Cover-Bild Sonderedition: Buchenleben
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ludwig
  • Genre: Sachbücher / Natur & Technik
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 29.12.2024
  • ISBN: 9783453281820
Peter Wohlleben

Sonderedition: Buchenleben

Ein Baum erzählt seine Geschichte - SPIEGEL Bestseller
Mascha Greune (Illustrator)

Erinnerungen einer Buche – Der Spiegel-Bestseller, jetzt als edle Sonderedition

Über 200 Jahre ist sie alt, jetzt blickt sie dem Ende ihres Lebens entgegen: eine alte Buche, zu deren Füßen ihre Sämlinge umsorgt und geschützt heranwachsen. Doch alles wird sich ändern, wenn die Buche stirbt. Wie kann sie die kleinen Bäume auf eine Zukunft vorbereiten, in der sie auf sich gestellt sind und in der nur überlebt, wer die Gesetze der Natur versteht? So beginnt sie zu erzählen, von ihrem fesselnden Leben voller Lebenslust und Neugier, Gefahr und Verlust …

In diesem einzigartigen Roman – dem ersten seiner Art – inszeniert Peter Wohlleben die spannende und berührende Geschichte einer Buche, die unseren Blick auf die Natur für immer verändern wird.

Dieses Buch ist eine Sonderedition mit veredeltem Umschlag

Ausstattung: mit Illustrationen im Text

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2025

Ein Baum als Erzähler

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Die Rezension zu „Buchenleben“ von Peter Wohlleben fällt mir nicht leicht, da ich es schwierig finde, diese außergewöhnliche Geschichte richtig einzuordnen. Einerseits liegt das daran, dass ich mit dem ...

Die Rezension zu „Buchenleben“ von Peter Wohlleben fällt mir nicht leicht, da ich es schwierig finde, diese außergewöhnliche Geschichte richtig einzuordnen. Einerseits liegt das daran, dass ich mit dem erzählerischen Konzept – ein Baum, der seine Lebensgeschichte erzählt – kleine Schwierigkeiten habe. Ich bevorzuge realistische Literatur, insbesondere Krimis, Thriller, lebensnahe Romane und Sachbücher, und kann mit Fantasy, Science-Fiction bzw. märchenhafter Erzählung wenig anfangen. Insofern war ich hier von Anfang an etwas hin- und hergerissen.

Andererseits faszinieren mich unterschiedliche Biografien – und in diesem Fall eben die von einer fast 200jährigen Buche. Deshalb habe ich mich bewusst für dieses Buch entschieden. Tatsächlich konnte es mich auf eine gewisse Weise fesseln, denn die Buche kann zahlreiche Geschehnisse über die Jahre hinweg erzählen. Wohlleben gelingt es überraschend gut, dieses Wissen in eine ruhige, fast meditative Erzählung zu verpacken. Einige Passagen empfand ich zwar als langatmig, doch die Geschichte interessierte mich genug, um dranzubleiben.

Der Schreibstil ist angenehm, und seine Wortschöpfungen für andere Lebewesen und Naturphänomene wirken charmant und passend. Der wissenschaftliche Teil im zweiten Abschnitt rundet das Thema gelungen ab. Ich habe das Buch in Etappen gelesen, da ich in der richtigen Stimmung für diese eher unaufgeregte Erzählweise sein musste. Letztlich hat es mich gut unterhalten und meine Wahrnehmung für das Wunderwerk Baum und die faszinierende Welt des Waldes geschärft.

Nach der Lektüre dieses Buches werde ich sicherlich mit einem anderen Blick durch den Wald gehen – insbesondere beim Anblick von Buchen werde ich an diese Geschichte denken. Der Ausflug in ein für mich ungewohntes Genre hat sich gelohnt. Zwar reiht sich hier kein großes Ereignis ans nächste, doch das Buch erzeugt ein warmes Gefühl und bringt einen der Natur spürbar näher.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Braucht Zeit

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Von Peter Wohlleben habe ich bereits mehrere Bücher gelesen und fand es immer spannend, Neues über den Wald zu erfahren. Daher war ich besonders gespannt auf sein aktuelles Werk.

Dieses Mal ist es eher ...

Von Peter Wohlleben habe ich bereits mehrere Bücher gelesen und fand es immer spannend, Neues über den Wald zu erfahren. Daher war ich besonders gespannt auf sein aktuelles Werk.

Dieses Mal ist es eher ein Roman als ein reines Sachbuch – und trotzdem lernt man einiges dazu.

Ich mag seinen Schreibstil sehr. Er ist zugänglich und macht es leicht, am Ball zu bleiben. Der Anfang hat mir besonders gut gefallen: abwechslungsreich und mit viel Witz. Es hat mir Spaß gemacht, zu rätseln, welche Waldbewohner hinter den fantasievollen Umschreibungen stecken. So werden etwa Pilze, Rehe und andere Tiere des Waldes auf kreative Weise beschrieben.

Ab etwa der Hälfte zog sich die Geschichte für mich jedoch etwas. Die Handlung kam nicht richtig voran, und die ständigen Umschreibungen wurden mir mit der Zeit etwas zu viel. „Brauner Tod“ konnte ich irgendwann einfach nicht mehr lesen.

Sehr gut gefallen haben mir die fachlichen Begleittexte zu jedem Kapitel. Ich habe sie nicht direkt nach dem jeweiligen Abschnitt gelesen, sondern erst am Ende – eben so, wie man ein Buch klassisch von vorne bis hinten liest (der innere Monk lässt grüßen).

Die Grundidee des Buches finde ich wirklich gelungen, und in vielen Punkten wurde sie auch gut umgesetzt. Vielleicht hätte ich mir einfach mehr Pausen beim Lesen gönnen sollen, damit es mir noch besser gefallen hätte. Trotzdem kann ich es empfehlen – es bietet wunderbare Einblicke und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig jeder einzelne Baum ist.

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