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Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend verknüpft gekonnt zwei Zeitstränge.

Tochter des Drachenbaums
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Eigene Meinung:
Schon von außen imponiert mir das Buch, wenn man den Klappentext aufschlägt kommt eine Karte von La Palma zum Vorschein und auch ddie rückwärtige Klappe beeindruckt. Hier sieht man die ...

Eigene Meinung:
Schon von außen imponiert mir das Buch, wenn man den Klappentext aufschlägt kommt eine Karte von La Palma zum Vorschein und auch ddie rückwärtige Klappe beeindruckt. Hier sieht man die Fluchtroute von Iriome durch Spanien und die vielen Hauptfiguren der Vergangenheit, wie der Gegenwart werden einem vorgestellt.
Es ist eine tolle Geschichte, die einen schnell die Zeit vergessen läßt, weil man nämlich immer weiter lesen will und muß
Es ist unglaublich gut recherchiert und man merkt der Autorin ihre Liebe zu La Palma an.
Zu Zeiten von Iriome erfährt man viel über die damalige Zeit, die Guanchen, die Inquisition, die spanische Eroberungshabgier, interessant fand ich, daß schon damals die Juden verfolgt wurden.
Wenn man von Romy liest, kriegt man einiges über die Machenschaften, wie sie wahrscheinlich herrschen, der modernen Pharmaindustrie mit. Das ist vor allem bezogen auf Avistan, ein Krebsmittel, daß zumindest Thea nicht geholfen hat.
Zur Geschichte:
Romy, eine junge Ärztin, ist wieder mal alleine zum Klettern unterwegs. Ein bißchen will sie sich auch ablenken von der Krankheit ihrer guten Freundin Thea. Plötzlich stürzt sie ab und ist sich sicher, daß sie eine unglaubliche Sache im Traum erlebt hat. Zudem hat sie keinen Schaden erlitten, obwohl sie ca. 8 Meter tief gefallen ist. Auch geht es ihr körperlich gut, trotz winterlicher Temperaturen und das, obwohl sie mehrere Stunden geschlafen haben muß.Sie hat einen besonderen Baum gesehen, ein junges Mädchen und eine uralte Medizinfrau. Das junge Mädchen reicht der Alten einen Todestrank.Romy hat alles verstanden, obwohl die Zwei eine total fremde, alte Sprache benutzten. Sie kehrt zu ihrer Freundin zurück und kann den Baum nicht vergessen. Zuerst "entführt" sie aber ihre Freundin, die in ihrem Institut an einer neuen Medikamentenstudie zur Krebsbekämpfung teilnimmt. Unterwegs sieht sie in einem Reisebüro den Baum aus ihrem Traum, macht auf der Stelle halt und erkundigt sich wo dieser Baum steht. Sie weiß, daß sie dahin muß. Gesagt, getan, die Zwei buchen eine Reise nach La Palma. Sie fühlt sich sofort heimisch und lernt auch einige Leute kennen, die sie später wieder treffen wird. Hier hat sie auch noch mehr Visionen und fühlt sich immer mehr mit dem jungen Mädchen, daß eine Heilerin ist, verbunden, ja sie sieht in den Visionen was Iriome erlebt. Dann fängt es an sehr spannend zu werden. Was Amakuna, Nic Saratoga, Ibn Said, Joaquin. Thea und ein Gemälde in Augsburg mit Romy verbinden, sollen sie lieber Leser selber lesen. Nur soviel, ich kann den zweiten Band kaum erwarten!
Diesem Buch geb ich gerne 5 Sterne!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Märchen?

Wenn Ozeane weinen
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Ich bin begeistert. Ein wunderschön poetisch geschriebenes "Märchen". Der Schreib- und Erzählstil ist so flüssig, daß ich es in einem Zug durchlesen konnte. Die Spannung wurde auch nicht vergessen und ...



Ich bin begeistert. Ein wunderschön poetisch geschriebenes "Märchen". Der Schreib- und Erzählstil ist so flüssig, daß ich es in einem Zug durchlesen konnte. Die Spannung wurde auch nicht vergessen und vor allem war die Liebe im Vordergrund. Es wird schön gezeigt, Liebe stirbt nicht, sie überdauert alle Zeiten. Auch die Geschichte zum Schluß herrlich, der Inhalt des Buches wie er wirklich war und die Überraschung die Amber erlebt.
Zuwas Liebe fähig ist, zeigt auch schön "Das Schneemädchen" mit dem ich "Wenn Ozeane weinen" unbedingt gleichstellen möchte.
Zusammenfassend eine Geschichte, die auch zeigt, wie geldgierig und unmenschlich die Menschen sein können, daß sich aber Liebe darüber hinwegsetzt, hilft und heilt.:

