit besser greifen könnte.

Die Art, wie das erzählt wird, fand ich allerdings sehr plötzlich und ehrlich gesagt etwas empathielos. Das zieht sich durchs ganze Buch, gerade bei der Konstellation zwischen Luca und ihrem Therapeuten. Ihn selbst mochte ich als Nebencharakter aber richtig gern. Er hat so eine skurrile Art und ist die gute Seele an ihrer Seite. Wenn man davon absieht, dass er ihr Therapeut ist, war ihre Dynamik sogar richtig schön.

Die Briefe in der Jetztzeit mochte ich grundsätzlich, nur wurden sie sehr schnell sehr spicy und irgendwann ging es nur um das eine. Gerade nach so vielen Jahren ohne Kontakt hat mich das echt gestört.

Nach dem ersten Aufeinandertreffen hat es mich dann immer weniger erreicht. Griffin hatte für mich mit der Zeit etwas von einer klassischen Red Flag. Seine Art gegenüber Luca war mir oft zu übergriffig und die Momente, die romantisch sein sollten, gingen zu sehr von ihm aus. Die Love Story habe ich deshalb nicht gefühlt.

Richtig gut gefallen hat mir dagegen die Struktur. Kein großes Drama am Ende, sondern Fortschritte und Rückschläge wie im echten Leben. Gekünstelt wirkte nichts und langweilig wurde es nie. Auch das Musiksetting mochte ich.

Fazit:
Die Idee mochte ich wirklich gern und das Buch hatte auf jeden Fall Potenzial. Für mich blieb es am Ende trotzdem nur okay.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Spät nachgeholt und komplett unterschätzt

Rubinrot
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Diese Reihe haben gefühlt alle in ihrer Jugend gelesen, nur ich nicht. Ich habe erst sehr spät angefangen, wirklich gerne zu lesen. Deshalb steht Rubinrot bei mir schon ewig auf der Nachholliste.

Ehrlich ...

Diese Reihe haben gefühlt alle in ihrer Jugend gelesen, nur ich nicht. Ich habe erst sehr spät angefangen, wirklich gerne zu lesen. Deshalb steht Rubinrot bei mir schon ewig auf der Nachholliste.

Ehrlich gesagt bin ich aber mit der Erwartung reingegangen, dass es für mich nur durchschnittlich wird. Ein netter Read, mehr nicht. Ich kannte die Filme und wusste zumindest grob, worauf alles hinausläuft. Dazu kommt, dass Zeitreisen nie so mein Thema waren und ich nicht sicher war, ob ich Jugendbüchern inzwischen entwachsen bin.

Und dann hat mich schon der Anfang total überrascht. Ich habe schnell gemerkt, dass mir das richtig Spaß macht. Gespannt war ich nur, ob es dabei bleibt oder kippt. Es ist gekippt, aber in die andere Richtung. Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Der Schreibstil und der Aufbau haben mich so durch die Seiten fliegen lassen.

Gwendolyn habe ich total ins Herz geschlossen. Sie ist einfach super sympathisch und ich habe ihr durchgehend nur das Beste gewünscht. Auch die Dynamik mit Gideon fand ich richtig interessant, weil er ihr gegenüber mal komplett kalt und dann wieder unfassbar süß ist. Diesen Zwiespalt mochte ich sehr, auch wenn ich grob wusste, wo das hinführt.

Genauso mochte ich die Nebencharaktere. Gwendolyns Familie ist mir richtig ans Herz gewachsen und gleichzeitig gibt es genug Figuren, die einen aufregen und denen man kein Stück traut. Am schönsten war für mich aber die Freundschaft mit den Geistern. Daran hatte ich keine Erinnerung mehr und ich fand es eine so tolle Ergänzung.

Auch das Zeitreisen und der ganze Flair drumherum sind schön umgesetzt. Ich habe komplett unterschätzt, wie sehr mich das packen kann.

