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Veröffentlicht am 11.04.2022

locker-leichte Leseunterhaltung für zwischendurch

Liebe knistert wie Brausepulver
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Gerade als Hauptprotagonistin Valerie endlich die ersehnte Beförderung im Job erhalten hat, bekommt sie eine Nachricht, dass ihre geliebte Großtante Berenike im Koma liegt. So macht sie sich kurzerhand ...

Gerade als Hauptprotagonistin Valerie endlich die ersehnte Beförderung im Job erhalten hat, bekommt sie eine Nachricht, dass ihre geliebte Großtante Berenike im Koma liegt. So macht sie sich kurzerhand auf nach Berlin, um ihre Tante zu sehen. Zugleich soll sie sich um das Café von Berenike kümmern. In Berlin angekommen, kommt aber alles ganz anders als erwartet. Große Herausforderungen erwarten sie. Lasst euch überraschen!
Das Cover sieht wunderschön aus und lässt einen richtigen Gute-Laune-Roman erwarten.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Valerie und Niklas erzählt. Das Buch liest sich locker, leicht und unterhaltsam. Es ist mit viel Charme und Humor versehen und enthält natürlich auch etwas Romantik. Stellenweise gab es für mich einige Längen, insbesondere in den Rückblicken von Niklas. Das hätte man durchaus etwas kürzen können.

Man bekommt Einblicke in das Leben eines Kunstdiebes. Dies lässt hier auch die Frage aufkommen, was „ausgleichende Gerechtigkeit“ ist. Dadurch kam sogar noch etwas kriminalistische Spannung mit hinein.

Die Charaktere waren sehr schön gewählt und auch wunderbar beschrieben. Hierin liegt meiner Meinung nach eindeutig die Stärke des Buches. Es sind so richtige „Wohlfühlprotatonisten“. Von der Handlung her war mir aber manches zu sehr konstruiert und zu zufallsbasiert.

Alles in allem ein gut zu lesender Unterhaltungsroman mit absolut sympathischen und liebenswerten Protagonisten, die man einfach ins Herz schließen muss.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Frauenpower pur

Don't Breathe - Hass & Liebe
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Sehr neugierig war ich auf das Buch „Don‘t Breathe: Hass & Liebe“ von Vik Tory bzw. Viktoria Bolle. Insgesamt sind 6 Kurzgeschichten in diesem 279 Seiten umfassenden, handlichen Buch enthalten. Normalerweise ...

Sehr neugierig war ich auf das Buch „Don‘t Breathe: Hass & Liebe“ von Vik Tory bzw. Viktoria Bolle. Insgesamt sind 6 Kurzgeschichten in diesem 279 Seiten umfassenden, handlichen Buch enthalten. Normalerweise mag ich Kurzgeschichten eher nicht so. Auch das Genre Romantic Crime war sozusagen Neuland für mich. So war ich sehr gespannt auf das Buch
Das Cover ist wunderschön gestaltet und hat meine Neugierde noch gesteigert.
Im Impressum erfährt man, dass die Geschichten zwar fiktiv sind, aber allesamt eine wahre Begebenheit als Hintergrund haben. Vor diesem Hintergrund haben sich die Storys für mich noch spannender und interessanter gelesen, als sie eh schon waren.
Die Kurzgeschichten sind insgesamt recht unterschiedlich, aber allen gemeinsam ist, dass eine starke Frau im Vordergrund steht, aus deren Sicht die Handlung berichtet wird. Es geht um Romantik, Liebe, Hass, Rache, Erotik, Gewalt und Thrill und es tun sich teilweise wirklich Abgründe auf. Zu Beginn des Buches gibt die Autorin auch eine Triggerwarnung, da manche Themen doch sehr provokant sind.
Mich haben die Kurzgeschichten begeistert und gefesselt. Es ist kein Buch, welches ich an einem Stück gelesen habe, sondern immer häppchenweise, da die Geschichten durchaus auch zum Nachdenken anregen. Wer abwechslungsreiche und spannende Kurzgeschichten mit starken Frauen mag, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Wenn Romantic Crime für euch Neuland ist (so wie es für mich war), dann probiert es aus und lasst euch überraschen! Mir haben die shortstories außerordentlich gut gefallen!

