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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2016

Es ist nun einmal, wie es ist.

Die Kirschvilla
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Das Buchcover und der Titel sind sehr ansprechend – es springt einem sofort ins Auge. In 'echt' sieht das Buch noch schöner aus als auf dem Bild im Internet!

Man merkt dass die Autorin ein Brauseminar ...

Das Buchcover und der Titel sind sehr ansprechend – es springt einem sofort ins Auge. In 'echt' sieht das Buch noch schöner aus als auf dem Bild im Internet!

Man merkt dass die Autorin ein Brauseminar belegt hat um die Vorgänge und Details der Kunst des Bierbrauen zu erfahren. Ich finde es immer wieder faszinierend was Autoren und Autorinnen so anstellen um für die eigenen Bücher zu recherchieren!

Hanna Caspian gelingt es wunderbar die fiktive Geschichte der Familie Kortes und die geheimnisvolle Atmosphäre der Villa mit der deutschen Geschichte der zwanziger Jahre zu verknüpfen. Wenn sie bereit sind sich mit Isabell, ihrer Oma Pauline und Julius im heutigen Köln auf die Suche nach den Geheimnissen der Kirschvilla zu machen können sie nichts falsch machen.

Der Schreibstil der Autorin ist berauschend, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand geben und die Seiten sind aufgrund des sehr fesselnden und flüssigen Schreibstils nur so dahin geflogen. Man wechselt zwischen der Gegenwart im Jahr 2014 und der Vergangenheit hin und her – diese abwechselnden Kapitel in den verschiedenen Zeitebenen sind gut gestaltet. Speziell die Erzählungen aus der Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen und mich immer wieder aufs Neue gefesselt. Die Tagebucheinträge gewähren interessante und zugleich erschütternde Einblicke in Isabells Familiengeschichte. Ich persönlich hatte allerdings so meine Probleme mit dem Hin- und Her-springen. Der Handlungsstrang in 2014 war gut strukturiert und fortlaufend. Die Geschehnisse in der Vergangenheit haben mir zwischenzeitlich aber immer wieder das Vorankommen erschwert da der Handlungsstrang in der Vergangenheit, vor allem in Zusammenhang mit den Tagebucheinträgen, nicht chronologisch aufgebaut war. Ich bin immer wieder mit meinem Buch gesessen und habe zum letzten Kapitel der Vergangenheit zurückgeblättert um zu sehen welchen Zeitsprung es denn gab um mich einigermaßen zurecht zu finden. Deswegen, und weil ich denke dass man die Geschehnisse in der Vergangenheit etwas besser hätte strukturieren können, gibt es von mir einen Stern Abzug. Die Figuren, speziell Isabell, Oma Pauline und Clementine sind sehr gut ausgearbeitet und man kann ihr Entwicklung vom Anfang bis zum Ende des Buches gut nachvollziehen. Sehr gut fand ich dass sich zum Ende hin so gut wie alle Geheimnisse aufklären und man Antworten auf die eigenen Fragen, die sich im Laufe der Geschichte gebildet haben, erhält.

Ansonsten kann ich nur sagen: zögern Sie nicht länger und lassen Sie sich von Hanna Caspian mit ihrer Kirschvilla bezaubern!

Veröffentlicht am 30.09.2016

Nur die, die nichts tun, zerbrechen auch nichts.

Fast perfekte Heldinnen
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Das Cover sieht schön und sehr ansprechend aus. Nett finde ich es auch dass diese Skyline vom Cover auch immer wieder im Buch zu sehen ist.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zwar ...

Das Cover sieht schön und sehr ansprechend aus. Nett finde ich es auch dass diese Skyline vom Cover auch immer wieder im Buch zu sehen ist.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zwar ist es so dass ich mich immer mehr daran gewöhnt habe je länger ich den Roman gelesen habe aber so richtig anfreunden konnte ich mich damit, leider bis zum Schluss, nicht. Die immer wiederkehrenden Gleichheitszeichen (=) mitten in den Sätzen waren für mich sehr störend und haben mich in meinem Lesefluss immer wieder extrem gebremst. Ich frage mich nach wie vor ob diese mit Absicht der Autorin gesetzt wurden, die Übersetzerin es verbockt hat oder es an meinem E-Book lag (das Lesegerät ist auszuschließen da ich es am eReader, Smartphone und Laptop – verschiedene Systeme + Programme - probiert habe) - ich verstehe noch immer nicht was diese =-Zeichen bezwecken sollten und rätsle nach wie vor über den tieferen Grund dieser…

