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Veröffentlicht am 14.05.2026

Selbstfindung

Summer Tides
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„Summer Tides“ von Sarah Fulmar ist der Auftakt ihrer Romance Reihe, die im wunderschönen Cornwall spielt.
Scarlett will endlich Ordnung in ihr etwas chaotisches Leben bringen und über den Sommer einen ...

„Summer Tides“ von Sarah Fulmar ist der Auftakt ihrer Romance Reihe, die im wunderschönen Cornwall spielt.
Scarlett will endlich Ordnung in ihr etwas chaotisches Leben bringen und über den Sommer einen Strandkiosk in St. Ives betreiben. Mit dem Geld möchte sie danach ihr eigenes Business starten, nachdem sie sich bisher nur von Job zu Job geangelt hat. Doch schon kurz nach der Ankunft wird klar, dass sie sich wohl etwas zu naiv in diesen Plan gestürzt hat. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Emily und liebenswerte Einheimische, die ihr gern helfen. Zu diesen Helfern gehört auch der attraktive Jonah, der eigentlich Arzt ist, aber über den Sommer als Rettungsschwimmer arbeitet. Die Anziehung zwischen Jonah und Scarlett darf aber nicht sein, denn Scarlett hat eigentlich einen Freund und Jonah will in wenigen Wochen das Land verlassen.

Mit dem Setting kann Sarah Fulmar bei mir auf jeden Fall punkten, denn Cornwall geht immer und St. Ives ist einfach zauberhaft. Die sympathischen Locals sorgen schnell für eine warmherzige Wohlfühlatmosphäre, auch wenn sich für Scarlett die Hindernisse türmen.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und ich mag es, wenn beide Hauptcharaktere jeweils abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen.
Vom Verhalten hätte ich sowohl Scarlett als auch Jonah deutlich jünger eingeschätzt, als sie tatsächlich sein sollten. Scarlett ist mit ihrem spontanen Projekt wirklich ziemlich naiv und Jonah kommt mir auch nicht wie ein dreißigjähriger Unfallchirurg vor.
Ich brauchte etwas Zeit, um mit Scarlett warmzuwerden, aber ich fand ihre Entwicklung im Laufe der Handlung authentisch. Zum Glück wurde auch das Ende nicht zu kitschig und klischeehaft, sondern durchaus überzeugend. Scarlett und Jonah sind beide noch auf der Suche nach sich selbst und vielleicht finden sie sogar noch mehr.

Mein Fazit:
Guter Auftakt, der von mir gern eine Leseempfehlung bekommt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2026

Zweite Chance

Coach - Gegen alle Regeln
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„Coach – Gegen alle Regeln“ von Devney Perry ist der gelungene Auftakt zu ihrer romantischen Sports Romance Reihe Treasure State Wildcats.
Millie Cunningham hat sich in den letzten Jahren eine Karriere ...

„Coach – Gegen alle Regeln“ von Devney Perry ist der gelungene Auftakt zu ihrer romantischen Sports Romance Reihe Treasure State Wildcats.
Millie Cunningham hat sich in den letzten Jahren eine Karriere als Assistent Sportsdirector an ihrem alten College aufgebaut. Hier hat sie ihren Traumjob, der fast ihr gesamtes Leben bestimmt, denn darüber hinaus sieht es in ihrem Privatleben eher langweilig aus. Der Grund dafür sitzt aber eines Tages überraschend im Besprechungsraum, denn die Treasure State Wildcats haben ausgerechnet Ford Ellis, den ehemaligen Footballstar, als neuen Trainer engagiert. Ford war damals ihr bester Freund und der Mann, der Millie das Herz gebrochen hat. Und jetzt muss sie eng mit ihm zusammenarbeiten, wodurch Millie in ein riesiges Gefühlschaos stürzt. Denn leider hält Ford von ihrem Plan, sich ganz neutral als Kollegen zu begegnen, überhaupt nichts. Er will eine zweite Chance.

Devney Perry startet ihre Sports Romance Reihe mit einer süßen Second Chance, die mit einem Friends-to-Lovers Trope gemixt ist. Der leichte und lockere Schreibstil lässt den Einstieg nicht schwerfallen und ich mag, dass sowohl Millie als auch Ford aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen. Das macht es einfacher, ihre Gefühle und Beweggründe nachzuempfinden, denn gerade Ford muss einiges wiedergutmachen.
Millie ist einfach nur liebenswert und ich kann verstehen, dass sie vorsichtig ist und sich schützen will. Ford hat sie mit seinem Verhalten damals tief verletzt, auch wenn seine grundsätzlichen Motive inzwischen nachvollziehbar sind. Trotzdem ist er mit der Situation nicht gut umgegangen und manchmal kann man das Richtige wollen und eben das Falsche tun.
Aber dafür gibt es ja zweite Chancen und Ford ist sehr hartnäckig und zielstrebig, wenn es um seine Millie geht. Ein paar Situationen fand ich ein wenig problematisch, da Ford Millies Grenzen gern und oft überschreitet und ihre Meinung einfach wegwischt, wenn sie seinen Absichten entgegensteht. Ich konnte aber eine positive Entwicklung erkennen und er wird deutlich besser darin, ihre Grenzen zu akzeptieren.
Die Chemie zwischen Millie und Ford funktioniert als Studenten und auch als Erwachsene. Aber inzwischen haben beide eine Geschichte und so muss man außer der Liebe auch noch andere Lebensumstände berücksichtigen. Das ist der Autorin in ihrer Lovestory absolut gelungen und ich bin schon gespannt auf weitere romantische Verwicklungen bei den Treasure State Wildcats.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2026

Follow the yellow brick road

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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„West of Wicked“ von Nikki St. Crowe ist der Auftakt ihrer düsteren Der Zauberer von Oz Adaption.
Seit ihrer Kindheit verfolgt Dorothy Gale die Sehnsucht, endlich ihre wahre Herkunft zu erfahren. Ein ...

„West of Wicked“ von Nikki St. Crowe ist der Auftakt ihrer düsteren Der Zauberer von Oz Adaption.
Seit ihrer Kindheit verfolgt Dorothy Gale die Sehnsucht, endlich ihre wahre Herkunft zu erfahren. Ein verheerender Sommersturm führte eine blutüberströmte Frau an die Tür ihrer Pflegeeltern, wo sie diese bat, sich um Dorothy zu kümmern. Seitdem hat Dorothy nichts mehr von ihr gehört und obwohl sie glücklich auf der Farm in Kansas ist, treibt sie die unterschwellige Sehnsucht nach mehr an. Dass man vorsichtig sein soll, was man sich wünscht, wird Dorothy spätestens nach einem weiteren Wirbelsturm klar, der nicht nur sie, sondern das gesamte Farmhaus in ein unbekanntes Land trägt. Hier gibt es offenbar Magie und andere sonderbare Dinge, wie einen geheimnisvollen Zauberer, der ihr hoffentlich den Weg nach Hause zeigen kann.

Ich liebe die Geschichte von Oz und war sehr gespannt, wie Nikki St. Crowe das Ganze auf ihre persönliche Art interpretiert. Der Einstieg in Dorothys Welt fällt nicht schwer und ich mag auf jeden Fall, dass es viele unterschiedliche Perspektiven gibt. Dadurch steigert sich die Spannung und man bekommt zu jedem Charakter eine ganz eigene Verbindung. Der Schreibstil ist leicht und fesselnd zugleich, so dass ich das Buch definitiv nicht zur Seite legen wollte.
Dorothy wird von einer inneren Unruhe angetrieben, da sie nichts über ihre Eltern oder ihre Vergangenheit weiß. Das sichere Leben ins Kansas lockt sie durchaus, aber sie weiß auch, dass sie sich schrecklich langweilen würde. Ob allerdings ihre riskanteren Entscheidungen in Oz tatsächlich zum Glück führen, wird sich noch zeigen.
Die Parallelen zum Original sind meiner Meinung nach schon recht eng, aber selbstverständlich sind die einzelnen Charaktere düsterer und facettenreicher als die Märchenvariante. Es gibt einige Twists, mit denen ich nie gerechnet hätte, und so steigert sich die Neugier auf die Fortsetzung. Gerade der Cliffhanger und die Ereignisse kurz davor sind für mich mein klares Highlight im Buch.

Mein Fazit:
Gelungenes Retelling und eine klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Second Chance

Heart Strings
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„Heart Strings“ von Ivy Fairbanks ist der zweite Band ihrer romantischen A Love in Galway Reihe.
Seit einem Besuch bei ihrer Cousine hat sich die Texanerin Lo in Irland verliebt und führt ihr Medizinstudium ...

„Heart Strings“ von Ivy Fairbanks ist der zweite Band ihrer romantischen A Love in Galway Reihe.
Seit einem Besuch bei ihrer Cousine hat sich die Texanerin Lo in Irland verliebt und führt ihr Medizinstudium auf der grünen Insel weiter. Die Liebe umfasste auch den tätowierten Singer Songwriter Aiden, der sie jedoch nach einem halben Jahr für einen Plattenvertrag und eine Karriere in London verließ. Für Lo ist damit das Kapitel abgeschlossen, denn seit ihrer Krebserkrankung in der Kindheit will sie keine Lebenszeit mehr verschwenden. Inzwischen sind zwei Jahre vergangen und Lo muss ihren Ex zwangsweise wiedertreffen, denn er ist der andere Trauzeuge auf der irischen Hochzeit ihrer Cousine Lark. Die paar Tage wird Lo schon überstehen, auch wenn Aiden scheinbar große Pläne für eine zweite Chance sieht.

Es ist sicher von Vorteil, wenn man den Vorgängerband gelesen hat, aber kein zwingendes Muss. Man versteht vielleicht die Dynamik zwischen den Charakteren schneller, denn Aiden und Lo hatten dort schon wichtige Nebenrollen.
Das zauberhafte irische Setting ist wie immer ein riesiges Highlight in der Feel-good-Romance von Ivy Fairbanks und ich konnte sowohl Lo als auch Lark verstehen, die sich in dieses Land verliebt haben. Die irischen Männer sind aber auch nicht zu verachten, was hier Callum und Aiden beweisen.
Woran es jedoch heftig mangelt, ist eine erwachsene Kommunikation, was teils auch schon im ersten Band das Problem war. Ich habe echt nicht verstanden, warum sich beide überhaupt getrennt haben und vor allem, in welcher Art und Weise. Ihre so große Instant-Love und eigentlich tiefe Verbundenheit werden von einer auf die andere Sekunde gekappt und keiner redet drüber. Das passte überhaupt nicht zu ihrer Geschichte. Ihre erneute Annäherung switcht ebenfalls von null auf hundert, aber wenigstens setzen sie sich mit den Fehlern der Vergangenheit auseinander und arbeiten daran. Das fand ich positiv und ich konnte die gute Entwicklung erkennen.
Für mich tragen beide die Schuld an den damaligen Ereignissen und trotzdem mochte ich sowohl Aiden als auch Lo. Sie setzen endlich ihre Prioritäten neu und vielleicht gibt es dann auch ein Happy End im zweiten Anlauf. Dafür sollte man das Buch unbedingt selbst lesen.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Catch me if you can

Full Speed to a Crash Landing (Deutsche Ausgabe)
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„Full Speed to a Crash Landing“ von Beth Revis ist ein wildes Weltraumabenteuer, in dem eine clevere Weltraum-Plünderin einen Regierungsbeamten auf Trab hält.
Für die toughe Ada Lamarr könnte diese Plünderer-Mission ...

„Full Speed to a Crash Landing“ von Beth Revis ist ein wildes Weltraumabenteuer, in dem eine clevere Weltraum-Plünderin einen Regierungsbeamten auf Trab hält.
Für die toughe Ada Lamarr könnte diese Plünderer-Mission die letzte sein, denn nach einem riesigen leck in ihrem kleinen Raumschiff geht ihr der Sauerstoff aus. In wirklich letzter Sekunde wird sie von einem Regierungsschiff gerettet, welches sich ganz offensichtlich auf einem geheimen Einsatz befindet. Die Crew ist zunächst misstrauisch gegenüber dem ungebetenen Gast, aber Ada lässt sich nicht abschrecken und genießt das gute Essen und die komfortable Kabine. Am liebsten provoziert sie den attraktiven Regierungsagenten Rian White, der immer stärker von der cleveren und unerschrockenen Space-Piratin fasziniert ist. Dabei ahnt er jedoch nicht, warum Ada wirklich an Bord seines Raumschiffs ist und dass das alles mehr als nur Zufall sein könnte.

In dem spacigen Weltraumabenteuer von Beth Revis wird von Anfang an ein rasantes Erzähltempo vorgelegt, so dass man bei den kurzen Kapiteln am liebsten immer weiterlesen möchte. Ich liebe den lockeren und humorvollen Schreibstil, der perfekt zu unserer ungewöhnlichen Heldin Ada passt. Zudem freue ich mich, dass alle drei Teile der Story in einem Buch vereint sind und man bis zum Finale durchlesen kann.
Ada ist einfach unglaublich und ihr trockener Humor ist genial. Sie ist in fast jeder Situation allen mindestens einen Schritt voraus und auch falls nicht, kann sie wahnsinnig schnell improvisieren. Obwohl sie sich stets am Rande der Legalität und ausschließlich in Grauzonen bewegt, hat sie doch einen starken moralischen Kompass, der sie so liebenswert macht.
Rian hat eigentlich keine Chance, aber er macht umso mehr Spaß, wenn er es versucht. Die knisternde Tension zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar und ich hätte mir am liebsten noch viel mehr davon gewünscht. Aber der Weg, den die Autorin gewählt hat, passt ganz klar besser zu den Charakteren, von denen ich mir unbedingt weitere spannende und abenteuerliche Storys wünsche.

Mein Fazit:
Ich hatte richtig viel Spaß bei diesem verrückten Weltraum-Heist und gebe die vollen fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung!

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