Kein Zombie - nur untot.
Welch ein wilder Ritt!
Von Seite 1 bis zum Ende war ich gebannt, fasziniert und besonders eines - wahnsinnig gut unterhalten.
Ralf Korr schafft es Zombies, Verzeihung Untote, nicht ausschließlich als irre ...
Welch ein wilder Ritt!
Von Seite 1 bis zum Ende war ich gebannt, fasziniert und besonders eines - wahnsinnig gut unterhalten.
Ralf Korr schafft es Zombies, Verzeihung Untote, nicht ausschließlich als irre rennende, schreiende Bestien darzustellen. Hier bekommen sie eine Prise Leben, Menschlichkeit, oder etwas in die Richtung, zurück.
Wir können Martin Frei dabei beobachten, wie sich sein Leben in ein Riesen Dilemma verwandelt, als er versucht seine versehentlich getötete Frau, wieder ins Leben zu holen. Ob das wohl gut geht?
Gleichzeitig bekommen wir eine Handlungsempfehlung, wie in einem solchen Fall zu verfahren ist. Man weiß ja schließlich nie, was noch so kommt.
Die Geschichte ist skurril und abgefahren, aber ich kam nicht umhin, so etwas wie Mitgefühl für die Protagonisten zu entwickeln. Ich fand die Geschichte richtig gut und es hat mir unheimlich Spaß gemacht sie zu lesen.
Auf alle Fälle ist das Buch eine wahre Bereicherung für mich, aber auch eine Mahnung. In meine Vorsorgevollmacht trage ich direkt noch ein: Auf keinen Fall zombifizieren!