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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2024

Unterhaltsamer Sommerroman

Geparkt
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Da mein Gehirn aufgrund einer erneuten Corona-Infektion nicht so aufnahmefähig war, habe ich mich für ein leichtes und unterhaltsames Buch entschieden: „Geparkt“ von Susanne Fröhlich, erschienen bei @droemerknaur.
Monika ...

Da mein Gehirn aufgrund einer erneuten Corona-Infektion nicht so aufnahmefähig war, habe ich mich für ein leichtes und unterhaltsames Buch entschieden: „Geparkt“ von Susanne Fröhlich, erschienen bei @droemerknaur.
Monika lernt beim Online-Dating den deutlich älteren Sven kennen, dessen selbstbewusste und entschlossene Art sie beeindruckt. Er hat es als Investment-Banker zu viel Geld gebracht und kann Monika von sich überzeugen. Sie gibt ihre Arbeit als Physiotherapeutin auf und zieht zuerst in seine Luxus-Wohnung nach Frankfurt, bevor sie in seiner Finca auf Mallorca lebt. Monika genießt das luxuriöse Leben und bemerkt dabei nicht, dass die Besuche von Sven seltener werden und er sich bereits umorientiert. Als sie die Nachricht von Sven erhält, die Finca bald verlassen zu müssen, wird Monika aktiv, denn still und leise will sie nicht gehen.
Nach einem gemächlichen Einstieg wird es bald interessanter und die Figuren gewinnen an Charakter. Monika ist durchaus sympathisch, die ein oder andere fragwürdige Entscheidung ist ihrer Naivität geschuldet. Der Verlauf der Geschichte ist unterhaltsam, die umgesetzten Ideen der Frauen sind kreativ und werden humorvoll beschrieben. Mit viel Feingefühl werden die zwischenmenschlichen Begegnung gezeichnet. Hie und da hatte die Story Längen, dennoch war ich immer am Weitergang der Geschichte interessiert. Gut gefallen hat mir die Solidarität unter den Frauen und, trotz der humorvollen Schreibweise, die tiefgründigen Gedanken zwischendurch.
„Geparkt“ hat genau meine Erwartungen erfüllt, es ist leichte und humorvolle Unterhaltung und bestens als Urlaubslektüre geeignet.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Brandaktuell und sehr spannend

Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)
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„Monster“ von Nele Neuhaus ist mit über elftausend Bewertungen bei Amazon beurteilt und meiner Meinung nach zu Recht ein Spiegel Bestseller. Ich habe mir das Hörbuch, wunderbar gesprochen von Julia Nachtmann, ...

„Monster“ von Nele Neuhaus ist mit über elftausend Bewertungen bei Amazon beurteilt und meiner Meinung nach zu Recht ein Spiegel Bestseller. Ich habe mir das Hörbuch, wunderbar gesprochen von Julia Nachtmann, angehört und bin begeistert. Die Vorgängerbände 1 bis 10 habe ich alle gelesen, aber das Hörbuch war mindestens genauso gut wie die Bücher.

Im 11. Band der Bodenstein-und-Kirchhoff-Reihe geht es um viele brisante Themen, Recht und Gerechtigkeit spielen eine große Rolle. Als die Leiche der erdrosselten Schülerin Larissa gefunden wird, gerät ein afghanischer Asylbewerber in das Visier der Polizei. Die Vorverurteilungen und Empörung in der Gesellschaft ist groß, auch wenn seine Schuld noch nicht bewiesen ist.
Ein weiterer Mord geschieht, diesmal wird ein von Bisswunden übersäter Straftäter bei einem Verkehrsunfall getötet. Haben die beiden Mordfälle etwas miteinander zu tun?

Nele Neuhaus hat einen fesselnden Kriminalroman geschrieben, der mit vielen Handlungssträngen den Hörer fordert, aufmerksam zuzuhören. Die Personen werden von der Autorin sehr detailliert beschrieben und waren für mich authentisch. Bei den Gesprächen und Dialoge habe ich das Gefühl nah dabei zu sein, so natürlich und ungekünstelt werden diese wiedergegeben. Die Spannung zieht ab Mitte des Buches deutlich an und ich fieberte der Auflösung der Fälle regelrecht entgegen. Besonders beeindruckt hat mich die direkte und ehrliche Beschreibung der trauernden Eltern sowie die Dynamik im Ermittlerteam. Die Entwicklungen im K11, die Einblicke in das Privatleben der Ermittler und die künftigen Änderungen im Team lassen auf neue und interessante Fälle hoffen.

Ich habe das Hörbuch sehr gerne und mit großer Anteilnahme gehört und es hat mich aufgrund der aktuellen Themen wie Asylpolitik, Rassismus und Social Media nachdenklich gemacht. Große Empfehlung von meiner Seite.

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Veröffentlicht am 04.07.2024

Umfassend und übersichtlich

Lüneburg & Lüneburger Heide Reiseführer Michael Müller Verlag
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https://www.lovelybooks.de/autor/Sven-Bremer/L%C3%BCneburg-L%C3%BCneburger-Heide-Reisef%C3%BChrer-Michael-M%C3%BCller-Verlag-2981676913-w/rezension/14301042091/

https://www.lovelybooks.de/autor/Sven-Bremer/L%C3%BCneburg-L%C3%BCneburger-Heide-Reisef%C3%BChrer-Michael-M%C3%BCller-Verlag-2981676913-w/rezension/14301042091/

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Veröffentlicht am 02.07.2024

Auf den Punkt gebracht

Geile Zeit
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Niclas Seydacks Buch „Geile Zeit - Autobiographie einer Generation“ bietet einen nostalgischen und humorvollen Rückblick in die Jugend der Millennials. Der Autor, geboren 1990, beschreibt die Unbeschwertheit ...

Niclas Seydacks Buch „Geile Zeit - Autobiographie einer Generation“ bietet einen nostalgischen und humorvollen Rückblick in die Jugend der Millennials. Der Autor, geboren 1990, beschreibt die Unbeschwertheit der 90er Jahre ein, als Talkshows und Serien wie den Alltag prägten und das Leben noch voller Möglichkeiten erschien. Seydack beschreibt eindrucksvoll die Anfänge dieser Generation mit der digitalen Welt, man erinnert sich fast wehmütig an Zeiten von ICQ und Studi-VZ.
Seine Erzählungen sind locker und humorvoll, was mich immer wieder schmunzeln lies. Mit viel Selbstironie frischt er Vergangenes auf, manches wirkt aus heutiger Sicht fast etwas peinlich oder zumindest erstaunlich. Seydack führt uns zurück in ein Welt, die gefühlt einfacher und übersichtlicher war als jetzt. Dennoch waren diese Jahre auf von vielen Krisen geprägt. Die Zeit verfliegt beim Lesen, immer wieder habe ich mir gedacht: Stimmt, das ist ja auch passiert. Es werden nicht nur die heiteren Momente der Millennials beschrieben, die vielen schlimmen Ereignisse und Katastrophen werden ebenfalls erwähnt.
Das Buch präsentiert einen Rückblick in eine vergangene Zeit, allerdings ohne Bewertung oder psychologischer Einordnung. Für mein Empfinden wurde die damalige Grundstimmung gut erfasst und wiedergegeben. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten, mich an viele Sachen wieder zurückerinnert und kann das Buch daher weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 02.07.2024

Tolle Story, perfekt umgesetzt, sehr spannend

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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„Der Totenarzt“ ist bereits der 13. Band der beliebten Hunter-und-Garcia-Thriller-Reihe und meine Erwartungen an den Spiegel-Bestseller waren hoch. Gelingt es Chris Carter mit einem unauffällig mordenden ...

„Der Totenarzt“ ist bereits der 13. Band der beliebten Hunter-und-Garcia-Thriller-Reihe und meine Erwartungen an den Spiegel-Bestseller waren hoch. Gelingt es Chris Carter mit einem unauffällig mordenden Serienkiller einen spannenden Thriller zu schreiben? Eindeutig ja.
Bei der Autopsie eines Mannes, der Opfer eines Verkehrsunfalls wurde, findet die Gerichtsmedizinerin heraus, dass der Mann bereits tot war als der Unfall geschah. Allerdings scheint der Mann nicht eines natürlichen Todes gestorben zu sein, sondern er wurde qualvoll ermordet. Hunter und Garcia beginnen mit ihren Ermittlungen, währenddessen wir ein zweites Mordopfer entdeckt. Diesmal ist der vorherige Mord durch einen vermeintlichen Suizid getarnt und auch nur zufällig entdeckt worden. Ist hier ein brutaler Serienmörder unterwegs, der seine Taten durch geschicktes Inszenieren wie Unfälle aussehen lässt? Wer sind die beiden Opfer, welche Verbindung haben sie miteinander und warum ausgerechnet sie? Wie stoppt man einen Mörder, der so vorsichtig vorgeht und keine Spuren hinterlässt?
Ich habe das Hörbuch nicht mehr unterbrechen wollen, so sehr war ich von der Geschichte gefesselt. Der Sprecher, Uve Teschner, spricht das Hörbuch so fantastisch, dass es eine große Freude ist ihm zuzuhören. Mir hat die Story richtig gut gefallen, die Spannung ist durchwegs hoch und die ruhigen und langsamen Passagen zu den Hintergründen der Opfer passen wunderbar in die Erzählung. Die Personen und Handlungen sind detailliert beschrieben und dadurch ist das ganze Setting sehr gut vorstellbar. Die Vorgehensweise des Täters ist mal etwas anderes und dadurch sehr interessant. Hunter kann in gewohnter Art und Weise seine intellektuellen Fähigkeiten einsetzen, ich finde es immer wieder faszinierend seinen Gedankengängen zu folgen. Die Teamarbeit der beiden Ermittler, die Zusammenarbeit mit der Gerichtsmedizin und die Mordfälle selbst – alles rund und sehr gut und flüssig geschrieben, bzw. in meinem Fall gesprochen.
Auch ohne alle vorherigen Bände der Reihe zu kennen, hat mir „Der Totenarzt“ richtig gut gefallen und mir spannende Unterhaltung beschert. Für mich ein Thriller-Highlight.

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