Außerdem störten auch die gehäuften Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie fehlende Worte den Lesefluss. Aber von diesen Ärgernissen abgesehen ist das Buch ganz passabel. Die Geschichte war okay und unterhaltsam zum Lesen. Die einzelnen Freundinnen, deren Beweggründe, ihre Sorgen und die damit verbundenen Gefühle sind gut nachzuvollziehen und lustig verpackt, die Autorin bringt uns die verschiedensten Situationen, egal ob lustig oder traurig mit viel Charme nahe. Man kann sich dadurch leicht in jeder der Frauen einfinden und deren Gefühlwirrwarrs und Taten einigermaßen gut nachvollziehen. Es ist er Autorin wirklich gut gelungen ihre Figuren entsprechend darzustellen - ich hatte zu jeder ein genaues Bild im Kopf - Aussehen, Kleidung usw. Nur stellenweise muss ich leider gestehen fehlte es mir etwas an Tiefe. Dies kombiniert mit den störenden Dingen des Leseflusses kostet diesem Buch leider zwei Sterne. Aber die Geschichte an sich ist eine gute, mittelmäßig anspruchsvolle, aber unterhaltende Lektüre für zwischendurch um sich aus dem eigenen Alltag in den anderer Frauen und zugleich nach Paris entführen zu lassen.

Zum Abschluss noch ein kurzes Zitat aus dem Buch: Ein paar schöne Stöckelschuhe machen aus jedem Fetzen ein Robe. - haha, habe ich gelacht als ich das gelesen habe! Und eines muss ich auch noch unbedingt bringen: >>Aber du kennst ja die Männer, es ist genau wie mit Wohnungen. Die versteckten Mängel sieht man nicht gleich.<< Solche Meldungen fallen wenn sich die Freundinnen aus diesem Buch zu einem Gespräch 'unter Frauen' treffen.

Veröffentlicht am 26.09.2016

Zählt die Spatzen in der Hand, nicht die Tauben auf dem Dach.

Frostflamme
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Das Buchcover ist interessant gestaltet, das Bild und die Textaufbereitung sind sehr ansprechend. Wünschenswert wäre nur dass irgendwo steht dass es sich hierbei um den ersten Teil zu 'Die Chroniken der ...

Das Buchcover ist interessant gestaltet, das Bild und die Textaufbereitung sind sehr ansprechend. Wünschenswert wäre nur dass irgendwo steht dass es sich hierbei um den ersten Teil zu 'Die Chroniken der Sphaera' handelt, ich war mir zunächst unsicher um welchen Teil es sich hierbei handelt und dadurch wäre dies Unsicherheit sofort aus dem Weg geräumt gewesen.
Die Geschichte wird im Laufe des Buches immer spannender. Zu Anfangs muss ich gestehen habe ich mir etwas schwer getan trotz des angenehmen und flüssigen Schreibstils in die eigentliche Geschichte rein zu finden. Dem Autor gelingt es einen in eine neue, fantastische Welt mit den verschiedensten Geschöpfen und Regeln zu entführen. Die Figuren sind ausgezeichnet ausgearbeitet und man versteht deren Beweggründe und Absichten sehr gut. Im Laufe der Geschichte wachsen einem die eine oder andere Person immer mehr ans Herz. Teilweise ist es allerdings etwas schwierig sich in dieser fiktiven Welt zu Recht zu finden aber mit der Zeit wird es besser – zumindest erging es mir so. Ich hätte mir stellenweise eine Karte und eine Personenübersicht gewünscht – auch die verschiedenen Gruppierungen sind schwierig unter einen Hut zu bekommen. Wegen der fehlenden Karte muss ich auch leider einen Stern Abzug geben – für mich ist es unverzichtbar dass ein solches Buch eine Karte mit der neu geschaffenen Welt des Autors enthält! Das mit dem Frostfeuer und den damit verbundenen Dingen hingegen wird im Verlauf der Geschichte gut erklärt. Alles in allem ein solider Anfang einer neuen Fantasy-Reihe.

Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall (für jeden Fantasy-Begeisterten) sich auf dieses Buch einzulassen! Man kann diesen Roman ohne Zögern wie in der Inhaltsangabe erwähnt als ‚Ein eindringliches High-Fantasy-Epos voller Magie und Abenteuer‘ bezeichnen.

Veröffentlicht am 22.09.2016

Schmerz ist lediglich Schwäche, die den Körper verlässt.

DIE WAHRHEIT
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Dieses Buch hat ein tolles Cover. Der Einband ist interessant gestaltet - habe ich so noch nie gesehen, gefällt mir aber sehr gut! Wenn man den Einband aufklappt sind einige Textpassagen aus dem Buch selbst ...

