Potential wurde leider nicht komplett abgerufen
Ein Mann stürzt von den Klippe vor seinem Haus in Kalifornien in den Tod. Man geht von einem Unglücksfall aus. Doch einer glaubt nicht daran. Sein Sohn Sam geht nicht von einem Unfall aus, obwohl die Polizei ...
Ein Mann stürzt von den Klippe vor seinem Haus in Kalifornien in den Tod. Man geht von einem Unglücksfall aus. Doch einer glaubt nicht daran. Sein Sohn Sam geht nicht von einem Unfall aus, obwohl die Polizei keine Spuren gefunden hat. Seine Halbschwester Nora wohnt in New York. Kurzerhand fliegt er zu ihr und versucht sie zu überzeugen mitzukommen und im Todesfalle Ermittlungen anzustellen? Doch wäre könnte der Mörder sein und was ist das Motiv? Liegen die Spuren in der Vergangenheit oder hatte der Vater sogar ernstzunehmende Feinde. Könnte unter Umständen die ganze Familie bedroht sein?
Die Autorin Laura Dave hat eigentlich mit ihrem neusten Buch „Tiefe Schuld“ eine tolle Ausgangslage geschaffen, die viel potential für einen spannenden und tiefgehenden Thriller hat. Jedoch ist es ihr nicht ganz gelungen, das volle Potential wie in ihrem Debütthriller abzurufen. Es ist eine ziemlich langsam und ruhige Geschichte geworden, die ohne großen Spannungsbogen auskommt. Die Figuren wirken blass und man kann auch nicht richtig mit ihnen mitfiebern, da durch die Beschreibungen keine wirkliche Sympathie aufgebaut werden kann. Wer hier einen großartigen Thriller erwartet, wird enttäuscht. Wer jedoch eine ruhige Geschichte für zwischendurch sucht, findet hier sicherlich seine Lesefreude. Mich konnte persönlich das Buch nur teilweise überzeugen, da meine Erwartungen höher angesetzt waren. Daher gebe ich lediglich 4 Sterne für dieses Buch.