Wenn ein cold case im Jahr 1850 liegt...
Manche Schuld vergeht nie... und eine Einheit der Kriminalpolizei zum Auflösen dieser Fälle in die Vergangenheit zurück reist, dann ist es ein Fall für Ali Dawson. Alis Abteilung der Polizei läuft unter strengster Geheimhaltung, ...
... und eine Einheit der Kriminalpolizei zum Auflösen dieser Fälle in die Vergangenheit zurück reist, dann ist es ein Fall für Ali Dawson. Alis Abteilung der Polizei läuft unter strengster Geheimhaltung, so dass Ali auch in diesem Fall nicht einmal ihrem Sohn Finn verrät, wo die Reise hingeht. Dieser macht sich allerdings schon bald große Sorgen, da seine Mutter nämlich ein viel größeres Problem hat: Sie steckt im Jahr 1850 fest. Während Alis Team angestrengt nach einer Lösung sucht, um Ali wieder in die Gegenwart zu befördern, gerät sie selbst in die Schwierigkeit, sich länger im 19. Jahrhundert als geplant aufzuhalten. Wie verhält man sich denn im 19. Jahrhundert, und wie sprach man? Was wurde schon erfunden oder geschrieben, was noch nicht? Ali findet ausgerechnet Unterschlupf bei dem Mann, der eines dreifachen Mordes beschuldigt wird und dessen Unschuld sie beweisen soll. In der Zwischenzeit gerät in der Gegenwart einiges durcheinander.
Das Buch lässt sich hervorragend lesen und ist spannend aufgebaut, so dass man einfach nicht die Lust am Weiterlesen verliert. Elly Griffiths schreibt den Krimi aus der Sicht verschiedener Personen (und somit auch Zeiten), was die Lektüre in meinen Augen aber nur noch spannender macht. Den Stern Abzug gibt es dafür, dass am Ende erstens sehr viele Fragen offen bleiben und zweitens ein paar Dinge nicht mehr ganz so schlüssig sind. Im Normalfall hätte ich dafür wahrscheinlich sogar zwei Sterne Abzug gegeben, habe mich aber dagegen entschieden, da im Nachwort der Autorin klar wird, dass es einen weiteren Band geben wird - der dann hoffentlich Antworten auf viele Fragen gibt.
Ich habe den Kriminalroman sehr gerne gelesen und freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung.