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Veröffentlicht am 29.06.2026

Traumpaar

Dunbridge Academy - Whoever
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„Dunbridge Academy – Whoever“ von Sarah Sprinz ist der sechste Band ihrer emotionalen Young Adult Reihe, die einen immer wieder mitreißen kann.
Cleo Fantino und Alexander Hallendale waren von Anfang an ...

„Dunbridge Academy – Whoever“ von Sarah Sprinz ist der sechste Band ihrer emotionalen Young Adult Reihe, die einen immer wieder mitreißen kann.
Cleo Fantino und Alexander Hallendale waren von Anfang an das Traumpaar der Dunbridge Academy. Es war Liebe auf den ersten Blick und schon ab der siebten Klasse waren sie einfach unzertrennlich. Aber dann zerbrach ihre scheinbar perfekte Beziehung in der neunten Klasse Stück für Stück. Cleo tat, als wäre alles in Ordnung und Alexander driftete total ab, bis er schließlich die Dunbridge verließ. Für Cleo zerbrach ihre ganze Welt und sie brauchte lange, um die Scherben halbwegs zusammenzusetzen und Abstand zu gewinnen. Aber jetzt, anderthalb Jahre später, ist Alexander plötzlich zurück. Cleo merkt sofort, dass die alten Gefühle nur vergraben, aber nie verschwunden waren. Und auch Alexander kann seine große Liebe nicht loslassen.

Nach Wherever war ich so gespannt auf die Geschichte von Cleo und Alexander, denn an diesem Paar kommt man einfach nicht vorbei. Endlich erfahren wir, warum diese große Liebe zerbrach und ob es vielleicht eine zweite Chance geben könnte.
Sarah Sprinz lässt uns gekonnt in das Academy Feeling eintauchen und auch die Gefühlsachterbahn läuft von Anfang an warm. Der gefühlvolle Schreibstil fängt die oft schmerzhaften Emotionen der beiden Hauptcharaktere so treffend ein, dass man förmlich mit ihnen mitleidet.
Im Vorgängerbuch war ich ein Fan von Cleo und ich mag sie immer noch. Das heißt aber nicht, dass ich ihre Entscheidungen und ihr Verhalten immer hundertprozentig unterstützen würde. Eher im Gegenteil, denn manchmal hätte ich sie gern geschüttelt, damit sie die Augen öffnet. Man merkt, dass sie offensichtlich traumatisiert ist und ihr kaltes Elternhaus trägt einen Großteil der Schuld.
Alexander ist mir mit jedem Kapitel stärker ans Herz gewachsen, auch wenn er damals den falschen Weg im Umgang mit seinen Gefühlen gewählt hat. Seine Liebe für Cleo ist so unfassbar groß, dass er sich darin fast selbst verloren hätte. Ich finde seine Entwicklung richtig stark und auch sein mittlerweile erwachsener und reflektierter Umgang mit seinen Emotionen hat mich berührt.
Cleo und Alexander sind von Wolke Sieben hart aufgeschlagen, aber zu ihrer Liebe gibt es keine Alternative. Beide gehen einen schweren, aber hoffnungsvollen Weg und starten den Kampf für eine gemeinsame Zukunft. Sie sind so süß zusammen und haben ihre Second Chance definitiv verdient.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2026

Lüge und Wahrheit

Mornings in Boston - The Games We Play
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„Mornings in Boston – The Games We Play“ von Anna Lane ist der dritte und abschließende Band ihrer New Adult Romance Reihe um das Team der Bostoner Morningshow.
Harper Shaw ist zwar ehrgeizig und engagiert, ...

