Wenn die Büchse der Pandora geöffnet wird
Oke Oltmans ist schwer geprüfter Dorfpolizist in Hohwacht. Eigentlich möchte er nur mit seinem E-Bike seine Runden abfahren und nach Feierabend Tiere präparieren, aber wieder einmal kommt es anders, als ...
Oke Oltmans ist schwer geprüfter Dorfpolizist in Hohwacht. Eigentlich möchte er nur mit seinem E-Bike seine Runden abfahren und nach Feierabend Tiere präparieren, aber wieder einmal kommt es anders, als er denkt.
Immerhin hat er sich schon an seinen ewig sabbelnden Kollegen gewöhnt, Vincent Gott, die Kölner Frohnatur, die einfach nicht kapiert, dass ein Moin völlig als Gespräch ausreicht. Aber in der Hochsaison wird er auch noch mit Yuki Takahashi beglückt. Die Japanerin, die täglich mit ihrem Bonsai spricht und ihn von den Vorzügen des grünen Tees überzeugen will, entpuppt sich allerdings als absoluter Glücksgriff, als schon wieder ein Mord die Hohwachter Bucht erschüttert.
Während die Presse bereits titelt: „Hohwacht sehen und sterben“ oder „Wie halten Sie es im Horror-Dorf aus?“, muss Oke hilflos mitansehen, wie LKA und BKA die Ermittlungen an sich reißen. Gleichzeitig fürchtet er auch noch, dass seine Gattin Inse auf Abwegen wandelt und sich in ihren Chef verguckt hat. „Da radelte er, ein alter, etwas aus der Form geratener Polizist, der keine Ahnung hatte, warum seine Ehe den Bach runterging und warum die Hohwachter Bucht schon wieder Schauplatz zweier Morde geworden war.“
Auch der fünfte Fall hat es wieder in sich und ich freue mich sehr, die inzwischen bekannten Gesichter wiederzusehen. Neben den Polizisten habe ich wieder viel Spaß mit Wencke Husmann, die beste Freundin von Inse, die die Touristen mit Nacktwanderungen unterhält, aber sich auch für die gerade stattfindende Esoterik-Messe interessiert, Familie Bachmann, die von Hohwacht offensichtlich nicht genug bekommen kann und sich mit Bekannten einen alten Bauernhof gekauft hat und natürlich ist, wenn es ums Geld verdienen geht, auch Malgorzata Rieken nicht weit.
Sie alle sorgen dafür, dass ich mich in Hohwacht schon wie zuhause fühle, vielleicht sollte ich mich bei Familie Bachmann mal erkundigen, ob in ihrem Bauernhof auch für mich noch ein Zimmerchen frei ist 😉.
Fischkopp-Vendetta ist wie eine frische Meeresbrise, die mir den Kopf frei pustet und süchtig nach mehr macht. Sehr gerne empfehle ich die gesamte Reihe weiter.