Cover-Bild Die Schuldlosen
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Saga Egmont Bücher
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783987500794
Petra Hammesfahr

Die Schuldlosen

Die Tiefen der menschlichen Abgründe - Hammesfahrs düsterer Kriminalroman jetzt in überarbeiteter Neuauflage

Am Ostersonntag verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Dorf: Janice Heckler ist tot in der Greve gefunden worden, halbnackt und offensichtlich ertränkt. Auf den Täter einigt man sich in Garsdorf schnell: der Nachbar. Alex Junggeburt – als Kind noch von allen bedauert, als Jugendlicher gefürchtet, als Erwachsener verteufelt.

Sechs Jahre später kommt Alex frühzeitig aus der Haft frei. Sein erster Weg führt ihn zurück an den Ort des Geschehens – in sein Elternhaus. Kaum jemand im Dorf ist darüber glücklich: Die einen fürchten seine Rache, die anderen weitere Gewalttaten.  Wenig später wird die Leiche von Heike Jentsch gefunden ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Zwischen Schuld und Wahrheit und einem Dorf das nichts vergisst.

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Für mich war es das erste Buch der Autorin. Schon der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr neugierig gemacht. Das Cover finde ich wirklich gelungen und sehr passend. 
Auf dem Buchrücken steht: ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin. Schon der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr neugierig gemacht. Das Cover finde ich wirklich gelungen und sehr passend. 
Auf dem Buchrücken steht: „Hammesfahrs Krimis sind immer ein bisschen anders als andere und oft auch ein bisschen besser.“ – Stern
Und ja, anders ist dieser Krimi definitiv.
Die Spannung baut sich eher ruhig und langsam auf. Vieles passiert unterschwellig, zwischen den Zeilen, und Stück für Stück nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Für mich hätte es zwischendurch gern etwas mehr Nervenkitzel sein dürfen. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und wie die Geschichte endet.
„Die Schuldlosen“ ist ein Psycho-Krimi, der ohne großen Spannungsbogen auskommt, dafür aber mit Dorfatmosphäre überzeugt.

Worum geht’s? 
Am Ostersonntag verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Dorf: Janice Heckler ist tot in der Greve gefunden worden, halbnackt und offensichtlich ertränkt. Schnell ist für alle klar, wer der Täter sein soll: der Nachbar Alex Junggeburt – als Kind noch bedauert, als Jugendlicher gefürchtet, als Erwachsener verteufelt.
Sechs Jahre später kommt Alex frühzeitig aus der Haft frei und kehrt in sein Elternhaus zurück. Das Dorf reagiert mit Misstrauen und Angst. Die einen fürchten seine Rache, die anderen weitere Gewalttaten.
Und dann wird eine weitere Leiche gefunden, die Leiche von Heike Jentsch. 

Meine Meinung:                                                                     Für alle, die Krimis mögen, die weniger auf Action setzen und mehr auf Psychologie und zwischenmenschliche Abgründe.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er ist klar, und sehr angenehm vom Schriftbild zu lesen. Ich konnte der Handlung gut folgen und habe automatisch versucht mitzurätseln. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen, was die Geschichte trotz ruhiger Erzählweise spannend macht.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Schuldig oder glaub man nur, es zu sein?

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Meine Meinung und Fazit:

Ein Dorf und ein Mord zu Ostern vor einigen Jahren. Alex hat den Großteil seiner Strafe abgesessen und ist auf Bewährung entlassen. Er sieht zurück in seine Heimat, seine Anwältin ...

Meine Meinung und Fazit:

Ein Dorf und ein Mord zu Ostern vor einigen Jahren. Alex hat den Großteil seiner Strafe abgesessen und ist auf Bewährung entlassen. Er sieht zurück in seine Heimat, seine Anwältin rät ihm davon ab, doch Alex entscheidet sich für sein Elternhaus. Nur deine alte Freundin Silvie ist ihm positiv gestimmt, sonst hat keiner Interesse an seiner Rückkehr.

Ich als Leserin erfahre Stück für Stück in Rückblenden, was sich damals zugetragen hat, oder sind es nur die Erinnerungen, die gut in die Ermittlungen passen?
Immer wieder tauchen neue Protagonisten auf und man versucht diese einzuordnen, damals wie heute.

Alex hat keine einfache Kindheit, war er doch nur Ersatz für die verstorbene Schwester. Und die Umgebung hat sich gewundert, aber wegschaut. Er war in seiner Jugend sehr unstetig und ein Weiberheld, so dass die Tat schon irgendwie ihm zuzuschreiben war, aber war damals wirklich alles so, wie es in der Gerichtsverhandlung zu Tage kam? Was ist Freundschaft noch wert, wenn eine so schreckliche Tat passiert?

Aus verschiedenen Richtungen nähert man sich den damaligen Ereignissen, aber zum Ende ziemlich schnell, auf den letzten 40-50 Seiten, war für mich ein zu apruptes Ende. Aber sonst hat mir das Buch durch seine Dynamik gut gefallen.

Mein Dank geht an das Team von SAGA Egmont Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für das spannende Buch

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