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Veröffentlicht am 23.03.2020

Tolles Finale

Die Julibraut
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DER ERDBEERPFLÜCKER IST ZURÜCK!

Durch den Verlag bekam ich die Chance, das Buch vorab zu lesen und an einer ungewöhnlichen aber dennoch spannenden Bloggeraktion teilzunehmen. Ein paar Wochen erhielt ich ...

DER ERDBEERPFLÜCKER IST ZURÜCK!

Durch den Verlag bekam ich die Chance, das Buch vorab zu lesen und an einer ungewöhnlichen aber dennoch spannenden Bloggeraktion teilzunehmen. Ein paar Wochen erhielt ich Whats App Nachrichten vom „lieben“ Georg aus dem Gefängnis. Dadurch war ich sehr gespannt auf das Buch und hatte hohe Erwartungen.

Ich kannte die Reihe zwar, hatte aber zuvor noch keins der Bücher gelesen. Ich war mir zunächst unsicher, ob ich alles direkt verstehe, da ich die Handlungen der anderen Bände ja nicht kannte. Verständnisprobleme gab es aber keine, ich wurde nur ziemlich neugierig auf die anderen Bände, als die Charaktere von Ereignissen aus der Vergangenheit sprachen.

Der Einstieg fiel mir ganz leicht. Monika Feth hat einen tollen Schreibstil, der einen alles flüssig lesen lässt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven wie Jette, ihren Freunden, ihrem Freund, dem Komissar und auch Georg erzählt. Dies brachte für mich Abwechslung und auch Spannung rein. Sie schafft es innerhalb der Perspektiven ein sehr gutes Bild der Personen und Gedanken zu vermitteln. Jette gefiel mir am meisten. Sie ist eine starke junge Frau, die ihren Weg geht und Psychologie studiert. Die Wahl finde ich doch ganz passend. Sie ist bei Dingen, die ihr komisch vorkommen, eher misstrauisch und hat auch ein Gespür dafür, wenn etwas Komisches in der Luft liegt.

In „Die Julibraut“ lernen wir Jette als eine sehr sympathische und selbstständige Frau kennen. Des Weiteren bekommen wir Einblicke in die Leben der Freunde, die mit ihr in der WG wohnen. Ihre Freundin Merle gefiel mir auch ganz gut, sie ist stur, unterstützt Jette aber dennoch. Auch die Einblicke in Georg’s Alltag fand ich sehr spannend und interessant. Seine Gedanken kreisen um Jette und die Zeit vor drei Jahren. Wie der Klappentext schon verrät, bekommt Jette merkwürdige Botschaften. Man vermutet eigentlich von Anfang an, wer dahinter steckt, was ich in dem Fall aber nicht schlimm fand.

Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl gelangweilt zu sein. Für mich hat sich die Geschichte auch weniger gezogen, eher fand ich die Einblicke, in die Gedankenwelt der Charaktere, sehr interessant. Durch den Perspektivenwechsel wurde immer wieder etwas Spannung aufgebaut und wenn etwas passiert ist sowieso. Man wollte wissen: Was passiert als Nächstes? Am Ende ging dann alles nochmal etwas schneller voran und man konnte total „das Kribbeln im Bauch“ spüren! Die Spannung stieg an und dann kam es auch schon zum Ende von Jette’s und Georg’s Geschichte, welches ich sehr passend fand. So endet die Reihe ganz klar und lässt auch keine Fragen offen.

Fazit:
Dieses Buch lässt sich wunderbar ohne die Vorkenntnisse der anderen Bände lesen. Jedoch empfehle ich euch die anderen Bände vorher zu lesen, weil man danach einfach wissen will, was in der Vergangenheit passiert ist 😀 Man bekommt tolle Einblicke in die Psyche eines Psychopathen und seiner Besessenheit. Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2020

Gelungener Auftakt

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Die Außengestaltung des Buches ist ansprechend und gefällt mir sehr gut. Nicht nur das Cover ist geheimnisvoll und passend auf die Geschichte abgestimmt, sondern auch der Buchumschlag hat eine tolle Oberfläche. ...

