Gasperlmaier ermittelt wieder
Letzter KnödelDarum geht es:
Ganz Altaussee ist in Aufregung. Findet doch dort ein politische Gipfeltreffen statt. Überall Politiker, Prominente und jede Menge Polizei. Dann wird eine Tote gefunden. Im Cateringzelt. ...
Darum geht es:
Ganz Altaussee ist in Aufregung. Findet doch dort ein politische Gipfeltreffen statt. Überall Politiker, Prominente und jede Menge Polizei. Dann wird eine Tote gefunden. Im Cateringzelt. Eine Köchin findet ihre Kollegin tot im Cateringzelt. Wer war die Köchin? Warum hat sie einen falschen Namen benutzt? Wer hatte einen Grund, sie umzubringen? Und als ob das nicht schon genug Aufregung wäre, erfährt Kommissar Gasperlmaier, dass seine Tochter Katharina eine Frau liebt. Die Katharina ist mit nämlich mit der Stefanie zu Besuch. Die Stefanie ist Journalistin und will über das Gipfeltreffen schreiben. Das ist zunächst einmal eine harte Nuss für den Kommissar. Hatte er sich doch eigentlich Enkelkinder gewünscht. Aber er gewöhnt sich recht schnell an den Gedanken und als die Stefanie plötzlich spurlos verschwindet, setzt Gasperlmaier alles daran, sie schnellstmöglich wiederzufinden. Nur wo kann sie sein? Ist sie untergetaucht? Wurde sie entführt? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Stefanies Verschwinden und dem Tod der Köchin? Hat das alles was mit dem Gipfeltreffen zu tun? Das alles gilt es für Gasperlmaier und seine Kolleginnen Manuela und Doktor Kohlross aufzuklären.
Meine Meinung:
Hier ist Herbert Dutzler wieder ein wunderbarer Regionalkrimi gelungen. Modern, am Zahn der Zeit, ohne viel Blutvergießen und trotzdem sehr spannend. Mittendrin Gasperlmaier, liebenswert und manchmal ein wenig verpeilt. Eben wie man ihn kennt und liebt. Ein Buch, bei dem man durchaus auch das ein oder andere Mal schmunzeln muss.
„Letzter Knödel“ ist der inzwischen 9. Band um den liebenswerten Ermittler Gasperlmaier. Man kann dieses Buch aber auch ohne weiteres als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden sind nicht erforderlich. Sollte doch irgendwas für’s Verständnis notwendig sein, wird es in einem Nebensatz kurz erklärt. Ansonsten sind die Charaktere sehr gut beschrieben. Auch wenn man sie noch nicht kennt, hat man zu jedem sofort ein recht genaues Bild vor Augen.
Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Man kann es einfach lesen und kommt zügig voran. Das 404 Seiten lange Buch ist in insgesamt 16 Kapitel unterteilt. So kann man es gut in einem Rutsch aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.
Mein Fazit:
Ein absolutes Muss für jeden Gasperlmaier-Fan und alle die es noch werden wollen. Ich habe mich hier bestens unterhalten gefühlt und würde es jedem gerne ans Herz legen. Von mir eine absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen.