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Infinite Nights„Infinite Nights“ von Sophia Como ist der zweite Band ihrer Romantic Suspense Reihe Nights.
Camila ist die einzige Tochter des Besitzers eines der bekanntesten Modeimperien in Spanien und gehört zur High ...
„Infinite Nights“ von Sophia Como ist der zweite Band ihrer Romantic Suspense Reihe Nights.
Camila ist die einzige Tochter des Besitzers eines der bekanntesten Modeimperien in Spanien und gehört zur High Society. Viel lieber als mit Beziehungen möchte sie jedoch mit ihrem eigenen Talent überzeugen, wofür sie Tag und Nacht in ihrem Atelier arbeitet. Doch ihr Leben wird zusätzlich erschwert, als es offenbar ein Stalker auf sie abgesehen hat. Seine Botschaften werden immer verstörender und so engagiert Camilas Vater einen persönlichen Bodyguard. Der Undergroundboxer Miguel übernimmt diesen Job zwar widerwillig, aber konsequent. Er durchschaut bald Camilas Fassade und als sie ihn bittet, sich zur Tarnung als ihr Freund auszugeben, verschwimmen die Grenzen endgültig. Aber ausgerechnet dies wird noch zur viel größeren Gefahr für Camila.
Einige Charaktere kennt man bereits aus dem ersten Teil, aber man kann diese Fortsetzung auch problemlos unabhängig vom Vorgänger lesen. Sophia Como setzt wieder auf Spannung und die offenen Fragen aus der Vergangenheit werden jetzt beantwortet.
Camila ist einfach sympathisch, obwohl sie in einem goldenen Käfig aufgewachsen ist und einen Ruf als Partygirl hat. Die Ursachen für dieses Verhalten werden schnell klar und sie tat mir unendlich leid. Camila ist fast schon zu nett und harmoniebedürftig, vor allem mit Leuten, die das gar nicht verdient hätten. Wahrscheinlich knackt sie deshalb Miguels undurchdringliche Schal so schnell, denn sie widerlegt all seine Vorurteile.
Miguel hat seine eigenen Probleme, die ziemlich schwer wiegen. Trotz aller Hindernisse versucht er immer, ein guter Mensch zu bleiben, aber das wird ihm alles andere als leicht gemacht.
Die Story ist geschickt und spannend konstruiert, so dass man die Twists nicht kommen sieht. Die unterschiedlichen Perspektiven steigern die mitreißende Dynamik noch zusätzlich und gegen Ende dürfen wir uns auf einige Überraschungen gefasst machen.
Man darf die ganze Zeit mit Camila miträtseln, wer ihr eigentlich das Leben zur Hölle macht. Und währenddessen baut sich die Slow-Burn-Lovestory zwischen ihr und Miguel langsam auf. Auch mit ihren gravierenden Unterschieden wirken ihre gegenseitigen Gefühle trotzdem glaubwürdig und treffen mitten ins Herz.
Mein Fazit:
Tolle Fortsetzung und von mir gern eine Leseempfehlung!