Die Außengestaltung des Buches ist ansprechend und gefällt mir sehr gut. Nicht nur das Cover ist geheimnisvoll und passend auf die Geschichte abgestimmt, sondern auch der Buchumschlag hat eine tolle Oberfläche. Wenn man das Buch aufschlägt, erhält man vorne im Umschlag einen guten Überblick über Schweden und die wichtigsten Orte, die relevant für die Geschichte sind. Am Ende des Buches im Umschlag findet man eine kurze Übersicht zu dem Cold Case – Team.

Das Buch beginnt mit einem Überfall eines Serienmörders der zur Zeit aktiv ist und steigt direkt spannend ein. Zwischendurch gibt es Rückblicke aus dem Jahr 2002, denn in dem Jahr ist Annika verschwunden. Ein Cold Case, der Tess, die Hauptprotagonistin noch immer beschäftigt. Wie der Klappentext schon verrät werden an einem Tatort Spuren gefunden, die man mit dem Cold Case „Annika“ in Verbindung bringen kann. Tess ist wild entschlossen, den Mörder zu finden und für Gerechtigkeit zu sorgen. Im Verlauf werden immer wieder Parallelen zu den Fällen gezogen und spekuliert, warum sie zusammen hängen könnten. Am Ende bekommt man dann auch die Auflösung, die ich euch aber natürlich nicht verraten werde.

Tess ist ein interessanter Charakter. Sie ist zielstrebig und hartnäckig. Wenn es um sie selbst geht, ist sie auch sehr emotional, denn wie jeder Andere auch hat sie auch private Probleme, die ihr zu schaffen machen. Im Verlauf der Geschichte, bekommt man einen guten Einblick in ihr Privatleben und ihre Beziehungen zu Anderen. Dadurch konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und mich wie Teil des Teams fühlen.

Cold Cases liegen ihr sehr am Herzen. Die Mischung der Charaktere im Cold Case – Team gefällt mir sehr gut. Marie erscheint mir etwas aufmüpfig und Lundberg ist eher ein ruhiger Typ, Die anderen Mitglieder der Polizei kamen mir eher etwas unsympathisch vor. Makkonen sogar etwas eingebildet und zu sehr von sich überzeugt. Raffaela ist Teil der Polizei und hat aber den Kontakt zu Tess gesucht, was mich neugierig macht. Ob da noch etwas dahinter steckt?

Zum Schreibstil: die Spannung war wie wie bereits gesagt, schon am Anfang da. Die Geschichte um den Serienmörder und den Fall Annika war auch spannend zu lesen und zu verfolgen, jedoch waren zwischenzeitlich viele Stellen langweilig und ohne richtige Spannung. Es zog sich dann sehr. Bei einem guten Thriller wünsche ich mir durchgehende Spannung. In die Ermittlungsarbeit hat man trotzdem tolle Einblicke gewonnen es hat Spaß gemacht „Teil des Ermittlungsteams“ gewesen zu sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Süße Schüler-Lehrer Story

This Teacher is Mine! 01
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Hierbei handelt es sich um einen Schul-Manga den ich mir unbedingt anschauen wollte, denn die Story hört sich interessant an und ich wollte schauen in welche Richtung das ganze geht. Schließlich geht es ...

Hierbei handelt es sich um einen Schul-Manga den ich mir unbedingt anschauen wollte, denn die Story hört sich interessant an und ich wollte schauen in welche Richtung das ganze geht. Schließlich geht es ja um eine Schülerin und ihren Lehrer .. ob das gut geht ..

Der Manga beginnt mit einer kurzen Begrüßung und setzt dann direkt im Geschehen ein: nämlich bei dem Heiratsantrag der im Klappentext erwähnt wird. Ich finde der Anfang weckt direkt das Interesse, vor allem weil der gut aussehende Mann zunächst ziemlich merkwürdig erscheint. Ich habe mich echt gefragt wie er auf die Idee des Heiratsantrages kam, wenn man den Manga kennt dann versteht ihr was ich meine aber zu viel verraten möchte ich nicht. Herr Furuya ist ein echt liebenswerter Mann der sich aber eher nicht durchsetzten kann und etwas naiv wirkt. Im Herzen ist er, so wie er mir vorkommt, eine treue aufrichtige Seele.

Wir lernen also kurz den jungen Lehrer Herr Furuya kennen, der seiner Freundin einen Heiratsantrag macht, der aber abgelehnt wird. Das ganze Café bekommt dies mit und es entsteht eine peinliche Situation, die ihm sichtlich unangenehm ist. Ann, die 16 jährige Schülerin bekommt dies mit, da sie in dem Café jobbt. Am nächsten Tag stellt sich dann heraus, dass Herr Furuya Ann’s neuer Lehrer ist. Die Mitschüler sind begeistert und himmeln ihn an. Herr Furuya scheint zunächst schlagfertig, jedoch findet Ann dies nicht, nachdem was sie gestern mitangesehen hat. Ihm ist es echt unangenehm, dass Ann die Situation im Café mitbekommen hat. Daraufhin möchte er mit ihr sprechen, da er Angst hat das sie es der Klasse erzählt ..

Ann scheint sich viele Gedanken zu machen und sagt gerade heraus, was sie denkt. Gegenüber ihrem Lehrer äußert sie ihre Gedanken ganz normal als wäre es ein Freund von ihr. Ich würde meinem Lehrer niemals sagen, dass ich ihn naiv finde 😀 Sie versucht ihm klar zu machen, dass er viel zu lieb ist und sich auch durchsetzten muss. Aber auf der anderen Seite sieht sie das Gute in ihm und warum es zu diesem Zwischenfall im Café kam. Dann kommt bei ihr auch Verständnis auf und er scheint ihr doch ganz sympathisch zu sein. Sie ist eher ein unerfahrenes Mädchen, das umgeben von Freundinnen ist, die schon feste Freunde haben und darüber berichten. Ann war noch nie verliebt und möchte wissen wie das. Sie ist also der Überzeugung, dass das was sie plötzlich für Herr Furuya fühlt Liebe ist. Ziemlich schnell geht es nun in der Handlung vorwärts.

Herr Furuya scheint ein anständiger Mann zu sein, der auch darauf achtet nichts falsch zu machen. Er scheint aber schon darüber nachzudenken, ob das was die Gesellschaft von ihm erwartet auch das Richtige ist. Da scheint Ann ihn doch zum Nachdenken gebracht zu haben, denn später als Yuto, ein Mitschüler, dazukommt scheint er doch ein Auge auf die beiden zu haben. Yuto ist mir übrigens sehr sympathisch, auch wenn er etwas böses mit Ann vorhat. Er ist der Beliebte in der Klasse und ihm scheinen Aufgaben egal zu sein. Wir lernen ihn auch als kühlen Typ kennen, denn er trennt sich sehr unschön von seiner Freundin. Aber dahinter steckt glaube ich noch mehr. Ich hoffe über ihn erfährt man im 2. Band noch etwas mehr.

Ann ist zwischendurch echt nervig und übertreibt etwas aber die Geschichte an sich ist echt süß. Auch wenn Schüler-Lehrer Romanzen eher unrealistisch sind, sind sie doch schön zu lesen. Viele Dinge sind einfach echt süß und manche Situation lustig. Das Ende ist offen und hat mein Gefühl, wie es weitergeht, bestätigt. Ich finde der Manga lässt sich auch deshalb gut lesen, da viele Situationen die dort passieren eher unwahrscheinlich sind und man einfach hier die Fantasie mitspielen lässt. Ich denke viele Schüler waren schon mal in deren Lehrer verliebt und nun kann man sehen wie sowas halt seinen Lauf nimmt.

Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet. Normalerweise hätte ich gesagt, die Seiten sind mir zu voll, jedoch stört es mich bei diesem Manga gar nicht. Der Manga lässt sich gut lesen, auch wenn Ann manchmal echt nervig ist 😀 aber das legt sich dann wieder. Auch die Gefühle konnte ich hier wieder gut nachvollziehen, da sie sehr eindeutig gezeichnet wurden. Das Cover ist aber leider nicht mein Fall.

Zwischen durch schreibt Yuko Kasumi immer mal wieder HIntergrundgeschichten, Dinge aus ihrem Alltag, die mit der Story zu tun haben oder auch kleine Charaktervorstellungen zwischen die Seiten, was ich auch echt cool finde. Bei der Erstauflage sind sogar 2 Match-Me Karten als Extra dabei.