Fazit:
Ich verstehe jetzt komplett, warum so viele diese Reihe lieben. Ein wunderschönes Jugendbuch, das einfach unfassbar viel Spaß macht. Auf Band 2 freue ich mich jetzt schon.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Ich mochte die Idee, aber nicht die Umsetzung

Dark Elite – Revenge
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Ich muss sagen, der Einstieg hat mich echt überrascht. Ich hatte mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet, aber gerade der Anfang war direkt spannend und hat mich neugierig gemacht.

Leider hat sich ...

Ich muss sagen, der Einstieg hat mich echt überrascht. Ich hatte mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet, aber gerade der Anfang war direkt spannend und hat mich neugierig gemacht.

Leider hat sich das ziemlich schnell verloren. Mit Elora und Gabriel bin ich einfach nicht warm geworden. Beide fühlen sich sofort stark zueinander hingezogen, aber ich habe die ganze Zeit nicht verstanden, woher diese Verbindung kommt. Sie war plötzlich da, ohne dass ich sie wirklich fühlen konnte. Gleichzeitig sind die beiden ständig kalt und abweisend miteinander, was für mich nicht richtig zusammengepasst hat.

Elora mochte ich zwar immer mehr. Ich mochte ihre liebevolle Art und dass sie sich nicht alles gefallen lässt. Trotzdem hat mir der Zugang zu ihr gefehlt, um wirklich mit ihr mitzufühlen.

Bei Gabriel war es leider anders. Seine Situation konnte ich teilweise verstehen, aber seine Art hat mich immer wieder gestört. Er war oft kalt zu Elora, ohne dass ich seine Reaktionen nachvollziehen konnte.

Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht überzeugen. Gerade bei den Freundinnen hatte ich oft das Gefühl, niemandem so richtig vertrauen zu können und immer darauf zu warten, dass noch etwas dahintersteckt.

Dabei fand ich die Grundidee mit der Akademie, der Studentenverbindung und Gabriels Suche nach Antworten richtig spannend. Daraus hätte eine richtig gute Geschichte werden können. Leider hat mich die Umsetzung nicht abgeholt. Ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, in dem ich komplett versinke und wissen will, wie es weitergeht. Aber der kam nie.

Was mich außerdem gestört hat, war der Klappentext. Beim Lesen habe ich immer wieder auf Dinge gewartet, die dort so groß angekündigt wurden. Irgendwann habe ich mich sogar gefragt, ob ich etwas überlesen habe. Umso enttäuschter war ich, als ich gemerkt habe, dass wichtige Plot Twists und große Teile der Storyline schon dort gespoilert wurden.

Fazit:
Die Idee fand ich spannend, aber die Umsetzung konnte mich leider gar nicht abholen.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Chaotisch, süß und einfach unterhaltsam

A Business Proposal 1
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Ich muss sagen, allein optisch ist dieses Manhwa wirklich ein Highlight. Es ist komplett in Farbe und wurde mit so viel Liebe gestaltet. Gerade die vielen Details und die unterschiedlichen Ideen in der ...

Ich muss sagen, allein optisch ist dieses Manhwa wirklich ein Highlight. Es ist komplett in Farbe und wurde mit so viel Liebe gestaltet. Gerade die vielen Details und die unterschiedlichen Ideen in der Gestaltung haben mir von Anfang an richtig gut gefallen.

Für mich war es tatsächlich das erste Manhwa und auch meine erste Manga Story, die komplett in Farbe ist. Der Zeichenstil war am Anfang etwas ungewohnt, weil es neben dem eigentlichen Stil immer wieder diese sehr niedlichen Darstellungen gibt, gerade in emotionalen oder unangenehmen Situationen. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und gerade gegen Ende fand ich, dass dieser Wechsel nochmal einen eigenen Humor und eine gewisse Leichtigkeit reingebracht hat.

Die Geschichte selbst hat mich dann aber wirklich überrascht. Ich habe weder die Serie gesehen noch wirklich gewusst, was mich erwartet und bin komplett ohne Erwartungen gestartet. Umso schöner war es, dass ich direkt so viel Spaß mit der Geschichte hatte. Es ist eine typische Rom Com mit vielen Klischees, Humor und diesem klassischen K Drama Vibe, den ich einfach gerne mochte.

