Roman | Fesselnde Enemies-to-Lovers Tennis-Romance über Rivalität und Leidenschaft | Liebe, Wettkampf, Collegeflair | Für Fans von Hannah Grace und Elle Kennedy
Sie kehrt zurück aufs Feld – und trifft auf ihre größte Herausforderung.
Noa Darling, berüchtigtes Party Girl aus Miami, hat dem Tennis nach einem missglückten Match längst abgeschworen. Zumindest bis ihre Eltern sie zwingen, an dem neuen Tennisprogramm der Fairview University teilzunehmen. Widerwillig kehrt sie auf den Platz zurück und trifft dort ausgerechnet auf Levi Young, ihren einstigen Highschool-Rivalen. Dieser braucht den Sieg im Mixed Double Turnier dringend – denn das Preisgeld könnte seine Familie retten, nachdem ihnen alles genommen wurde. Gemeinsam hätten sie die besten Chancen, doch zwischen ihnen steht mehr als nur eine alte Rivalität. Mit jedem Schlagabtausch kommen sie sich näher und während sich Noa neu in den Sport und vielleicht sogar in Levi verliebt, ahnt sie nicht, dass er mehr will als nur den Sieg.
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Noa hat nur noch Party im Kopf. Das Tennisspielen, was sie einst liebte, ist ihr komplett egal geworden. Und das wegen Levi, ihrem ehemaligen Doppelpartner. Als sie von ihren Eltern gezwungen wird, an ...
Noa hat nur noch Party im Kopf. Das Tennisspielen, was sie einst liebte, ist ihr komplett egal geworden. Und das wegen Levi, ihrem ehemaligen Doppelpartner. Als sie von ihren Eltern gezwungen wird, an der Uni wieder Tennis zu spielen, trifft sie da ausgerechnet wieder auf Levi. Der versucht alles um seine Familie finanziell unterstützen zu können. Wenn er doch nur eine geeignete Partnerin für das Mixed Turnier hätte, um 20'000 Dollar zu gewinnen….
Ich habe die vorherigen Bände der Reihe nicht gelesen. Ansonsten hätten die Begegnungen mit den anderen Protagonisten wahrscheinlich noch mehr tolle Emotionen und Erinnerungen ausgelöst. Dies hat mir jedoch nicht gefehlt. Ich mochte das Buch sehr gerne und wurde gut unterhalten.
Die Mischung aus Sport, Uni, Freundschaften, einem chaotischen WG Leben und der Rivalität war sehr abwechslungsreich, auch wenn es meiner Meinung nach gar nicht viele Nebenhandlungen gab. Die ganzen Flashbacks machten einem jedoch schon sehr neugierig, was denn nun genau passiert ist und waren eine tolle Abwechslung. Auch um zu sehen, wie gern sich die beiden mal hatten, bevor sie sich hassten.
Ein schönes, unterhaltsames Romance Buch das von mir 4 schöne Sterne erhält.
Das letzte Kapitel an der Fairview University steht an und da musste ich bei „You Are My Wildcard“ natürlich dabei sein. Ich habe an der Reihe sehr geschätzt, dass wir uns bei jedem Band einer anderen ...
Das letzte Kapitel an der Fairview University steht an und da musste ich bei „You Are My Wildcard“ natürlich dabei sein. Ich habe an der Reihe sehr geschätzt, dass wir uns bei jedem Band einer anderen Sportart widmen. Ständig neue Impulse und auch Überprüfen, welche Sportart für einen bei Sports Romance am besten ankommt. Da hat Emily Aves doch einiges angeboten.
Im Abschlussband haben wir das Thema Tennis. Ich war ehrlich gesagt sehr aufgeregt. Natürlich hatten wir dieses Jahr auch wieder die Grand Slams, von denen vor allem die French Open wegen Zverev natürlich sehr präsent waren, aber ich habe dieses Jahr auch endlich „Carrie Soto is Back“ gelesen und da mal wieder festgestellt, dass Tennis bei Sports Romance nicht zu unterschätzen ist. Da mir bislang wirklich gut gefallen hat, wie Aves die Sportarten integriert bekommt, muss ich hier erstmals Enttäuschung aussprechen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Tennis hier in seiner Essenz eingefangen wurden. Die entsprechenden Szenen hätten auch durch jede andere Sportart ausgetauscht werden können, weil das Ergebnis dasselbe gewesen wäre und das war bei den anderen beiden Bänden eindeutig nicht. Dementsprechend steht das diesmal nicht auf der Haben-Seite.
Wie generell bei der Reihe haben wir ein Paar, das wir ganz neu mit seinem Umfeld kennenlernen, weil die einzelnen Geschichten nur durch die Uni miteinander verbunden sind. Aber es gab diesmal charmante Cameos, die ich sehr zu schätzen wusste. Aber es war für mich absolut angemessen, dass wir hier keine Paare haben, die alle eng miteinander befreundet sind. Gerade über die Sportarten hinweg wäre das unrealistisch gewesen und ich mochte die Entscheidung hier sehr. Es hat natürlich auch was, immer wieder ein komplett neues Figurenrepertoire kennenzulernen. Hier war ich etwas zwiegespalten. Ich fand Levi und Dove sehr angenehm, aber die Darlings waren mir etwas zu expressiv und übertrieben gestaltet. Auch wenn für die Zwillinge Noa und Nolan sicherlich nicht alles so gelaufen ist, wie sie es sich gewünscht haben, aber man hat ihnen ihre Privilegien sehr angemerkt und generell fand ich Noa durch ihren Ehrgeiz sehr ich-bezogen. Umgekehrt fand ich die Eltern dann auch zu drastisch in ihren Plänen, weil es schließlich ihre Erziehung war. Auch wenn sich zum Ende der Geschichte hin vieles sehr positiv entwickelt hat, aber das war leider nicht so meine Familie, auch wegen der Andeutungen von Nolan und Dove, die mir eher eine unangenehme Gänsehaut beschert haben.
Levi als Protagonist war da deutlich angenehmer und ich fand ihn viel bodenständiger. Er hat für mich die Geschichte auch emotional getragen, weil man bei ihm deutlich gemerkt hat, dass er ist, was er sagt. Er öffnet sich sensibel, aber er ist auch ein Mann der Taten. Und auch wenn ich also eine Diskrepanz in den Sympathien für das Paar hatte, so fand ich die gemeinsamen Szenen, gerade in der Vergangenheit, doch charmant. Was ich dann noch festhalten möchte, ich fand, dass die Vergangenheit zu viel Raum bekommen hat. Sie war sehr wichtig und sie wurde hier deutlich genutzt, um länger ein Mysterium zu haben, was Levi und Noa einst auseinandergetrieben hat. Aber ich fand das Verhältnis nicht richtig, weil die Vergangenheit wichtiger als die Gegenwart wirkte. Vor allem weil ich als Konsequenz für die Gegenwart das Gefühl hatte, dass die eher auf der Stelle trat. Man merkte, dass beide Figuren sich etwas vorwerfen, aber sie sind immer drum herum getanzt, als ehrlich darüber zu sprechen, so hätte sich manches früher aufklären können. Ich hätte die Vergangenheit so mehr genießen können, wenn ich in der Gegenwart nicht immer mehr genervt gewesen wäre. Für das Ende finde ich dann aber wieder, dass alles passte. Es wurde noch sehr emotional und es fühlte sich dann schon sehr rosarot an, was ich aber angesichts des Umstands, dass es das Finale war, gut fand.
Fazit: „You Are My Wildcard“ ließ sich wieder sehr gut lesen, aber es war leider nicht in der Reihe von Emily Aves keine weitere qualitative Steigerung. Diesmal hatten wir Tennis im Zentrum und diesmal kam die Sportart aber nicht so zur Geltung. Ich fand auch die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart nicht gelungen. Trotzdem gab es Highlights und die generelle Idee, mehrere Sportarten und weitestgehend unabhängige Geschichte zu haben, lasse ich als großes Plus stehen.