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Veröffentlicht am 06.09.2024

Das Buch hatte meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen können

Dates und andere Illusionen
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Sophie steht unter dem konstanten Druck ihrer Familie, da sich diese wünscht, dass sie einen Partner findet, mit allem, was dazu gehört. Dabei macht es das für Sophie nicht besser, dass alle ihre Freunde ...

Sophie steht unter dem konstanten Druck ihrer Familie, da sich diese wünscht, dass sie einen Partner findet, mit allem, was dazu gehört. Dabei macht es das für Sophie nicht besser, dass alle ihre Freunde sich schon häuslich niedergelassen haben oder gerade dabei sind zu heiraten. Wenigstens läuft es jedoch in ihrem Job gut, denn dort hat sie eine erfolgreiche Kolumne über Beziehungen. Als sie jedoch zur Hochzeit ihrer Schwester eingeladen wird, ist Sophie fest entschlossen nicht alleine zu gehen, auch wenn sie ihr Date dafür Vortäuschen muss.

Die Charaktere:

Sophie war die meiste Zeit der festen Überzeugung, dass sie wie alle sein muss und unbedingt einen Freund finden muss. Auf dieser Suche lag dann größtenteils ihr Fokus, was manchmal sehr anstrengend war, da sie es allen recht machen wollte und dadurch ziemlich verzweifelt handelte. An sich mochte ich sie, jedoch war ihr krankhafter Wunsch, anderen gerecht werden zu wollen, manchmal etwas anstrengend. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches gefiel mir jedoch ganz gut.
Die Nebencharaktere fand ich generell ganz gut, allerdings waren mir zu viele dabei, die viel zu oberflächlich und teilweise unsympathisch waren.

Die Umsetzung:

Ich fand das Cover des Buches sehr ansprechend und als ich gesehen hatte, dass das Buch den Fake-Dating Trope beinhaltet, musste ich es unbedingt lesen. Ich wurde schlussendlich jedoch ziemlich enttäuscht, da das Buch im Nachhinein eindeutig anders verlief als erwartet.
Den Schreibstil des Buches mochte ich tatsächlich sehr und auch, dass das Buch aus der Sicht von Sophie geschrieben wurde.
An sich gefiel mir auch die Idee der Geschichte, fand die Umsetzung jedoch sehr schwierig. Das Buch vertritt ziemlich alte Rollenbilder und in der Geschichte wird Sophie unter richtig viel Druck dazu gedrängt diese zu erfüllen, was ich teilweise absolut kritisch fand. Wie oberflächlich die ganzen Hochzeiten von Sophies Freunden in der Geschichte waren und wie sehr diese Sophie dort teilweise bloßgestellt hatten, ging zudem echt gar nicht. Die Autorin hat dies vermutlich gemacht um zu zeigen, wie die Protagonistin über sich hinauswächst, ich fand es teilweise jedoch sehr schockierend.
Zudem hatte ich mir für das Buch leider ein ganz anderes Ende erwartet. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass das Buch eine Romance-Geschichte ist, dies war jedoch ein Trugbild, da es definitiv eine Selbstfindungsgeschichte war.

Mein Fazit:

Ich hatte eine romantische Liebesgeschichte erwartet, welche dann jedoch bedauerlicherweise nicht kam, da ich sonst mit einem ganz anderen Mindset an die Geschichte gegangen wäre. Wenn euch dies nicht stört, könnt ihr euch das Buch super gerne mal anschauen, aber für mich war die Geschichte, in dem Moment, in dem ich sie gelesen hatte, nicht unbedingt etwas, weshalb sie von mir 3 von 5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Eine richtig süße Geschichte, die mich durchweg fesseln konnte

An dir führt kein Weg vorbei
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Marinas Leben könnte gerade echt besser sein, seit der Trennung von ihrem Ex wohnt sie bei ihren frisch verheirateten Freunden, die Partnersuche ist eine Katastrophe und zudem könnte es in ihrem Job ebenfalls ...

Marinas Leben könnte gerade echt besser sein, seit der Trennung von ihrem Ex wohnt sie bei ihren frisch verheirateten Freunden, die Partnersuche ist eine Katastrophe und zudem könnte es in ihrem Job ebenfalls besser laufen. Als dann auch noch Lucas, der Mitarbeiter, der zuvor remote gearbeitet hatte und immer an ihre Arbeit kritisiert hatte, in ihrem Büro auftaucht, ist die Situation perfekt. Die beiden können sich nicht ausstehen und sind sehr konkurrenzorientiert, sollen jedoch für die Firma, für die sie arbeiten, die Freizeitaktivitäten austesten, die diese im Internet anbietet. Umso mehr Zeit, die beiden miteinander verbringen, umso weniger wird ihre Abneigung zueinander …

Die Charaktere:

Marina hängt ziemlich stark an ihrem Plan für die nächsten Jahre fest und sortiert demnach auch beim Dating sehr schnell aus. Sie weiß, was sie will und mit weniger gibt sie sich nur schwer zufrieden. Ich mochte Marina sehr, da ich sie in vielen Punkten auf jeden Fall verstehen konnte, manchmal war sie vielleicht etwas zu festgefahren, allerdings konnte ich sogar dort ihre Beweggründe nachvollziehen.
Lucas war an sich ein echt toller Charakter, allerdings kam seine Person in der Geschichte etwas zu kurz, was dafür sorgte, dass man nicht ganz so viel über ihn und seinen Charakter erfuhr.
Die Nebencharaktere fand ich ganz gut, vor allem Marinas Freunde mochte ich sehr.

Die Umsetzung:

Als ich den Klappentext des Buches gesehen hatte, dachte ich mir nicht viel dabei, denn es klang halt nach einer süßen Liebesgeschichte mit ziemlich viel Konkurrenzdenken. Ich fand das Buch jedoch noch besser als erwartet. Es gab mir vom Unterhaltungsfaktor her, ganz ähnliche Vibes wie bei „Wolke sieben ganz nah“, auch wenn die Bücher keine wirklichen Gemeinsamkeiten haben.
Der Schreibstil gefiel mir sehr, da er bildlich und einfach zu lesen war, es war nur etwas schade, dass das Buch nur aus Marinas Sicht geschrieben ist, da man Lucas dadurch nicht wirklich gut kennenlernen konnte.
Zu den Charakteren, insbesondere zu Lucas hätte man noch deutlich mehr schreiben können, da ich auch das Gefühl hatte, dass viele äußerliche Merkmale nicht unbedingt genannt wurden.
An sich mochte ich die Geschichte jedoch sehr und fand vor allem die Freizeitaktivitäten, die die beiden getestet hatten und wie diese verliefen außerordentlich toll.

Mein Fazit:

Wer eine süße Liebesgeschichte mit viel Rivalität, tollen Dates und fesselnder Handlung sucht, ist hier auf jeden Fall richtig und sollte sich das Buch mal genauer anschauen. Ich fand Marinas und Lucas Geschichte auf jeden Fall super unterhaltend, weshalb es von mir auch 4,5 von 5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Eine etwas ernstere aber sehr schöne Geschichte

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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Nachdem Erin aus Versehen ihr Lieblingsbuch in einen Bücherschrank gepackt hat, fand sie heraus, dass jemand auf ihre Notizen am Rand geantwortet hatte. Dadurch kam das eine zum anderen und sie verabredeten ...

Nachdem Erin aus Versehen ihr Lieblingsbuch in einen Bücherschrank gepackt hat, fand sie heraus, dass jemand auf ihre Notizen am Rand geantwortet hatte. Dadurch kam das eine zum anderen und sie verabredeten sich, in weiteren Büchern voneinander zu lesen. Nachdem Erin über den Tod ihrer besten Freundin immer noch nicht hinweggekommen ist, ist dies eine schöne Abwechslung.
James war richtig begeistert, als er Randnotizen in einem Buch aus dem Bücherschrank fand. Aus Spaß kommentierte er diese und daraus wurde ein reger Austausch zwischen ihm und der „Kritzelqueen“.
Die beiden sind zwar der festen Überzeugung, dass sie Fremde füreinander sind, was jedoch nicht zutrifft …

Die Charaktere:

Erin fand ich an sich ganz sympathisch, wie sich allerdings in der Vergangenheit verhalten hatte und daran in der Zukunft festhielt, fand ich etwas anstrengend. Erins Verhalten gegen Ende fand ich deutlich besser und ihre Entwicklung mochte ich sehr.
James war mir tatsächlich durchweg sympathisch. Er ist ein unheimlich netter Mensch und auch wenn er in der Vergangenheit einen Fehler gemacht hatte, fand ich es Schade, dass er dafür so büßen musste. James war auf jeden Fall mein Lieblingscharakter.
Die Nebencharaktere waren ganz nett, konnten mich allerdings auf emotionaler Ebene nicht so sehr erreichen, wie vielleicht erhofft.