Besonders Ha-ri als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Ich fand es unglaublich unterhaltsam, sie zu begleiten, weil sie eine tolle Mischung aus chaotisch, sympathisch und selbstbewusst ist. Auch die Dynamik mit ihrer Freundin fand ich richtig schön und hat der Geschichte nochmal eine besondere Leichtigkeit gegeben.

Bei Kang Tae-mu bin ich dagegen noch etwas zwiegespalten. Als Love Interest ist er aktuell noch sehr distanziert und man lernt ihn bisher vor allem in seiner Rolle als Geschäftsführer kennen. Seine kontrollierte und kalte Art passt zwar zu ihm, aber ich hoffe sehr, dass man im nächsten Teil noch mehr von ihm als Person hinter dieser Fassade sieht.

Fazit:
Eine leichte und unterhaltsame Geschichte, die mich so sehr gecatcht hat, dass ich mir jetzt auf jeden Fall auch die Serie dazu anschauen möchte.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Eigentlich richtig gut, aber Millie hat’s mir schwer gemacht

This could be forever
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Ich muss sagen, auf diesen Teil habe ich mich innerhalb der Reihe am wenigsten gefreut, weil mich die Ausgangssituation nach Band zwei nicht wirklich angesprochen hat.

Umso überraschter war ich, dass ...

Ich muss sagen, auf diesen Teil habe ich mich innerhalb der Reihe am wenigsten gefreut, weil mich die Ausgangssituation nach Band zwei nicht wirklich angesprochen hat.

Umso überraschter war ich, dass mir der Einstieg direkt besser gefallen hat als erwartet. Besonders mochte ich, dass Millie sich ganz bewusst dafür entscheidet, mit Chad an der Dokumentation zu arbeiten. Dadurch wirkt alles von Anfang an stimmiger und die Geschichte nimmt schnell eine Richtung an, die ich so nicht erwartet hätte.

Trotzdem war Millie für mich auch der größte Knackpunkt. Ich konnte ihre Gedanken und Unsicherheiten oft nachvollziehen, aber ihre Reaktionen haben mich genauso oft rausgebracht. Sie wirkt an manchen Stellen widersprüchlich, teilweise kühl oder in ihren Reaktionen sehr sprunghaft, sodass ich sie nie ganz greifen konnte. Genau das hat es mir schwer gemacht, wirklich eine Verbindung zu ihr aufzubauen, weshalb ich die Liebesgeschichte emotional nicht ganz fühlen konnte.

Denn eigentlich mochte ich die Dynamik zwischen Millie und Chip wirklich gerne. Die Grundidee hat für mich funktioniert, aber weil ich Millie nie komplett greifen konnte, bin ich emotional nie richtig angekommen. Immer wieder habe ich mir dabei gewünscht, die Geschichte aus Chips Perspektive zu lesen.

Chip war für mich dafür ganz klar das Highlight des Buches. Ich mochte ihn schon in den vorherigen Bänden, hier habe ich ihn aber nochmal deutlich mehr ins Herz geschlossen. Seine ruhige Art, seine Geduld und wie er mit Millie umgeht, habe ich wirklich sehr geliebt.

Auch die Nebencharaktere haben mir wieder gut gefallen. Die bekannten Figuren aus den vorherigen Bänden waren schön eingebunden und besonders Millies Vater hat mich überrascht. Nach Band zwei hätte ich ihn anders eingeschätzt, hier war er aber einer der stärksten Charaktere. Seine Gespräche mit Millie haben der Geschichte viel Wärme gegeben.

Was mich insgesamt am meisten überzeugt hat, war die Handlung. Sie entwickelt sich immer wieder in Richtungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, und wirkt dadurch nie vorhersehbar. Genau das hat die Geschichte für mich besonders gemacht.

Insgesamt ein wirklich gutes Buch und vielleicht sogar mein liebster Teil der Reihe. Durch meine Schwierigkeiten mit Millie hat es für ein Highlight aber nicht gereicht.

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