Cover-Bild Die Bäume
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 16.10.2024
  • ISBN: 9783453428751
Percival Everett

Die Bäume

Roman – Auf der Shortlist für den Booker Prize 2022
Nikolaus Stingl (Übersetzer)

»Das ist ein großer Literaturspaß!« Denis Scheck

USA, Anfang des 21. Jahrhunderts: Im Städtchen Money in den Südstaaten werden mehrere Männer ermordet: meist dick, doof und weiß. Neben jeder Leiche taucht ein Körper auf, der die Züge von Emmett Till trägt, eines 1955 gelynchten Schwarzen Jungen. Zwei afroamerikanische Detektive ermitteln, doch der Sheriff sowie eine Gruppe hartnäckiger Rednecks leisten erbitterten Widerstand. Als sich die Morde auf ganz Amerika ausweiten, suchen die Detektive des Rätsels Lösung in den Archiven von Mama Z, die seit Jahrzehnten über die Opfer der Lynchjustiz in Money Buch führt.

Eine atemberaubende Mischung aus Parodie und Hardboiled-Thriller, wie es sie bislang in der amerikanischen Literatur nicht gegeben hat.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2026

Hammerhart

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Ein Hammer Buch. Eine großartige Persiflage auf Amerika und seine teilweise schreckliche Geschichte. Ich fand es gut zu lesen und der schwarze Humor hat mir sehr gut gefallen. Nur das letzte Kapitel war ...

Ein Hammer Buch. Eine großartige Persiflage auf Amerika und seine teilweise schreckliche Geschichte. Ich fand es gut zu lesen und der schwarze Humor hat mir sehr gut gefallen. Nur das letzte Kapitel war irgendwie verwirrend und das Ende somit ein wenig seltsam. Ich brauche unbedingt noch ein Buch vom Autor.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Beeindruckende Mischung aus verschiedenen Genres

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Zuerst beginnt der Roman ganz normal, er kommt wie ein Krimi vor. Allmählich treffen hier verschiedene Genres aufeinander. Ich war nicht vorbereitet, in welchem Ausmaß die Story dargestellt wird. Und bis ...

Zuerst beginnt der Roman ganz normal, er kommt wie ein Krimi vor. Allmählich treffen hier verschiedene Genres aufeinander. Ich war nicht vorbereitet, in welchem Ausmaß die Story dargestellt wird. Und bis zuletzt konnte ich nicht nachvollziehen, dass es hier auch um dystopische Elemente ging. Das Buch hat mich komplett überrascht und fasziniert. Alles wirkt authentisch.
Dem Autor hat gelungen, aus einem Roman eine Satire zu machen, die wiederum über wichtige sowie tiefgründige Themen verfügt.
Erzählt aus mehreren Perspektiven in kurzen Kapiteln, kann das Buch sehr schnell ausgelesen werden. Man braucht zwar ein wenig, in die Geschichte einzutauchen, weil es viele Charaktere gibt. Mir hat die Lektüre viel Spaß beim Lesen bereitet. Ich kann es jederzeit weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Obskure Rache

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Es geht um ein wichtiges Thema, dass nicht-weiße-Menschen in den USA gelyncht wurden. Es geht um Klischees wie der kleinen Ortschaft im tiefen Süden des Landes, farbige Agents und einer über Jahrzehnte ...

Es geht um ein wichtiges Thema, dass nicht-weiße-Menschen in den USA gelyncht wurden. Es geht um Klischees wie der kleinen Ortschaft im tiefen Süden des Landes, farbige Agents und einer über Jahrzehnte geführten Liste über Opfer von Lynchjustiz.
Da reichte auch schon ein einfaches guten Tag an eine weiße Person. Und in Money, dem Ort wo alles begann scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Weiße Männer werden ermor-det, verstümmelt und man findet daneben eine ebenso furchtbar zugerichtete Leiche eines jungen Farbigen.
Farbige Agents werden in den Ort geschickt, die Morde weiten sich aus und so richtig kom-men sie nicht voran. Es ist ein wenig mystisch, überzogen und klischeehaft, oder auch nicht?
Es ist auf jeden Fall ein bedrückendes Thema, welches unbedingt aufgearbeitet werden müsste. Aber für mein Empfinden nicht so.
Bei der Beschreibung konnte ich mir schon den Ort mit übergewichtigen weißen Menschen vorstellen, die nicht die Hellsten sind, aber es kam mir auch abgeschmackt vor. Höchstwahr-scheinlich war das die Absicht des Autors und als Spaß wenn auch Literaturspaß kam es mir nicht vor. Der Roman bietet mit seinen Darstellungen viel Stoff zum Nachdenken. Aber der Schreibstil ist nicht meiner, deshalb hatte ich beim Lesen meine Schwierigkeiten bei der Sache zu bleiben. Vielleicht wollte hier aber auch zu viel abgedeckt werden, auf das Obskure hätte gerne verzichtet werden können.

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