Die Geschichte
Die sechsjährige Amber Wood kommt mit ihrer Mutter Claire ins Haus der Teagardens. Ihre Mutter wird als Haushälterin angestellt, da die Mutter, Tochter und Schwiegertochter Elena vor drei Tagen beerdigt wurde. In erster Linie sollen sie für den kleinen Taylor dasein. Das gelingt Amber nach einiger Zeit und sie werden Freunde. Bei einem Bootsausflug mit Taylor, seinem Vater und Großvater geht dieser überbord und wird von einem Mädchen gerettet. Amber und Taylor haben gesehen, daß es eine kleine Meerjungfrau war. Das Mädchen steckt fortan in ihren Köpfen und schweißt sie weiter zusammen. So vergehen die Jahre. Beide sind jetzt am Abschluss ihrer High School und immer noch die besten Freunde,aAls eines Tages ein Mitarbeiter von Taylors Vater eine Nachricht bringt, die ihr Leben kurzfristig verändert. Alles verändert sich, Taylor, das Leben von Claire und Edward und auch von Amber.
Zum Ende kommt noch eine Überraschung.
Das, lieber Leser sollten sie alles selber lesen, das kann man garnicht mit Worten beschreiben, das muß jeder selbst auf sich wirken lassen.
Wahre Liebe ist immer da, auch über große Entfernungen und andere Lebensbereiche, sie hilft und bereichert.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kleine Yoga-Pausen, überall machbar

One, two, free
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Schon von außen ist dieses Buch ein Hingucker. Modern aufgemacht, das verleitet sofort zum reinlesen. Im Coverklappdeckel sind die Übungen nach Tageszeiten eingeteilt. Im Inhaltsverzeichnis wird dann Entspannung, ...

Schon von außen ist dieses Buch ein Hingucker. Modern aufgemacht, das verleitet sofort zum reinlesen. Im Coverklappdeckel sind die Übungen nach Tageszeiten eingeteilt. Im Inhaltsverzeichnis wird dann Entspannung, Klarheit, Innere Ruhe und Energie eingeteilt. Jedes von diesen Kapiteln hat eine extra Farbe. Das Wort zuvor umfaßt sechs Seiten, hier wird nochmal alles erklärt und man findet nützliche Symbole.Ein Nachwort ist vorhanden und eine Übungseinteilung nach den Nutzsymbolen. Auch die Bücher und Adressen die weiterhelfen sind bestimmt interessant.


Meine Meinung:

Das Buch ist unbedingt etwas für Anfänger. Wer sich schon länger mit dem Thema befaßt wird viel Bekanntes finden. Trotzdem habe ich einiges aus dem Buch für mich gefunden, wenn ich mal nicht so lange üben will. Am Besten hat mir die Übungseinteilung nach Symbolen gefallen, weil ich hier speziell Übungen aussuchen konnte.


Insgesamt ist es einfach toll, wie man mit wenig Aufwand seinem Körper und der Seele helfen kann.

Für Anfänger hab ich selten etwas Besseres gesehen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich habe das viktorianische Zeitalter erlebt mit zwei tollen Mädchen

Die Reise der Amy Snow
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Das Fazit zuerst.
Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, ich konnte völlig eintauchen in das viktorianische Zeitalter. Die zwei Protagonistinnen könnten nicht unterschiedlicher sein, die Vennaways, ...

Das Fazit zuerst.
Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, ich konnte völlig eintauchen in das viktorianische Zeitalter. Die zwei Protagonistinnen könnten nicht unterschiedlicher sein, die Vennaways, Quentin Garland, Mrs. Riverthorpe und viele andere sind tolle Charaktere, die die damalige Zeit glänzend verkörpern. Ich habe das Buch in zwei Tagen "gefressen".
Zur Geschichte:
Die Vennaways, eine Familie von eher kleinerem Adel leben mit ihrer einzigen Tochter auf Hatfield Court. Aurelia, nach vielen Fehlgeburten, das einzige am Leben gebliebene Kind ist ein rechter Wildfang. Schon ihr Aussehen wildes rotgelocktes Haar, eisblaue Augen und ein Sturkopf für zwei weisen darauf hin. Eines Tages ihre Mutter sitzt bei einer Teerunde mit anderen Frauen, büxt sie wieder für eine Extratour aus. Jetzt kommt es, sie findet ein recht junges , nacktes Baby im Schnee. Hilfsbereit nimmt sie es sofort mit nach Hause. Bei ihrer Mutter löst das das blanke Entsetzen aus und nur wegen des Ansehens der Familie wird entschieden, das Baby zu behalten. Das kleine Mädchen bekommt den Namen Amy und wird in die Küche verbannt, es muß seine Nächte in einer Kartoffelkiste verbringen. Die Eltern haben nicht mit Aurelia gerechnet. Sie kümmert sich um die Kleine und betrachtet sie fortan als Schwester. Die acht Jahre Unterschied stören keinen.Amy hat Dank Aurelia eine spannende Kindheit, kriegt viel mit sitzt sogar beim Hauslehrer dabei. Aurelia, ohne Geschwister, setzt durch, daß sie Amy als Gesellschafterin kriegt. Leider kommt jetzt ein Schicksalschlag, Amy wird schwer krank , gleichzeitig suchen die Eltern einen Heiratskandidaten. Um dem ganzen aus dem Weg zu gehen, es gibt noch einen Grund, aber den erlesen wir uns später, geht Aurelia auf Reisen, mit dem Versprechen hinterher zu heiraten.Sie verspricht Amy, nicht so lange weg zu bleiben, aber es wird in Wirklichkeit viel länger. Wieder zuhause geht es mit ihr rasch zu Ende.
Jetzt fängt den eigentlich das Buch an. Amy steht an Aurelias Grab. Sie muß fort, sie ist nicht länger gelitten. Über den Rechtsanwalt bekommt sie einen Packen Briefe von Aurelia und wird mit genug Geld ausgestattet. Sie muß auf eine Schatzsuche gehen und ein Geheimnis rausfinden. Den Rest will ich mit Absicht nicht verraten. Amy erlebt einiges auf der Reise, wird erwachsen, verliebt sich und findet das Geheimnis von Aurelia heraus. Zum Schluß wird auch die Herkunft von Amy geklärt und ihre Mutter benannt. Miss Riverthorpe ist eigentlich eine ganz andere!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kurios, speziell, Familienwahnsinn, Happy End.

