Cover-Bild Kopfkino ins Glück
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 498
  • Ersterscheinung: 23.01.2026
  • ISBN: 9783695142767
Lia Kraft

Kopfkino ins Glück

Lebst du wirklich - oder nur in deinem Kopf?

In "Kopfkino ins Glück" begleitet der Roman Lisa Müller (49) auf einem stillen Weg zurück zu sich selbst.

Ein einziger Satz bringt ihre Welt ins Wanken - und öffnet einen Raum für Veränderung: Spüren statt Grübeln, Grenzen statt Funktionieren, Nähe statt innerer Distanz.

Zwischen Selbsthilfegruppe, familiären Herausforderungen und beruflicher Neuorientierung beginnt Lisa, ihrem Körper wieder zuzuhören - und den Geschichten, die in ihm gespeichert sind. Schritt für Schritt entsteht daraus etwas Neues: mehr Klarheit, mehr Wärme, mehr Lebendigkeit.

Für alle, die feinfühlig erzählte Geschichten lieben - über innere Wandlung, familiäre Prägungen und den Mut zum Neubeginn. Warm, tief und hoffnungsvoll, mit einem Hauch Humor.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2026

Raus aus der Komfortzone

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Ein Buch über Mut und Selbstfindung. Den Mut, aus der eigenen Komfortzone hinauszutreten und um seine Träume zu kämpfen. Sich selbst nicht aufzugeben und wieder lernen, mehr auf sich selbst zu achten.

Ich ...

Ein Buch über Mut und Selbstfindung. Den Mut, aus der eigenen Komfortzone hinauszutreten und um seine Träume zu kämpfen. Sich selbst nicht aufzugeben und wieder lernen, mehr auf sich selbst zu achten.

Ich habe anfangs etwas gebraucht, um in das Buch hineinzufinden. Für mich war vor allem der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Aber als ich mich dann eingefunden hatte, bin ich nur so durch die Seiten hindurchgeflogen. Durch die kurzen, prägnanten Absätze liest es sich dann sehr leicht und flüssig.

In Lisa konnte ich mich, dank des einfühlsamen Schreibstils, sehr gut hineinversetzen. Sie hängt fest. Jobkrise, Themen mit ihrer Mutter und ihrem Vater und dann hat sie auch noch eine eigene Familie, die nach ihrer Aufmerksamkeit verlangt. Nur auf sich selbst vergisst sie dabei und lädt sich oft zu viel Last auf ihre Schultern. Man kann sehr schön ihre Entwicklung im Laufe des Buches verfolgen. Wie sie es schafft, sich selbst wieder zu finden, neue Wege zu gehen und Altes hinter sich zu lassen.

Dieses Buch zeigt, dass es keine Schwäche ist, wenn man sich Hilfe sucht. Oft hilft es schon, einfach über das zu reden, was einen beschäftigt. Einen anderen Blick auf die Situation zu bekommen. Es braucht Mut, um aus dem Gewohnten auszubrechen und etwas Neues zu wagen.

Ein sehr schönes Buch, dass mich zum Nachdenken angeregt hat. Mutmachend und berührend.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Wenn man selbst nie genug scheint

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In der Vorstellung der Autorin Lia Kraft heißt es: "Mit „Kopfkino ins Glück“ legt sie einen feinfühligen Roman über Frauen in der Lebensmitte vor – über das Ende des Funktionierens und den Beginn eines ...

In der Vorstellung der Autorin Lia Kraft heißt es: "Mit „Kopfkino ins Glück“ legt sie einen feinfühligen Roman über Frauen in der Lebensmitte vor – über das Ende des Funktionierens und den Beginn eines neuen Spürens. "

Ich habe also angenommen, dass dieses Buch eine gute, vielleicht lehrreiche Lektüre für Frauen in der Lebensmitte, Frauen, die eventuell gerade eine Mitlife-Krises durchleben, wäre. Aber ich finde, die Probleme der Hauptprotagonistin Lisa gehen weit über eine normale Mitlife-Krises hinaus. Ich habe das buch ganz anders empfunden.

Bereits als Kind wird Lisa im Elternhaus kleingehalten. Liebe erfährt sie durch ihre Eltern nicht. Sie scheint nie genug zu sein.

Durch ihre liebevolle Familie und eine verständnisvolle Chefin hat sie ihr Erwachsenenleben bisher gut gemeistert. Doch nun geht ihre langjährige Chefin in den Ruhestand und die neue Vorgesetzte ist der blanke Horror für die sensible Lisa. Gleichzeitig wird sie weiterhin mit der lieblosen Behandlung ihrer Eltern konfrontiert und ihre kleine Tochter wird langsam selbständig. Lisas jahrelang mühsam gehaltene Balance kommt ins Schwanken. Lisa droht in eine große Depression abzugleiten.

Das Buch ist in einer Art Tagebuch, in den kurzen Gedankengängen von Lisa gehalten und erzählt, wie Lisa sich mit Hilfe ihres liebevollen Ehemannes, ihrer aufgeweckten kleinen Tochter und einer hilfsbereiten Selbsthilfegruppe aus den Fängen ihrer Krise und der mobbenden neuen Vorgesetzten befreit und langsam wieder das Licht am Horizont erblickt.

Ein Buch für Menschen in dieser Situation, aber vor allem auch für die Menschen drumherum, wie Angehörige, Kollegen, Freunde.

Aber Vorsicht: keine leichte Kost!

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Veröffentlicht am 03.06.2026

ganz nett

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Die Idee hinter dem Buch finde ich ganz nett, aber ich konnte mich während des gesamten Buches weder in die Protagonisten noch in die Situationen hineinversetzen. Am sympathischsten fand ich tatsächlich ...

Die Idee hinter dem Buch finde ich ganz nett, aber ich konnte mich während des gesamten Buches weder in die Protagonisten noch in die Situationen hineinversetzen. Am sympathischsten fand ich tatsächlich die gesamte Lesezeit hindurch die 10-jährige Tochter der Protagonistin. Den Schreibstil fand ich sehr anstrengend, weil er so abgehackt und mehr wie aneinandergereihte Gedanken, abgewechselt mit Monologen und Dialogen war. Erst zum Schluss des Buches hatte ich den Eindruck, einen richtigen Roman mit einer Geschichte vor mir liegen zu haben. Ganz lange Zeit konnte ich überhaupt keine Entwicklung in der Geschichte erkennen, es drehte sich alles permanent im Kreis und hat mich zum Teil auch gelangweilt. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber mich hat das Buch enttäuscht. Ich habe eine emotionale und tiefgreifende Geschichte erwartet, diese Erwartung wurde nicht erfüllt - im Gegenteil, ich fand die Handlung oberflächlich, langatmig und so zielführend wie 10 Runden Kreisverkehr. Erst zum Schluss, als dann tatsächlich mal etwas passierte, wurde das Buch interessant, aber da war es dann schon zu spät, weil meine Neugierde und mein Interesse so stark abgeflacht waren, daß mir das Ende dann auch schon egal war. Ich vergebe trotzdem 3 von 5 Punkten, weil die Autorin sich schließlich Mühe gegeben hat und ich das honorieren möchte.

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