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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

Eine süße Romance mit viel Gefühl

Lights of Darkness
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Ich muss sagen, am Anfang hat es bei mir etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen bin. Lynn und Ty mochte ich zwar direkt, aber mir hat noch dieses Gefühl gefehlt, komplett in der Geschichte ...

Ich muss sagen, am Anfang hat es bei mir etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen bin. Lynn und Ty mochte ich zwar direkt, aber mir hat noch dieses Gefühl gefehlt, komplett in der Geschichte zu versinken.

Das hat sich ungefähr ab der Hälfte komplett geändert. Plötzlich wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich habe mit den beiden mitgefiebert, ihre gemeinsamen Momente geliebt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Vor allem Lynn habe ich unglaublich ins Herz geschlossen. Ich mochte ihren Humor, ihre Direktheit und gleichzeitig ihre verletzliche Seite total gerne. Sie war für mich unglaublich nahbar und ich habe während des Lesens richtig mit ihr mitgefühlt. Auch Ty mochte ich sehr, gerade weil man gemerkt hat, wie wichtig Lynn ihm ist und wie sehr er für sie da sein wollte. Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich einfach funktioniert.

Auch die Friends-to-Lovers-Geschichte konnte mich komplett überzeugen. Lynn weiß von Anfang an, was sie fühlt, während Ty seine Gefühle erst nach und nach erkennt. Genau diese Entwicklung mochte ich total. Es gab kein unnötiges Drama, sondern eine Entwicklung, die sich natürlich angefühlt hat und der ich gerne gefolgt bin.

Die Enthüllungen rund um die Vergangenheit der Figuren waren für mich neben der Liebesgeschichte definitiv eines der Highlights. Sie haben mich teilweise wirklich überrascht und emotional getroffen. Gleichzeitig fand ich die Struktur rund um diese Geheimnisse nicht immer perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass manche Auflösungen etwas früher kommen oder am Ende mehr Raum bekommen hätten. Vieles wird lange aufgebaut und dann vergleichsweise schnell abgehandelt.

Fazit:
Trotzdem konnte mich das Buch am Ende komplett abholen. Es hat mich überrascht, berührt und richtig mitfiebern lassen. Gerade die zweite Hälfte war für mich genau das, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Das Setting hat mich mehr überzeugt als der Fall

Sisi ermittelt – Die Diamanten der Kaiserin
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Ich muss sagen, ich habe dieses Jahr total meine Liebe für Cozy Crime entdeckt und deshalb sehr spontan zu diesem Buch gegriffen. Gerade die Kombination aus Sisi, Regency Flair und einem Kriminalfall klang ...

Ich muss sagen, ich habe dieses Jahr total meine Liebe für Cozy Crime entdeckt und deshalb sehr spontan zu diesem Buch gegriffen. Gerade die Kombination aus Sisi, Regency Flair und einem Kriminalfall klang einfach nach einer Geschichte, die perfekt für mich sein könnte.

Der Einstieg fiel mir allerdings etwas schwer. Den Sisi Flair mochte ich direkt sehr gerne. Gerade die Atmosphäre, die Orte und die Charaktere haben für mich super zu dieser Geschichte gepasst. Ich habe früher die Sisi Filme geliebt und auch die Kinderserie gesehen, weshalb dieses Gefühl beim Lesen direkt wieder da war.

Beim Kriminalfall selbst hat es für mich etwas länger gedauert, bis ich wirklich angekommen bin. Ich fand den Aufbau grundsätzlich schön, aber mir hat am Anfang etwas die Spannung gefehlt. Ich wusste nicht ganz, wohin sich die Geschichte entwickelt und hatte dadurch nicht wirklich dieses Gefühl, selbst mitzurätseln.

Mit der Zeit wurde es aber interessanter und gerade ein Handlungsstrang hat nochmal eine Richtung reingebracht, mit der ich nicht gerechnet hatte. Trotzdem konnte mich die Auflösung am Ende nicht ganz überzeugen. Ich hätte mir gewünscht, dass der Fall etwas mehr Raum bekommt und man stärker auf die Hinweise hingeführt wird. Dadurch war die Lösung für mich leider nicht ganz so überraschend.

