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Veröffentlicht am 11.01.2023

Ein toller zweiter Teil des Food Universe

Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers
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Meine Meinung:

Ein neues Jahr ist da und startet direkt mit einem ganz ganz tollen Buch. Spicy Noodles ist eine Erfahrung, die ich sehr genossen hab! Eigentlich muss ich gar nicht viel zu diesem Cover ...

Meine Meinung:

Ein neues Jahr ist da und startet direkt mit einem ganz ganz tollen Buch. Spicy Noodles ist eine Erfahrung, die ich sehr genossen hab! Eigentlich muss ich gar nicht viel zu diesem Cover sagen, das Covergott Alexander Kopainski einmal mehr gezaubert hat. Es passt so gut zu der Geschichte und dem gesamten Food Universe!

In Spicy Noodles begleiten wir als Leser* Toma in seiner turbulenten Welt. Toma ist 18 und ein chaotischer, aber liebenswerter Charakter. Ich mochte ihn von Anfang an, da er zu Tycho (der Protagonistin in Band 1) in einem Gegensatz stand. Sie kam von Anfang an sehr stark rüber, während ich bei Toma gleich den verletzlichen Teil mitbekommen hab. Er schleppt so viele Sorgen mit sich herum und eigentlich wollte ich ihn das ganze Buch über nur umarmen und ihm sagen, dass alles gut wird. Neben Toma gibt es auch eine weibliche Hauptperson und Holy guacamoly, Akari hatte für mich absolutes Crash Material! Allein die Haare und dazu ihre freundliche Art, ich konnte sie nur mögen!

Die Autorin schafft es auch in diesem Teil des Food Universe wieder, Urban Fantasy und Thriller zu vereinen und allein die Idee, dass die Stäbchen aus Shiros Restaurant magische Gegenstände sind, ist genial. Ich liebe Marie für ihre kreativen Ideen und den Mut der Umsetzung, weil daraus so tolle Geschichten entstehen! Dazu geht es in jedem Teil des Food Universums und andere Götter und deren Nachfahren und da ich mich sehr für Mythologie interessiere, bin ich noch schneller durch die Seiten geflogen.
Außerdem bin ich seit ich Neon Birds gelesen habe, Fan von dem Schreibstil der Autorin. ich weiß nicht genau, was es ist, aber ich finde ihn sehr besonders, wodurch die Bücher für mich immer einen Wiedererkennungswert haben.
Spicy Noodles ist zwar Teil 2 des Food Universums, kann aber unabhängig von Hard Liquor gelesen werden. Wer Teil 1 gelesen hat, kann sich auf eine Erwähnung der Ereignisse dort bzw. der Charaktere freuen. Ich fand das toll, da das Band 1 und 2 noch einmal besser verknüpft.

Fazit:

Auch dieses Buch habe ich von ihr verschlungen und es wird nicht das letzte gewesen sein. Ich freue mich sehr darüber, dass das Food Universum durch TikTok mehr Beachtung erhält, da diese Reihe etwas ganz besonderes mit ganz eigenen Ideen ist, die ich vorher so noch nie gelesen habe. Die Plotttwists in Hard Liquor fand ich schockierender als die in Spicy Noodles, was aber nicht schlimm ist. (Schließlich kann ich mir nicht bei jedem Buch von der Autorin das Herz heraus reißen lassen 😉 ) Von mir gibt es eine ganz klare Lesempfehlung an alle, die eine besondere Urban Fantasy lesen möchten, die sich ein bisschen von anderen Büchern abhebt. Spicy Noodles ist etwas ganz besonderes!

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Veröffentlicht am 21.02.2022

Absolutes Highlight!

Hard Liquor – Der Geschmack der Nacht
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Ich habe mich richtig gefreut, endlich wieder in ein neues Universum von Marie eintauchen zu können. Der Klappentext hat schon so viel offenbart (leider ein Minuspunkt, aber das gibt dem Buch keinen Abzug!), ...

Ich habe mich richtig gefreut, endlich wieder in ein neues Universum von Marie eintauchen zu können. Der Klappentext hat schon so viel offenbart (leider ein Minuspunkt, aber das gibt dem Buch keinen Abzug!), so dass ich wusste, dass mir die Geschichte gefallen würde.

