Zwischen Dates, Druck und Selbstfindung
Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Es handelt sich hierbei um eine RomCom mit erstaunlich tiefgründigen Ansätzen.
Wir begleiten Sophie, die ihr Single Leben meistert oder ...
Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Es handelt sich hierbei um eine RomCom mit erstaunlich tiefgründigen Ansätzen.
Wir begleiten Sophie, die ihr Single Leben meistert oder es zumindest versucht.
Während ihre Freunde heiraten, Kinder bekommen oder längst in festen Beziehungen sind, sieht es bei Sophie anders aus. Sie fühlt sich oft außen vor, vernachlässigt, ausgenutzt und unter Druck gesetzt. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als das, was alle anderen auch haben, eine Beziehung.
In einem Moment der Verzweiflung lässt sie sich deshalb auf eine Fake Beziehung mit dem charmanten und sehr attraktiven Harry ein, der selbst gerade eine schwere Zeit durchmacht.
Währenddessen schreibt Sophie eine sehr erfolgreiche Kolumne über Beziehungen. Dort spricht sie alles aus, was sie ihrer Familie und ihren Freunden nie erzählen würde.
Am Anfang hat Sophie mich mit ihrer Art, sich über Kleinigkeiten zu beschweren, ehrlich gesagt ein wenig genervt. Doch mit jeder weiteren Seite, die ich las, verstand ich sie mehr und konnte mich besser in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen.
Sie macht im Laufe der Geschichte eine so berührende Charakterentwicklung durch, die mich total mitgerissen hat.
Der Schreibstil ist wunderbar leicht und humorvoll, was mir sehr gut gefallen hat. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Hätte ich mehr Zeit gehabt dann hätte ich das Buch nur so verschlungen!
Das Buch hat mich einfach zum genau richtigen Zeitpunkt erreicht, und ohne es zu wissen, habe ich es gebraucht.
Dieses Buch ist perfekt für alle Singles, die wieder einmal an eine andere Perspektive im Leben erinnert werden möchten.
Zitat:
„Ich will nicht mit jemandem zusammen sein, nur um eine Leere zu füllen, die, wie ich inzwischen glaube, gar nicht wirklich da ist – ich habe mir das nur eingeredet.“ (S.399)