Was für mich aber wirklich funktioniert hat, war das gesamte Setting. Der Regency Flair und die Einbindung von Sisi haben dem Buch einen ganz eigenen Charme gegeben und waren für mich definitiv das Highlight.

Fazit:
Ein süßes, kurzweiliges Buch mit einem tollen Setting, aber der Kriminalfall konnte mich leider nicht ganz abholen.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Echt, emotional und voller wichtiger Momente

After I Do
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4,5/5
Die Ausgangssituation fand ich direkt spannend. Ryan und Lauren sind an einem Punkt angekommen, an dem sie sich nur noch streiten und nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Deshalb entscheiden ...

4,5/5
Die Ausgangssituation fand ich direkt spannend. Ryan und Lauren sind an einem Punkt angekommen, an dem sie sich nur noch streiten und nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Deshalb entscheiden sie sich für ein Jahr Trennung, um herauszufinden, ob ihre Beziehung noch eine Zukunft hat.

Schon der Anfang hat mich sehr mitgenommen, weil man direkt merkt, wie viel zwischen den beiden kaputtgegangen ist. Gleichzeitig bekommt man immer wieder Einblicke in ihre Vergangenheit und erlebt, wie sie sich kennengelernt haben, glücklich waren und was sie einmal füreinander bedeutet haben. Genau dieser Kontrast hat die Geschichte für mich so emotional gemacht.

Gerade diese Entwicklung von einer großen Liebe zu diesem Punkt, an dem beide nicht mehr weiterwissen, war unglaublich gut geschrieben. Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht nur von einer Beziehung erzählt, sondern auch davon, wie Menschen sich verändern und wie schwer es manchmal ist, gemeinsam weiterzumachen.

Der zweite Teil rund um das Jahr der Trennung war für mich ebenfalls super interessant. Auch wenn ich nicht jede Entscheidung der beiden nachvollziehen konnte, fand ich es spannend zu sehen, wie sie damit umgehen und was sie daraus lernen.

Was mich aber besonders überrascht hat, war der Fokus auf Laurens Familie. Dadurch wurde das Buch irgendwann viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es wurde eine Geschichte über Familie, Beziehungen und die verschiedenen Herausforderungen im Leben. Gerade diese Dynamik fand ich unglaublich schön und echt.

Auch wenn ich nicht jede Entscheidung der Charaktere verstanden habe, wirkten sie dadurch nur umso menschlicher. Niemand ist perfekt und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht.

Fazit:
Eine emotionale und sehr echte Geschichte, die mich viel mehr überrascht hat, als ich erwartet hatte. Nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte über Liebe, Familie und das Leben.

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Veröffentlicht am 26.06.2026

Ich mochte es, aber das gewisse Etwas hat gefehlt

Darkhill Academy 1: Magisches Blut
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Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut. Das Hexensetting und die Akademie klangen einfach nach einer Geschichte, die eigentlich genau meinen Geschmack trifft.

Schon der Einstieg hat mich direkt neugierig ...

Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut. Das Hexensetting und die Akademie klangen einfach nach einer Geschichte, die eigentlich genau meinen Geschmack trifft.

Schon der Einstieg hat mich direkt neugierig gemacht. Das erste Kapitel verspricht ziemlich viel und ich hatte schnell das Gefühl, dass mich hier eine richtig spannende Geschichte erwartet. Trotzdem habe ich beim Lesen relativ schnell gemerkt, dass mir irgendwie das gewisse Etwas fehlt. Ich mochte das Buch, aber ich konnte nie komplett darin versinken. Vieles war mir einfach etwas zu ruhig, zu vorhersehbar und insgesamt nicht intensiv genug.

Mit Lynn bin ich grundsätzlich gut zurechtgekommen, auch wenn sie mich mit manchen Entscheidungen wirklich zur Verzweiflung gebracht hat. Sie macht immer wieder dieselben Fehler und das wurde für mich irgendwann etwas anstrengend. Ryan mochte ich ebenfalls, als Figur blieb er für mich aber leider etwas blass. Auch die Liebesgeschichte konnte mich emotional nicht richtig erreichen. Zum Glück steht sie nicht zu sehr im Mittelpunkt, denn zwischen den beiden hat mir einfach die Chemie gefehlt.

Am meisten gespannt war ich eigentlich auf das Geheimnis rund um Lynns verschwundene Schwester. Genau deshalb war ich etwas enttäuscht, dass dieser Handlungsstrang über lange Zeit eher im Hintergrund bleibt. Stattdessen liegt der Fokus deutlich stärker auf Lynns Leben an der Akademie und ihrer Entwicklung. Das hat grundsätzlich gut funktioniert, ich hätte mir rund um das Verschwinden ihrer Schwester aber deutlich mehr Spannung und Raum gewünscht.

Richtig begeistert haben mich dagegen die kleinen Details. Das Glossar, die Zeitungsausschnitte und die verschiedenen Schriftarten haben die Welt unglaublich lebendig gemacht und perfekt zur Atmosphäre beigetragen.

Fazit:
Ich mochte das Buch wirklich gerne. Für ein Highlight hat mir aber einfach etwas mehr Spannung, Tiefe und Intensität gefehlt.

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Ich wollte es mögen, aber es hat nicht funktioniert

How to Catch a (Fake) Cowboy
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Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut. Rom-Com, cooles Setting, interessante Idee und eine Autorin, die ich eigentlich gern mag. Umso schwerer war es am Ende zu akzeptieren, dass das hier einfach ...

Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut. Rom-Com, cooles Setting, interessante Idee und eine Autorin, die ich eigentlich gern mag. Umso schwerer war es am Ende zu akzeptieren, dass das hier einfach nicht mein Buch war.

Der Einstieg ist mir echt schwergefallen. Alles wirkt direkt sehr laut und teilweise einfach zu viel. Erst in der Kleinstadt wurde es für mich etwas ruhiger und greifbarer.

Trotzdem bin ich ehrlich gesagt mit beiden Charakteren nie wirklich warm geworden. Riley wurde im Verlauf ein bisschen greifbarer, vor allem durch ihre Job-Storyline, aber richtig nah kam sie mir nie. Nate hat bei mir dagegen gar nicht funktioniert. Ich konnte ihn nicht greifen und viele seiner Entscheidungen habe ich einfach nicht wirklich verstanden.

Und genau das zieht sich durchs ganze Buch. Die Liebesgeschichte hat für mich nicht funktioniert. Ich habe sie nicht gefühlt, konnte die Entwicklung nicht nachvollziehen und viele Momente haben bei mir einfach nichts ausgelöst.

Auch die Story an sich war für mich eher okay. Sie war nett, aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, da wäre deutlich mehr drin gewesen. Dazu kamen ein paar Themen und Elemente, die einfach nicht meins waren und mir das Lesen zusätzlich schwer gemacht haben.

Der Humor ist definitiv Geschmackssache. Am Anfang konnte ich noch ein paar Mal schmunzeln, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat er mich irgendwann nur noch genervt. Vieles sind Wortwitze und sehr klischeehafte oder peinliche Situationen, die für mich nicht funktioniert haben und eher plump wirkten. Die subtileren Momente mochte ich deutlich mehr, die gingen aber leider ein bisschen unter.

Die Nebencharaktere, vor allem Wyatt, haben mir dagegen deutlich besser gefallen und waren für mich fast das Highlight.

Fazit
Die Idee fand ich richtig gut, aber die Umsetzung hat mich nicht abgeholt. Zu wenig Tiefe, keine echte Chemie und eine Liebesgeschichte, die bei mir emotional einfach nicht angekommen ist.

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