Ich liebe die Charaktere von Marie Grasshoff, jeder von ihnen hat immer eine ganz eigene Aura und so war es auch bei Hard Liquor. Tycho mochte ich von Anfang an, auch wenn sie ihre Probleme hatte und ich manches, was sie tut nicht ganz nachvollziehen konnte (dafür war die Triggerwarnung am Anfang sehr hilfreich). Von Grayson war ich entzückt (wobei entzückt das falsche Wort ist, ich war eher von ihr sehr angetan) und als die erste spicy Scene dann kam, habe ich sehr gehofft, dass sie mit Tycho zusammen kommt. Logan fand ich so süß und liebenswürdig, dass ich an einem Punkt im Buch emotional zwischen Grayson und ihm stand. Auch die anderen Charaktere fand ich super spannend und hätte gern noch mehr über jeden einzelnen im Buch erfahren.

liebe Maries Art, eine Welt in meinem Kopf zu erschaffen. Einfach auch die Idee, dass Tycho durch den Alkohol in ihrem Blut übermenschlich stark wird ist einfach eine Idee, die nur von Marie kommen konnte!

Durch die Neon Birds Reihe habe ich den Schritt in das Sci-Fi Genre gewagt und es seitdem nicht bereut. Der Handlungsstrang hat für mich in keinem Kapitel nachgelassen, am Ende konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, das Ende war so unglaublich spannend! Mein Herz war so gebrochen, ich habe mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf vor dem Buch gesessen und mir gedacht: "nein nein nein, das kann doch jetzt nicht wahr sein!"

Das Cover von Alexander Kopainski ist atemberaubend und so passend für diese außergewöhnliche Geschichte! Auch erfährt der Leser im Buch, weshalb Hard Liquor so heißt, wie es heißt. Auch die Playlist vor dem ersten Kapitel hat mir sehr gefallen, ich liebe es sehr, in die Playlisten reinzuhören, um mich in der Stimmung des Buches zu verlieren.

Ich empfehle diese außergewöhnliche Geschichte allen Lesern, die eine spannende, witzige, verstörende und einzigartige Geschichte lesen möchten. Auch für Unterstützer der LGBTQ+ Community ist dieses Buch eine tolles Buch und auch optisch im Regal ein echter Hingucker! Hard Liquor ist ein Highlight und damit schon das zweite Jahreshighlight in 2022!

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Ein Thriller, der viel Gutes an sich hatte

Dürre
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Meine Meinung:
Dürre von Uwe Laub ist mein erster Wissenschaftsthriller und demzufolge wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Die Idee, eine App zu entwickeln, um die Menschheit bei ihrem CO2 ...

Meine Meinung:
Dürre von Uwe Laub ist mein erster Wissenschaftsthriller und demzufolge wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Die Idee, eine App zu entwickeln, um die Menschheit bei ihrem CO2 Verbrauch zu kontrollieren. Das interessante war, dass der Roman im November 2022 beginnt, was bei mir ein mulmiges Gefühl in der Kehle ausgelöst hat. Der Klimawandel ist präsenter denn je und jeder Mensch ist im Stande, einen Beitrag dafür zu leisten.

Der Thriller hatte für mich zwei geteilte Akte. Im ersten Teil geht es Entwicklung der CO2 Überwachungsapp „Aequitas“ und die Menschen, die unter der totalen Überwachung leiden. Die Geschwister Leni und Julian sind die zentralen Personen in dieser neuen Gesellschaftsordnung und sind mir total sympathisch. (Vor allem habe ich innerlich ein bisschen in mich hinein gekichert, als der Autor beschrieb, wie trällernder K-pop aus Lenis Kopfhörern drang!)

Im zweiten Teil steht die Jagd auf die beiden Geschwister im Vordergrund. Sie werden des COs Betrugs bezichtigt und müssen vor der Verhaftung fliehen. Der wissenschaftliche Aspekt wird im zweiten Teil des Buchs in einen mit Action vollgepumpten Thriller umgewandelt. Mir ist der klare Umschlag der Handlung aber nicht negativ aufgefallen.

Den Schreibstil von Uwe Laub fand ich sehr geradlinig, was auch sehr passend zur Handlung war. Für mich war dieser Stil nur etwas ungewohnt, da ich mehr mit umschweifenderen Stilen zu tun habe. Die Thematik ist einfach so wichtig und es war für mich auch ein richtig interessanter Moment, einmal in einem dystopischen Wissenschaftsthriller zu lesen.

