Kriminalroman | Spannende Cosy Crime mit britischem Humor | Für Fans von Richard Osman
Karin Dufner (Übersetzer)
»Eine gemütliche Krimireise mit Tee und Mord.« –
The Sun
Einer der Gäste hat eine Verabredung mit dem Tod
Arbie plant eine ruhige Auszeit im eleganten Dashwood House, einem glamurösen Hotel an der Küste Großbritanniens. Doch statt Ruhe erwartet ihn in dem beschaulichen Örtchen ein Mord: Während einer Verlobungsfeier wird ein Gast tot aufgefunden – in einem verschlossenen Studierzimmer, ohne Zeugen und scheinbar ohne Motiv. Als seine alte Freundin Val hinzukommt, lässt Arbie sich nur zu gern in die Ermittlungen hineinziehen. Bereits vertraut mit dem Erfolg der Duos beim Lösen kniffliger Kriminalfälle, bittet die Braut sie offiziell um Hilfe. Gemeinsam stoßen die beiden auf ein Netz aus Lügen, alten Feindschaften und gut gehüteten Geheimnissen unter den feinen Gästen. Wer hat etwas zu verbergen? Wer hatte wirklich ein Alibi? Und wie passt das alles zu einem Mordfall aus der Vergangenheit?
Fans von Agatha Christie und historischer Gemütlichkeit kommen hier voll auf ihre Kosten:
Eine verführerische Mischung aus goldenem Zeitalter und zeitgenössischem Flair
Die Reihe von Faith Martin ist einfach toll! Jenny Starling ist ein toller Charakter und es macht Spaß ihr beim Ermitteln zuzuschauen, sie ist immer schlauer als die Polizei.
Die Reihe von Faith Martin ist einfach toll! Jenny Starling ist ein toller Charakter und es macht Spaß ihr beim Ermitteln zuzuschauen, sie ist immer schlauer als die Polizei.
Arbie schreibt gerade am zweiten Teil seines Geisterreiseführers für Großbritannien und möchte eigentlich nur die Einladung der Eigentümer des neuen, luxuriösen Hotels Dashwood House in vollen Zügen auskosten. ...
Arbie schreibt gerade am zweiten Teil seines Geisterreiseführers für Großbritannien und möchte eigentlich nur die Einladung der Eigentümer des neuen, luxuriösen Hotels Dashwood House in vollen Zügen auskosten. Doch dann trifft nicht nur eine ganze Festgesellschaft für eine Verlobungsfeier ein, sondern unter ihnen ist auch noch seine Kindheitsfreundin Val, mit der er im letzten Jahr einen Mord aufgeklärt hat. Und Val weiß genau, was sie will: Arbies Sekretärin werden, um nicht allzu bald heiraten zu müssen. Als schließlich ein Gast tot aufgefunden wird, müssen die beiden einfach wieder gemeinsam ermitteln.
„Mord im Studierzimmer“ ist bereits der zweite Band der Reihe rund um Arbie und Val aus der Feder der britischen Autorin Faith Martin. Die deutsche Übersetzung verfasste auch hier Karin Dufner. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Arbie und Val, die beide jeweils ihre Stärken und Schwächen bei der Mordermittlung haben. Arbie strotzt nur so vor Faulheit und würde am liebsten gar nichts tun. Hat er jedoch einmal eine Fährte aufgenommen, führt die ihn zielsicher zum Täter. Val hingegen kommt immer dann ins Spiel, wenn eine Person gebraucht wird, der andere vertrauen. Das ist hinsichtlich der Geschlechterrollen natürlich etwas klischeehaft, das Buch spielt allerdings auch in den 1920er Jahren, wo das wohl zu erwarten ist.
Die Reihe lebt definitiv von der Dynamik zwischen der selbstbewussten Val und dem Lebemann Arbie. Dessen Tätigkeit als Autor von Reiseführern für Geisterjäger bringt ihn immer wieder in kuriose Situationen; in diesem Band sucht er beispielsweise den Geist eines geheimnisvollen Reiters und lauert ihm in einer herrlichen Szene gemeinsam mit Val auf. Diese Episoden lockern das eigentliche Kriminalgeschehen auf, welches intelligent konstruiert ist und zum Mitraten einlädt. Besonders gut gefällt mir auch, dass die Autorin – zumindest bisher – ihren beiden Hauptcharakteren keine Liebesgeschichte andichtet. Ich bin gespannt, wie sich das in den weiteren Bänden entwickeln wird.