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Veröffentlicht am 06.04.2022

unterhaltsamer Softkrimi, insbesondere für Tierfreunde

Ein hundsgemeiner Mord
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Bei „Ein hundsgemeiner Mord“ von Cathrin Geissler handelt es sich um einen humorvollen Softkrimi. Der Untertitel „Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten“ deutet schon darauf hin, dass es in erster Linie ...

Bei „Ein hundsgemeiner Mord“ von Cathrin Geissler handelt es sich um einen humorvollen Softkrimi. Der Untertitel „Ein Fall für Tierärztin Tina Deerten“ deutet schon darauf hin, dass es in erster Linie um die Tierärztin geht.
Eine Hündin wird schwer verletzt zu Tina in die Praxis gebracht. Bei der Operation stellt die Ärztin fest, dass sie durch einen Schuss verletzt worden ist. Es gelingt ihr die Kugel zu entfernen. Die Hündin gehört den Grafen von Finkenstein. Prekär ist es, dass auch der Hundetrainer der Finkensteins einer Schussverletzung erlegen ist. Nicht nur die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, auch Tina lässt dieser Fall nicht los, und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Hier liegt eigentlich auch der Schwerpunkt des Buches. Die Ermittlungen der Polizei stehen im Hintergrund.
Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Das Buch ist sehr unterhaltsam und flüssig zu lesen. Es ist viel Humor, Situationskomik und Wortwitz eingebaut, so dass ich immer wieder grinsen musste.
Der Spannungsbogen ist nicht so sehr groß, aber das ist bei einem humorvollen Regionalkrimi auch nicht unbedingt so wichtig.
Was mich ein wenig gestört hat, war die Hauptprotagonistin selbst. Sie war so leichtsinnig und naiv, dass es mich wirklich genervt hat. Das Verhalten hat meiner Meinung nach einfach nicht zu einer Tierärztin gepasst, die ja eher verantwortungsvoll handeln sollte. Von daher kam Tina bei mir alles andere als authentisch an. Aber dies ist natürlich persönliches Empfinden. Die Adelsfamilie war im Gegenzug sehr treffend dargestellt. Diese konnte ich mir dann auch gut vorstellen. Aber mit Tinas Naivität konnte ich mich einfach nicht anfreunden.
Richtig angetan und begeistert war ich von Tinas Hund Swatt. Man merkt hier regelrecht die Tierliebe der Autorin.
Fazit: Ein Softkrimi mit viel Humor, der insbesondere Hundefreunde erfreuen wird.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

überaus spannender und gut durchdachter Sylt-Krimi

Düsteres Watt
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Bei „Düsteres Watt“ handelt es sich bereits um den 6. Fall der Sylt-Krimis um die Ermittlerin Liv Lammers von der Kripo Flensburg. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, so dass man sie separat ...