Ein Mann fürs Haus
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Ich habe ein interessantes, ganz spezielles Buch gelesen.

Nach der Scheidung ihrer Eltern, ziehen Lizzie, ihre Schwester, der kleine Bruder und die Mutter in ein kleines Dorf auf dem Land. Es sind die ...

Ich habe ein interessantes, ganz spezielles Buch gelesen.

Nach der Scheidung ihrer Eltern, ziehen Lizzie, ihre Schwester, der kleine Bruder und die Mutter in ein kleines Dorf auf dem Land. Es sind die siebziger Jahre und entsprechend wird der vaterlose, kuriose Haushalt beäugt. Sie sind isoliert und keiner will mit ihnen was zu tun haben. Die Schwestern kommen auf die Idee, ihre Mutter braucht wieder einen Mann und der Haushalt einen Vorstand. Schnell ist eine Liste gemacht und die verschiedensten Kandidaten werden im Namen ihrer Mutter eingeladen. Mit einigen läßt sie sich näher ein, andere fallen gleich raus. Währenddessen versinkt die Mutter immer mehr im Alkohol und Tablettenrausch. Sie leben über ihre Verhältnisse und haben bald kein Geld mehr. Ein Wohnungswechsel bringt neue Ideen. Die beiden Schwestern versuchen mit aller Kraft den Haushalt am Laufen zu halten und schaffen es auch, daß die Mutter sich zusammenreißt und wiedermal kocht. Als das Geld wieder am Ende ist, hat Elizabeth den rettenden Einfall, sie muß eine Arbeit annehmen. Das mächst sie tatsächlich und wird Fahrerin bei einem Wäscheservice. Sie ist arg gestresst zu Anfang, aber langsam macht es ihr Spaß. Nur den Chef, Mr. Holt, kann sie nicht wirklich leiden. Er ist sehr streng und hat Regeln aufgestellt, die ihr nicht so gefallen. Umgekehrt ist es ein bißchen anders. Als sie wieder einmal groß einkaufen waren, läßt Elizabeth den Einkaufswagen stehen, sie kann den Inhalt nicht bezahlen. Sie gehen zum Chinesen essen. Daheim angekommen steht ihr Einkauf vor der Tür. Sie dürfen raten, wer das getan hat. Am besten ist das Happyend. Der Mann am Ruder ist gefunden, obwohl die Mädels jetzt finden, es wäre auch alleine gegangen.

Der Erzählstil ist eigenartig. Lizzy erzählt und es geht oft kreuz und quer. Viele Kraftausdrücke kommen vor und die beiden Schwestern kann man ruhig als frühreif betrachten. Sie wissen über Sex Bescheid und über die Qualität von Männerunterhosen, damit nichts asymmetrisch hängt. Mit ihrer Mutter erleben sie Sachen, die meines Erachtens nichts für Neunjährige sind, so besorgen sie auch die Beruhigungstabletten in London. Trotzallem sind sie auch oft rechte Kinder und es wird einiges zum Schmunzeln geboten. Auch der Vater ist nicht zu verstehen, er kümmert sich praktisch nicht um seine Kinder. Mir ist aufgefallen, die Scheidung findet statt, weil er schwul ist, aber er heiratet wieder und bekommt mit der zweiten Frau noch ein Kind.

Im Großen und Ganzen hat meine Sympathie für das Buch sehr geschwankt. Man wußte nie so richtig, was es jetzt eigentlich sein soll. Englischer Humor, Handbuch für alleinerziehende Kinder nach dem Motto " Wie handle ich unser Leben mit einer alkohol- und tablettensüchtigen Mutter", witzig fand ich es nur, wenn es rein um die Kinder ging.