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Veröffentlicht am 03.06.2025

Robin und die Gefühle

Feeling Nothing
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Ein wunderschönes Cover, Sport und dank dem Klappentext die Aussicht auf eine ungewöhnliche und schöne Liebesgeschichte. Was braucht man mehr, um zuzugreifen?

Doch leider war es diesmal einer dieser Griffe, ...

Ein wunderschönes Cover, Sport und dank dem Klappentext die Aussicht auf eine ungewöhnliche und schöne Liebesgeschichte. Was braucht man mehr, um zuzugreifen?

Doch leider war es diesmal einer dieser Griffe, mit denen ich am Ende nicht so zufrieden bin. Denn hier gab es viele Punkte, die mir nicht gepasst haben.

Und damit meine ich nicht, dass die Campus-Bar Wolves in Anlehnung der Universitätseigenen Footballmannschaft Wolverines heißt. Auch, wenn das zwei unterschiedliche Tiere sind.

Mir machte eher Robins Art nach dem ersten Drittel zu schaffen. Denn obwohl es so gut angefangen hat, ich gut in die Geschichte reinkam und Sympathien für beide entwickelt hatte (obwohl es eine Szene gab, in der Robin echt mies war), kam dann der große Fall.

Die Thematik zum Robin mit Alexithymie (Gefühlsblindheit) hat mir gefallen und natürlich kann das nicht nur zu "lustiger" Situationskomik führen. Aber einige Entscheidungen und Handlungen von Robin ließ sich für mich nicht mit Alexithymie erklären. Sie ist übergriffig, stalkt und akzeptiert Tylers "Nein" nicht.

Tyler hingegen hat mir manchmal mit seinem Wankelmut zugesetzt. Wirkte für die großen Ziele, die er angeblich so hart verfolge, zu leichtsinnig. Alles in allem war er aber ein ganz süßer Hauptcharakter.

Auch die Thematik im Tylers Familie finde ich nicht so gut getroffen. Vielleicht wäre es besser gewesen, sich von einen der beiden Hintergründe zu beschränken und diesen mit mehr Tiefgang und weniger Logikfehlern auszubauen.

Aus dem "großen Finale" und der anschließenden Versöhnung hätte mehr herausgeholt werden können. Finde ich zumindest. Natürlich gibt es für die beiden ein Happy End, aber hier hätte ich mir eine bessere Lösung gewünscht.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Griechische Mythologie mal anders

Blood of Hercules
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Blood of Hercules versprach, anders zu sein. Die Leseprobe war interessant, Alexis schien ein recht interessanter, aber starker Charakter und Nyx als ihr Sidekick brachte den nötigen Humor, um dieses heftige ...

Blood of Hercules versprach, anders zu sein. Die Leseprobe war interessant, Alexis schien ein recht interessanter, aber starker Charakter und Nyx als ihr Sidekick brachte den nötigen Humor, um dieses heftige Thema zu verpacken. Aber das war nur die Theorie. Denn Nyx konnte nicht alles retten.

Alexis war am Anfang erfrischend und anders. Es wird schnell klar, warum. Ich fand, gerade am Anfang wurde gut rüber gebracht, warum sie so ist. Auch wenn mir diese Szenen eine Spur zu heftig waren. Gewalt gegen Kinder kommt bei mir einfach nicht gut an. Aber auch danach hat mir ihre charakterliche Entwicklung nicht zugesagt. Sie war keineswegs die starke Figur, die ich mir in solch einem Setting gewünscht hätte.

Auch die männlichen... Love Interests... Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob das die angemessene Bezeichnung ist. Denn im Grunde ist hier ein Haufen frauenverachtendes Verhalten dabei. Das und die Lücken sowie Logikfehler haben für mich am Ende dazu geführt, eine für mich seltene ein-Stern-Bewertung abzugeben.

Die Umsetzung der griechischen Mythologie hat mir ebenfalls nichts zugesagt. Bis zuletzt habe ich mich gefragt, warum hier ein solcher Bezug gestellt wird, denn an sich wird sie nahezu komplett zerpflückt und neu zusammengesetzt.

Der Schreibstil war an sich leicht zu lesen. Doch empfand ich eine zu starke Diskrepanz zwischen dem lockeren, umgangssprachlichen Stil und dem Inhalt des Buches. Es hatte manchmal den Eindruck auf mich, als würde dadurch die teilweise brutale, misogyne Handlung bagatellisiert.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

In der Unendlichkeit und im Tod vereint

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit
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Auch nach einigen Tagen nachdem ich dieses Buch abgeschlossen habe, tue ich mich mit dieser Rezension etwas schwer. Warum? Weil ich einfach das Gefühl habe, nicht annähernd meine Gefühle für dieses Buch ...

Auch nach einigen Tagen nachdem ich dieses Buch abgeschlossen habe, tue ich mich mit dieser Rezension etwas schwer. Warum? Weil ich einfach das Gefühl habe, nicht annähernd meine Gefühle für dieses Buch zum Ausdruck bringen zu können.
 
Zuerst einmal, diese Reihe ist für mich eine der positivsten Überraschungen der letzten Jahre. Ich mag Grimms Märchen eben wegen ihrer Düsternis nur sehr begrenzt. Wie Stella Tack diese, doch oftmals grausamen, bizarren und düsteren Märchen adaptiert… Das ist der reine Wahnsinn. Es ist so verdammt gut, es geht stellenweise so dermaßen unter die Haut. Das dann mit dieser Atmosphäre, Detailverliebtheit, Fantasie und dem Humor – verdammt, dieser Humor! – Es macht einfach süchtig.
 
Dazu kommt, dass ein zweiter Band einer Trilogie oft mehr eine Art Brücke zum Finale ist. Die Figuren stellen sich alle auf, bereit für die große Schlacht in Band 3.  Da leider oftmals auch die Qualität. In diesem Fall? Fehlanzeige. Ich habe diese 700 Seiten durchgesuchtet, trotz 2 Kleinkinder gegen Ende der Erkältungssaison. Es hat mir fast körperliche Schmerzen bereitet, das Buch aus der Hand zu legen. Ich musste einfach wissen, wie die Geschichte weitergeht.
 
Ich habe mit den Figuren gelacht und gelitten. Oh man… Hab ich gelitten. Ein paar Stellen nehme ich der Autorin auch ein bisschen übel, wenn ich ehrlich bin. Sie hat mir mein Herz herausgerissen und es einfach zerfetzt! Ich liebe dich dafür, was sie für Emotionen mit ihren Geschichten in mir auslöst, gerade bisher mit Ever & After. Die Entwicklung der Charaktere hat mir unglaublich gut gefallen. Der Handlungsverlauf mit den Plotwists waren oft unvorhergesehen, aber nachvollziehbar, einfach stimmig.
 
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und auch als Print gelesen (je nachdem wie es passte, ich musste einfach wissen, wie es weitergeht!). Die Sprecherin hat, wie im Band zuvor wirklich eine tolle Arbeit geleistet.
 
Das Schlimmste an dem Buch ist, dass Band 3 erst im Oktober erscheint. Ich weiß nicht, wie ich das aushalten soll.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Zwei Herzen in Two Hearts

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
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RomCom mit Sport? Genau mein Beuteschema. Auf mich das Cover erst nicht so gewirkt. Das Bild hat mich einfach nicht wirklich angesprochen. Auch wenn ich an sich ein großer Fan von Illustrationen auf dem ...

RomCom mit Sport? Genau mein Beuteschema. Auf mich das Cover erst nicht so gewirkt. Das Bild hat mich einfach nicht wirklich angesprochen. Auch wenn ich an sich ein großer Fan von Illustrationen auf dem Cover bin. Doch hier gilt eindeutig: Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover (auch wenn diese regelmäßig für Impulskäufe bei mir sorgen...)

Die Geschichte hat mich von Anfang an überzeugt. Ich mochte Mae total, ihre Gedankengänge, ihre Leidenschaft, ihre Liebe für die Menschen, die ihr wichtig waren.

Auch Chris hatte einen Humor, der mir unglaublich gut gefallen hat. Trotzdem brachte auch sein Charakter eine gewisse Tiefe mit sich, war keineswegs oberflächlich. Dabei wirkte es nicht, als wäre er künstlich zum Nice Guy aufgebaut worden, sondern wirklich natürlich.

Die Nebencharaktere, wie Familien der beiden, Peter, Kevin, Ali... sie alle hatten ihren Beitrag zur Geschichte, ihre Momente zum Glänzen.

Beim große Finale habe ich mitgelitten. Auch wenn hier natürlich ein gehöriger Schuss Drama im Spiel war, war es nicht zu viel. Genug für etwas Herzschmerz, da ich die beiden im Laufe des Buches lieb gewonnen habe, ohne dass es an Glaubwürdigkeit verliert. Was nicht in dieses Buch gepasst hätte.

Für eine Sports-RomCom ist mir persönlich der Sport etwas zu kurz gekommen. Dafür war es eine ziemlich perfekte RomCom. Aus diesem Grund kann ich da locker drüber hinweg sehen.

Das Buch habe ich zum Teil gelesen und zum Teil gehört. Die Sprecherin (Der Sprecher liest nur den Epilog) hat einen wirklich guten Job gemacht. Einzig bei längeren Dialogen habe ich beim Hören den Überblick verloren, wer was gesagt hat. Veränderungen bei der Stimme je nach Charakter habe ich nämlich keine festgestellt. Allerdings gab es davon ja auch eine Menge, sodass es wahrscheinlich nahezu unmöglich gewesen wäre, jedem Charakter eine "eigene Stimme" zu geben.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war locker und leicht gängig. Gerade die Dialoge mochte ich sehr gerne, da sie sehr authentisch waren.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Wenn das Kind krank ist…

Ups, ich bin krank
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Wer kennt es nicht? Gerade in der kälteren Jahreszeit sind Kinder recht häufig krank. Aber auch wenn es warm ist, hat man sich auch mal schnell etwas eingefangen. Erst merkt das Kind langsam, dass etwas ...

Wer kennt es nicht? Gerade in der kälteren Jahreszeit sind Kinder recht häufig krank. Aber auch wenn es warm ist, hat man sich auch mal schnell etwas eingefangen. Erst merkt das Kind langsam, dass etwas nicht stimmt. Dann kommt die Krankheit so richtig durch. Zum Arzt? Nein, dank. Medikamente? Bloß nicht! Zum Glück kann man hier in der Form dieses Buches dem Kind das Kranksein etwas näherbringen.

Ich mochte Leonie als Hauptfigur in diesem Buch wirklich gerne. Sie war greifbar und ihre Gedankengänge schön rübergebracht. Dabei mochte ich nicht nur, dass bei der Vorlesegeschichte auf alle Zyklen der Krankheit eingegangen wurde, sondern auch, dass man als Elternteil wieder einen besseren Blick auf das Kind und seine Sicht auf die Dinge erhalten hat. Dazu kommt noch ein schöner Ratgeber-Teil, der noch einmal unterstützt.

Das Buch ist insgesamt sehr hochwertig. Die Bilder sind mit sehr viel Liebe (auch zum Detail) gefertigt worden und passen auch von der Farbe her super ins Thema. So wird es eine sehr runde Sache.

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