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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Irgendwie merkwürdig..

Ruf der Leere
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Ein sehr vielversprechender Anfang, der eine spannende Variation des Themas „Gruppe auf einer einsamen Hütte“ verspricht. Auch die Fortsetzung mit der Verzweigung auf die Vergangenheit der Gruppenmitglieder ...

Ein sehr vielversprechender Anfang, der eine spannende Variation des Themas „Gruppe auf einer einsamen Hütte“ verspricht. Auch die Fortsetzung mit der Verzweigung auf die Vergangenheit der Gruppenmitglieder ist noch spannend. Aber mit fortschreitender Handlung wird es zunehmend schwieriger, dem Ganzen zu folgen. Was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit oder ist es vielleicht sogar noch eine weitere Dimension?? Und je weiter es dem Ende der Geschichte zugeht, desto verworrener und unklarer wird es. Gerade wenn man glaubt, es verstanden zu haben, nimmt es wieder eine andere Wendung. Vollends verloren hat mich der Autor mit dem Schluss der Geschichte. Ich habe nicht verstanden, was nun wirklich passiert sein soll und um was es die ganze Zeit wirklich ging. Ein offenes Ende mag ja ganz nett sein, aber so offen? Irgendwie schade, die Idee zur Story fand ich gut und auch geschrieben ist es eigentlich nicht schlecht.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Sehr stark!

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, ...

Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, die stimmigen Charaktere und der historische Hintergrund. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen ist ebenfalls sehr gut gelungen, als Leser hat man keine Mühe die jeweilige Handlung zu verfolgen und auch der Zusammenhang ist jederzeit klar. Historisch finde ich die Schilderung der unmittelbaren Nachkriegszeit besonders spannend, die Rolle der verschiedenen Geheimdienste ist so sicher nicht vielen Leuten bekannt. Das Buch ist „Pflichtlektüre“ für Krimileser, für Liebhaber historischer Romane und natürlich für Freunde historischer Bücher, auch darüber erfährt man wieder viel Interessantes.
Das Buch gehört definitiv unter viele Weihnachtsbäume!

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen den Welten

Das Buch der verlorenen Stunden
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Ist die Zeit eine eigene Dimension? Gibt es deshalb verschiedene Realitäten, die nebeneinander existieren? Kann man sich zwischen diesen Realitäten und Ebenen bewegen und was passiert, wenn man auf einer ...

Ist die Zeit eine eigene Dimension? Gibt es deshalb verschiedene Realitäten, die nebeneinander existieren? Kann man sich zwischen diesen Realitäten und Ebenen bewegen und was passiert, wenn man auf einer dieser Ebenen den Lauf der Dinge verändert? Fragen, die den Menschen, den Leser und auch die Schriftsteller (wie z.B. H.G. Wells) schon immer fasziniert und beschäftigt haben. Das Buch greift alle diese Fragen in Gestalt der beiden Hauptpersonen auf, die beide zwar auf ganz unterschiedliche Weise davon betroffen sind, deren Schicksale aber dennoch eng miteinander verwoben sind. Die Geschichte weist zwar zwischendurch einige Länge auf, auch das Ende musste ich zweimal lesen, um es zu verstehen, aber insgesamt ist sie schlüssig und spannend erzählt und ich bin der Geschichte von Lisavet und Amelia sehr gerne gefolgt.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Originell!

Über die Toten nur Gutes
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Ein Trauerredner als Detektiv und damit die Hauptfigur eines Kriminalromans, eine sehr originelle Idee!!

Neben Mads Madsen begegnen dem Leser im Verlauf der Geschichte noch viele andere liebevoll gezeichnete ...

Ein Trauerredner als Detektiv und damit die Hauptfigur eines Kriminalromans, eine sehr originelle Idee!!

Neben Mads Madsen begegnen dem Leser im Verlauf der Geschichte noch viele andere liebevoll gezeichnete Charaktere (allen voran sein schrulliger Vater), irgendwie gewinnt man sie fast alle lieb (ausgenommen natürlich die „Bösen“ und allein deswegen macht das Buch sehr viel Vergnügen.

Aber auch die Story selber ist durchaus spannend erzählt und bietet einige Facetten, obwohl mit vielen Klischees gespielt wird und es dadurch manchmal dann doch ein wenig überzeichnet wirkt, aber das konnte ich sehr leicht verschmerzen.

Insgesamt also ein „etwas anderer“ Krimi, der bei der Lektüre sehr viel Freude bereitet. Von mir deswegen eine klare Leseempfehlung!
Und natürlich bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Fall, den Mads, Fiete, Fridtjof und der geheimnisvolle Herr Barnardy zusammen lösen….

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Ein bisschen viel..

Schwüre, die wir brechen
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Die Geschichte beginnt mit einem sehr lange zurückliegenden Vorfall. Dieser bleibt dann aber erstmal im Raum stehen und der Leser weiß nicht, was er damit anfangen soll. Das bleibt auch bis fast zum Ende ...

Die Geschichte beginnt mit einem sehr lange zurückliegenden Vorfall. Dieser bleibt dann aber erstmal im Raum stehen und der Leser weiß nicht, was er damit anfangen soll. Das bleibt auch bis fast zum Ende des Buches so, erst dann erfolgt die Auflösung. Das ist so ein bisschen typisch für dieses Buch, die Autoren haben viele Ideen und basteln daraus jeweils einen Handlungsstrang. Das ist zwar alles durchaus spannend und vor allem die „Tierkopfmorde“ faszinieren, aber durch die vielen Zeit- und Gedankensprünge ist es für den Leser doch manchmal recht mühsam, den roten Faden zu erkennen. Ich musste des Öfteren zurückblättern, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Da wäre weniger sicher mehr gewesen. Auch das Ende finde ich nicht wirklich befriedigend, ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Fazit: Idee gut, Ausführung leider mit einigen Schwächen behaftet.

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