Hier fühlt man sich wohl
Die wunderbaren Schafe der Amelie und der Tote im Englischen GartenAmelie betreibt in München einen Laden für Wollwaren. Zur Adventszeit lebt sie in einem Schäferwagen mit Rauhaardackel Josef bei ihren Schafen, die Teil des Künstlerweihnachtsmarktes im Englischen Garten ...
Amelie betreibt in München einen Laden für Wollwaren. Zur Adventszeit lebt sie in einem Schäferwagen mit Rauhaardackel Josef bei ihren Schafen, die Teil des Künstlerweihnachtsmarktes im Englischen Garten sind. Am Nikolausmorgen liegt plötzlich ein Toter in einer Feuerschale. Es ist Sepp, der Wurstbrater und die einzigen Zeugen sind Amelies Schafe. Der Verdacht fällt schnell auf die Veganer, doch Amelie ist anderer Meinung und ermittelt auf unkonventionelle Weise.
"Die wunderbaren Schafe der Amelie und der Tote im Englischen Garten" ist ein wunderbar entschleunigender Krimi. Christine Rechl schafft eine Wohlfühlatmospäre, die den Leser von der ersten Seite an umschlingt. Man fühlt sich richtig in den Englischen Garten versetzt und spürt das besondere des Weihnachtsmarktes. Dabei lernt man noch vieles über München, seinen Viktualienmarkt und bekommt Einblick hinter dessen Kulissen. Dabei stößt man auf einige Mordmotive und kann richtig gut mitraten. Die Autorin verfügt über einen ruhigen, ausgewogenen Schreibstil, spielt ein wenig mit humorvollen Szenen, so daß man hier wirklich gern und entspannt liest. Das besondere an diesem Krimi besteht darin, daß hier die Tiere eine große Rolle spielen. Gerade die Schafe bringen Flair in die Handlung und es wird durch sie ein wenig mystisch. Wer also auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Weihnachtskrimi ist, ist hier genau richtig!