Eine süße Romance mit viel Gefühl
Lights of DarknessIch muss sagen, am Anfang hat es bei mir etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen bin. Lynn und Ty mochte ich zwar direkt, aber mir hat noch dieses Gefühl gefehlt, komplett in der Geschichte ...
Ich muss sagen, am Anfang hat es bei mir etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte angekommen bin. Lynn und Ty mochte ich zwar direkt, aber mir hat noch dieses Gefühl gefehlt, komplett in der Geschichte zu versinken.
Das hat sich ungefähr ab der Hälfte komplett geändert. Plötzlich wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich habe mit den beiden mitgefiebert, ihre gemeinsamen Momente geliebt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Vor allem Lynn habe ich unglaublich ins Herz geschlossen. Ich mochte ihren Humor, ihre Direktheit und gleichzeitig ihre verletzliche Seite total gerne. Sie war für mich unglaublich nahbar und ich habe während des Lesens richtig mit ihr mitgefühlt. Auch Ty mochte ich sehr, gerade weil man gemerkt hat, wie wichtig Lynn ihm ist und wie sehr er für sie da sein wollte. Die Dynamik zwischen den beiden hat für mich einfach funktioniert.
Auch die Friends-to-Lovers-Geschichte konnte mich komplett überzeugen. Lynn weiß von Anfang an, was sie fühlt, während Ty seine Gefühle erst nach und nach erkennt. Genau diese Entwicklung mochte ich total. Es gab kein unnötiges Drama, sondern eine Entwicklung, die sich natürlich angefühlt hat und der ich gerne gefolgt bin.
Die Enthüllungen rund um die Vergangenheit der Figuren waren für mich neben der Liebesgeschichte definitiv eines der Highlights. Sie haben mich teilweise wirklich überrascht und emotional getroffen. Gleichzeitig fand ich die Struktur rund um diese Geheimnisse nicht immer perfekt. Ich hätte mir gewünscht, dass manche Auflösungen etwas früher kommen oder am Ende mehr Raum bekommen hätten. Vieles wird lange aufgebaut und dann vergleichsweise schnell abgehandelt.
Fazit:
Trotzdem konnte mich das Buch am Ende komplett abholen. Es hat mich überrascht, berührt und richtig mitfiebern lassen. Gerade die zweite Hälfte war für mich genau das, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte.