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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2026

Gegensätze

Clashing with No. 6
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„Clashing with No. 6“ von Alicia Sommer ist der dritte und abschließende Band ihrer gefühlvollen Sports Romance Trilogie über das NFL-Footballteam der L.A. Vipers.
Nachdem der NFL-Star und Wide Receiver ...

„Clashing with No. 6“ von Alicia Sommer ist der dritte und abschließende Band ihrer gefühlvollen Sports Romance Trilogie über das NFL-Footballteam der L.A. Vipers.
Nachdem der NFL-Star und Wide Receiver Saint Alvarez im entscheidenden Super-Bowl-Spiel seinen eigentlich besten Freund ins Gesicht geschlagen hat, steht er unter strenger Beobachtung. Um seine Karriere nicht noch weiter zu gefährden, willigt der zurückhaltende Saint deshalb widerwillig ein, dass ein bekannter Streaminganbieter eine Doku-Story über ihn dreht. Producerin ist die junge Journalistin Callie McQueen, die bisher vorrangig über TikTok und Social Media bekannt ist. Die Doku könnte ihre große Chance sein, aber ihr Hauptdarsteller tut alles, um ihr die Dreharbeiten zur Hölle zu machen. Das triggert Callies Unsicherheiten und Saint merkt schnell, dass er zu weit gegangen ist. Eigentlich fühlt er sich nämlich stark zu Callie hingezogen und ihr geht es nicht anders.

Man kann die Bände problemlos unabhängig voneinander lesen, aber die zwei Vorgängerteile lohnen sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die zwischen den beiden Hauptfiguren wechselnden Perspektiven und der gefühlvolle Schreibstil von Alicia Sommer sorgen schnell für eine Verbindung zu Saint und Callie, da wir ihre Emotionen hautnah mitbekommen.
Callie verbirgt hinter ihrem professionellen Lächeln tiefe Ängste und Unsicherheiten, die durch Saint schlagartig wieder zum Vorschein kommen. Und Saint will einfach nur seine Privatsphäre schützen, denn die Menschen, denen er hundertprozentig vertraut, kann er an einer Hand abzählen.
Ich mochte die Entwicklung der beiden und wie sie sich langsam aus ihren alten Mustern lösen. Das ist sehr berührend erzählt und ich konnte ihre widerstreitenden Gefühle nachvollziehen.
Was mich diesmal leider überhaupt nicht abholen konnte, war die Anfangsphase ihrer Beziehung, denn mir fehlt einfach der Step von gegenseitiger Genervtheit zu der plötzlichen großen Liebe vor allem von Saints Seite. Ich konnte es einfach null nachempfinden, warum er seine Prinzipien bricht und ohne Callie wirklich zu kennen All-Inn geht. Bei der späteren Entwicklung bin ich hundertprozentig dabei, aber der Start war einfach zu abrupt und ohne echte Basis. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und wahrscheinlich Geschmackssache.
Der weitere Verlauf der Story konnte mich definitiv berühren und ist ein schöner Abschluss für diese Reihe.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2026

Schwierige Entscheidungen

Playmaker
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„Playmaker“ von Deanna Faison ist eine spicy Sports Romance mit Brother’s Best Friend Trope.
Maddie ist wenig begeistert, dass der beste Freund ihres Bruders in den Ferien ständig bei ihnen abhängt. Vor ...

„Playmaker“ von Deanna Faison ist eine spicy Sports Romance mit Brother’s Best Friend Trope.
Maddie ist wenig begeistert, dass der beste Freund ihres Bruders in den Ferien ständig bei ihnen abhängt. Vor sechs Jahren war das noch anders und zwischen Cameron und Maddie bahnte sich eine zarte Teenagerliebe an. Doch dann starb Camerons Mutter und er brach Maddie das Herz. Seitdem herrscht Funkstille und Maddie will endlich über ihre Gefühle für den berüchtigten Player hinwegkommen. Leider sieht das Cameron anders, denn als sie sich plötzlich mit anderen Jungs verabreden will, erkennt er, was er wirklich will. Zumindest will er ihre alte Freundschaft wieder aufleben lassen, was schwierig wird, da es bei jeder Begegnung zwischen ihnen heftig knistert. Nur wenn er diesmal Maddies Herz brechen sollte, wird er es nicht wieder reparieren können.

Der Einstieg in das Buch fällt nicht schwer, denn der Schreibstil von Deanna Faison liest sich leicht und flüssig. Ich mag es, wenn die Hauptfiguren abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen, da man so ziemlich schnell eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Bei Maddie war das auch sehr einfach, da sie sehr sympathisch ist. Bei Cameron ist mir das deutlich schwerer gefallen, denn ich konnte seine Beweggründe und sein Verhalten leider nicht hundertprozentig nachvollziehen.
Maddie ist immer noch unglücklich in Cam verliebt und quält sich bei jeder Begegnung aufs Neue. Man kann Gefühle leider nicht einfach abschalten und so verfällt sie Cam erneut, sobald er ihr etwas Zuneigung zeigt. Sie ist aber nicht völlig naiv, sondern setzt sich auch realistisch mit ihrer Situation auseinander und entscheidet sich bewusst für ihre Handlungen. Das fand ich gut.
Cam hat seit dem Tod seiner Mutter eine hundertachtzig Grad Wende hingelegt und ist vom liebenswerten Nerd zum arroganten Footballhelden und One-Night-Stand-Sammler geworden. Hinter all seinen Schutzmauern liebt er Maddie noch immer, aber er hat nicht den Mut, zu ihr zu stehen. Ich hatte bis zum Schluss Schwierigkeiten, mit ihm warmzuwerden, obwohl er von allen Charakteren die größte Entwicklung durchmacht.
Die spicy Sports Romance ist durchaus unterhaltsam, auch wenn bei mir persönlich der letzte Funke nicht so ganz übergesprungen ist.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Licht und Schatten

When Shadows Darken the Sun
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„When the Shadows Darken the Sun“ von Nina Schilling ist der erste Band ihrer wunderschönen und magischen Romantasy, in der Licht und Schatten aufeinandertreffen.
Alle dreißig Jahren kämpfen die jeweiligen ...

„When the Shadows Darken the Sun“ von Nina Schilling ist der erste Band ihrer wunderschönen und magischen Romantasy, in der Licht und Schatten aufeinandertreffen.
Alle dreißig Jahren kämpfen die jeweiligen Erben des Tag- und Nachthofes um ein magisches Artefakt, welches große Macht und die Kontrolle über den Dritten Hof garantiert. Das magische Turnier ist die letzten paar Male zugunsten des Nachthofes ausgegangen, so dass der Taghof immer stärker an Kraft verliert. Nicht nur deshalb sind die Prinzessin des Taghofes und der Prinz des Nachthofes von Kindheit an auf diesen wichtigen Tag vorbereitet wurden. Alle Hoffnungen ruhen auf ihnen, was Prinz Nox zusätzlich unter Druck setzt. Als er auch noch eine wachsende Faszination für die selbstbewusste Zofe der Prinzessin entwickelt, stürzt ihn das in ein Gefühlschaos. Cassia und er kommen sich immer näher, obwohl der Tag der Entscheidung unerbittlich über ihnen schwebt.

Nina Schilling hat in ihrer Dilogie eine magische und spannende Welt erschaffen, in der sich die Gegensätze von Tag und Nacht, Licht und Schatten und Sonne und Mond seit Generation hassen und bekämpfen. Nur für das besondere Turnier kommen sie zusammen, wie bereits ihre Eltern und Großeltern. Das ganze märchenhafte Worldbuilding hat mir auf jeden Fall gefallen, genau wie die zwei sympathischen Hauptcharaktere, die langsam alte Muster durchbrechen könnten.
Cass ist tough, mutig und impulsiv, aber gerade das macht sie aus. Sie lässt sich nichts gefallen, obwohl auch sie unter enormem Druck steht. Für ihr Land will und muss sie alles geben.
Nox will endlich die alten Herrscherstrukturen seines grausamen Vaters auflösen, aber dafür benötigt er das Amulett und den Sieg. Dass sein Herz eine völlig andere Meinung hat, wird hier zum Problem.
Die Chemie zwischen Cass und Nox ist aber der ersten Begegnung explosiv und voller Funken. Ich mag die beiden unglaublich gern und sie bekommen im Laufe der Handlung genug Zeit und Raum, um ihre Beziehung glaubwürdig zu entwickeln. Es ist eine Forbidden Love, aber sie schenkt auch Hoffnung und hat Potenzial für die Zukunft.
Die Charaktere sind voller unterschiedlicher Facetten, wobei ich manche Nebenfiguren nicht einschätzen konnte. Aber das lässt es weiter spannend bleiben und so bin ich neugierig auf die Fortsetzung. Den Cliffhanger hätte ich so definitiv nicht kommen sehen und er eröffnet jede Menge Möglichkeiten für einen weiteren Verlauf der Story.

Mein Fazit:
Absolut mitreißend und von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Alles auf Risiko

Casino Durable - A Deal with the Enemy
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„Casino Durable – All in with the Devil“ von Carina Benning ist der packende Auftakt ihrer düsteren Reise in die gefährliche Welt des Glücksspiels.
Schon ihr gesamtes Leben balanciert Dawn am Abgrund, ...

„Casino Durable – All in with the Devil“ von Carina Benning ist der packende Auftakt ihrer düsteren Reise in die gefährliche Welt des Glücksspiels.
Schon ihr gesamtes Leben balanciert Dawn am Abgrund, aber als sie einen Mord beobachtet, droht sie endgültig hinabzustürzen. Nirgendwo fühlt sie sich sicher und so tut sie das, was sie normalerweise niemals tun würde. Sie lässt sich bei Betrügen erwischen, um verhaftet zu werden und im Gefängnis vor ihrem Jäger sicher zu sein. Für ihren Abgang wählt sie das berüchtigte Casino Durable aus, denn wenn schon untergehen, dann mit Stil. Leider verläuft der Abend nicht nach Dawns Plänen, denn anstatt die Polizei zu rufen, schlägt ihr der Sicherheitschef Gabriel Durable einen Deal vor. Dawn soll ihm helfen, andere Betrüger zu entlarven, wegen denen das Casino momentan Geld verliert. Sie willigt ein, aber dabei kommen sich Dawn und Gabriel trotz aller Gegensätze immer näher.

Das Setting konnte mich ab der ersten Seite in seinen Bann ziehen, denn die schillernde und verführerische Welt des exklusiven Casinos Durable ist einfach fantastisch gelungen. Hinter der glitzernden Fassade lauern dunkle Abgründe und Dawn kennt diese besser als jede andere.
Der Schreibstil von Carina Benning hat mir gefallen, genau wie die wechselnden Perspektiven zwischen Dawn und Gabriel, sowie die berührenden Kapitelanfänge. Beide Hauptfiguren haben unzählige versteckte Facetten, die im Laufe der Handlung immer stärker zum Vorschein kommen. Sowohl Dawn als auch Gabriel sind morally grey, aber sie sind es nicht von Grund auf, sondern ein tragisches Opfer der Umstände und ihrer Vergangenheit.
Die drei Brüder Durable, um die sich die Trilogie dreht, sind absolut eindrucksvoll und ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Teil. Ich mag die Charakterentwicklung und dass Konflikte nicht unbedingt so gelöst werden, wie ich es erwartet hätte. Die Story konnte mich von Anfang bis Ende catchen und ich mochte auch die Auflösung, die nur in Teilen zu erahnen war. Manche Figuren konnten mich echt überraschen und ich hoffe, das bleibt so.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Obsessed

Deeply Forbidden
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„Deeply Forbidden“ von L.J. Shen ist der dritte und finale Band ihrer düsteren und emotionalen Forbidden Love Reihe.
Seit fünf Jahren ist Gia Bennett die persönliche Assistentin von Tatum Blackthorn. Sie ...

„Deeply Forbidden“ von L.J. Shen ist der dritte und finale Band ihrer düsteren und emotionalen Forbidden Love Reihe.
Seit fünf Jahren ist Gia Bennett die persönliche Assistentin von Tatum Blackthorn. Sie könnte auch gleich für Satan persönlich arbeiten, denn in seiner Persönlichkeit unterscheidet sich Tate kaum von ihm. Umso verzweifelter ist Gia, dass sie ausgerechnet ihren eiskalten, aber sehr einflussreichen Boss um Hilfe bitten muss. Gias Mutter leidet an einer sehr aggressiven Form von Alzheimer und eine experimentelle medizinische Studie an einer New Yorker Klinik ist die letzte Hoffnung. Mit der geforderten Gegenleistung hat Gia jedoch nicht gerechnet. Sie soll Tates Ehefrau werden und ihm Erben schenken. Dabei hasst sie niemanden so sehr wie ihn, auch wenn sie unter dem Hass die heimliche Anziehung zwischen ihnen versteckt. Und der wäre noch der Mafiakrieg, den Tate kürzlich losgetreten hat und er Gia eine fette Zielscheibe auf den Rücken zeichnet.

Ich habe bereits auf die Story von Gia und Tate gewartet, denn die Funken aus Hass und offensichtlicher Obsession sprühten schon ab dem ersten Teil dieser Reihe. L.J. Shen hat sich den düstersten der drei Helden für das Finale aufgehoben und seine Abgründe sind wirklich äußerst tief und verstörend.
Tate ist aber nicht nur ein skrupelloser Soziopath, denn ansonsten wäre das hier keine Lovestory. Die Rückblicke in seiner Kindheit brechen einem das Herz und lassen sein Verhalten nachvollziehbarer werden. Ob es jedoch Gia gelingt, seine verletzliche und liebevolle Seite wieder zum Leben zu erwecken, dürfte sehr spannend werden.
Gia ist professionell, loyal und freundlich zu allen, außer zu Tate. Verständlicherweise, denn er macht ihr tagtäglich das Leben zur Hölle. Liebe und Hass liegen offenbar eng beieinander, denn trotz allem fühlt sie sich gegen ihren Willen zu dem attraktiven Teufel in Menschengestalt hingezogen.
Tate und Gia sind ein Match made in Hell und ihre Beweggründe sind anfangs ganz bestimmt keine Liebe und Zuneigung. Mit der Zeit ändert sich dies, da sie sich besser kennenlernen und ihre inneren Dämonen offenbaren. Die Entwicklung ist so typisch für die Bücher der Autorin und trotzdem kann sie mich immer wieder mitreißen. Auch in der schwärzesten Dunkelheit gibt es noch Hoffnung und bei der explosiven Dynamik von Gia und Tate wird es auf keinen Fall langweilig.

Mein Fazit:
Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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