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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2024

Anders..

Du kennst sie
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Nach den ersten Seiten erwartet man einen klassischen Thriller mit einer Frau auf jeder Seite des Gesetzes. Das ist das Buch aber nicht wirklich. Vielmehr hat man den Eindruck, dass die Autorin sich nicht ...

Nach den ersten Seiten erwartet man einen klassischen Thriller mit einer Frau auf jeder Seite des Gesetzes. Das ist das Buch aber nicht wirklich. Vielmehr hat man den Eindruck, dass die Autorin sich nicht recht entscheiden konnte, was für eine Art Buch sie denn nun verfassen wollte: Einen klassischen Krimi, eine Milieustudie im Barkeeperumfeld oder ein Plädoyer für den Feminismus. Irgendwo ist es von allem ein bisschen, aber vor allem der Krimiteil kommt mir ein bisschen zu kurz, auch wenn es eine mehr als ausreichende Anzahl von Leichen gibt. Das Motiv für die Morde ist aber teilweise nicht wirklich schlüssig und die Polizistin läuft irgendwie so nebenher, eine echte Ermittlung findet nicht statt.
Trotzdem habe ich das Buch mit Genuss gelesen, mit einer Gesamtbeurteilung tue ich mich aber schwer (deswegen "nur" drei Sterne).

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Interessanter Gedanke

Lupus
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Das Buch basiert auf zwei interessanten Grundgedanken: War wäre, wenn man zum einen eine quasi ausgestorbene Spezies „rückzüchten“ und sie zum anderen mittels einer weiteren Manipulation zur Waffe heranbilden ...

Das Buch basiert auf zwei interessanten Grundgedanken: War wäre, wenn man zum einen eine quasi ausgestorbene Spezies „rückzüchten“ und sie zum anderen mittels einer weiteren Manipulation zur Waffe heranbilden würde.
Der Autor setzt diese Ideen in eine über weite Teile spannende und kurzweilige Geschichte um, der ich gerne gefolgt bin. Insgesamt wird es allerdings teilweise etwas viel, da noch persönliche Verwicklungen und Historien aus DDR und Nazizeit hinzugefügt wurden. Zum Schluss gelingt es zwar, das alles wieder halbwegs plausibel zusammen und zu einem schlüssigen Ende zu führen, aber nötig wäre das so nicht unbedingt gewesen, zumal dadurch zeitweise auch einige Längen entstehen. Spaß beim Lesen hatte ich wie schon erwähnt trotzdem, aus diesem Grunde auch klare Leseempfehlung an alle, die Freude an einer etwas ungewöhnlichen Story haben.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Beeindruckend

Als wir Schwäne waren
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Seine Eltern sind aus dem Iran nach Deutschland migriert, der Autor hat seine Kindheit in einer typischen Hochhaussiedlung im Ruhrgebiet verbracht. In diese Kindheit und Jugend nimmt er uns mit. Schnell ...

Seine Eltern sind aus dem Iran nach Deutschland migriert, der Autor hat seine Kindheit in einer typischen Hochhaussiedlung im Ruhrgebiet verbracht. In diese Kindheit und Jugend nimmt er uns mit. Schnell haben seine Eltern und er gelernt, dass sie zwar als „Gäste“ bezeichnet werden, dieses Wort aber nicht die Bedeutung hat, auf die sie gehofft haben.
Der Umgang mit dieser Umgebung ist verschieden, seine Eltern versuchen sich irgendwie anzupassen oder unsichtbar zu machen, er selber flüchtet sich zunehmend in Gewalt und Kriminalität.
Dabei lernt der Leser sehr viel, sowohl über die Wirklichkeit in deutschen Städten als auch darüber, wie es wirklich ist, als Migrant in einer solchen Umgebung aufzuwachsen.
Das Ganze wird in einer nüchternen, aber dennoch irgendwie poetischen Sprache geschildert, sehr beeindruckend!

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Sehr sehr stark

Feuerjagd
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Die Freude an diesem Band fängt schon mit dem Cover an, richtig gut und beeindruckend (auch wenn man das Buch fast bis zu Ende lesen muss, um es richtig einzuordnen, gleiches gilt für den Titel). Das Buch ...

Die Freude an diesem Band fängt schon mit dem Cover an, richtig gut und beeindruckend (auch wenn man das Buch fast bis zu Ende lesen muss, um es richtig einzuordnen, gleiches gilt für den Titel). Das Buch ist ein gutes Beispiel, dass es über weite Strecken gar nicht so viel Handlung braucht, um den Leser zu faszinieren. Die ruhige Sprache, die Charaktere und vor allem die Dialoge tun das ganz von allein, man mag den Band gar nicht aus der Hand legen. Trey, Cal und (fast...) alle Bewohner des Dorfes werden im Verlauf der Geschichte zu Freunden, die man gerne begleitet und mit denen man mitfiebert und -leidet. Ich hoffe, dass es einen dritten Band geben wird. und für eine Verfilmung würden sich schon die beiden ersten Bände anbieten. Ich hätte da auch schon Ideen, mit welchen Schauspielern und Schauspielerinnen man die Hauptrollen besetzen könnte..

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Bei den Wikingern

Yrsa. Journey of Fate (Yrsa. Eine Wikingerin 1)
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Ich fange mal mit ein paar Formalien an: Das Cover ist wirklich toll, sehr gut gelungen, Kompliment! Aber warum der Subtitel auf Englisch sein muss erschließt sich mir nicht.... "Schicksalsreise" hätte ...

Ich fange mal mit ein paar Formalien an: Das Cover ist wirklich toll, sehr gut gelungen, Kompliment! Aber warum der Subtitel auf Englisch sein muss erschließt sich mir nicht.... "Schicksalsreise" hätte ich mindestens genauso gut gefunden.
Zur eigentlichen Story: Insgesamt ganz spannend erzählt, und ein paar gute Charaktere sind auch dabei. Das gilt natürlich insbesondere für Yrsa selber, in sie kann man sich sehr gut hineinversetzen, und dann fiebert man mit ihr mit. So ganz stringent ist das alles aber leider nicht, es wabert gefühlt doch so ein bisschen hin und her, Yrsa, die Männer in ihrem Leben, zwischendurch die Perspektive ihres Bruders, das hätte man sicher etwas straffen können. Trotz dieser Schwächen insgesamt eine spannende Lektüre, bei der man dazu einige Einblicke in das Leben in Schleswig zu Wikingerzeiten erhält.

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