Die Umsetzung:

Ich fand das Cover des Buches echt toll, und als ich gesehen hatte, dass die Geschichte eine Romcom ist, war ich echt begeistert. Der Klappentext klang sehr gut, jedoch hätte die Ausarbeitung an der ein oder anderen Stelle etwas anders sein können.
Den Schreibstil war einfach zu lesen und sehr bildlich. Das Buch ist zudem aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben.
Die Schicksalsschläge in diesem Buch, darunter auch der Tod von Erins Freundin, waren alle sehr dramatisch und in Summe ziemlich viel, dort hätte ein bisschen weniger auch gereicht. Erins Einstellung fand ich zwischendurch auch sehr festgefahren, sonst mochte ich das Buch jedoch sehr. Vor allem den Literaturaspekt mochte ich sehr und wie dieser Erin und James miteinander verbunden hat. Ich würde auf jeden Fall gerne mehr von der Autorin lesen wollen.

Mein Fazit:

Die Geschichte an sich ist echt süß, auch wenn die Schicksalsschläge manchmal etwas zu viel waren. Die Literaturaspekte mochte ich sehr und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, weshalb es auch 4,5 von 5 Sterne von mir bekommt.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Der lang ersehnte Abschluss der Breaking Waves-Reihe

Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
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Lee hatte sich ihren Traum erfüllt und ist nach Hawaii gezogen, in der Hoffnung, Profisurferin zu werden. Es lief jedoch nicht alles nach Plan und nun ist Lees Leben ein einziger Trümmerhaufen. Als Lee ...

Lee hatte sich ihren Traum erfüllt und ist nach Hawaii gezogen, in der Hoffnung, Profisurferin zu werden. Es lief jedoch nicht alles nach Plan und nun ist Lees Leben ein einziger Trümmerhaufen. Als Lee von ihren ehemaligen Freundinnen kontaktiert wird, kehrt sie daraufhin nach Harbour Bridge zurück. Dort wartet allerdings auch Parker, der ihr vor zehn Jahren das Herz brach, auf sie. In Harbour Bridge besetzt Lee zuerst Parkers Ferienhaus, hätte allerdings nicht damit gerechnet, dass dieser ebenfalls dort ist. Sie muss die anderen zudem darüber aufklären, welche Rolle sie bei Josies Verschwinden gespielt hatte …

Die Umsetzung:

Für mich wurde die Reihe mit jedem Band besser und ich war richtig gespannt darauf, was mit Josie eigentlich passiert war und ob sie nun tot ist oder noch lebt. Der Schreibstil war wie immer super und mochte sehr, wie dieser in diesem Band Lees Charakter perfekt widerspiegelte.
Die Liebesgeschichte fand ich sehr schön, auch wenn das Ende des Buches sich hauptsächlich um Josie handelte.
Parker und Lees Vergangenheit ist sehr interessant, da die Beziehung der beiden tatsächlich viel durch Konkurrenzdenken geprägt wurde. Wie die beiden sich jedoch weiterentwickelten fand ich unheimlich interessant zu lesen. Lee ist einfach ein sehr im Positiven einzigartiger Charakter und Parker passt mit seiner kühlen und zuvorkommenden Art perfekt zu ihrer wilden und ungezügelten Seite.
Die Auflösung von Josies Verschwinden hatte mich ein klein wenig enttäuscht, da dadurch auch Lees Geschichte verkürzt wurde und noch zu viel offen gelassen wurde, was Josie anging.
Generell fand ich die Geschichte alles in allem unheimlich unterhaltsam und hatte das Buch auch sehr schnell beendet. Ich würde die Reihe auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn mir der erste Teil der Reihe nicht ganz so gut gefiel.