Fazit:
Süßer Schul-Manga mit Lehrer-Schüler Romance. Gut gezeichnet und aus der Geschichte kann sich noch was entwickeln .. Band 2 erscheint am 09.01.2020.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2019

Böse Tränen Fall Nr. 2

Böse Tränen
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Das Cover ist mal wieder total schön und gut in Szene gesetzt, farblich passt es zu Band 1 und hat auch eine tolle „weiche“ Oberfläche. Böse Tränen ist der 2. Cold Case Fall für das Psychiaterin Olivia ...

Das Cover ist mal wieder total schön und gut in Szene gesetzt, farblich passt es zu Band 1 und hat auch eine tolle „weiche“ Oberfläche. Böse Tränen ist der 2. Cold Case Fall für das Psychiaterin Olivia Hoffmann und Ex-Ermittler, mittlerweile Dozent, Levi Kant. Bereits Band 1 hatte ich gelesen und fand ihn richtig gut. Band 2 ist, finde ich, wesentlich spannender als Band 1 und somit eine gelungene Fortsetzung!

Zum Inhalt muss ich sagen, dass dieser Fall echt hart hart war. Im ersten Band haben wir erfahren, dass Olivias Mann Michael und Tochter Juli seit 5 Jahren verschwunden sind. Was passiert ist weiß man nicht. Der Klappentext verrät uns, dass der neue Fall der ermordeten Rosa Hohenwald irgendwie mit dem Verschwinden zusammenhängen muss, denn ein Halstuch mit dem Namen Juli wird bei der Leiche gefunden. Außerdem war das Mädchen nur wenig älter als Juli. Levi und Olivia treffen nach längerer Zeit wieder zusammen und ermitteln.

Der neue Fall lässt uns die Familie Hohenwald, bestehend aus den Schwestern Greta und Alma, Bruder Max und Alma’s Mann Johannes kennen lernen. Die Familie scheint ziemlich kaputt zu sein und mussten so einiges durchmachen. Max fand ich besonders gut als Charakter, da man an ihm wirklich erkennen konnte, dass er psychische Probleme hat. Man konnte dies im Gesamtbild gut verstehen. Wir bekommen zwischen den Kapitel auch immer wieder Erlebnisse aus der Vergangenheit der Hohenwalds geschildert, sodass der Todestag der kleinen Rosa immer näher rückt und wir erfahren was passiert ist. Die Charaktere haben alle unterschiedlich Persönlichkeiten, wobei die Darstellung im Buch echt gut gelungen ist. Greta war mir auf Anhieb total unsympathisch und Alma’s Mann auch. Er ist ein Operndirektor und kümmert sich um das Einkommen der Hohenwalds. Er kam mir etwas überheblich vor, aber ich denke so sollte es sein.

Andreas Sperl sitzt ja im Gefängnis, seit er die Tat gestanden hat. Olivia und Levi haben Zweifel an seinem Geständnis, da er bis heute nicht verraten hat, wo die Leiche ist und dies untypisch bei einem Geständnis ist. Sie schauen sich das genauer an. Auch die Frage was das „Ich verzeihe dir“ an der Wand seiner Zelle bedeutet stellt sich den beiden. Was Sperl mit der Sache zu tun hat, stellt sich am Ende auch heraus. Er tut mir ehrlich Leid, da er im Gefängnis einiges aushalten musste.

Über Olivias vermisste Familienmitglieder erfahren wir auch etwas mehr als im ersten Band, sodass der Zusammenhang zum ersten Band klar wird. dies geschieht auch durch Zeitsprünge in die Vergangenheit. Ganz wird dieser Fall nicht aufgelöst aber ich habe eine Vermutung was passiert ist und hoffe, dass wir im dritten Teil mehr erfahren.

Über die Vergangenheit der Großmutter von Levi erfahren wir auch wieder etwas mehr, was interessant und auch traurig zugleich war. Auch Olivias Vater, der an Alzheimer erkrank ist bleibt nicht vergessen und kommt stellenweise vor. Es bricht mir fast das Herz, dass er denkt Michael und Juli seien nur ohne Olivia in den Urlaub gefahren.

Wie bereits oben erwähnt, ist dieser Band deutlich spannender. Die Kapitel sind spannend geschrieben und die Einblicke in die Vergangenheit sind echt gut gemacht. Ich konnte dem Geschehen gut folgen. Alles fügt sich am Ende gut zusammen. Band 2 lässt sich auch gut ohne das Vorwissen von Band 1 lesen, ich finde es aber immer besser alles zu wissen.

Auch gut fand ich, dass, man einen kurzen Einblick in Levis Arbeit als Dozent der Polizeiakademie erhält.

Dieser Fall zeigt echt wie schrecklich Menschen sein können und wie grausam man sein kann. Ich war echt schockiert. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, da man sonst direkt au die Idee kommen würde, was passiert ist. Das Buch endet übrigens mit einem Cliffhanger. Das bedeutet ich brauche Band 3 unbedingt! Aber jetzt heißt es erstmal abwarten bis Mai 2020 ..

Fazit:
Gelungene Fortsetzung und klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 16.09.2019

Cooles WG Leben - süße Geschichte

Living with Matsunaga 01
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Meine Meinung:

Über Living with Matsunaga habe ich schon sehr viel Positives gelesen. Ich habe mich also gefragt, was ist das für eine WG und habe mir nun selbst ein Bild gemacht. Auch das Cover hat mich ...

Meine Meinung:

Über Living with Matsunaga habe ich schon sehr viel Positives gelesen. Ich habe mich also gefragt, was ist das für eine WG und habe mir nun selbst ein Bild gemacht. Auch das Cover hat mich direkt angesprochen – so schön rosa und mit kleinen Details und der Titel in hervorgehobener Schrift, sodass man die ganze Zeit darüber fühlen möchte. Das mag ich ja total gerne!

Den Auftakt der Reihe finde ich sehr gelungen. Man ist direkt im Geschehen, Miko muss nämlich in die Hausgemeinschaft ihres Onkels ziehen, da ihre Mutter mit der Pflege ihrer Oma beschäftigt ist. Das ist natürlich erstmal aufregend aber es ist auch eine völlig neue Erfahrung für das 17 – jährige Mädchen: neue/fremde Leute, die alle vollkommen unterschiedlich sind, Schule und Haushalt müssen unter einen Hut gebracht werden und die Sorge, das einem alles zu viel wird.

Wir lernen die Hausbewohner direkt kennen. Jeder ist ganz unterschiedlich. Alle kommen mir auf Anhieb sympathisch vor. Matsunaga, ist etwas eigensinnig aber dennoch lieb und ist von Beruf her Designer. Asako ist Nageldesignerin, Ryo ist Student, über Akane weiß man nicht so viel, sie scheint sich aber eher zurück zu halten und Ken, der Frauenschwarm. Alle heißen Miko willkommen. Im Laufe des Manga versucht Miko sich einzufinden und lernt dabei Matsunaga näher kennen, der ihr auch irgendwie nicht aus dem Kopf geht.

Da es sich um einen Romance Manga geht kann ich mir denken in welche Richtung das geht. Aber mal sehen. Die Charaktere sind einfach super. Matsunaga ist war etwas aufbrausend aber er kümmert sich auch und ist eigentlich ein lieber Kerl. Miko ist mir sehr sympathisch, auch wenn sie etwas unsicher wirkt, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Hier hat es mich jetzt aber nicht gestört.

Der Manga lässt sich gut lesen. Das WG Leben klingt echt cool. Auch wenn ich erstmal skeptisch wäre bei so viel älteren Mitbewohnern. Ansonsten finde ich den Altersunterschied jetzt nicht wirklich schlimm. Die Geschichte ist an sich total süß und die unterschiedlichen Charaktere bringen nochmal frischen Wind rein. Durch super schönen Zeichenstil und die genauen Details, vor allem im Gesicht, konnte ich die Gefühle direkt nachvollziehen – das finde ich sehr wichtig. Die unangenehmen Situationen von Miko habe ich direkt aufgenommen. Ich habe mir in einigen Situationen gedacht „Oh neiiin Miko“ :D. Das Ende des ersten Bandes endet mit einem Cliffhanger und schreit danach, die Reihe weiterzulesen, was ich auch tun werde.

Fazit:

Tolle WG, super toller Zeichenstil, mal sehen was noch passiert.