„Mornings in Boston – The Games We Play“ von Anna Lane ist der dritte und abschließende Band ihrer New Adult Romance Reihe um das Team der Bostoner Morningshow.
Harper Shaw ist zwar ehrgeizig und engagiert, aber ihr Blog dümpelt trotzdem am Rand der Belanglosigkeit. Das Angebot, gemeinsam mit dem Ex-Footballstar Everett Knight ein Football Special für Mornings in Boston zu moderieren, wäre deshalb eine riesige Chance, mehr Reichweite zu bekommen. Leider hasst Harper Everett, seitdem er ihren Bruder Aiden dessen aussichtsreiche Footballkarriere gekostet hat. Damals war Everett Aidens bester Freund und hatte auch mit Harper eine engere Beziehung, aus der leicht mehr hätte werden können. Jetzt ist Everett deprimiert und verbittert, denn nach einem unverschuldeten Unfall ist seine eigene Karriere auf dem Footballfeld zu Ende. Einzig Harper kann einen Funken in ihm entzünden und die Hoffnung, die Vergangenheit endlich zu begraben.

Mit diesem Teil müssen wir uns von der sehr unterhaltsamen Morningshow und ihrem Team verabschieden, aber dafür gönnt uns Anna Lane nochmal eine schöne Lovestory, die den beiden Vorgängern in nichts nachsteht. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, auch wenn die liebgewonnenen Charaktere erneut mitspielen.
Den lustigen und charmanten Everett mochte ich schon immer, aber inzwischen ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Er tat mir so leid, vor allem, da er auch noch unschuldig zum Hassobjekt gemacht wurde. Zum Glück kämpft er sich Stück für Stück aus seiner Verbitterung heraus und vielleicht ist Harper eine zusätzliche Motivation.
Ich konnte Harpers Härte und ihre Schutzmauern verstehen, denn bereits ein Telefonat mit ihrer Familie zeigt, wie toxisch und verletzend diese allesamt sind. Harpers Hunger nach kleinsten Bröckchen der Anerkennung und Liebe ist fast schon verzweifelt und ich hätte sie gern in den Arm genommen und zu ihrer liebevollen Wahlfamilie geschoben.
Zwischen Harper und Everett gab es schon immer diesen kleinen Funken und endlich darf dieser auch zünden. Einzig die Auflösung des damaligen Verrats hat mich gestört und dabei zu hundert Prozent die viel zu nachgiebige Reaktion von Everett. Da gab es auf meiner Seite absolut kein Verständnis.
Insgesamt ist das Buch ein schöner Abschluss, bei dem alle Charaktere nochmals ihren Moment bekommen.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2026

Ausbaufähig

Crown of War and Shadow
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„Crown of War and Shadow“ von J.R. Ward ist der Auftakt ihrer düsteren Romantasy Reihe Kingdoms of Compass.
Sorrel gilt aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten in ihrem Dorf als Ausgestoßene. Magie macht ...

