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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Hat mich echt überrascht

Solange ein Streichholz brennt
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Cover und Titel haben mich ehrlich gesagt zuerst nicht wirklich angesprochen, deshalb bin ich ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte am Ende ...

Cover und Titel haben mich ehrlich gesagt zuerst nicht wirklich angesprochen, deshalb bin ich ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte am Ende berührt hat.
Im Mittelpunkt steht Bohm, der seit Jahren auf der Straße lebt. Als eine Journalistin ihn für eine TV-Reportage begleiten will, lehnt er zunächst ab. Doch als sein Hund schwer verletzt wird und eine Operation braucht, lässt er sich darauf ein. Der Sender übernimmt die Kosten und dafür begleitet ihn Reporterin Alina eine Woche lang. Was als sachliche Reportage geplant ist, wird schnell persönlicher als gedacht.
Besonders gut gefallen hat mir, wie echt sich Bohm anfühlt. Mit all seinen Ecken und Kanten, aber auch mit viel Herz. Auch die Entwicklung zwischen ihm und Alina fand ich sehr stimmig und überhaupt nicht kitschig. Die Dialoge sind stark, teils humorvoll und gleichzeitig nachdenklich.
Ein bisschen mehr Hintergrund zu beiden Figuren hätte ich mir noch gewünscht, zudem war ich mit dem Buch doch recht schnell fertig. Trotzdem hat mich die Geschichte wirklich gepackt. Tiefgehend, emotional und dabei angenehm zu lesen. Für mich eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Zu wenig Alltagsküche für mich

Airfryer vegetarisch - Die besten Rezepte für die Heißluftfritteuse
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Ich hatte mir von dem Buch ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Die Idee, vegetarische Gerichte im Airfryer zuzubereiten, finde ich super praktisch für den Alltag. Es sind auch ein paar schöne und einfache ...

Ich hatte mir von dem Buch ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Die Idee, vegetarische Gerichte im Airfryer zuzubereiten, finde ich super praktisch für den Alltag. Es sind auch ein paar schöne und einfache Rezeptideen dabei, die man schnell umsetzen kann. Die Erklärungen sind verständlich und die Bilder machen auf jeden Fall Lust aufs Ausprobieren. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt nicht so richtig abgeholt, weil viele Rezepte einfach nicht meinen Geschmack getroffen haben.
Was mich außerdem etwas gestört hat, ist die Auswahl der Gerichte. Für mich hätte der Fokus viel mehr auf schnellen und gesunden Gemüsegerichten liegen können, die man wirklich regelmäßig kocht. Stattdessen sind auch Sachen wie Muffins oder Schokoküchlein dabei, die ich in so einem Buch nicht unbedingt brauche. Dazu kommen teilweise Zutaten, die ich nicht immer im Haus habe, was es im Alltag etwas unpraktisch macht. Am Ende nehme ich ein paar nette Ideen mit, aber insgesamt hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Kompakt, verständlich und ein echter Denkanstoß

Warum ich keinen Alkohol mehr trinke
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Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fand es insgesamt wirklich interessant. Bas Kast schreibt angenehm ruhig und verständlich, ohne belehrend zu wirken. Man merkt, dass er sich intensiv ...

Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fand es insgesamt wirklich interessant. Bas Kast schreibt angenehm ruhig und verständlich, ohne belehrend zu wirken. Man merkt, dass er sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, aber trotzdem bleibt alles gut nachvollziehbar erklärt.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und seinen persönlichen Erfahrungen. Dadurch wirkt das Ganze nicht trocken, sondern eher wie ein ehrlicher Erfahrungsbericht mit fundiertem Hintergrund. Ich musste beim Lesen öfter über mein eigenes Verhalten nachdenken, gerade weil vieles so alltäglich ist.
Man darf aber nicht erwarten, komplett neue oder super tiefgehende Infos zu bekommen. Das Buch ist eher ein kompakter Überblick. Für mich war das okay, aber wer sich schon viel mit dem Thema beschäftigt hat, wird hier wahrscheinlich nicht allzu viel Neues finden.
Was ich etwas schade finde, ist der Preis für die wenigen Seiten. Da hätte ich mir entweder mehr Inhalt oder einen günstigeren Preis gewünscht.
Trotzdem hat sich das Lesen für mich gelohnt. Es ist ein gutes Buch für alle, die sich ohne großen Aufwand mal bewusst mit ihrem Alkoholkonsum auseinandersetzen möchten.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Spannender Thriller mit kleinen Längen

Wenn du mir gehörst
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„Wenn du mir gehörst“ war mein erstes Buch von Michael Robotham und insgesamt hat es mir gut gefallen. Die Ausgangsidee fand ich wirklich interessant, vor allem weil die Geschichte aus Sicht einer Polizistin ...

„Wenn du mir gehörst“ war mein erstes Buch von Michael Robotham und insgesamt hat es mir gut gefallen. Die Ausgangsidee fand ich wirklich interessant, vor allem weil die Geschichte aus Sicht einer Polizistin erzählt wird, die plötzlich selbst in eine ziemlich schwierige Situation gerät. Die Figuren, besonders Phil McCarthy, sind gut ausgearbeitet und wirken größtenteils glaubwürdig.
Der Thriller lebt weniger von Action, sondern eher von der psychologischen Spannung zwischen den Figuren. Beim Lesen hatte ich öfter das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, und man überlegt ständig, wem man eigentlich trauen kann. Das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht.
Allerdings zieht sich die Handlung an manchen Stellen etwas und hätte meiner Meinung nach ruhig etwas straffer erzählt sein können. Dadurch braucht die Geschichte eine Weile, bis sie richtig Fahrt aufnimmt.
Trotzdem ist es insgesamt ein solider und unterhaltsamer Thriller mit einer guten Story. Für mich kein absolutes Highlight, aber auf jeden Fall lesenswert. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band mit Phil McCarthy weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Ein Serienkiller im Gerichtssaal

Thirteen
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„Thirteen“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Allein die Idee, dass der wahre Täter nicht auf der Anklagebank sitzt, sondern mitten in der Jury, ist einfach genial. Dadurch entsteht eine ganz besondere ...

„Thirteen“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Allein die Idee, dass der wahre Täter nicht auf der Anklagebank sitzt, sondern mitten in der Jury, ist einfach genial. Dadurch entsteht eine ganz besondere Spannung, weil man als Leser genau weiß, dass etwas nicht stimmt, während im Gerichtssaal alle versuchen, den Mordfall gegen den falschen Mann aufzuklären. Ich liebe diese Gerichtsatmosphäre in der Eddie Flynn Reihe sowieso, und auch hier gibt es wieder viele kluge Strategien, Wendungen und Momente, in denen man miträtselt, wie sich das Ganze noch entwickeln könnte.
Besonders beeindruckt hat mich der Täter in diesem Band. Er ist unglaublich raffiniert und immer mehrere Schritte voraus, was die Geschichte wirklich faszinierend macht. Gleichzeitig bleibt das Buch durch die kurzen Kapitel und die vielen Perspektivwechsel sehr dynamisch. Man merkt einfach, wie viel Spaß Steve Cavanagh daran hat, mit Erwartungen zu spielen und immer neue Überraschungen einzubauen. Für mich war das wieder ein richtig starker Band der Reihe, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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