Bei „Düsteres Watt“ handelt es sich bereits um den 6. Fall der Sylt-Krimis um die Ermittlerin Liv Lammers von der Kripo Flensburg. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, so dass man sie separat lesen kann. Ich liebe diese Reihe von Sabine Weiss.
Diesmal entführt sie uns in die High Society. Der steinreiche Sohn einer Adelsfamilie wird in den Dünen Sylts tot aufgefunden. Sehr bald taucht in den Dünen eine weitere Leiche auf. Ist es Zufall oder hängen die Morde zusammen? Keine leichte Aufgabe für Liv und ihr Team.
Der Krimi ist wieder von Anfang bis zum Ende sehr gut durchdacht. Die Handlung ist nachvollziehbar und in sich schlüssig. Auch der Spannungsbogen ist auf hohem Niveau und wird konstant gehalten. Für einen Regionalkrimi ist meiner Meinung nach sogar überdurchschnittlich viel Spannung enthalten.
Wie schon in den Vorgängerbänden, so erweckt auch diesmal Liv wieder den Eindruck einer sympathischen und taffen Ermittlerin. Schön finde ich es, dass Sabine Weiss auch diesmal wieder ein wenig vom Privatleben der Ermittlerin einfließen lässt. Dies macht die Figuren für mich irgendwie greifbarer und authentischer. Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt, wenngleich natürlich nicht alle Sympathieträger sind. Dies hat die Autorin wieder richtig gut hinbekommen
Sabine Weiss greift diesmal auch gesellschaftliche Probleme auf, und bindet diese hervorragend in den Krimi ein, der dadurch noch zusätzlichen Tiefgang erhält.
Am Ende wird es noch ein wenig dramatisch und die Ereignisse überschlagen sich. Allerdings ist das Ende ein wenig offen und es bleiben Fragen übrig, so dass man sich fragt: War das jetzt alles? Ich denke, dass dies darauf hindeutet, dass es einen Folgeband geben wird.
Alles in allem wieder ein toller Syltkrimi, der mit viel Spannung, aber auch mit düsterer Atmosphäre punkten kann. Die Autorin gibt auch einen kleinen Einblick in die Welt der Reichen und ich muss sagen, es haben sich wieder Abgründe aufgetan. Auch diesmal konnte mich Sabine Weis wieder absolut fesseln und überzeugen! Sehr gerne empfehle ich diesen Krimi weiter!

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Veröffentlicht am 04.04.2022

ein wunderschöner Wohlfühlroman mit Urlaubsfeeling

Sterne über Korsika
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Habt ihr Lust auf einen richtig schönen Wohlfühlroman, der zudem noch etwas Urlaubsfeeling vermittelt? Dann lasst euch von Ursi Breidenbach nach Korsika entführen. Das Cover allein ist doch schon unglaublich ...

Habt ihr Lust auf einen richtig schönen Wohlfühlroman, der zudem noch etwas Urlaubsfeeling vermittelt? Dann lasst euch von Ursi Breidenbach nach Korsika entführen. Das Cover allein ist doch schon unglaublich schön oder?
Als die Lehrerin Viki ein Sabbatjahr nimmt, will es der Zufall, dass sie ein Angebot bekommt, in einem Hotel auf Korsika ein Wandmosaik zu gestalten. So kommt man beim Lesen des Buches in den Genuss, Korsika zu sehen und zu spüren. Ursi Breidenbach hat die Gegend so wunderbar beschrieben, dass ich immer Bilder vor Augen hatte und mich fast wie vor Ort gefühlt habe (obwohl ich noch nie dort war). Ich hatte auch die verschiedenen Düfte der Kräuter und des Eukalyptus regelrecht in der Nase. Auch das Meer mit seinen Wellen habe ich regelrecht vor mir gesehen, gehört und gerochen. Das mediterrane Ambiente kam beim Lesen einfach ganz wunderbar rüber.
Die Autorin hat einen sehr lebendigen Schreibstil. Mit seinen vielen Dialogen lässt sich das Buch absolut leicht und locker lesen. Es ist auch immer Humor eingeflochten, so dass ich immer wieder schmunzeln oder lachen musste. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, wenngleich einige Hindernisse überwunden werden mussten.
Das Lesen des Buches hat mir wirklich eine schöne kleine Auszeit beschert, so richtig zum Erholen und Entspannen. Und in der heutigen Zeit tut etwas Urlaubsfeeling immer ganz besonders gut.
Ich habe mir auch viele schöne Zitate in diesem Buch markiert. Beenden möchte ich die Rezension mit einem Zitat von S. 167 „Sie fing an Korsika immer mehr zu begreifen. Dieses Land sieht man sich nicht an, man erlebt es.“ Und genau dieses Gefühl hat mir die Autorin auch ganz wunderbar rüber gebracht.

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