„Crown of War and Shadow“ von J.R. Ward ist der Auftakt ihrer düsteren Romantasy Reihe Kingdoms of Compass.
Sorrel gilt aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten in ihrem Dorf als Ausgestoßene. Magie macht den Menschen Angst, vor allem, als das Fulcrum zusammenbricht und Dämonen in ihre Welt eindringen. Eine Schuldige ist schnell gefunden und so bleibt Sorrel nichts anderes übrig, als den zwielichtigen Söldner Merc anzuheuern, damit er sie ins weit entfernte Ödland bringt. Leider offenbart sich ausgerechnet jetzt Sorrels wahre Herkunft und ihr vorbestimmtes Schicksal. Sie ist die Einzige, die die Krone der Königin zurückholen und die grausamen Dämonen und ihren König erneut in die Schatten verbannen kann. Merc willigt ein, aber der Preis ist eine Nacht mit Sorrel. Dabei verbirgt er seine eigenen Geheimnisse, von denen die verzweifelte Sorrel noch nichts ahnt.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und so kannte ich ihren Stil überhaupt nicht. Der Einstieg ist mir schwerer gefallen, als bei anderen komplexen Fantasybüchern, was wahrscheinlich am etwas schwerfälligen Schreibstil liegt. Die Grundidee klang aber definitiv spannend und so habe ich mich weiter mit Sorrel und Merc durch die Handlung gekämpft.
Ich liebe ja starke Heldinnen, die auch nicht unbedingt Superkräfte haben müssen. Und anfangs mochte ich Sorrel auch wirklich gern. Sie bewegt sich im Schatten und hilft völlig selbstlos, wodurch sie wirklich liebenswert erscheint. Ihre wahre Identität kommt überraschend, doch sie bleibt weiterhin meist passiv hinter Merc. Ihren Crush auf ihn konnte ich vielleicht anfangs noch nachvollziehen, aber je mehr wir ihn kennenlernen, desto mehr Fragezeichen hatte ich. Sorrel macht sich die ganze Zeit viel zu klein und spricht Dinge nicht klar an. Es fehlen funkensprühende Schlagabtausche oder irgendeine mitreißende Dynamik, wie ich es aus anderen Romantasy kenne. Man kann es auch nicht Slow Burn nennen, außer man versteht darunter permanente plumpe Anspielungen.
Die laut Klappentext unvergessliche Nacht ist wirklich unvergesslich, da sie so dermaßen unpersönlich, gefühllos und furchtbar ist, dass sie nur noch von dem darauffolgenden Gespräch getoppt wird, welches in die Top Ten der übelsten Beziehungsgespräche gehört. Wobei ich zwischen Sorrel und Merc weder eine Beziehung noch echtes Knistern erkennen konnte, geschweige denn Liebe. Eigentlich hätte man ihn an dieser Stelle mit seinem Breitschwert erschlagen und einen neuen Überraschungscharakter einführen können. Das hätte viel gerettet.
Die Reise von Sorrel und Merc umfasst eigentlich die gesamte Handlung. Es gibt viele Mini-Quests, die alle mehr oder weniger schnell gelöst werden. Erst auf den letzten Seiten spitzt sich Handlung und es kommt nochmal ein unerwarteter Twist, der gar nicht so schlecht ist.
Für die Fortsetzung kann ich nur hoffen, dass Sorrel endlich ein Rückgrat wächst und sie Merc in den Wind schießt.

Mein Fazit:
Die Bewertung fällt mir schwer, aber wenn ich Unsympath Merc und die fehlende Romance ausblende, bleiben für die eigentliche Story, den Aufbau und die wunderschöne Aufmachung des Buches wohlwollende drei Sterne!

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Steiniger Weg

A Queen Crowned in Flames – Vom Feuer erwählt
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„A Queen Crowned in Flames – Vom Feuer erwählt“ von Hazel McBride ist der zweite und finale Band ihrer mitreißenden Dilogie, der einen genauso an den Seiten kleben lässt, wie der Auftakt.
Beim entscheidenden ...

„A Queen Crowned in Flames – Vom Feuer erwählt“ von Hazel McBride ist der zweite und finale Band ihrer mitreißenden Dilogie, der einen genauso an den Seiten kleben lässt, wie der Auftakt.
Beim entscheidenden Kampf um den Thron wird Aemyra schwer verletzt und hat alles verloren, was ihr wichtig war. Ihre Feuermagie ist verschwunden und der Verrat durch ihren Ehemann Fiorean sitzt viel zu tief. Rache ist nun das, was Aemyra antreibt, aber dafür muss sie erst zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Angeschlagen sammelt sie ihre Truppen, denn sie kann den Kampf um die Krone keinesfalls aufgeben. Dafür braucht sie neue Verbündete, denn auch ihr Erzfeind wird immer stärker. Und niemand darf erfahren, dass die Königin des Feuers inzwischen selbst kein Feuer mehr hat. Dafür ist ihr Rachedurst unendlich, auch wenn die alten Gefühle für Fiorean nicht wirklich verschwunden sind.

Diese Fortsetzung ist wirklich ein Highlight, aber ich gebe zu, dass ich durch die lange Wartezeit zwischen den Büchern etwas Zeit gebraucht habe, um wieder ganz in der packenden Story anzukommen. Ein Blick in den Auftaktband schadet dem Verständnis also auf keinen Fall.
Hazel McBride hat mit Aemyra eine großartige weibliche Hauptfigur erschaffen, die unglaublich stark ist, aber auch viele Ecken und Kanten hat. Diese Vielschichtigkeit lässt die Entwicklung von Aemyra umso glaubwürdiger und berührender erscheinen, denn sie muss jede Menge durchmachen, um zu ihrer wahren Größe zu finden.
Aber nicht nur Aemyra ist ein faszinierender Charakter, sondern auch ausnahmslos alle Nebenfiguren. Viele konnten mich wirklich überraschend und es zeigt sich mal wieder, dass der erste Eindruck trügen kann. Dazu kommen die fantastischen Drachen, ohne die dieses Buch nur halb so gut wäre.
Aemyras Weg ist lang und ziemlich steinig, denn an der Spitze kann es auch sehr einsam sein. Dieses Finale ist voller Action, Gefühl, Tragik, aber auch Hoffnung, Loyalität und Liebe, so dass es wahrscheinlich jeden mitreißen kann. Mir hat es jedenfalls hundertprozentig gefallen und ich würde auch noch mehr von Aemyra und ihren Drachen lesen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Stolz und Vorurteil in der Toskana

No Place to be Single – This Love Tastes Like Trouble
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„Tastes Like Trouble – No Place to Be Single“ von Felicia Kingsley ist eine italienische Variante von Stolz und Vorurteil, die auf einem malerischen Weingut spielt.
Das kleine toskanische Dorf Belvedere ...

„Tastes Like Trouble – No Place to Be Single“ von Felicia Kingsley ist eine italienische Variante von Stolz und Vorurteil, die auf einem malerischen Weingut spielt.
Das kleine toskanische Dorf Belvedere liegt absolut idyllisch, aber ziemlich abgeschieden. Mittelpunkt ist das imposante Weingut, welches sehnsüchtig auf den Erben des verstorbenen Besitzers wartet, damit dieser die dringend notwendigen Investitionen veranlassen kann. Zudem wäre dieser der einzige männliche Single im Dorf und die unverheirateten Frauen und ihre Mütter stehen schon in den Startlöchern. Elisa ist praktisch die Einzige, die nicht im Heiratsfieber ist, schon gar nicht, als der Besitzer mit seinem besten Freund Michael D’Arcy anreist. Vor sechzehn Jahren waren Michael und Elisa unzertrennlich, aber inzwischen ist dieser ein arroganter Finanzinvestor, der auch noch abfällig über Elisa und ihren Traum urteilt. Aber dann will Michael seinen Fehler wieder gutmachen und Elisas sture Haltung bekommt Risse.

Ich liebe Jane Austen und natürlich Stolz und Vorurteil. Dass die alte Geschichte auch in der Gegenwart und in der Toskana funktioniert, zeigt uns hier Felicia Kingsley mit ihrer gelungenen Adaption.
Der lockere und leichte Schreibstil und die wechselnden Perspektiven machen das Lesen zu einem Vergnügen und immer wieder gab es diese Momente, wo man die klassischen Filmszenen direkt vor Augen hat. Das hat mich jedes Mal dahinschmelzen lassen, denn es gibt Szenen in Stolz und Vorurteil, die einfach unvergesslich sind.
Die selbstständige und sture Elisa ist die perfekte Hauptfigur und das konservativ dörfliche Umfeld passt auch zur eigentlich verstaubten Motivation, dass jede Frau unbedingt an den Mann gebracht werden muss. Aber nicht mit Elisa, die ihre Zukunft und ihr Leben von niemandem abhängig machen will.
Michael sammelt anfangs keine Sympathiepunkte und zieht einen erst im Laufe der Handlung auf seine Seite. Er muss seine Ansichten aber auch endlich aufräumen, damit er Elisa für sich gewinnen kann.
Die süße Lovestory ist witzig, knistern und voller großartiger Parallelen zum Original. Das toskanische Feeling ist einfach wunderschön und genau passend für die Urlaubslektüre.

Mein Fazit:
Hier gibt es fünf Sternchen!

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