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Veröffentlicht am 25.09.2024

Ein gemeinsamer Kalender

The Happiness Blueprint
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Der Klappentext hatte mich sofort überzeugt. Es klang nach einer frischen, humorvollen Liebesgeschichte, die auch Tiefgang haben könnte. Sie versprach Charaktere, die Ecken und Kanten hatten und gerade ...

Der Klappentext hatte mich sofort überzeugt. Es klang nach einer frischen, humorvollen Liebesgeschichte, die auch Tiefgang haben könnte. Sie versprach Charaktere, die Ecken und Kanten hatten und gerade dadurch liebenswert sind.

Allerdings fand ich fast alle Charaktere unsympathisch. Außer mit Alex wurde ich mit keinem so richtig warm. Klara wirkte teilweise so gezwungen unorganisiert und spleenig, dass es mir keine Freude beim Lesen gemacht habe. Alex war da auch besser, wobei er auch seine Höhen und Tiefe, dabei aber mehr Tiefgang, hatte.

Die Nebenfiguren wirkten zum Teil wie Idioten, die nicht wussten, wie man sich im sozialen Umfeld verhielt.

Die Handlung empfand ich gerade am Anfang als langatmig. Es hat über einen Drittel des Buches gebraucht, bis Klara und Alex aufeinandertrafen. Ich mag Slow Burn durchaus, aber so hat es sich leider gezogen, vor allem da so viel Spannendes in der Zeit nicht passiert ist und das Setting einen solch langen Aufbau auch nicht gebraucht hätte.

Den Verlauf fand ich sehr vorhersehbar und da auch vieles andere für mich nicht so gepasst hat, war für mich hier leider auch nicht der Weg das Ziel.

Die Dynamik zwischen Klara und Alex fand ich schon recht süß. Vor allem die Kommunikation über den Kalendar fand ich erfrischend.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, auch der exklusive Farbschnitt über Bücherbüchse.

Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Doch wegen der fehlenden Spannung und Sympathien konnte mich das Buch schlussendlich nicht begeistern.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Let's kill the Queen

Antichristie
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Nachdem ich "Identitti" von Mithu Sanyal wirklich unglaublich gut fand, habe ich natürlich auch dieses Buch mit Spannung erwartet. Das Cover empfand ich sowohl als Eyecatcher als auch etwas provokant. ...

Nachdem ich "Identitti" von Mithu Sanyal wirklich unglaublich gut fand, habe ich natürlich auch dieses Buch mit Spannung erwartet. Das Cover empfand ich sowohl als Eyecatcher als auch etwas provokant. Ein bengalischer Tiger, der die Queen anspringt. Diese trägt nicht nur ein Bindi, sondern auch noch eine Lupe in ihrer Tasche. Alles mindestens Andeutungen auf verschiedene Elemente in diesem Buch.

Die Geschichte selbst bietet ein buntes Feuerwerk an schrägen bis schwarzen Humor, Gesellschaftskritik, Auf- und Erklärungen zu wichtigen und aktuellen Themen und noch so vieles mehr.

Die Bandbreite der Charaktere reicht dabei von nahezu farblos bis hin zu absolut skurril. Eine Mischung aus Kulturen und Denkweisen, die auch gerne mal aufeinander losgelassen werden.

So ist die Handlung mal geprägt von schräger Situationskomik oder eher beklemmend. Mal verworren wie ein Fiebertraum und ein andermal so unfair und falsch, dass ich schreien wollte.

Ich empfand es jetzt nicht unbedingt als nette Abendlektüre, sondern eher als Buch, mit dem sich aufmerksamer beschäftigt werden sollte. Das hat es auch absolut verdient. Denn es ist wieder einmal sehr scharfsinnig und lehrreich.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

Daisy, der Elch und der Beginn einer ungewöhnlichen Romanze

Three Swedish Mountain Men (Why Choose 1)
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Nach dem mich "Triple Duty Bodyguard" von Lily Gold so positiv überrascht hat und mir auch die Leseprobe dieses Buches gefallen hat, war der Kauf beschlossene Sache. Zum Glück musste ich nicht lange warten, ...

Nach dem mich "Triple Duty Bodyguard" von Lily Gold so positiv überrascht hat und mir auch die Leseprobe dieses Buches gefallen hat, war der Kauf beschlossene Sache. Zum Glück musste ich nicht lange warten, denn die drei Schweden wurden gleichzeitig mit den Bodyguards als Printausgabe veröffentlicht.

Im Vergleich zu den Bodyguards ist es hier eher eine Mischung aus Spice und Drama, da Daisy einen ziemlichen Schicksalschlag erlitten hat. Es hat mir gefallen, dass sich die Geschichten von der Thematik her stark unterschieden haben.

Die Art und Weise, wie sich Handlung und Hintergründe mehr und mehr aufgelöst haben, hatte mich schnell gefesselt. Doch auch die drei Schweden mit einer, sagen wir, schwierigen Vergangenheit haben natürlich auch viel zu der Geschichte begeisteuert. Die wechselnde Perspektive hat geholfen, sich in alle vier Charaktere einzufühlen.

Das Buch an sich war ziemlich Spicy, was durch den Klappentext ja auch zu erwarten war. Manchmal vielleicht sogar ein bisschen vulgär. Und doch hatte es mehr Handlung, als ich erwartet hatte. Es ging zwar heiß her, aber es war eben nur ein Teil des Buches. Das Leben am Polarkreis und die Hintergründe der vier Figuren haben ebenfalls einen großen Teil zur Geschichte beigetragen.

Das (Bonus-)Ende war etwas kitschig, aber nach dem etwas überdramatischen Finale war das auch ganz angenehm.

Auch hier hat mich die Mischung aus Vorhersehbarem und Überraschendem gefesselt und dank dem angenehmen Schreibstil bin ich wieder durch die Seiten geflogen (obwohl die Übersetzung hie und da nicht ganz so souverän wirkte). Mein Alltag lässt es oft nicht zu, mehrere Stunden am Stück zu lesen, hier hatte ich jedoch das Bedürfnis, in jeder freien Minute zu dem Buch zu greifen. Daher war ich ungewöhnlich schnell damit fertig.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Xingyins Kampf um ihre Zukunft

Die Tochter der Mondgöttin 2: Das Herz des Sonnenkriegers
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Der erste Band hat mich total gefesselt, daher war Band 2 natürlich eine Pflichtlektüre. Optisch steht Band 2 dem Reihenauftakt jedenfalls in Nichts nach.

Dieses Mal fand ich, dass die Geschichte deutlich ...

Der erste Band hat mich total gefesselt, daher war Band 2 natürlich eine Pflichtlektüre. Optisch steht Band 2 dem Reihenauftakt jedenfalls in Nichts nach.

Dieses Mal fand ich, dass die Geschichte deutlich Zeit brauchte, um in Fahrt zu kommen. Auch Xingyins Zerrissenheit zwischen Liwei und Wenzhi empfand ich manchmal als schwierig, da sie einfach nicht ehrlich war (oder zumindest Tatsachen verschwieg).

Als die Geschichte dann Fahrt aufgenommen hatte, war sie wirklich spannend und hatte die ein oder andere Überraschung und auch ein paar Schockmomente in petto. Auch wenn mir persönlich nicht alle Wendungen wirklich gefielen, war es durchaus spannend.

Die Charaktere und viele ihrer Hintergründe haben mir sehr gut gefallen, z. B. die Szene mit der Sonnengöttin war spannend, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Das hat hat mich wirklich überzeugt. Nur Xingyin fiel mir teilweise etwas unangenehm auf. Da machte sie in Band 1 durchaus eine bessere Figur.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Manchmal verlierte sich die Autorin ein bisschen in die Umgebungsbeschreibung, was jedoch der Atmosphäre in dem Buch vielleicht sogar eher geholfen hat. Das Cover ist einfach zum Verlieben.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Das Kuttenmädchen und der Dieb

Everlasting Fate – Ein Reich aus Silber und Magie
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Das wundervolle und detailreiche Cover inkl. Farbschnitt haben mich fast genauso angesprochen, wie der Klappentext und später auch die Leseprobe.

Aber auch der Start in die Geschichte von Leianna und ...

Das wundervolle und detailreiche Cover inkl. Farbschnitt haben mich fast genauso angesprochen, wie der Klappentext und später auch die Leseprobe.

Aber auch der Start in die Geschichte von Leianna und Ilya fiel mir ungewohnt leicht. Es gab keinen riesigen Weltaufbau vor ab, sondern es geht direkt los. Die Art und Weise, wie die Autorin dann nach und nach das Setting aufgebaut hat, hat mir sehr gefallen. Für mich war es genau die richtige Mischung aus "Stück für Stück erklären" und "ins kalte Wasser schmeißen".

Leianna ist eine recht angenehme Hauptfigur. Sie ist weitestgehend nachvollziehbar in ihren Charakterzügen und Handlungen. Sie bleibt sich treu, entwickelt sich aber Schritt für Schritt weiter. Ihren düsteren Hintergrund fand ich sehr gut mit der Zeit erklärt.

Ilya ist das perfekte Gegenstück zu Leianna. Seine charmante, wortgewandte und lustige Art, hat die Handlung aufgelockert. Doch schnell war auch bei ihm klar, dass noch mehr dahinter steckte und er ebenfalls Tiefgang besitzt.

Es gab einige Nebencharaktere, die einige wichtige Rollen übernommen haben. Sie haben noch mal zusätzlich für mehr Dynamik gesorgt.

Die Handlung war eine Gefühlsachterbahn, die im Laufe des Buches immer mehr an Fahrt aufgenommen hat. Ich konnte wirklich sehr gut mitfiebern, mitleiden und mich mit den Figuren freuen.

Besonders haben mit die lebendigen Dialoge gefallen. Gerade die Unterhaltungen zwischen Leianna und Ilya haben auf mich überhaupt nicht steif und konstruiert gewirkt.

Die ganze Welt war toll beschrieben, sodass bei mir permanent das Kopfkino an war.

Ich mochte die Wendungen, ob nun vorhersehbar oder überraschend. Das Ende hat richtig Lust auf den zweiten Band gemacht.

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