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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen den Welten

Das Buch der verlorenen Stunden
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Ist die Zeit eine eigene Dimension? Gibt es deshalb verschiedene Realitäten, die nebeneinander existieren? Kann man sich zwischen diesen Realitäten und Ebenen bewegen und was passiert, wenn man auf einer ...

Ist die Zeit eine eigene Dimension? Gibt es deshalb verschiedene Realitäten, die nebeneinander existieren? Kann man sich zwischen diesen Realitäten und Ebenen bewegen und was passiert, wenn man auf einer dieser Ebenen den Lauf der Dinge verändert? Fragen, die den Menschen, den Leser und auch die Schriftsteller (wie z.B. H.G. Wells) schon immer fasziniert und beschäftigt haben. Das Buch greift alle diese Fragen in Gestalt der beiden Hauptpersonen auf, die beide zwar auf ganz unterschiedliche Weise davon betroffen sind, deren Schicksale aber dennoch eng miteinander verwoben sind. Die Geschichte weist zwar zwischendurch einige Länge auf, auch das Ende musste ich zweimal lesen, um es zu verstehen, aber insgesamt ist sie schlüssig und spannend erzählt und ich bin der Geschichte von Lisavet und Amelia sehr gerne gefolgt.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Originell!

Über die Toten nur Gutes
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Ein Trauerredner als Detektiv und damit die Hauptfigur eines Kriminalromans, eine sehr originelle Idee!!

Neben Mads Madsen begegnen dem Leser im Verlauf der Geschichte noch viele andere liebevoll gezeichnete ...

Ein Trauerredner als Detektiv und damit die Hauptfigur eines Kriminalromans, eine sehr originelle Idee!!

Neben Mads Madsen begegnen dem Leser im Verlauf der Geschichte noch viele andere liebevoll gezeichnete Charaktere (allen voran sein schrulliger Vater), irgendwie gewinnt man sie fast alle lieb (ausgenommen natürlich die „Bösen“ und allein deswegen macht das Buch sehr viel Vergnügen.

Aber auch die Story selber ist durchaus spannend erzählt und bietet einige Facetten, obwohl mit vielen Klischees gespielt wird und es dadurch manchmal dann doch ein wenig überzeichnet wirkt, aber das konnte ich sehr leicht verschmerzen.

Insgesamt also ein „etwas anderer“ Krimi, der bei der Lektüre sehr viel Freude bereitet. Von mir deswegen eine klare Leseempfehlung!
Und natürlich bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Fall, den Mads, Fiete, Fridtjof und der geheimnisvolle Herr Barnardy zusammen lösen….

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Ein bisschen viel..

Schwüre, die wir brechen
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Die Geschichte beginnt mit einem sehr lange zurückliegenden Vorfall. Dieser bleibt dann aber erstmal im Raum stehen und der Leser weiß nicht, was er damit anfangen soll. Das bleibt auch bis fast zum Ende ...

Die Geschichte beginnt mit einem sehr lange zurückliegenden Vorfall. Dieser bleibt dann aber erstmal im Raum stehen und der Leser weiß nicht, was er damit anfangen soll. Das bleibt auch bis fast zum Ende des Buches so, erst dann erfolgt die Auflösung. Das ist so ein bisschen typisch für dieses Buch, die Autoren haben viele Ideen und basteln daraus jeweils einen Handlungsstrang. Das ist zwar alles durchaus spannend und vor allem die „Tierkopfmorde“ faszinieren, aber durch die vielen Zeit- und Gedankensprünge ist es für den Leser doch manchmal recht mühsam, den roten Faden zu erkennen. Ich musste des Öfteren zurückblättern, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Da wäre weniger sicher mehr gewesen. Auch das Ende finde ich nicht wirklich befriedigend, ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Fazit: Idee gut, Ausführung leider mit einigen Schwächen behaftet.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Lebendige Geschichte

Der Barmann des Ritz
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Der Autor nimmt uns mit nach Paris in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Fast alle Personen der Handlung haben wirklich gelebt, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben, und das Buch schildert ...

Der Autor nimmt uns mit nach Paris in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Fast alle Personen der Handlung haben wirklich gelebt, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben, und das Buch schildert dann als Fiktion, wie die konkreten Begegnungen und Beziehung sich abgespielt haben könnten.

Diese Mischung ergibt eine faszinierende Geschichte mit faszinierenden Persönlichkeiten. Diese Persönlichkeiten werden dabei sehr differenziert dargestellt, die „Guten“ sind nicht nur gut und die „Bösen“ nicht nur böse.

Der Leser wird spannend unterhalten und fiebert insbesondere mit Frank Meier und Blanche Auzello mit. Die eigentliche Geschichte lässt ihr endgültiges Schicksal offen, der sehr gelungen kleine Dokumentarteil (mit Fotos) am Ende des Buches verrät dann mehr.

Fazit: Sowohl Literaturfreunde als auch geschichtlich Interessierte kommen hier auf ihre Kosten, klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Im alten Wien

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Der Autor entführt uns wieder in das Wien der späten 1890er Jahre. Diesmal steht der Prater im Mittelpunkt des Geschehen. Julia wird dort Zeugin eines spektakulären Todesfalls und sie, Leopold von Herzfeld ...

Der Autor entführt uns wieder in das Wien der späten 1890er Jahre. Diesmal steht der Prater im Mittelpunkt des Geschehen. Julia wird dort Zeugin eines spektakulären Todesfalls und sie, Leopold von Herzfeld und Augustin Rothmayer machen sich an die Lösung. Im Zuge dieser Ermittlungen stoßen sie auf einen weiteren, nicht minder rätselhaften Fall. Beide Erzählstränge bleiben jederzeit spannend, dazu kommen die liebevoll und schlüssig gezeichneten Charaktere. Dies gilt nicht nur für die drei Hauptpersonen, sondern auch und gerade für das bunte Völkchen im Wiener Prater. Die besondere Note erhält das Buch dann durch die detailreiche Schilderung des damaligen Wiens. Man taucht tief in diese Welt ein und erfährt sehr viel über das Leben und die Geschehnisse der damaligen Zeit. Insgesamt ein rundum gelungenes Buch, ganz klare Leseempfehlung.

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