Dieses Buch hat ein tolles Cover. Der Einband ist interessant gestaltet - habe ich so noch nie gesehen, gefällt mir aber sehr gut! Wenn man den Einband aufklappt sind einige Textpassagen aus dem Buch selbst bzw. Informationen zur Autorin zu finden. Die Gestaltung ist sehr ansprechend.

Die Geschichte ist phänomenal und spannend geschrieben. Der Schreibstil der Autorin darf ohne schlechten Gewissens als phänomenal bezeichnet werden - sehr mitreißen und dennoch einfach und zügig zu lesen. Teilweise sind die Situationen in denen sich Sarah befindet sehr beklemmend dargestellt. Man fiebert während aller Seiten mit ihr mit und fühlt sich fast selbst dem Fremden gegenüber und fragt sich immer wieder 'Wer ist dieser Mann? Wo ist nur ihr echter Ehemann? Wer steckt da nur alles mit drinnen? Wem kann sie noch trauen bzw. sich auf wen verlassen?'. Die Seiten fliegen nur so dahin, bis zum Ende des Buches hat man so ziemlich jede Theorie durch welche man jedoch alle immer wieder verwirft und neue ersinnt - in diesem Buch ist alles möglich! Die Kapitel zwischendurch aus Sicht des Fremden sind zwar aufschlussreich aber auch sehr beunruhigend obwohl man so mehr über ihn erfährt und dadurch besser kennen lernt - oder vielleicht gerade deswegen. Ein genialer und beklemmender Thriller - könnte mir definitiv vorstellen dass dieses Buch als Vorlage für einen sehr guten Film herhält!

Ich finde die Auflösungen für alle Gegebenheiten und Rätsel sind einigermaßen gelungen - definitiv nichts was ich erwartet hätte. Der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen das man als Leser bis zum Ende mitfiebert und immer wieder so seine Überraschungs- und Aha-Momente erlebt. Aber ehrlich gesagt fand ich das Ende dann doch etwas seicht, nicht schlecht aber dennoch hinter dem restlichen Buch - deswegen auch ein Stern Abzug.

Abschließend muss ich Sarahs Großmutter zitieren 'Sei vorsichtig mit deinen Wünschen. Sie könnten wahr werden'.

Veröffentlicht am 21.09.2016

Politische Strategie ist ein schmutziges Spiel

Intrigen
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Das Buchcover ist wieder einfach gehalten und nicht überladen - sehr schön gestaltet. Sehr gut finde ich den Vermerk dass es sich um Teil drei der Reihe 'Der Orden' handelt.

Dies ist, wie bereits die ...

Das Buchcover ist wieder einfach gehalten und nicht überladen - sehr schön gestaltet. Sehr gut finde ich den Vermerk dass es sich um Teil drei der Reihe 'Der Orden' handelt.

Dies ist, wie bereits die beiden Vorgängerbände, eines der besten Bücher welches ich bisher lesen durfte. Die bisherigen Bücher der Reihe stehen sich in nichts nach - eines spannender und packender als das andere. Ich hätte mit Vergnügen wieder mehr als nur 5 Sterne vergeben wäre es möglich!

Die Geschichte aus den ersten beiden Teilen geht wieder nahtlos in diesen über - man kommt dadurch gut und leicht in die Geschichte rein. Man trifft auf viele 'altbekannte' Charaktere aus den vorigen Teilen, vorallem aber aus Teil eins - es freut micht sehr dass dieser Teil wieder in Anyueel spielt. Die Geschichte vertieft sich immer mehr und auch Eryn und Enric wachsen mehr oder weniger besser zusammen. Es passieren natürlich wieder einige unerwartet Dinge - aber das macht ein gutes Buch ja aus!

'Mit offenen Karten zu spielen und dennoch zu gewinnen ist die Meisterklasse' - dieses Zitat des Königs trifft in diesem Band mehr denn je zu.


Fazit:
Falls jemand die Trilogien ‚Die Gilde der schwarzen Magier‘ oder ‚Sonea‘ von Trudi Canavan kennt darf er sich diese Reihe hier auf keinen Fall entgehen lassen! Außerdem empfehle ich dieses Buch all jenen welche sich gerne in eine fiktive Welt voller Magie, Intrigen, Liebe und Freundschaft entführen lassen wollen. Allerdings ist es sehr ratsam vor diesem Teil den ersten sowie zweiten zu lesen - ansonsten macht es denke ich wenig Sinn da man viele der Leute nicht kennt und auch nicht mit den ganzen Gegebenheiten und Gesetze dieser Welt vertraut ist!