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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2017

Toller Lokalkolorit

Tote essen kein Fast Food
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Für die 16jährige Fanny ist das Leben ziemlich aus den Fugen geraten. Ihre Mutter ist mit einem jungen Lover nach Berlin gezogen. Jetzt muß sie mit ihrem Vater nach Sylt fahren. Dort stellt ihr Vater ihr ...

Für die 16jährige Fanny ist das Leben ziemlich aus den Fugen geraten. Ihre Mutter ist mit einem jungen Lover nach Berlin gezogen. Jetzt muß sie mit ihrem Vater nach Sylt fahren. Dort stellt ihr Vater ihr seine Freundin Svea und deren Tochter Frida vor. In Fanny erwacht der Trotz. Sie will die beiden nicht mögen. Immer wieder hören sie aus der Presse von einem vermißten Mädchen namens Mia. Zufällig entdeckt Fanny den Eingang zu einem Bunker. Die vorwitzige Frida macht sich alleine auf den Weg, um den Bunker zu erkunden. Sie trifft dort auf Mia, aber auch andere zwielichtige Gestalten treiben sich dort rum. Auf der Suche nach Frida treffen in dem Bunker nach und nach Fanny, ihr Vater mit Svea und der Polizei und auch Fannys Freund Jan ein. Schnell löst sich alles zum Guten auf. Sogar Mias Mutter reist an, um ihrer Tochter die Mißverständnisse zu erklären. Fanny erkennt, daß ihr Trotz ihr nicht weiterhilft.
Man muß nicht unbedingt 16 Jahre alt sein, um das Buch mit Interesse zu lesen. Wer älter ist, erkennt, daß das Leben einer 16jährigen durchaus auch mit Problemen belastet sein kann. Bei Mia sieht man, daß weglaufen nichts bringt. Sie hätte sofort mit ihrer Mutter reden sollen. Alles in Allem ist das ein locker geschriebenes Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für jung gebliebene ältere Semester, die sich von einer guten Geschichte gerne unterhalten lassen.

Veröffentlicht am 04.02.2017

Unterhaltsam

Klodeckel 2012
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Das ist ja mal eine interessante Art, ein Jahr Revue passieren zu lassen. Beim Lesen kommen mir ganz unterschiedliche Gedanken. Manchmal denke ich: "Ist das wirklich schon so lange her?" Einige Male wundere ...

Das ist ja mal eine interessante Art, ein Jahr Revue passieren zu lassen. Beim Lesen kommen mir ganz unterschiedliche Gedanken. Manchmal denke ich: "Ist das wirklich schon so lange her?" Einige Male wundere ich mich, daß das Thema immer noch aktuell ist (z. B. Länderfinanzausgleich). Ein paar Artikel sind mir unbekannt. Die sind wohl im "Informationsgewühl" untergegangen. Beim Klodeckel an Cem Özdemir kann es sich ja wohl nur um einen Aprilscherz handeln. Die Geschichte ist doch zu absurd!
Insgesamt ist das Buch eine amüsante Sammlung der größten Peinlichkeiten des vergangenen Jahres. Ich bin sicher, daß das neue Jahr genug Stoff für ein nachfolgendes Buch bringen wird.

Veröffentlicht am 04.02.2017

Spannungsgeladen

Die Lazarus-Formel
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Eve Sinclair, Wissenschaftlerin in der Krebsforschung, entdeckt in der Eibe das Allheilmittel gegen Krebs. Sie ist nicht die Erste, die dies entdeckt. Bei Recherchen im Internet erfährt sie, daß alle Forscher, ...

Eve Sinclair, Wissenschaftlerin in der Krebsforschung, entdeckt in der Eibe das Allheilmittel gegen Krebs. Sie ist nicht die Erste, die dies entdeckt. Bei Recherchen im Internet erfährt sie, daß alle Forscher, die dies vor ihr entdeckten, bei mysteriösen Laborbränden ums Leben kamen. Denn die Eibe ist auch das Mittel zur Unsterblichkeit, und um dieses Geheimnis zu bewahren, scheut ein Geheimbund auch vor Mord nicht zurück.
"Die Lazarus-Formel" ist ein spannender, actionreicher und rasanter Wissenschaftsthriller mit mysthischem Einschlag. Eve Sinclair ist eine sehr gut und sympathisch rüberkommende Hauptcharaktere, die Wissenschaftlerin durch und durch ist. Der wissenschaftliche Aspekt dieses Buches ist recht gut zu verstehen, man kann dieses Buch durch den gefälligen Sprachstil flüssig lesen und ist jederzeit von der Spannung gefangen

Veröffentlicht am 04.02.2017

Teuer

Langenscheidt Diät-Deutsch/Deutsch-Diät
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Frau Fröhlich macht ihrem Namen mal wieder alle Ehre. Das Buch geht mit dem Thema Diät locker und fröhlich um. Die lustigen Zeichnungen lassen einen herzhaft lachen. Trotzdem kann man sogar noch etwas ...

Frau Fröhlich macht ihrem Namen mal wieder alle Ehre. Das Buch geht mit dem Thema Diät locker und fröhlich um. Die lustigen Zeichnungen lassen einen herzhaft lachen. Trotzdem kann man sogar noch etwas dazulernen.
Es ist ein ideales Mitbringsel für Leute, die schon fast jede Diät erfolglos durch haben oder für Leute, die ihre Mitmenschen mit ihrem Diätwahn total nerven (also als Wink mit dem Zaunpfahl).
Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings auch mit dabei. Es ist etwas wenig Buch für´s Geld!

Veröffentlicht am 04.02.2017

Grandios

Schwerter und Rosen
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Im Jahr 1189 ruft der Papst zum dritten Kreuzzug auf. Friedrich Barbarossa, Philipp von Frankreich und Richard Löwenherz machen sich auf verschiedenen Routen auf den Weg nach Jerusalem.
Harold of Huntingdon ...

Im Jahr 1189 ruft der Papst zum dritten Kreuzzug auf. Friedrich Barbarossa, Philipp von Frankreich und Richard Löwenherz machen sich auf verschiedenen Routen auf den Weg nach Jerusalem.
Harold of Huntingdon tritt als Knappe in den Dienst des grausamen Earl of Essex. Dieser freit um die Hand von Hofdame Catherine, deren Gunst jedoch Harold gilt. Sie werden beim Aufbruch nach Jerusalem getrennt.
In Jerusalem selbst wurde der Tempelritter Curd von Stauffen als einzigster von Sultan Saladin nach einer Schlacht begnadigt, ist aber seitdem sein Gefangener. Er trifft auf Rahel, Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan. Die Geschichte nimmt seinen Lauf....

"Schwerter und Rosen" ist ein wunderbarer, rasanter historischer Roman um den dritten Kreuzzug. Silvia Stolzenburg schafft es, die Szenen so anschaulich zu beschreiben, daß man sich wirklich mitten ins Geschehen versetzt sieht. Durch die unterschiedlichen Handlungsorte und den Wechsel zu diesen innerhalb der Geschichte, erlebt man den Kreuzzug aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Es ist unterhaltsam, spannend, aber auch lehrreich, denn dies Buch ist keine Fiktion, sondern genau historisch belegt. Man merkt diesem Buch an, daß Silvia Stolzenburg nicht einfach einen Roman geschrieben hat, sondern mit Herzblut recherchiert hat und ihr dieses Thema sehr am Herzen liegt.