Ich muss aber sagen, dass mir doch etwas gefehlt hat und mir einige Sachverhalte aufgefallen sind, die ich nicht so schön fand. Leni und Julian verhalten sich manchmal ziemlich naiv und tapsen von einem Moment in den nächsten. Dazu kamen mir einige Stellen etwas unlogisch vor, was mir ein paar Passagen etwas schwer gemacht hat.


Fazit:
Ich finde, dass Uwe Laub mit diesem Thriller einen guten Job gemacht hat. Dürre ist der dritte Wisschenschaftsthriller des Autors. Ich muss aber sagen, dass mir etwas an dem Buch gefehlt hat. Es konnte mich nicht vollkommen begeistern, wobei ich den Thriller jedem empfehle, der einmal eine andere Art von Thriller lesen und sich bewusster mit dem Klimawandel auseinander setzen möchte.

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Veröffentlicht am 19.01.2022

Erstes Jahreshighlight 2022

Die Töchter der Phönixreiter – Crown of Feathers
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Als ersten Punkt möchte ich meine Liebe an das Cover erklären, das wieder einmal vom Covergott Alexander Kopainski stammt. Ich habe so mein Problem mit Menschen auf Buchcovern, aber diese Andeutung an ...

Als ersten Punkt möchte ich meine Liebe an das Cover erklären, das wieder einmal vom Covergott Alexander Kopainski stammt. Ich habe so mein Problem mit Menschen auf Buchcovern, aber diese Andeutung an das zu sehende Gesicht finde ich wunderbar gelungen. Auch die Goldakzente kommen bei der Hardcover Ausgabe wunderbar zur Geltung!

Die Idee, Phönixe in Büchern zu behandeln sind nicht neu, mich erinnert diese Thematik immer an das Märchen „Der Feuervogel“. Trotzdem war diese Art, Phönixe zu Reittieren mit einer magischen Verbindung zum Reiter zu machen, für mich neu und super gelungen. Am Anfang hat mich diese Art an Eragon erinnert, da dort die Drachenreiter auch so eine telepathische Verbindung zu ihren Tieren haben. Jedoch handelt es sich bei Veronyka und ihrer Schwester Val um Animagen (nicht mit den Animagen in Harry Potter zu verwechseln). Diese können mit Tieren kommunizieren und ihre Magie auf diese anwenden. Auch die Thematik mit den Schattenmagen finde ich super (ohne hier Spoilern zu wollen).

Das Worldbuilding war anspruchsvoll, aber nicht zu komplex, so dass ich mich darin verloren hätte. Oft sind mir die Weltbeschreibungen in High Fantasy Romanen zu kompliziert und manchmal sind sie zu lasch, zu leicht, so dass ich die Welt nicht ernst nehmen kann. Nicki Pau Preto hat bei diesem Auftakt ihrer Fantasy Trilogie genau den richtigen Charme getroffen.

Veronyka war für mich eine Protagonistin, die ich sofort mochte! Ihre Sicht der Dinge und ihr Verhalten konnte ich gut nachvollziehen und mitfühlen. Val dagegen habe ich nicht gemocht, was für Preto und ihr Talent, gut ausgereicht Charaktere zu erschaffen spricht. Auch Sev war mir so sympathisch, wobei Tristan mit noch ein wenig komisch vorkam. Ich bin sehr gespannt, wie es für die Charaktere im nächsten Band weiter geht.

Auch fand ich sehr gut, dass hier keine Romanze im Vordergrund stand. Ich mag Liebe zwischen Charakteren gern, oft jedoch verzieht sich dadurch der Plot und der rote Faden geht ein wenig verloren. Deswegen war das hier in Crown of Feathers perfekt! Wie schon im Klappentext und in der Beschreibung des Buchs beschrieben ist, hintergeht Val ihre Schwester und das war noch am Anfang der Geschichte. Dieser Verrat war so schlimm für mich, ich musste deswegen kurz weinen. Das hat mir das Herz verrissen (macht euch auf was gefasst, wenn ihr das Buch lesen wollt).

Zwischen den Kapiteln sind Mythen und Legenden des Goldenen Reiches und anderer Gefilde eingebaut, so dass die Leser noch ein besseres Bild für die Geschichte und die Welt, in der sie spielt bekommen. Ich finde diese kleinen Extras klasse, da sie helfen, die Story noch klarer wahr zu nehmen und zu verstehen.

Crown of Feathers ist das erste Buch, das ich in 2022 beendet habe und was soll ich anderes sagen, außer dass es ein Highlight für mich war! Ich habe alles an diesem Buch geliebt und freue mich jetzt schon darauf, wie die Geschichte weiter geht. Ich habe lange nicht mehr solche Emotionen beim Lesen gehabt, daher vergebe ich an dieses grandiose Buch 5 absolut verdiente Sterne!

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Veröffentlicht am 10.12.2021

Eine spannende wahre Begebenheit, die mich nicht mehr losgelassen hat

Der Ruf der Stille
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WORUM GEHT’S:

Chistopher Knight überlebt 27 Jahre allein in einem Wald in Bundesstaat Maine, USA. Er stiehlt die Nahrungsmittel, die er benötigt aus Ferienlagern und Ferienhütten einiger Urlauber. Dort ...

WORUM GEHT’S:

Chistopher Knight überlebt 27 Jahre allein in einem Wald in Bundesstaat Maine, USA. Er stiehlt die Nahrungsmittel, die er benötigt aus Ferienlagern und Ferienhütten einiger Urlauber. Dort in seinem einfachen Lager übersteht er die härtesten Winter – bis er gefasst wird…

MEINE MEINUNG:

Ich hatte eine andere Vorstellung dieses Buchs. Ich hatte die romantische Idee, dass ich als Leser einen eremitischen Alltag bekomme, bei dem ich mit träumen kann, Christopher Knight beim Angeln, Wandern, kochen zuschauen kann. Jedoch deutete schon das erste Kapitel darauf hin, dass das Buch ganz anders verläuft, als ich mir erhofft hatte.
Michael Finkel erzählt die Geschichte des Christopher Right in einem tatsächlich sehr spannenden biographischen Ansatz. Ich hatte ein wenig meine Zweifel, ob mir diese Art der Geschichte gefallen würde, das meiste besteht aus Anekdoten aus Knights Leben, die Finkel dem Leser näher bringt. Der Autor fügt auch Details aus der Vergangenheit von Knight ein, die er aus den Gesprächen mit dem Eremiten erfahren hat.
Im Allgemeinen sucht der Autor sehr oft nach dem „Warum“. Wie kommt ein 20jähriger auf die Idee, urplötzlich im Wald zu verschwinden und fast 3 Jahrzehnte vollkommen unentdeckt zu bleiben.
Die Art, wie Christopher Knight die Welt und sein Lager sieht, ist für mich in einigen Punkten nachvollziehbar. Jeder Mensch hat eine soziale Batterie und eine Akzeptanz anderer Menschen. Bei jedem fällt dies anders aus und die soziale Batterie von Christopher Knight war leer und wollte sich auch nicht wieder auffüllen.
Die Wildnis hat Christopher Knight einige Vorteile und Nachteile beschert. In den 27 Jahren ist er nie krank gewesen, nicht eine einzige Erkältung hat er sich laut seinen eigenen Aussagen eingefangen. Der Nachteil der vielen Jahre allein war seine Zahnhygiene, geputzt hat er seine Zähne aber ist nie bei einem Zahnarzt gewesen.
Ich finde den Schreibstil sehr interessant, es ist etwas vollkommen anderes als ich sonst lese. Normalerweise bin ich absolut nicht der Typ für Biographien, obwohl ich mir ja auch eigentlich etwas anderen bei dem Buch vorgestellt habe. Aber es war gut für mich, einmal in so eine Geschichte einzutauchen, die Tatsache, dass diese Geschichte wirklich jemand durchlebt hat, geht mir noch nicht wirklich in den Kopf.
Ich hatte am Anfang Bedenken, da das Buch sehr kurz ist, jedoch ist es für diese Art der Handlung vollkommen ausreichend, viel mehr Seiten hätten das Ganze dann doch zu langatmig werden lassen.
Dieses Buch regt absolut zum Nachdenken an.

FAZIT:

Ich kann Michael Finkel verstehen, dass er die Geschichte von Christopher Knight niederschreiben wollte. Ich selbst kann mir nicht vor stellen, wie es ist, 27 Jahre lang in diesem Wald zu leben, zumal dort im Winter oft -30 Grad herrschen können. Ich mag es sehr, in der Stille der Natur zu sein, ich werde oft in solchen Momenten sehr inspiriert. Trotzdem brauche ich die Stadt und deren Trubel.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der sich einmal mit der Stille, der Natur und einer außergewöhnlichen Geschichte vertraut machen möchte. Da an einigen Stellen die Ausführungen des Autors hätten ein wenig kürzer sein können, gebe ich diesem tollen Buch sehr gute 4 Sterne.

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