Cover-Bild Eine Prise Glück im Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 3)
Band 3 der Reihe "Die Food Detectives von Kyoto"
(2)
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13,99 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 25.06.2026
  • ISBN: 9783548074085
Hisashi Kashiwai

Eine Prise Glück im Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 3)

Der Feelgood-Bestseller aus Japan
Kristine Kress (Übersetzer)

Über die verbindende Kraft des Essens und die heilsame Wirkung von Erinnerungen

Versteckt in einer Seitengasse von Kyoto liegt das »Restaurant der verlorenen Rezepte«, geführt von Chefkoch Nagare und seiner Tochter Koishi. Das Vater-Tochter-Duo bietet einen Service an, der weit über die Zubereitung köstlicher Gerichte hinausgeht. Mit ihrer kulinarischen Spürnase nutzen sie die Kraft des Geschmacks, um Erinnerungen wieder aufleben zu lassen.

Jeder Gast wird durch das, was er auf der Speisekarte findet, für immer verändert. Denn das Kamogawa-Restaurant serviert nicht nur Mahlzeiten - es ist eine Tür in die Vergangenheit.

»Die Art von Buch, die man in die Hand nimmt, um dann jede Seite zu genießen«  New York Journal of Books

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2026

Neue bewegende Aufträge für Kyotos Food Detectives

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Dies ist der dritte und in meinen Augen beste Band der Reihe (Die Food Detectives von Kyoto) rund um das Restaurant der verlorenen Rezepte.
Aufgebaut als Asian Healing Episodenroman, führen der ehemalige ...

Dies ist der dritte und in meinen Augen beste Band der Reihe (Die Food Detectives von Kyoto) rund um das Restaurant der verlorenen Rezepte.
Aufgebaut als Asian Healing Episodenroman, führen der ehemalige Polizist und Witwer Nagare Kamogawa sowie seine erwachsene Tochter Koichi ihr besonderes Restaurant in Kyoto mit zugehöriger Detektei. Auch diesmal kommen verschiedene Leute zu ihnen mit der Bitte, ein Gericht aus ihrer Vergangenheit nachzukochen, zu welchem sie eine besondere Verbindung haben. Woraufhin Nagare beginnt zu recherchieren, um das gewünschte Gericht geschmacklich und optisch genau so servieren zu können, woran seine Gäste sich erinnern.
Zu jedem Gericht gibt es wieder einen emotionalen Hintergrund, welcher den Auftraggebern wichtig ist. So manches Mal muss Koichi sich diesmal zusammenreißen, während sie Hintergründe zum gesuchten Gericht von der Kundschaft erfragt. Wobei im Buch versucht wird, die Schicksale nicht wertend zu betrachten. Hier ergänzen sich Vater und Tochter wirklich sehr geschickt vom Charakter her. Und natürlich werden die einzelnen Gerichte auch wieder von Nagare ausreichend erläutert (seine Recherchen selbst werden hierbei nicht beschrieben, höchstens beim Servieren des Gerichts von ihm darüber berichtet).
Jedes Gericht erhält seine eigene Episode, jeder Kunde und jede Kundin die Möglichkeit, mit seinem/ihrem Thema ins Reine zu kommen. Und Straßenkatze Hirune hat auch wieder in jeder Episode ihren kleinen Auftritt.
Auch diesmal wieder wunderschöne Episoden mit mal mehr, mal weniger ergreifenden Themen und interessanten Food-Details zum spontanen Abschalten und Genießen.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Eine Reihe für die Seele

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In einer Seitengasse in Kyoto liegt ganz versteckt das kleine Restaurant des Witwers Nagare Kamogawa und seiner Tochter Koichi. Die beiden sind nach dem Tod der Ehefrau bzw. Mutter ein eingespieltes Team, ...

In einer Seitengasse in Kyoto liegt ganz versteckt das kleine Restaurant des Witwers Nagare Kamogawa und seiner Tochter Koichi. Die beiden sind nach dem Tod der Ehefrau bzw. Mutter ein eingespieltes Team, auch wenn sie sich gerne gegenseitig aufziehen. Vor allem Katze Hirune (=Mittagsschlaf) sorgt regelmäßig für Streitigkeiten, weil Nagare sie nicht im Gastraum haben will. Gemeinsam erfüllen die beiden sehnsüchtigsten Essenswünsche der Menschen, die ihr Restaurant aufsuchen.

„Eine Prise Glück im Restaurant der verlorenen Rezepte“ von Hisashi Kashiwai ist bereits der dritte Band aus der Reihe rund um Vater-Tochter-Gespann auf der Suche nach den Lieblingsgerichten ihrer Kundschaft. Die deutsche Übersetzung verfasste Kristine Kress. Der Ablauf der Handlung ist dabei aus den ersten beiden Teilen gut bekannt: Ein Gast sucht das Restaurant der Kamogawas mit dem Wunsch nach einem bestimmten Rezept auf, beide machen sich an die Arbeit und zum Schluss wird das Gericht serviert und alle sind zufrieden. Das mag zwar sehr gleichförmig klingen, ist aber einfach herrlich entspannend und unterhaltsam.

Auch in diesem Band sind wieder sechs ganz unterschiedliche Geschichten vereint. Da ist zum Beispiel ein Sohn, der das Gefühl hat, seinen Vater enttäuscht zu haben, weil er nicht – wie er selbst – Noh-Schauspieler geworden ist. Oder eine Pianistin, die noch einmal die Yakisoba essen möchte, die ihre erste Liebe für sie gekocht hat. Besonders beeindruckt hat mich jedoch die junge Frau, die den Krokettenstand finden möchte, an dem sie als Kind immer gestohlen hat – diese Geschichte hat eine besonders schöne Wendung.

Es geschieht nicht allzu viel in den Bänden rund um das „Restaurant der verlorenen Rezepte“, aber jede Episode lässt uns einen kurzen Einblick in das Leben von Menschen werfen, die etwas bereuen oder jemanden vermissen. Besonders schön finde ich auch Nagares Einstellung zum Essen: Ein Gericht muss keine Sterneküche sein, um einem Menschen etwas zu bedeuten. Gerade einfaches Essen hat einen gewissen Zauber an sich – vor allem, wenn es jemand zubereitet hat, der uns liebt.

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