Mein Fazit:

Ich mochte Lee und Parkers Geschichte sehr gerne und fand, dass diese Geschichte auch ein schöner Abschluss der Reihe war. An sich hätte ich mir zwar mehr von der Liebesgeschichte und vor allem zu Josies Verschwinden erhofft, da das Buch jedoch trotzdem sehr unterhaltsam und fesselnd war, bekommt es von mir 4,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

An sich eine schöne Geschichte, die mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte

Lauter als das Meeresrauschen
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Emmi ist immer noch nicht über den Unfall hinweg, der ihr mental seit fast zwei Jahren bis heute noch sehr nahe geht. Die diesjährigen Sommerferien verbringt sie auf Neuseeland, bei einer befreundeten ...

Emmi ist immer noch nicht über den Unfall hinweg, der ihr mental seit fast zwei Jahren bis heute noch sehr nahe geht. Die diesjährigen Sommerferien verbringt sie auf Neuseeland, bei einer befreundeten Familie. Diese besitzt ein Whalewatchingunternehmen, bei welchem Emmi aushelfen wird. Der Sohn der Inhaber, Valentin, fällt Emmi direkt am Anfang auf und die beiden verstehen sich super, jedoch verhält sich dieser unbegründet zwischendurch auch sehr distanziert gegenüber Emmi.

Die Charaktere:

Emmi an sich, hätte eine richtig tolle Protagonistin sein können, jedoch redete sie sich für meinen Geschmack viel zu sehr runter und wie sehr sie sich auf ihre Krankheit fixierte und sich fast schon auf diese reduzierte, fand ich sehr anstrengend zu lesen. Emmis Entwicklung bis zum Ende war eigentlich ganz gut, konnte ihr generelles Verhalten und auch ihre teilweise etwas kindliche Art nicht relativieren.
Valentin fand ich an vielen Stellen des Buches echt sympathisch, wobei dies manchmal von seiner viel zu zufälligen Ablehnung gegen Emmi etwas gedämpft wurde. Die partielle Ablehnung wurde gegen Ende zwar verständlich, wirkte auf mich jedoch trotzdem etwas zu wankelmütig.
Die Nebencharaktere haben die Geschichte auf jeden Fall besser gemacht und vor allem Emmis Schwester mochte ich sehr.

Die Umsetzung:

Ich finde die Gestaltung des Buches gelungen und fand den Klappentext des Buches auch echt interessant. Das Buch beinhaltet das Thema mentale Gesundheit, welches kein leichtes Thema ist und ich möchte mit meiner Rezension auch niemanden angreifen, sondern nur auf die fiktive Handlung dieser Geschichte eingehen.
Der Schreibstil an sich war für mich leider ziemlich anstrengend zu lesen und ich hatte mehrmals das Problem, dass ich ganze Passagen wiederholen musste, weil ich nicht ganz verstanden habe was passierte, dass das Buch jedoch aus Emmis Sicht geschrieben ist, fand ich gut.
Mit dem Anfang des Buches hatte ich so mein Problem, da ich irgendwie das Gefühl hatte, dass man als Leser bis kurz vor dem Ende des Buches kaum Informationen über Emmi bekommen hatte. Ich wusste, dass Emmi Meeresbiologie studiert, Pottwale liebt und einen Unfall hatte. Einzelheiten habe ich entweder nicht mitbekommen oder sie waren nicht da. Die Struktur des Buches fand ich bis auf das Ende (das mochte ich sehr) teilweise enttäuschenderweise außerordentlich zusammenhangslos und unrealistisch, was dafür sorgte, dass ich mich vereinzelt in Kombination mit den etwas anstrengenden Charakteren zum Lesen motivieren musste. Dafür war das Neuseeland-Setting sehr schön und ich fand es super, dass das Buch gegen Ende eine klare Message vertreten hatte.

Mein Fazit:

Das Buch hatte ziemlich viel Potenzial, jedoch war es irgendwie einfach nichts für mich. Ich hätte mir ein bisschen mehr Struktur und besser ausgearbeitete Protagonisten gewünscht und kam zudem einfach nicht mit dem Schreibstil zurecht. Das Setting war jedoch sehr toll und die Grundmessage des Buches gefiel mir ebenfalls, weshalb das Buch von mir 2,5 von 5 Sterne bekommt.

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